Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

802 Presseschau-Absätze - Seite 32 von 81

Magazinrundschau vom 27.01.2015 - New York Times

Im Magazin der New York Times trifft Jim Rutenberg die TV-Journalistin Megyn Kelly vom konservativen Nachrichtensender Fox News. Bei Kelly scheiden sich die Geister: Journalismus oder Entertainment? Rutenberg findet heraus, dass der "Megyn Moment" beide Seiten beglückt und der meistgesehenen Nachrichtensendung in den USA ein neues Publikum erschließt: "Für alle, die mit dem Phänomen nicht vertraut sind - ein "Megyn Moment" ist, wenn Sie als Gast bei Fox eine Argumentationslinie verfolgen, die ganz auf Fox-Linie ist, und Kelly schnappt sie sich plötzlich und erklärt ihren Punkt für blanken Unsinn. Man weiß nie, wann und wie und ob überhaupt das geschieht, denn Kellys politisches Gespür und ihre Themenwahl sind im wesentlichen konform mit denen des Senders. Aber man muss stets auf der Hut sein, egal wer man ist. Karl Rove und Dick Cheney wurden von diesem "Megyn Moment" nicht verschont, noch werden die Präsidentschaftskandidaten 2016 davon verschont werden. Der "Megyn Moment" hat die Vorstellung davon auf den Kopf gestellt, wie ein Star von Fox News zu sein hat, und dazu geführt, dass ein Fox-Moderator plötzlich Zuspruch erhält von den Eliten, deren Verachtung Fox immer gut geheißen hat. So hat Kelly nicht nur dem Sender seinen größten Erfolg seit 13 Jahren beschert, sie spricht auch ein jüngeres und ideologisch vielfältigeres Publikum an, das der Sender für seine Expansion auf der Landkarte des politischen Journalismus braucht."

Weitere Artikel: Rukmini Callimachi und Jim Yardley rekapitulieren die Radikalisierung der beiden Attentäter von Paris. Und Daniel Bergner besucht die Sextherapeutin Bat Sheva Marcus, die orthodoxe Jüdinnen talmudkonforme Lust lehrt.

Magazinrundschau vom 20.01.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times begleitet Maggie Jones Adoptivkinder aus Südkorea, die während der Adoptionswelle Mitte der 80er Jahre, als rund 9000 Kinder überwiegend in die USA vermittelt wurden, das Land und ihre Familien verließen. Der Artikel erklärt die Hintergründe der Adoptionen und die Schwierigkeiten der Adoptierten, eine eigene Identität zu finden: "Damals machte man den (überwiegend alleinerziehenden) Müttern weis, es wäre egoistisch, ihre Kinder zu behalten, da sie doch die Chance auf eine intakte Familie in den USA hätten. In den 1980ern war Adoption ein großes Geschäft, das koreanischen Adoptionsagenturen Millionen Dollars bescherte. Zugleich hatte der Staat ein Kind weniger zu ernähren. Bis 1985 hatte Südkorea den Ruf des Cadillac unter den Adoptionsprogrammen, so effizient und konstant war das Angebot an gesunden Babys. Die Zahl der Adoptionen nahm zu, durchschnittlich 24 Kinder verließen Südkorea - täglich. Umso bedrückender, als Südkorea damals prosperierte …"

"Durch die Straßen amerikanischer Städte spuken die Geister von Buch- und Plattenläden, die von den größten Gangstern in der Geschichte der Kulturindustrie zerstört wurden." Der 62-jährige Leon Wieseltier, aus seiner geliebten New Republic vom jungen, im Internet groß gewordenen neuen Eigentümer des Magazins vertrieben, beklagt in der New York Times Book Review laut den Niedergang der Kulturmedien. Das Zeitalter des Posthumanismus dämmert heran, warnt mit lodernder weißer Mähne der Literaturkritiker, gibt am Ende aber Entwarnung: Auch die neue Technologie braucht alte Kulturtechniken.

