Magazinrundschau - Archiv

Merkur

173 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 18

Magazinrundschau vom 02.10.2018 - Merkur

Anatol Schneider verbeugt sich vor dem Ahnherr der Sterneköche, vor François-Pierre de La Varenne, der 1651 mit seinem Kochbuch "Le Cuisinier français" die Haute Cuisine begründete. Dabei dürfe man sich die hohe Küche nicht einfach als Fortsetzung der höfischen Küche des Mittelalter oder der Renaissance vorstellen, erklärt Schneider, vielmehr verdanke sie sich der Rationalisierung der anbrechenden Neuzeit, der politischen Entmachtung des Adels, dem Buchdruck und der kolonialen Erschließung der Welt: "Was nun zeichnet diese neue Küche nach dem Ende der höfischen Bankettkultur des Spätmittelalters und der Renaissance aus? Da ist die Abkehr von den orientalischen Gewürzen, von denen zunächst nur wenige und in reduzierter und pointierter Verwendung überdauern - wie Zimt oder Nelke. An ihre Stelle treten in verstärktem Maß die auch heute noch gängigen Küchenkräuter, Petersilie, Thymian, Rosmarin und andere. Generell werden die dezentere Würzung und eine stärkere Hinwendung zum 'natürlichen Geschmack' favorisiert. Auch im Hinblick auf die Auswahl der Speisen ändert sich einiges - die großen Vögel verschwinden völlig, gleichzeitig nimmt die Differenziertheit bei der Verwendung von Schlachttieren zu. Das sind Entwicklungen, die sich auch in La Varennes Werk finden. Was ihn aber zum Ahnherrn der modernen Haute Cuisine macht, ist etwas anderes: Es ist die innere Organisation, die das neue Kochen auszeichnet - seine Modularität."

Außerdem verabschiedet jetzt auch der frühere Merkur-Herausgeber Karl Heinz Bohrer mit einem Nachruf seinen fremden Genossen Kurt Scheel, der nichts so verabscheute wie "Franzosenphilosophie" und französische Gedichte: "Auch dies entsprach seinem 'moralischen Pragmatismus': Roman-Sätze hörten sich 'wahr' an, wenn sie gut waren. Sie erfassten Menschen und ihre Wirklichkeit. Was in den französischen Gedichten stand, war ausgedacht, überkandidelt, zum Teil pompös, so sein Empfinden. Und pompöse Menschen, also eine ganze Reihe Intellektueller, mochte Kurt Scheel auch nicht."

Magazinrundschau vom 04.09.2018 - Merkur

Die Soziologin Cornelia Koppetsch glaubt nicht daran, dass sich der Aufstieg des Rechtspopulismus damit erklären lässt, dass die Linke die soziale Frage vernachlässigt habe. Sie sieht darin eher das Ergebnis einer gesellschaftlichen Schließung, mit dem CDU und AfD den von den 68ern eingeleiteten Öffnungsprozess beendet hätten: "Eliten und herrschende Gruppen schotten sich ab, und anstelle von Pluralisierungstendenzen finden sich verschärfte Anpassungs-, Vereinheitlichungs- und Konformitätszwänge. Auch das Politische befindet sich auf dem Rückzug. Die Idee der reflexiven Gestaltung des Sozialen, die durch die Jugendkultur der Alternativbewegungen in den 1980er Jahren in die Gesellschaft hineingetragen worden war, wurde zunächst aus dem Alltagsleben getilgt und schließlich auch durch die expertokratische Politik der Alternativlosigkeit und den Rückbau demokratischer Verfahren der Entscheidungsfindung aus den politischen Institutionen vertrieben. Die daraus entstandenen Mentalitäten sind zwar nicht explizit rechts, doch enthalten sie eine spezifische Grundbotschaft: Die Gesellschaftsordnung ist nicht verhandelbar und verlangt unbedingte Anpassung und Unterordnung."

Weiteres: In seiner Architekturkolumne geißelt der Architekt Philipp Oswalt die baupolitische Schizophrenie Baupolitiker in der Frankfurter Altstadt: "Es ist eine Medienarchitektur, die aus technischen Bildern generiert nun vor allem der Erzeugung neuer medialer Bilder dient."

