David Bromwich hat sich nochmals Obamas Reden im Lichte von David Maraniss' neuer Biografie angesehen und findet, dass dieser Präsident sich maßlos überschätzt: "Obama versteht sich selbst als den kühlsten Kopf, den vernünftigsten Zuhörer, den pragmatischen Mann in einer Welt voller Theoretiker und Fanatiker, doch keine dieser Eigenschaften qualifiziert eine Person, im Alleingang Entscheidungen zu treffen, die zwölf nur mit starken Gewissensbissen treffen könnten. Es gibt eben doch einen Punkt, in dem messianische Leidenschaft und die Liebe zur Exekutivmacht zusammenlaufen könnten. Indem er die Drohnenanschläge in Pakistan angeordnet hat, hat Obama es sich angemaßt, ungestraft ohne Gerichtsverfahren Personen zu richten und zu töten, die seiner Ansicht nach sterben sollten."
Außerdem: Perry Anderson liest sich durch einen ganzen Regalmeter von Literatur zur Geschichte der indischen Unabhängigkeit und Gandhis Rolle darin. Dokumentiert wird ein Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Marina Warner über Damien Hirst. Richard Clogg meint, dass die Griechen angesichts der deutschen Besatzung von 1941 bis 1944 durchaus das Recht haben, gegenüber deutschen Forderungen empfindlich zu sein. Michael Wood legt dar, warum Ridley Scotts neuer Film "Prometheus" kein "Alien"-Prequel im strengen Sinne darstellt. Philip Oltermann erklärt den britschen Lesern den Status der Bild-Zeitung in Deutschland. Jenny Turner führt durch eine Ausstellung über britischen Glamour im Victoria & Albert Museum in London.
Slavoj Žižekgibt den "Propheten der Verdammnis" zwar recht, wenn sie sagen, dass die Wahl in Griechenland am 17. Juni womöglich über das Wohl und Wehe Europas entscheidet, allerdings in etwas anderer Hinsicht: Er macht davon abhängig, ob die Demokratie im Wortsinne Fortbestand haben wird oder nicht. "Das Paradox, das der 'freien Wahl' in den demokratischen Gesellschaften zugrunde liegt, besteht darin, dass einem zwar eingeräumt wird ist, sich frei zu entscheiden, allerdings zu der Bedingung, dass man auch die richtige Entscheidung trifft. (...) Griechenland bildet da keine Ausnahme. Es ist eines der zentralen Versuchslabore für ein neues sozio-ökonomisches Modell, das sich potenziell unendlich oft anwenden lässt: Eine depolitisierte Technokratie, in der es Bankern und anderen Experten gestattet ist, die Demokratie niederzureißen."
Außerdem: Elif Batuman schreibt Tagebuch über die Eröffnung von Orhan Pamuks "Museum der Unschuld" in Istanbul. James Meek denkt über die richtige Verhaltensweise gegenüber der Ukraine in der Causa Yulia Tymoshenko nach. Andrew O'Hagan liest gesammelte Briefe von Ernest Hemingway. Owen Bennett-Jones informiert sich über den wechselhaften Umgang westlicher Regierungen mit iranischen Dissidentengruppen. Brian Dillon stattet einer Ausstellung in der Tate Britain mit Arbeiten von Patrick Keiller über die Ursprünge der Wirtschaftskrise einen Besuch ab. Michael Wood schaut sich im Kino "The Dictator", die neue Komödie von Sacha Baron Cohen an. Abgedruckt ist außerdem ein von Dmitri Nabokov übersetztes, 63 Strophen umfassendes Gedicht von Vladimir Nabokov.