Außerdem: Ian Urbina Neal Gabler erklärt uns die fabelhafte Welt der Wortsucher - Werbestrategen, die für jedes neue Produkt, jede neue Firma den passenden, erfolgversprechenden Namen finden. Und Irina Aleksander begleitet Karl Lagerfelds Muse Brad Kroenig im Privatjet.

Magazinrundschau vom 13.01.2015 - New York Times

In einer schönen kleinen Reportage beschreibt Rachel Donadio ein Redaktionstreffen von Charlie Hebdo zur jüngsten Ausgabe. "Eins war klar: Sie wollten die Erinnerung an ihre Kollegen wachhalten, indem sie deren letzte Arbeiten veröffentlichen. Das Blatt wird Zeichnung der fünf getöteten Karikaturisten bringen: Stéphane Charbonnier, bekannt als Charb, Jean Cabut, bekannt als Cabu, Bernard Verlhac, bekannt als Tignous, Georges Wolinski und Philippe Honoré. Sie wollen außerdem die anderen Opfer ehren, mit einem Text des Ökonomen Bernard Maris und der Psychiaterin Elsa Cayat, die beide Kolumnen schrieben, und vielleicht eine unredigierte Kolumne ihres Korrekturlesers Mustapha Ourrad. "In dieser Ausgabe haben sie niemanden getötet", sagt Mr. Biard said. Die Redaktionsmitglieder werden "erscheinen wie immer". Auf die Frage, was es sonst noch im Blatt geben wird, antwortet Patrick Pelloux, ein Notarzt, der auch für Charlie Hebdo schreibt, mit einem Lachen: "Ich weiß es nicht, nicht viel passiert in dieser Woche.""

Magazinrundschau vom 06.01.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times gibt uns Christopher Glazek Einblick in die Welt des Kunst-Christophorus Stefan Simchowitz. Der Mann macht viel Geld damit, Künstlern in Not ein Zuhause, trockene Wäsche oder einen Ort zum Arbeiten zu verschaffen. Als Gegenleistung nimmt er die Arbeiten des Künstlers zu Spottpreisen, um sie später an eine gut betuchte Klientel weiterzuverkaufen. Gut oder böse? Glazek nennt ihn den Satan der Kunstmäzene: "Simchowitz selbst sieht sich als eine Art Mark Zuckerberg der Kunstwelt, ein Spieler des 21. Jahrhunderts, der das institutionalisierte Establishment unterläuft. Gegen seinen Ruf als opportunistischer Geschäftsmann besteht er darauf, langfristig zu arbeiten und nach dem ganz großen Fisch zu suchen."

Und Brook Larmer zeigt, wie der standardisierte Aufnahmetest für Chinas Universitäten, genannt "gaokao", zwar beängstigend effiziente Testkandidaten produziert, aber sein eigentliches Ziel verfehlt: "Wie das antike königliche Examen "keju" war das "gaokao" als Mittel gedacht, ein elitäres System durch eine Meritokratie zu ersetzen, indem es Schülern aus ärmlichen Verhältnisse einen Weg nach oben eröffnet … Aber Schüler aus ländlichen Gebieten sind weiterhin schwer benachteiligt. In den Dörfern sind die Schulen schlecht ausgestattet und gut ausgebildete Lehrer sind rar. Wohlhabende Städter dagegen können sich Privatlehrer und Vorbereitungskurse leisten oder sich mit Geld in die besten Schulen "einkaufen"."