Magazinrundschau vom 14.08.2018 - Merkur

Elena Meilicke denkt über "crazy walls" nach, womit keine architektonische Raffinesse gemeint ist, sondern die Diagramme und Mind-Maps, die in nahezu jedem gängigen, einigermaßen zeitgenössischen Kriminalfilm auftauchen, sobald die Kamera in die Büros der Ermittler wechselt und deren Ermittlungspartikel zu einer hoffentlich sinnstiftenden Struktur bündeln soll. Die klassischen Ermittler - von Dupin bis Miss Marple - kamen noch ohne solche Hilfsmittel aus. "Doch seit der Jahrtausendwende etwa befinden wir uns genretechnisch in einem neuen Zeitalter: im Zeitalter des 'Post-It Procedural' (Richard Benson), also des Klebzettel-Krimis. Seither werden zu jedem Verbrechen Überblicksdarstellungen und Schaubilder erstellt, seither wird geklebt und geheftet, gezeichnet und geschrieben: ein Großeinsatz von Schreibwaren und paper tools, Ermittlung als (Büro)Materialschlacht. ... Einem zeitgenössischen Publikum muss diese Form der Ermittlung, diese visuelle Aufbereitung von Wissen und Informationen sofort einsichtig und plausibel erscheinen - schließlich ist auch sein Alltag längst von diagrammatischen Bild- und Denkformen durchdrungen. Man hat sie lesen und deuten gelernt, man vertraut auf ihre Fähigkeit, Unsichtbares sichtbar zu machen und dem Formlosen eine Form zu geben."
Anzeige
Stichwörter: Krimi, Diagramme

Magazinrundschau vom 07.08.2018 - Merkur

In einem wirklich mitreißenden Artikel erklärt der Astronom Aleks Scholz, was für eine unglaubliche Datensammlung das auf den Satelliten Gaia montierte Teleskop für die Vermessung des Universums gebracht hat. Und übers Internet arbeiten Wissenschaftler und Laien auf der ganzen Welt an der Auswertung mit: "Alexey Mints vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen bestimmt das Alter und die Masse für dreieinhalb Millionen Sterne. Charlie Conroy und seine Kollegen aus Harvard verwenden Farben, Helligkeiten und Parallaxen, um weit entfernte Rote Riesen zu identifizieren und mit ihnen die Morphologie der Milchstraße zu untersuchen. Unsere Galaxie ist nicht nur irgendein Klumpen im Universum, sondern ein komplexes Gebilde mit Spiralarmen, Bändern und Strömen aus Sternen, Strukturen, die uns etwas über unsere Herkunft mitzuteilen haben. Marina Kounkel von der Western Washington University und ein internationales Team benutzen HRDs in Kombination mit Eigenbewegungen und Spektren, um die Sternentstehungsregionen im Orion neu zu kartieren. Seit zwanzig Millionen Jahren gebiert Orion neue Sterne. Die massivsten unter ihnen explodieren, und die Druckwelle der Explosion startet die nächste Welle der Sternentstehung. Gaswolken verwandeln sich in Sternhaufen. Eine neue Stadt mit Tausenden Lichtern steht am Himmel."
Stichwörter: Astronomie, Gaia, Scholz, Aleks

Magazinrundschau vom 03.07.2018 - Merkur

Christian Demand knöpft sich die Zeitschrift Arsprototo vor, in der die Kulturstiftung der Länder über Aktivitäten und neueste Erwerbung informiert, und zwar in einer für Demand schwer zu verkraftenden Mischung aus Renommierprosa, Expertengestus und sentimentaler Metaphorik: "Worüber auch immer die Zeitschrift berichtet, man kann darauf wetten, es ist 'einzigartig' und /oder 'legendär'. Einzigartig sind die Sammlungen, von denen die Rede ist, einzigartig ihre Qualität, einzigartig ihre Wirkung, einzigartig schließlich auch der Glücksfall, der die Erwerbung oder auch Instandsetzung möglich machte. Legendär sind Ausstellungen, Galeristen, Sammler, Kunsthistoriker. Exponate wiederum sind wenigstens 'hochkarätig' ('Fürstenkultur vom Feinsten')."

Politikwissenschaftler Herfried Münkler entwirft vom obersten Feldherrenhügel aus eine neue Weltordnung, in der die Geografie wieder in ihr Recht gesetzt wird. Denn jetzt ist Realpolitik gefragt, die Erzählung vom Westen als Wertebündnis hat ausgedient, wie Münkler instruiert: "Es ist eine Erzählung für diejenigen, denen es um politische Wärme und Wohlfühlen geht, also Geschichtspolitik für einfache Gemüter. Sie muss im Vorfeld politikstrategischer Überlegungen dekonstruiert werden."

