9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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64 Presseschau-Absätze - Seite 6 von 7

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.02.2014 - Weiteres

Die Kunsthistorikerin Charlotte Klonk plädiert in der FAZ entschieden für einen großen Wurf für die Berliner Kunstsammlungen - und zwar möglichst auf der Museumsinsel. Nina Rehfeld sieht CNN auf der Medienseite der FAZ im "Todeskampf". Thomas Steinfeld befürchtet in der SZ eine Ökonomisierung der Kultur durch die neue Regierung in Italien. Und der Politologe Jan-Werner Müller fragt ebendort nach der politischen und historischen Legitimation Europas.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.02.2014 - Weiteres

Cornelia Lütkemeier stellt in der FAZ den Autor Sebastian Christ vor, der Anfragen auf Akteneinsicht bei amerikanischen Geheimdiensten stellte und entweder keine Antwort oder Aufforderungen zur Selbstbezichtigung bekam. Seine Erfahrung legte er hier nieder.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 25.02.2014 - Weiteres

Nach der Schweiz führt jetzt auch Österreich die Begegnungszone als besonderen verkehrberuhigten Bereich ein. Isolde Charim erkennt darin die "Protestantisierung der Verkehrsteilnehmer: die müssen die Prinzipien von Rücksicht tatsächlich verinnerlichen. Die Delegierung an die StVO ist nicht mehr genug."

Stichwörter: Charim, Isolde

9punkt - Die Debattenrundschau vom 24.02.2014 - Weiteres

Jürgen Kaube liest für die FAZ Thilos Sarrazins neues Buch "Der neue Tugendterror". Harry Nutt nennt in der FR Sarrazins Buch "zwanghaft rechthaberisch", auch wenn es natürlich richtig sei, dass übertriebene politische Korrektheit der intellektuellen Neugier abträglich ist. Frank Schirrmacher staunt in der Sonntags-FAZ über die Tatsache, dass Facebook seinen Nutzern künftig fünfzig verschiedene geschlechtliche Selbstzuschreibungen erlaubt. Matthias Heine schreibt in der Welt über das langsame Aussterben der Indianersprachen im amerikanischen Westen - nur die Digitalisierung kann sie retten.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.02.2014 - Weiteres

In der SZ beklagt der Schriftsteller Mario Fortunato die Vulgarisierung Italiens, die er jedoch nicht nur den zwanzig Jahren unter Berlusconi und seinem Fernsehen anktreidet, sondern auch Beppe Grillo: "Die Italiener haben ihre Anmut verloren."

In der FAZ beleuchtet Christina Hucklenbroich die Schwierigkeiten von modernen Zoos nach, zugleich den Bildungsauftrag, die Identifikation mit den Tieren und PR in eigener Sache zu erfüllen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.02.2014 - Weiteres

Gerhard Matzig macht in der SZ im deutschen Streit um Stromtrassen von Nord nach Süd eine "besonders bittere Pointe" aus: "Es geht eigentlich, man vergisst das fast, um regenerative Energiegewinnung, um Zukunftsfähigkeit. Um: Natur. Weshalb jetzt beeinträchtigt werden soll: Natur. Es ist ein großes Dilemma."

Internetskeptiker Evgeny Morozov denkt in seiner FAZ-Kolumne über die Modevokabel "Awareness" nach. Gina Thomas berichtet ebendort vom Versagen der Politiker bei der großen Flut in Englands Südwesten.
Stichwörter: Energiewende, Morozov, Evgeny

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.02.2014 - Weiteres

Wolfgang Büchner macht sich beim Spiegel als Chefredakteur nicht unbedingt nur beliebt, meldet turi2 unter Bezug auf einen Artikel Kai-Hinrich Renners im Handelsblatt.

In der SZ erzählt Thorsten Schmitz nebenbei aus der deutschen Klassengesellschaft, wie Springer-Chef Mathias Döpfner bei der Berlinale zwei Kinozuschauerinnen von ihren Plätzen vertreiben ließ.

Joseph von Westphalen denkt für seine Kolumne in der Abendzeitung über das Wörtchen "gern" nach, dass ihm beim Augustiner in der Neuhauser und überhaupt überall immer häufiger begegnet: "Anzunehmen, dass Angela Merkel mit ihrem Handy ziemlich häufig vertraute Mitarbeiter um einen Gefallen bittet: Such' mir doch mal bitte übers Wochenende raus, was ich vor 5 Jahren auf dem Parteitag zum Thema Steuersenkung gesagt habe. Anzunehmen, dass der Mitarbeiter 'Scheiße' denkt und 'gerne' sagt. Hier könnte der amerikanische Geheimdienst NSA für die Sprachforschung hilfreich sein und seine Ergebnisse zur Verfügung stellen: seit wann, wie oft, in welchem Maß zunehmend haben abgehörte deutsche Politiker in den letzten Jahren das Wort 'gern' zu hören bekommen?"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.02.2014 - Weiteres

Ein chinesischer Millardär will vom ältesten Wein der Welt kosten, einem Rüdesheimer von 1653 , der in einem Fass im Bremer Ratskeller lagert, berichtet Roman Bucheli in der NZZ. Der Milliardär bietet angeblich 150.000 Euro für ein Schlückchen. "Der Kellermeister wandte sich an den Bürgermeister; dieser gab die heiße Kartoffel zurück an seinen obersten Weinhüter. Aber wäre ein Verkauf vereinbar mit dem Statut des Weltkulturerbes?"

Außerdem: Ebenfalls in der NZZ findet Hannelore Schlaffer eine ikonografische Tradition der Bildschirmbeleuchtung. In der FAZ plädiert Christoph Stölzl im Interview für einen "Abschied vom Kultur- und Bildungsföderalismus alter Prägung". Nils Minkmar begleitet den EU-Parlamentspräsident Martin Schulz nach Israel und Palästina. Außerdem hat die FAZ einen Text von Michael Ignatieff aus der Financial Times übernommen, in dem der kanadische Politiker sich einen Gladstone, Teddy Roosevelt oder Bismarck wünscht, der das digitale Zeitalter gestaltet statt nur zu jammern und zu warnen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.02.2014 - Weiteres

Stephan Speicher stöbert für die SZ mit Lust in einem Riesenarchiv, das europäische Bibliotheken zum Ersten Weltkrieg ins Netz gestellt haben. Mangelnde historische Akkuratesse attestiert der Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister in der FAZ George Clooneys Raubkunstretterschmonzette "Monuments Men".

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.02.2014 - Weiteres

Weiteres: In der SZ schließt Adam Krzeminski aus Geschichtssatiren und kontrafaktischen Erzählungen auf die gegenwärtige Seelenlage Polens. Und Cathrin Kahlweit resümiert ebenfalls in der SZ ungarische Auseinandersetzungen über das Gedenken an den Holocaust im Land.