Magazinrundschau vom 23.12.2014 - New York Times

Das Magazine bringt einen Vorabdruck aus Nicholas Carlsons Buch "Marissa Mayer and the Fight to Save Yahoo!". Seit 2012 versucht Mayer beim wirtschaftlich stagnierenden Internetdino Yahoo! das Ruder rumzureißen, z. B. mit einer App-Offensive oder neuem Content, wie TV-Serien, bisher ohne Erfolg. Carlson ahnt, wieso: "Erfolgreiche Umstrukturierungen von Technologiekonzernen sind rar. Solche Konzerne entwickeln neue Wege, Dinge zu tun, aber sobald sie wachsen, beschränken sie sich darauf, ihr Geschäftsmodell zu schützen und investieren nicht mehr in neue, das alte über den Haufen werfende Modelle. Also werden sie von neuen Wettbewerbern ausgestochen. Ein Vorgang, der in allen Industriezweigen vorkommt, im Technologiebereich geht nur alles viel schneller - zu schnell, um große Umstrukturierungen zu ermöglichen … In vielerlei Hinsicht ist Yahoos Abstieg von einem 128 Milliarden-Konzern zu einem Niemand vollkommen natürlich."

Außerdem: Wil S. Hylton porträtiert die Schriftstellerin Laura Hillenbrand ("Seabiscuit"). Und Jason Horowitz fragt, ob Hillary Clinton die neue Hoffnung für alle liberalen Zionisten sein könnte.

Magazinrundschau vom 16.12.2014 - New York Times

Eine kleine Geschichte des Filmkusses liefert A. O. Scott in der aktuellen Ausgabe des Magazins. Wann gab es den ersten Kuss mit offenem Mund zu sehen, wen küsste Marlene Dietrich 1930 in "Morocco", welche technischen Probleme bringt der Filmkuss mit sich und wie umgeht Bollywood das Kussverbot? So viel ist klar, meint Scott: "Der Filmkuss ist Ursache endloser Auslegung. Sieht man sich all die berühmten Küsse aus Hollywood-Klassikern an, findet man sich in einem Wald sexueller Zeichen wieder. Es gibt Sehnsucht und Gewalt, Missachtung und Flehen, männliche Dominanz und weibliche Durchsetzungskraft. Es gibt merkwürdige körperliche Verrenkungen, zweideutige Arrangements, mitunter der Zensur geschuldet oder aber gerade dem Wunsch Konventionen zu überwinden. Man findet Überkopfküsse, Seitwärtsküsse und die verschiedensten Versuche, das Problem des Größenunterschieds und der Position der Hände zu lösen. Es gibt jede Menge Haar- und Wangenstreicheln und Händchenhalten zu sehen, Aktivitäten, die, wie das Küssen selbst, andere Dinge suggerieren oder verbergen. Und weil diese anderen Dinge nicht gezeigt werden, fungieren die Küsse sowohl als Vorspiel als auch als Zurückweisung, als Beweis dafür, dass das Paar miteinander schlafen wird oder als symbolischer Ersatz dafür, dass sie es nicht tun werden." Dazu gibt es die schönsten Filmküsse als Slideshow zu sehen. Außerdem zeigt ein Video Feature die besten Schauspieler des Jahres beim Küssen.

Magazinrundschau vom 09.12.2014 - New York Times

Das Ausmaß des Klimawandels muss als panoramatisches Ganzes erfasst werden, meint Rebecca Solnit in einem Essay: "Um den Klimawandel zu verstehen, muss man auf die Arten und ihre Zukunft schauen. Um zu begreifen, was sich alles verändert hat, muss man sich erinnern, wie es einmal war, damals, ohne Vögel, die einfach vom Himmel verschwinden, ohne Hitzewellen, Stürme und Waldbrände. Es gilt, über die einzelne Art hinaus das ganze System zu erfassen, das es den Arten zuallererst ermöglicht hat, sich zu entwickeln: Schwalben, Lachsen, Schildkröten, Mäusen und uns. Das Klima zu betrachten heißt, unsere Energiegewinnung zu überdenken. Aber vielleicht bedeutet es auch, die Geschichten anders zu erzählen. Befürworter fossiler Energien und die Leugner des Klimawandels lieben Geschichten von durch Solar- und Windanlagen getöteten Vögeln, die erneuerbare Energien kontraproduktiv erscheinen lassen. Die viel größeren Gefahren von Kohle, Gas und Kernenergie lassen sich hingegen nicht so gut erzählen."

