Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 19.08.2008 - New York Times

James Wood ist eindeutig der MRR Amerikas, allerdings nicht halb so alt. Im New Yorker informiert er die führenden Schichten über die neueste Literatur und was man von ihr zu halten hat (hier eine Liste seiner Artikel). Sein Buch "How Fiction Works" wird in der New York Times vom Romancier Walter Kirn besprochen, der Wood für reichlich prätenziös hält: "Die großen Helden der künstlerischen Arbeit sind für ihn halb klösterlich lebende Introvertierte, die, wie Woods Idole Henry James und Gustave Flaubert, hinter verschlossenen Türen schuften und in abgedämpfter splendid isolation den subtilen Reibungen zwischen Adjektiven und Hauptwörtern hinterherlauschen. Durcheinandergebracht wird dieses Experiment von Typen wie David Foster Wallace, die sich vom Lärm der Straßen und den Stimmen der Masse ablenken lassen." Am Ende legt Kirn alle Reserven ab: "Wood behauptet, die feinsten Verästelungen einer Personencharakterisierung zu verstehen und scheint doch ganz schön blind für die überaus widerstehliche Prosa seine oberlehrerhaften und geschmäcklerischen Person."

Edward Lewine hat für das Sunday Magazine in Saint Emilion im Bordeaux recherchiert, wo ein erbitterter Streit um die Klassifizierung der Weine ausgebrochen ist. Nach einer Überarbeitung durch die Behörden 2006 haben ein paar Chateaus den Status des Grand Cru verloren und prompt geklagt. Nun ist alles offen: "Es ist ein klassischer Dorfkrieg, aber ein Dorfkrieg, der weltweite Folgen haben könnte. Es ist ein Kampf um die Frage, wer die Autorität hat, die Qualität eines Weins zu definieren, ein Ringen zwischen einer agrarischen Tradition des 19. Jahrhunderts und der Verwaltungsgesetzgebung des 21. Jahrhunderts, und auch ein Zeichen der wachsenden Spaltung zwischen einer Handvoll von superelitären Chateaus, die ihre Flaschen für bis zu 2.000 Dollar verkaufen, und den weniger prestigeträchtigen Weingütern in ihrer direkten Nachbarschaft. Es könnte das Ende der 150 Jahre alten Klassifizierung der Bordeaux-Weine sein."

Magazinrundschau vom 05.08.2008 - New York Times

Mattathias Schwartz begibt sich in die finstere Welt der Trolle. So nennt man im Internet anonym auftretende Personen, die versuchen mit schwachsinnigen bis bösartigen Kommentaren andere bis zur Weißglut zu reizen. In letzter Zeit hat es sogar einige Selbstmorde gegeben, die durch Trolle ausgelöst wurden. Schwartz lernt einige von ihnen in Person kennen und stellt am Ende fest: "Auch wenn die Technologie die soziale Barriere verringert, die uns davon abhält, Fremde zu quälen, so erklärt das noch nicht, was diesen Impuls auslöst. Er scheint etwas sehr Häßlichem zu entspringen, einem destruktiven menschlichen Zwang, den viele fühlen, dem aber nur wenige nachgeben (...) Und dennoch schlägt sich das Internet ziemlich gut als Frontstadt am Rande der Anarchie. Es wird erwartet, dass sich sein Verkehr bis 2012 vervierfacht. Die Vorstellung, Trolle seien eine Bedrohung für das Internet ist so als würde man Krähen für eine Bedrohung der Landwirtschaft halten."

"Außererodentlich, unschätzbar wertvoll, machtvoll, brillant recherchiert" nennt Alan Brinkley im Aufmacher der Sunday Book Review das Buch "The Dark Side - The Inside Story of How the War on Terror Turned into a War on American Ideals" (Auszug), der New-Yorker-Reporterin Jane Mayer, das alle Fakten zum schwärzesten Kapitel der jüngsten amerikanischen Geschichte zusammenträgt: Die Einführung der Folter im "Krieg gegen den Terror" zum Teil in Geheimgefängnissen, die von niemandem zu kontrollieren sind. Dick Cheney hat dieses System geschaffen, das, nebenbei bemerkt, keinerlei Erfolge vorzuweisen habe, und das schlimmste sei - es geht weiter: "Es gibt kein Happy End in dieser düsteren und schändlichen Geschichte. Trotz wachsenden politischen Drucks, trotz Urteilen des Supreme Courts gegen die Gefängnispolitik, trotz immer mehr Enthüllungen über das einst geheime Programm, das das Gewissen der ganzen Welt schockierte, gibt es wenig Hinweise darauf, dass die Geheimlager und Folterprogramme aufgegeben oder stark reduziert wurden."

Magazinrundschau vom 29.07.2008 - New York Times

Im Sunday Magazine beschreibt ein frustierter Drogenbekämpfer im diplomatischen Dienst, Thomas Schweich, die Geschichte der gescheiterten Versuche, ein effektives Anti-Drogenprogramm in Afghanistan zu installieren. Dagegen stand "eine seltsame Mischung aus ängstlichen Europäern, kurzsichtigen Medienberichten, korrupten Afghanen, engstirnigen Pentagon-Offizieren, politisch motivierten Demokraten und Taliban". Die Situation heute: "Am 12. Mai erklärte General Khodaidad auf einer Pressekonferenz den Kampf gegen den Mohnanbau zum Fehlschlag. In diesem Jahr würde man weniger als ein Drittel des Mohnabaus vernichten, verglichen mit 2007 (...) Trotz dieser Entwicklung stellten die Afghanen schnell ein optimistisches Papier über ihre Fortschritte für die Paris Konferenz über Afghanistan zusammen. Dort trafen sich am 12. Juni Staatschefs aus der ganzen Welt, inklusive Karzai. Die afghanische Regierung sammelte auf dieser Konferenz 20 Milliarden Dollar an zusätzlicher Entwicklungshilfe ein. Aber das Drogenproblem war ein Ärgernis, das den finanziellen Erfolg gefährden konnte. Darum wurden die Drogen von der formalen Agenda gestrichen und eine Woche vor der Konferenz in einer 50-minüten geschlossenen Diskussion auf niedrigerem Level abgehandelt."
Stichwörter: Entwicklungshilfe, Pentagon

