Perlentaucher-Autor

Ralf Bönt

Ralf Bönt wurde 1963 in Lich geboren, wuchs auf in Bielefeld. Er war Autoschlosser, studierte Physik, promovierte 1993 bei Harald Fritzsch in München. Danach Forschungsaufträge, unter anderem am CERN in Genf, Brookhaven National Lab in New York und DESY, Berlin. Seit 1994 freier Schriftsteller. Lebt mit seinem Sohn in Berlin.

4 Artikel

Vom Frontalen ins Virale

Essay vom 27.03.2014 27.03.2014. Das Netz versprach, uns zu Herren unserer Biografie zu machen. Nun werden unsere Daten an die Regierung verkauft. Das geht aber nur, solange wir es nicht wahrnehmen. Danach wehren wir uns, und an dieser Stelle sind wir jetzt.

Als mir die Energie zum Schlafen fehlte

Essay vom 07.05.2013 07.05.2013. Die Fernsehmoderatorin Vanessa Blumhagen feiert große Erfolge mit ihrem Buch über die Hashimoto-Krankheit - aber sie liegt wahrscheinlich falsch. Trotzdem offenbart ihre Geschichte viel über das erodierende Arzt-Patient-Verhältnis und über die Segnungen des Netzes. Reflexion am eigenen Beispiel

Religiöses Ersatzwissen

Essay vom 10.08.2012 10.08.2012. Nicht die Frommen, sondern die Rationalen zeigen Demut vor der Schöpfung. Und in der Debatte um Beschneidung sind sie es, die sich mit Gegenargumenten auseinander setzen.

Flucht vor zu viel Erzählung

Essay vom 13.09.2009 13.09.2009. Krankheit ist eine Zumutung auch für den Gesunden und auf eine perfide Weise sogar gerade für ihn. Sie macht ihm Angst. Sie schränkt ihn ein, sie setzt ihn in den Stand der Hilflosigkeit, gegen den er bald rebelliert. Anmerkungen zur Debatte um die Krebsbücher von Christoph Schlingensief und Georg Diez