Layla Al-Zubaidi ist nach Syrien gereist, um sich dort mit Aktivisten aus dem Protest gegen das Assad-Regime zu treffen. Dabei hat sie zahlreiche Belege dafür gesammelt, dass der Kampf nicht mehr nur allein physisch konfrontativ vonstatten geht, sondern in Form satirischer Netzvideos längst auch auf der symbolischen Ebene ausgefochten wird: "Satire ist wichtig für die 'mentale Entgiftung', denn es wird nicht immer ganz deutlich, was real ist und was nicht. Ein kürzlich auf YouTube hochgeladenes Video ist das beste Beispiel dafür. Im Gewand eines besonders kruden Stücks Staatspropaganda trägt es das Logo von Dunya TV, dem Verlautbarungsapparat des Regimes. Der Ansager erklärt, dass die Übertragung eines Fußballmatchs zwischen Barcelona und Real Madrid auf Al-Jazeera 'in echt' eine verschlüsselte Beschreibung eines Waffendeals darstelle. Über die Spielübertragung legt sich eine Karte von Syrien, auf der nun jeder gespielte Ball quer durchs ganze Land geschmuggelte Waffen zeigen soll. Das Video wurde tausendfach kommentiert. Regimegegner nannten es ein typisches Stück Dunya TV-Propaganda, Regimeunterstützer einen Knüller."
Außerdem Iain Sinclair besucht den früheren Beat-Autor und heutigen Radikalökologen Gary Snyder auf dessen entlegener Farm, wo Elektrizität, wiewohl Teufelszeug, gerade so geduldet wird. Christian Lorentzen blättert in einem neuen Buch über die Kennedy-Ermordung und sieht am Ende in alten Polaroids George W. Bushs Augen aufblitzen. Besprochen werden ein neues Buch über Klimawandel von Stephen Gardiner und eine Ausstellung in der National Gallery in London über Tizians Bild "Flucht nach Ägypten":
Der chinesische Historiker Wang Hui schreibt über die in China kontrovers diskutierte Absetzung von Bo Xilai, dem Vorsitzenden der chinesischen kommunistischen Partei in der Region Chongqing, der dort in Abweichung zur Staatsdoktrin ein neo-maoistisches Projekt verfolgt hat und seit geraumer Zeit im Zentrum einiger, von außen nur schwer durchschaubarer Skandale steht (siehe dazu zum Beispiel hier die Süddeutsche): Nach der Absetzung scheint sich "die Regierung nicht immer ganz sicher zu sein, welchen Standpunkt sie in der Affäre einnimmt. So wurde Bos Rauswurf und die Verhaftung seiner Ehefrau Gu durch eine Pressekonferenz des Premierministers Wen als Angelegenheit von äußerster politischer Dringlichkeit herausgestellt, nachdem sie zuvor als 'isolierte Angelegenheiten' heruntergespielt worden war. Wens Einschätzung der Chongqing-Reformen als Vorboten einer Wiederholung der Kulturrevolution scheint darauf hinzuweisen, dass offene Politik - soziale Experimente und ein Wettbewerb zwischen unterschiedlichen politischen Positionen - in China nicht länger erlaubt sind. (Die bezeichnendste Ähnlichkeit mit der Kulturrevolution zeigt sich aber in der Geschwindigkeit, mit der Bo aus dem Amt befördert wurde, wie zahlreiche Onlinekommentatoren anmerkten)."
Außerdem: Benjamin Kunkelbefasst sich sehr ausführlich mit neuen Buchveröffentlichungen zum Schuldenkapitalismus und hofft abschließend, dass die Linke sich endlich dazu aufrafft, gerechte Geld- und Schuldensysteme zu entwickeln. Michael Wood bespricht den "imposanten, schönen" Film "Once Upon a Time in Anatolia", dessen Regisseur Nuri Bilge Ceylan "exzessiv dem Bild vertraut". Hal Foster befasst sich anlässlich der großen Ausstellung im MoMA nochmal genauer mit den Fotografien von Cindy Sherman. Ian Jack liest die Memoiren des früheren Londoner Bürgermeisters Ken Livingstone und Rosemary Hill Susannah ClappsErinnerungen an die feministische Schriftstellerin Angela Carter.