Magazinrundschau vom 04.06.2018 - Merkur

Leider nur im Print rekapituliert der Historiker Martin Sabrow, wie die Novemberrevolution von 1918 in der Erinnerungsgeschichte immer wieder unterging. Stets blieb sie ungeliebt, auf der einen Seite als Ausweis sozialdemokratischer Halbherzigkeit verachtet, auf der anderen als Beweis vaterländischer Unzuverlässigkeit: "Sie ist bis heute eine verschämte Revolution geblieben, eine Revolution, die keine Glorifizierung erfahren hat, keine Aufnahme in den Ruhmestempel der deutschen Demokratiegeschichte, eine Umwälzung ohne Anhänger, eine Revolution, die niemand wollte'. Das gilt bereits für die politischen Akteure der Umbruchszeit selbst, und zwar von dem Moment an, an dem die Revolution in Kiel ausbrach und in den Folgetagen wie ein Flächenbrand das ganze reich erfasst. Während der Zugfahrten, auf denen die sozialdemokratischen Protagonisten in den tagen der revolutionären Auflösung der alten Ordnung von ihren Heimatorten aus ihren politischen Wirkungsstätten entgegeneilten, war nichts von dem revolutionären Feuer zu spüren, das Lenin im Jahr zuvor von Zürich nach Petrograd begleitet hatte. Die Atmosphäre atmete den Geist widerstrebend übernommener Verantwortung."

Online denkt Jens Kastner darüber nach, wie er sich als Sohn eines Krupp-Managers, der mit dem Schah von Persien Geschäfte machte, in eine linke Geschichte einschreiben kann. Sophie Schönberger eruiert in ihrer Rechtskolumne, welchen Einfluss Geld auf das politische System in Deutschland haben kann.

Magazinrundschau vom 08.05.2018 - Merkur

Mag sein, dass die männliche, weiße Arbeiterbewegung nicht viel mit Genderfragen am Hut hatte, aber in Deutschland zumindest hat sie das Frauenwahlrecht durchgesetzt. Und all die Feministinnen, die heute so ungern Begriffe wie Klasse oder Proletariat in den Mund nehmen, erinnert Sabrina Habel an einige wichtige Erkenntnisse von Marx und Engels zum Thema Klasse und Geschlecht, Bourgeoisie und Proletariat: "Nach Engels gründet die Ehe auch, und das ist für die Diskussion des Klassenbegriffs und seine Verbindung zur Frauenbewegung wichtig, auf der historisch ersten Form der Arbeitsteilung, die eine Diskriminierung nach Geschlecht ist. Das Leben der Frau wird auf den Bereich der Kinderzeugung und auf die 'offene oder verhüllte Haussklaverei' eingeschränkt: 'Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit dem Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche.' Noch in der bürgerlichen Ehe, die als freier Vertrag angelegt, aber selten ohne ökonomischen Zwang geschlossen ist, hat der Mann nach Engels eine 'Herrscherstellung' inne, die weit über seine juristische Bevorrechtung hinausgeht: 'Er ist in der Familie der Bourgeois, die Frau repräsentiert das Proletariat.'"

Weiteres: Kai Marchal schüttelt in seinem auf ZeitOnline lesbaren Text nur den Kopf über die Ignoranz der westlichen Philosophie: "Wie kann es sein, dass sich Philosophen im Westen immer wieder mit größter Selbstgewissheit gegen das Denken in anderen Kulturen abgrenzen, ohne dieses je gründlicher studiert zu haben?" Andreas Diorschel denkt über die Unklarheit nach und fragt zum Beispiel, warum über den unklaren Heidegger noch so viel nachgedacht wird, nicht aber über klare Philosophen wie Bertrand Russell und Karl Popper. Eine These: "Unklarheit ist die biedere Vorstufe der gewagten Unverständlichkeit."

Magazinrundschau vom 10.04.2018 - Merkur

Eine Kritik, die den Populismus mehr formal als inhaltlich begreift, wird zur reinen Stilkritik - und bleibt elitär, meint Philip Manow: "Ein pikiertes Bürgertum möchte, dass die Ungewaschenen sich doch bitte erst einmal waschen, bevor sie artig am Diskurstisch Platz nehmen dürfen." Deshalb müsse der Populismus in seinen verschiedenen Varianten ernst genommen und ihm politisch statt moralisch begegnet werden, so Manow in seiner Analyse: "Für ein vergleichendes Verständnis der unterschiedlichen Spielarten des Populismus in Europa und darüber hinaus gibt es mittlerweile auch plausible Argumente über den Zusammenhang zwischen dem jeweiligen Wirtschaftsmodell, dem Wohlfahrtsstaat und der Form außenwirtschaftlicher Einbettung auf der einen Seite sowie der spezifischen Herausforderung durch die Globalisierung und des politischen beziehungsweise populistischen Protests gegen sie auf der anderen. Der südeuropäische Linkspopulismus etwa scheint eine Reaktion auf die Krise eines Wachstumsmodells zu sein, das nationale geldpolitische Souveränität zur Nachfragestimulierung benötigen würde, eine Souveränität, die mit der Einführung des Euro aber aufgegeben wurde. Der Rechtspopulismus im nördlichen Europa ist im Gegensatz dazu nicht als eine Reaktion auf die Verteilungsfolgen durch den Verlust der nationalstaatlichen Souveränität über Geld zu verstehen, sondern auf die Verteilungsfolgen durch den Verlust nationalstaatlicher Souveränität über Grenzen."

