CyberwarHacker unter sich 
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zdf-video) Der Virus "Wanna Cry" hat im Mai 2017 weltweit Tausende von Rechnern angegriffen. Krankenhäuser mussten Patienten nach Hause schicken, Renault in Frankreich ein Werk zeitweise schließen, und auch das russische Innenministerium meldete eine Attacke. Das BKA hält die Gefahr durch Hackerangriffe für die zweitgrößte Bedrohung - nach dem islamistischen Terror. Neu aber ist die Bedrohung nicht. Spätestens seit der Enttarnung des Stuxnet-Virus im Jahr 2010 weiß die Öffentlichkeit, dass selbst hochsensible Anlagen wie Atomkraftwerke erfolgreich gehackt werden können. Rechner sind und bleiben angreifbar, daran wird sich nichts ändern lassen. Wie soll unsere Gesellschaft damit umgehen? Debattieren müssen wir zum Beispiel über die Abwägung zwischen höchstmöglicher Sicherheit auf der einen - und der Wahrung liberaler Grundrechte auf der anderen Seite. Wir sprechen mit dem Wiener Schriftsteller Marc Elsberg. Seine Technologie-Krimis "Blackout" und "Zero" haben sich millionenfach verkauft und sind derart gut recherchiert, dass sie als "getarnte Sachbücher" gepriesen werden.
Virtuelles Erbe
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3sat-video) - Eltern haben keinen Anspruch auf Zugang zum Facebook-Account ihres verstorbenen Kindes. Das hat das Berliner Kammergericht am 31. Mai 2017 in zweiter Instanz entschieden und sich damit gegen ein erstes Urteil des Landgerichts von 2015 gestellt. Geklagt hatte eine Mutter, deren Tochter 2012 an einem Berliner U-Bahnhof von einem einfahrenden Zug tödlich verletzt wurde. Die Eltern wollen klären, ob es sich um einen Suizid gehandelt haben könnte und fordern von Facebook Zugang unter anderem zu den Chat-Nachrichten. Doch der US-Konzern verweigert sich und beruft sich dabei unter anderem auf den Datenschutz. Wir sprechen mit Tobias Keber, Professor am Institut für digitale Ethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart, über Medienrecht, Datenschutz und Hass im Netz.