Dokumentiert ist ein (auch nachhörbarer) Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Jacqueline Rose, für den sie das weite Archiv von Tagebuchnotizen, Interviews, Zeitzeugenberichten und nicht zuletzt Kinofilmen gesichtet hat, um mit psychoanalytischer Methode dem Mythos von Marilyn Monroes als geschubstes Opfer gerade zu rücken: "Monroes Leid wird zu der Geschichte, die Amerika von sich selbst nicht erzählen will: 'Amerika verleugnete seinen Schmerz, sich zu erinnern war nicht angesagt.' (Indem er Tony Judt vorweg nimmt, begreift Arthur Miller die Gedächtnisverweigerung einer Nation als profund mit deren reaktionären Politik verknüpft). Nur in "Versuchung auf 809" (1952) und "Niagara" (1953) war es Monroe gestattet, eine Rolle zu spielen, die die dunkleren Seiten Amerikas, den Schmerz, den das Land vergessen wollte, beleuchten ... Es ist gerade so, als ob Amerika in diesen frühen Filmen all die Gewalt, mit der es in sich selbst nicht rechnete, auf die Sexualität einer verrückten und/oder mörderischen Frau abschieben konnte."
Eric Hobsbawmerinnert sich recht versöhnlich an seinen "brillianten Feind", den 2010 verstorbenen Historiker Tony Judt, dessen letztes Buch, der Gesprächsband "Thinking the 20th Century", kürzlich posthum erschienen ist. Perry Anderson würdigt den Kulturhistoriker Carlo Ginzburg anlässlich einer neuveröffentlichen Essaysammlung. Charles Nicholl schreibt über Leonardo da Vincis bislang verloren geglaubtes Wandgemälde "Der Kampf von Anghiari", das Maurizio Seracini nun nach 35 Jahren Suche im Palazzo Vecchio wiederentdeckt zu haben glaubt. Im YouTube-Kanal von TEDx finden wir einen passenden, englisch untertitelten Vortrag Seracinis über seine Arbeitsmethoden und -techniken:
Anlässlich von "Avatar"-Regisseur James CameronsTiefsee-Expedition zum Grund des Marianengrabens Ende März 2012, erinnert John Lanchester an Joseph Kittinger, der 1960 einen Fallschirmsprung aus knapp 31 Kilometer Höhe unternahm, und fragt sich, warum Menschen solche Herausforderungen suchen. Andrew O'Hagan besucht die große Ausstellung mit Bildern von Lucian Freud in der National Portrait Gallery in London. Mary Beard bespricht eine neue Biografie über Caligula.
Zwei neue Biografien über David Bowie lassen Thomas Jones ausführlich in Leben und Werk des Künstlers stöbern: "Ziggy Stardust und die Spiders from Mars stammten ganz offensichtlich nicht vom Mars: Sie wirkten weniger wie Außerirdische, vielmehr wie ein Haufen übergroßer Kids, die Verkleiden spielten - was auf seine Weise noch anziehender war. Wir sind vielleicht anders, schienen sie zu sagen, aber wir sind genau wie du. In den besten Ziggy-Songs verschmilzt Bowie den außerirdischen Superstar mit dem Jungen aus Bromley mit den schiefen Zähnen auf dieselbe Weise wie seine bekannten mehrdeutigen Inszenierungen von Geschlecht und Sexualität: Er ist gleichermaßen Star und Fan, Ground Control und Major Tom. Dabei geht es nicht nur um bloße Wörter: Während des gesamten Albums hört man es in seiner Stimme, in der Art und Weise, wie sein Akzent sich zwischen Südlondon, den Grafschaften rund um London und irgendwo völlig anders bewegt, oder wie die Melodie an der Mitsummbarkeit entlang tanzt, nur um mit einem Mal ins Unermessliche zu schießen. Dabei handelt es sich einerseits um die tiefironische Performanz von interplanetarischem Glamour und andererseits ganz genauso um die Ergüsse einer Vorortsehnsucht, die die Bedingungen beschreibt, vor denen zu fliehen sie das Versprechenin Aussicht stellt." Hier ein Video von 1972 mit den Jungs, die Verkleiden spielen:
Weiteres: John Lanchester wägt ab, was von Karl Marx heute zu halten ist. Ross McKibbin sieht die Liberal Party in einer schweren Krise. Michael Wood bespricht Vincente Minnellis "The Bad and the Beautiful", den die BFI Southbank demnächst in einer Retrospektive zeigt.