Magazinrundschau vom 06.03.2018 - Merkur

Ekkehard Knörer kommt in seiner Literaturkolumne noch einmal auf Clayton Childress' letztes Jahr erschienene literatursoziologische Studie "Under the Cover" zurück. Childress untersucht in seiner Pionierarbeit die Entstehung eines literarischen Werkes, von der Kreation über die Produktion zur Rezeption. Unter anderem erfährt Knörer aus der Studie, wie tendenziell instabil das Verlagssystem ist und welche Asymmetrien es hervorbringt: "Eine Zahl, nicht von Childress selbst erhoben, ohnehin schwer zu erheben, von ihm auch eher nebenbei erwähnt, aber für alle erstaunlich ist, die sich nicht auskennen: Das Geschäft mit dem Buch ist in der großen Mehrzahl der Fälle ein Verlustgeschäft. 85 Prozent der belletristischen Bücher spielen die mit ihnen verbundenen Ausgaben nicht wieder ein. (Das ist die Zahl für die Vereinigten Staaten, in Deutschland sieht es wohl ähnlich aus.) Das heißt: Wenige erfolgreiche Titel müssen das weite Feld des schlecht Verkäuflichen querfinanzieren. Jedes Verlagsprogramm ist also eine recht riskante Wette darauf, dass es ein oder zwei oder drei solcher weit überdurchschnittlich erfolgreicher Titel enthält. Und wenn nicht dieses Programm, dann doch das nächste."

Außer vielleicht in den Gedichten von Marion Poschmann und Anja Utler interessiert sich die zeitgenössische Literatur nicht für das Sterben der Arten, bedauert der in Newcastle lehrende Germanist Bernhard Malkmus. Das Anthropozän werde intellektuell wegkuratiert, Klimawandel, Bodenerosion und Meeresversauerung spielten keine Rolle: "Im Hinblick auf ökologische Fragestellungen ist die literarische Imagination eingeschnürt in ein Korsett aus strengen Sprach- und Diskursregeln: Vermeidung jeder affirmativen Haltung zur Natur, die nichts weiter sei als ein soziales Konstrukt; bloß keine Misanthropie, an der unveräußerlichen Vernunftbegabung des Menschen ist nicht zu zweifeln; Ironie ist in Ordnung, aber bitte keine Satire."

Magazinrundschau vom 06.02.2018 - Merkur

Arbeiter wählen heute die AfD oder den Front National, und wer einmal Trump und working class in die Bildersuche eingegeben hat, verliert jeden Glauben an das einst revolutionäre Subjekt. Selbst wenn der Klassenbegriff trotzdem noch taugen sollte, die damit verbundenen Bilder tun es nicht mehr, meint Patrick Eiden-Offe und will ihn deshalb durch Proletarisierung ersetzen. Proletarisierung als Umwandlung von Lebensformen: "Das, was im Prozess der Proletarisierung zerstört wird, ist immer das jeweilig Bisherige. Es gibt nichts absolut 'Vorkapitalistisches', das irgendwann dann komplett zerstört und ins kapitalistische Regime integriert wäre. Und wenn alles 'Bisherige' immer neu zerstört werden kann, dann ist Proletarisierung selbst kein abgeschlossener, vielleicht sogar überhaupt kein abschließbarer Prozess. Solidarsysteme und erkämpfte Sozialstandards können ebenso (wieder) angegriffen werden wie 'bisher' noch marktferne Bereiche der kollektiven wie individuellen Existenz. Was in den letzten Jahren vielerorts als neoliberale 'Ökonomisierung des Sozialen' kritisiert wurde, ist ebenso unter Proletarisierung zu fassen wie die sozialen Verwüstungen in den Krisenverliererstaaten des europäischen Südens oder die Zerstörung kleinbäuerlicher Subsistenzformen im globalen Süden durch weltmarktorientierte Monokulturen und land grabbing."

Lukas Haffert überlegt, ob Berlin als Totem rechtspopulistischer Elitenkritik taugt, schließlich habe die Hauptstadt noch immer keine echte Ökonomie: "Wer 'Berlin' sagt, trifft deshalb, anders als wer 'Paris' oder 'London' sagt, nicht alle Eliten. Andererseits verengt das Fehlen einer starken Wirtschaftspräsenz den Berliner Diskursraum. Konzernzentralen oder ein starkes produzierendes Gewerbe würden ganz andere Mitarbeiter anziehen als Politik, Kulturbetrieb oder Kreativwirtschaft. Für solche Mitarbeiter dürften klassische verteilungspolitische Themen eine größere Rolle, identitätspolitische Themen hingegen eine geringere Rolle spielen als für die Gruppen, die heute in Berlin dominieren. Sie würden daher auch zu anderen Diskursen beitragen."