Weitere Artikel: Von anderen tödlichen Zusammenhängen erzählt Veronique Greenwood, deren Urgroßtante in Marie Curies Laboratorium einst das radioaktive chemische Element Francium entdeckte und daran starb. Und Eliza Griswold stellt den syrischen Radioaktivisten Raed Fares vor, der wegen seiner Kritik am Assad-Regime um sein Leben fürchten muss.

Magazinrundschau vom 02.12.2014 - New York Times

Als Theo Jansen Anfang der 1990er Jahre mit der Entwicklung von windbetriebenen PVC-Konstruktionen begann, hatte er das Ziel, dass seine "Strandbeests" eines Tages Dämme bauen und die Niederlande vor dem Versinken im Meer bewahren sollten. Davon ist Jansen mittlerweile abgekommen, jetzt bereist und begeistert er mit seinen Geschöpfen die Kunstwelt und arbeitet daran ihre Evolution weiter voranzutreiben, berichtet Lawrence Weschler, der den Künstler bei der Vorbereitung auf eine USA-Tournee begleitet hat: ""Die Leute sagen, wie schön meine Strandbeests sind, wenn sie am Strand entlang paradieren", sagte er. "Aber du musst verstehen: Ich habe mich nie für Schönheit an sich interessiert. Ich interessiere mich für das Überleben, deshalb basiert alles auf Erwägungen, wie Dinge besser funktionieren können. Das Faszinierende ist jedoch - hier wie in der Natur -, je besser etwas funktioniert, desto schöner ist oft das Ergebnis. Im Augenblick besteht die große Herausforderung immer noch darin, sie überlebensfähig zu machen", fügte Jansen hinzu. "Wenn sie sich jemals von selbst reproduzieren sollen, müssen sie erst einmal die Herbstböen überstehen können.""


Theo Jansen und ein Strandbeest bei der Arbeit.

Paul Mozur und Jane Perlez stellen Chinas neuen Internetzar vor, Lu Wei, der als Türsteher den Zugang ausländischer Internetfirmen zum lukrativen chinesischen Markt kontrolliert und eine Politik verteidigt, wonach China das Recht hat, Webseiten zu blockieren, Inhalt zu zensieren und in seinen Grenzen User zu überwachen: "Er forderte wiederholt "Respekt für die nationale Souveränität" im Netz, mit der Begründung, dass Staaten den Cyberspace innerhalb ihrer Grenzen nach Gusto regulieren können sollten." Die EU hört das sicher gern!

Weitere Artikel: Emily Bazelon informiert über ein bevorstehendes Urteil des Supreme Court in der Frage, ob Drohungen in sozialen Medien unter das Recht auf Meinungsfreiheit fallen: "Wie ist mit der verbreiteten Behauptung umzugehen, dass Meinungsäußerungen im Internet eine Form von Schauspielerei seien, in der eine Drohung so unwirklich ist wie der Angriff auf einen Avatar in World of Warcraft." Suzy Hansen berichtet in einer Reportage über das schwere Grubenunglück in der Türkei vom 13. Mai. Michael Erard widmet sich einer Untersuchung zur oft unterschätzten Kunst der Online-Kritik. Hier eine als Haiku formulierte Kritik auf Netflix zu dem Film "Biutiful": "The nose of Bardem/Its flatness brings him closer/To the screen, and death."