Jonathan Steele hatSyrien bereist und holt zahlreiche Stimmungsbilder aus den umkämpften Regionen ein. Unter anderem begegnet er auch einem Arzt, der seinen Glauben an die Proteste verloren hat: "Dem Regime gegenüber lange Zeit selber kritisch eingestellt, bezeichnet er sich heute als neutral. Er sagt, er habe seinen Glauben an die Behauptungen der Oppostion verloren, als ihm Freunde, die an Demonstrationen in Deraa und Horns teilgenommen hatten, davon berichteten, dass die Protestierenden auch schon lange bevor sich die Freie Syrische Armee einschaltete Gewehre benutzt haben. Er sagt, dass sie manchmal aus Versehen Zivilisten erschossen und es später vertuschten. 'Das heißt nicht, dass die Gewalt, die vom Regime ausgeht, nicht enorm sei', sagt er, 'Wir haben gesehen, wie sie Leute auf offener Straße schlugen und folterten. Aber ich glaubte an die Friedlichkeit und Aufrichtigkeit der Bewegung und für mich war das ein Schock.' Die kürzlichen Ermordungen von Oppositionskritikern erfüllen ihn mit Sorge. Auf Facebook findet sich eine schwarze Liste so genannter awayni ('Kollaborateure'). An der Spitze befand sich Ahmad Sadiq, Imam einer Moschee in Damaskus. Am 16. Februar wurde er erschossen, während er sein Auto auslud." Auch ansonsten trifft Steele auf viel Pessimismus und Melancholie: An einen raschen Umsturz glaubt in Syrien offenbar kaum einer mehr.
Weiteres: John Markakis rollt die zentralen Ereignisse der griechischen Katastrophe auf und sieht fernerhin Griechenland endgültig in einer post-souveränen Phase angekommen. Michael Wood liest die Korrespondenz zwischen Proust und seiner Mutter im Hinblick auf Prousts literarische Werke. Und T.J. Clark besucht die beiden Londoner Ausstellungen "Picasso and Modern British Art" in der Tate Britain sowie "Mondrian Nicholson: In Parallel" in der Courtauld Gallery.
Singe den Zorn, o Göttin, des Historikers Edward Luttwak, der sich bestens in der Geschichte von Homer-Übersetzungen auskennt und Stephen Mitchells neue Übertragung der "Ilias" ins Englische in Bausch und Bogen verdammt: Nicht nur, dass dem Übersetzer der Sinn für Homers Ironie in den hier unberücksichtigten Füll-Adjektiven völlig abgehe, mit seiner (unter anderem philologisch begründeten) Streichung des 10. Gesangs "verstümmelt" er den Text geradezu, wie Luttwak detailliert darlegt: "Es gibt daher eine Vielzahl triftiger Gründe, von der 'Ilias', wie wir sie seit 23 Jahrhunderten kennen, nicht abzuweichen. Doch selbst wenn keiner davon valide wäre, bleibt der 10. Gesang noch immer von ungemeinem Wert, da er die Beschreibung des Helms mit den Wildschweinhauern beinhaltet - ein einzelnes Objekt, das die gesamte homerische Frage beleuchtet. ... Der Dichter und sein Publikum hätten gewusst, dass es sich hierbei um einen haarsträubend antiken Helm handelt und dass es einer Erklärung bedarf, wie dieser auf Odysseus' Haupt gelangt ist."
