Ein chinesischer Millardär will vom
ältesten Wein der Welt kosten, einem Rüdesheimer von 1653 , der in einem Fass im Bremer Ratskeller lagert,
berichtet Roman Bucheli in der
NZZ. Der Milliardär bietet angeblich
150.000 Euro für ein Schlückchen. "Der Kellermeister wandte sich an den Bürgermeister; dieser gab die heiße Kartoffel zurück an seinen obersten Weinhüter. Aber wäre ein Verkauf vereinbar mit dem
Statut des Weltkulturerbes?"
Außerdem: Ebenfalls in der
NZZ findet Hannelore Schlaffer eine ikonografische Tradition der
Bildschirmbeleuchtung. In der
FAZ plädiert
Christoph Stölzl im Interview für einen "Abschied vom Kultur- und Bildungsföderalismus alter Prägung". Nils Minkmar begleitet den EU-Parlamentspräsident
Martin Schulz nach Israel und Palästina. Außerdem hat die
FAZ einen
Text von
Michael Ignatieff aus der
Financial Times übernommen, in dem der kanadische Politiker sich einen Gladstone, Teddy Roosevelt oder Bismarck wünscht, der das
digitale Zeitalter gestaltet statt nur zu jammern und zu warnen.