Magazinrundschau vom 25.11.2014 - New York Times

Wir hassen sie, aber sie bestimmen unseren Alltag und unsere intimsten Wünsche und Erinnerungen stecken in ihnen: Passwörter. Im neuen Magazin der New York Times erklärt Ian Urbina, passionierter Passwortsammler, was es sonst noch mit Passwörtern auf sich hat: "Oft haben sie einen weiten Hintergrund, sind Mantra oder ein Ausfall gegen den Chef, ein Andenken an eine alte Liebe, eine alte Wunde. Solche "Andenken-Passwörter" sind wie Nippes unseres Innenlebens. Ihr Ursprung ist vielfältig: die Bibel, Horoskope, Spitznamen, Liedtexte, Buchauszüge. Wie eine versteckte Tätowierung sind sie intim, verdichtet, ausdrucksstark … "Andenken-Passwörter" erinnern oft an einen Verlust oder einen Wendepunkt. Das Passwort meine Freundin Monica Vendituolis lautete "swim2659nomore" - 26:59, die erforderliche Qualifikationszeit im 50-Meter-Freestyle-Wettbewerb an der Higschool und die Erinnerung an eine Schulterverletzung, die ihre Karriere beendete. Der Sinn des Passworts veränderte sich über die Jahre. Was als Trauerritual begann, erinnerte sie später daran, dass Zeit alle Wunden heilt." Der Autor gibt übrigens zu, dass etwas Zerstörerisches am Sammeln solcher Geschichten und vor allem der Passwörter sei. Wie wahr!

In Silicon Valley ist der Konkurrenzdruck inzwischen so groß, dass erfolgreiche Unternehmer nach Spanien ausweichen, erzählt Nick Leiber. So zum Beispiel die Amerikanerin Stacia Carr, die mit einem spanischen Partner ein online-Video-Geschäft in Madrid aufgebaut hat. Die spanische Regierung ist entzückt von diesem Trend und hat ihre Visabestimmungen für Entrepreneure enorm erleichtert: "Ms. Carr war klar, dass Spanien, ein Land, in dem die Arbeitslosenquote letztes Jahr ein Rekordhoch von 27 Prozent erreichte, ein ziemlich unwahrscheinlicher Ort für ein neues Geschäft war. Aber verglichen mit start-up-Magneten wie London und Berlin haben spanische Städte wie Madrid und Barcelona niedrigere Kosten und weniger Konkurrenz - und trotzdem ausreichend Talente, um loszulegen, sagt sie."

Außerdem: Laura Hudson erkundet die schöne neue Welt der Twine-Computerspiele - Spiele für alle von allen. Und Alex Witchel stellt den Bühnenautor Branden Jacobs-Jenkins vor, der dem alten Thema Identität neue Seiten abgewinnt. In der Book Review geht"s u.a. um die neue Philip-Larkin-Biografie von James Booth und Hermione Lees Biografie der englischen Schriftstellerin Penelope Fitzgerald, die mit 58 Jahren ihr erstes Buch veröffentlichte und mit 80 berühmt wurde. (In der neuen NYRB hat Alan Hollinghurst Fitzgerald einen großen Artikel gewidmet.)

Magazinrundschau vom 18.11.2014 - New York Times

Im neuen Magazin der New York Times gehts ums Scheitern. Unter anderem erklärt Dan Hurley, warum die Pharmaindustrie relativ selten bahnbrechende Medikamente gegen genetische Defekte auf dem Markt bringt: "Zielorientierte Medikamentenentwicklung ist eher selten, da die meisten großen Krankheiten nicht einfach von einer Handvoll Mutationen verursacht werden, die sich leicht erkennen lassen. Genetiker nennen es das Problem der "fehlenden Erblichkeit", da trotz aller Verheißungen der 1990er Jahre bisher keine einzige genetische Variante gefunden werden konnte, die für Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Alzheimer oder Krebs verantwortlich ist. Und selbst wenn eine genetische Variante mit einer Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann, heißt das noch lange nicht, dass man auch weiß, was dagegen zu tun ist. Präparate, von denen man annimmt, dass sie das Ziel treffen, erweisen sich darüber hinaus in Tier- und Menschversuchen oft als unsicher und uneffektiv. Biologie ist einfach viel zu kompliziert."

Außerdem: Virginia Heffernan berichtet, wieso virtuelle Realitäten einfach keinen Erfolg haben (sie machen bloß neugierig aufs echte Leben). Und Adam Davidson findet heraus, was mit all den gescheiterten Startups im Silicon Valley geschieht (sie werden verschrottet, Mensch und Maschine).