Weiteres: Stephen Sedley legt im Widerspruch zu Jonathan Sumptions Vortrag vom vergangenen November (hier dazu mehr), der darin eine zunehmende Einmischung der Judikative in die britische Legislative ausmacht, dar, warum davon keine Rede sein könne. Christian Lorentzen überlegt als überzeugter Nichtwähler in der kommenden US-Präsidentschaftswahl schon auch aus nostalgischen Gründen gegen Mitt Romney zu stimmen. Charles Nicholl begibt sich zur Klärung der Frage, ob der frühe RenaissancemalerAndrea del Castagno tatsächlich ein Mörder gewesen ist, in staubige Archive. Rosemary Hill schreibt kurz und bündig über David Shrigleys Ausstellung "Brain Activity" in der Hayward Gallery in London.
Jeremy Harding schreibt in einem umfangreichen Essay über den weitreichenden Wandel der europäischen Immigrationspolitik in den vergangenen 20 Jahren. Unter anderem erkennt er eine geradezu obsessive Überwachung von Einwanderern durch zahlreiche interessierte Seiten: "Staatenübergreifende Organe, Innenministerie, Lobbyruppen, Grenzbehörden, private Sicherheitsfirmen, Think Tanks, NGOs und beauftragte Demografen. Die Wachsamkeit, mit der Innere Sicherheit, die Werbeabteilungen der Konzerne und die Internetprovider die einheimische Bevölkerung beobachten, mag gleichermaßen intensiv sein, aber sie ist gewiss weniger hinterhältig. Die Europäer unterhalten nun ein eindringliches Interesse an den Neuankömmlingen, was deren Reisepläne, deren Fähigkeiten und Unfähigkeiten, deren Glauben, deren kriminelle Neigungen, deren wahrscheinliche Verlogenheit und natürlich deren leichtfüßige Verwandte (Eheleute, Verlobte, Cousins, Nachwuchs), die schon ungeduldig hinter der Grenze warten, betrifft."
Außerdem: Thomas Jones deutet die politische Lage Italiens mithilfe des Unglücks der Costa Concordia. Perry Anderson liest neue Buchveröffentlichungen über China, die, wie er findet, nicht so sehr um ein Verständnis der chinesischen Kultur bemüht sind, sondern um die Beantwortung der Frage, was für den Westen von China zu halten ist. Jenny Diski bespricht eine kulturhistorische Studie über wissenschaftliche Konzeptionen des Erinnerungsvermögens im Laufe der Zeit. Brian Dillon schaut sich in der MK Gallery experimentelle 16mm-Filme von Daria Martin an. Die David-Hockney-Ausstellung in der Royal Academy sei "bewusst überwältigend" angelegt, konstatiert Daniel Soar.
Jawoll, mit dem Kapitalismus geht es wirklich zu Ende, schreibtSlavoj Zizek,vor allem seit die untere Mittelklasse um ihren "Mehrwertlohn" (Lohn plus Bonusauszahlungen) fürchten muss. Da sieht man doch gleich, worum es der Occupy-Bewegung geht: "In Zeiten der Krise sind die naheliegenden Kandidaten für das 'Gürtel-Engerschnallen' die niederen Ränge der bezahlten Bourgeoisie: Der politische Protest ist deren einzige Zuflucht, wenn sie es vermeiden wollen, beim Proletariat zu landen."
Außerdem: Colin Smith, der in den 70ern eine Biografie über Carlos geschrieben hat, berichtet vom letzten Prozess gegen den Terroristen, der zu einer neuerlichen Verlängerung der Haftstrafe geführt hat. Rachel Aviv bespricht eine religionswissenschaftliche Studie über die Frühzeit von Scientology. Adam Mars-Jones, in den 80ern mit Jeanette Winterson befreundet, bespricht ein Buch mit Erinnerungen der Autorin an die Entstehungszeit ihres Romans "Oranges are not the only Fruit". In seinem Tagebuch erinnert sich Tariq Ali an eine Reise nach Pjöngjang in den 70er Jahren. Hal Foster bespricht eine aktuelle Ausstellung im Moma mit Bildern des mexikanischen Malers Diego Rivera, dem zweiten Künstler, der in den 30ern überhaupt im Moma ausgestellt wurde (was Foster ziemlich wundert).
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