Magazinrundschau vom 22.07.2008 - New York Times

Im Wirtschaftsteil zeichnet Richard Perez-Pena ein Porträt des Medienmoguls S.I. Newhouse, Vorstand des Conde Nast Verlags. "'Er führt sein Geschäft noch wie ein altmodischer Eigentümer, ganz nach seinen Interessen, seinem Geschmack, wie es bei Henry Luce oder Hearst war', sagt Reed Phillips III., Partner der Handelsbank DeSilva+Phillips." Und weil sich Mr. Newshouse für Film, Kunst und Glamour interessiert, schüttete er jahrzehntelang "sein Geld auf eine Weise in neue Magazine und einige alte, die jeden anderen Verlagsleiter hätte erbleichen lassen. Vanity Fair, das den Namen eines Magazines aus den Dreißigern trägt, wurde 1983 eingeführt, profitabel wurde es erst Mitte der Neunziger. Und der New Yorker, der 1985 gekauft worden war, machte 18 Jahre lang Verlust." Newhouse konnte es sich offenbar leisten und jetzt machen all diese Magazine Geld. Nur Neugründung Portfolio braucht wohl noch etwas Zeit.

In der Sunday Book Review stellt Howard Hampton ein Buch über den Einfluss des Heavy Metal auf Musiker im Nahen Osten und Nordafrika vor. Autor Mark Le Vine besuchte dort Jams und Festivals und fand eine Art Widerstand vor, der durchaus Potential habe. "'Heavy Metal Islam' stellt die Vorstellung von unversöhnlichen Unterschieden zwischen dem Westen und dem Islam auf den Kopf und ruft die Universalität der Jugendkultur als 'Modell für Kommunikation und Kooperation' im Internetzeitalter aus. (...) Le Vine glaubt, Gruppen wie Metallica und Slayer bieten eine rohe lingua franca, die keine Grenzen kennt, sie öffnen einen freien Raum in geschlossenen Gesellschaften und unterlaufen ein rigides Glaubenssystem".

Magazinrundschau vom 01.07.2008 - New York Times

In einem sehr faktenreichen und geduldig erklärenden Artikel für das Sunday Magazine setzt sich Russell Shorto mit dem demografischen Problem in Europa auseinander. Unter anderem erklärt er den von einigen Domografieforschern geprägten Begriff der "lowest-low fertility", von der einige europäische Länder betroffen sind: Gemeint ist damit eine Geburtenrate von weniger als 1,3 Kindern pro Frau, die innerhalb von 50 Jahren zu einer Halbierung der Bevölkerung führt. Betroffen sind davon vor allem die südeuropäischen Länder, unter anderem paradoxer Weise wegen eines ausgesprochen kinderfreundlichen Familienideals: "Dieser Aspekt des südeuropäischen Selbstbildes - Das 'My Big Fat Greek Wedding'-Ideal - hat eine Kehrseite. 'In all diesen Ländern', sagt der Mailänder Demograf Francersco Billari, 'ist es sehr schwierig Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Und das liegt zum Teil daran, dass die Geschlechterbeziehungen asymmetrisch sind." Während in anderen Ländern, wo der Anteil arbeitender Frauen hoch ist, auch die Geburtenrate besser ist.

Die theoretische Grundlegung des Begriffs der "lowest-low fertility" lässt sich im Netz als pdf nachlesen. Russell Shorto, Autor eines spannenden Buchs über die Frühgeschichte New Yorks, bringt demnächst ein Buch über "Descartes' Knochen" heraus.

In der Sunday Book Review erinnert Rachel Donadio an den israelischen Autor S. Yizhar, der schon 1958 in einer Novelle die Vertreibung von Palästinensern zehn Jahre zuvor anprangerte und gerade wieder entdeckt wird.

Magazinrundschau vom 24.06.2008 - New York Times

Noah Feldman, Harvard-Jurist und New York Times-Kolumnist beklagt im Sunday Magazine eine Welle der Islamophobie in Europa. Anders als die Vereinigten Staaten hätte Europa seine eigene Geschichte des Rassismus nicht verarbeitet. "Hitlers grausiger Erfolg bei der Ermordung der Juden führte dazu, dass den entstehenden Nachkriegsgesellschaften die Erfahrung der Differenz verlorenging, denn die Differenz war zum großen Teil ausgelöscht. Heute, da die Geburtenrate der europäischen Muslime die ihrer Nachbarn bei weitem übertrifft, scheint es, als würde Europa zum ersten Mal eine Differenzerfahrung machen. Theoretisch erinnert sich Europa an den Holocaust. Aber man mag an der Tiefe dieser Erinnerung zweifeln. Viele Europäer scheinen vergessen zu haben, das ihr Kontinent die Heimat anderer Außenseiter war, bevor die Muslime kamen."

In der Sunday Book Review wird unter anderem David R. Prices Buch über die Erfolge Steve Jobs mit der Trickfilmfirma Pixar besprochen (hier ein Auszug aus dem Buch). Im ausufernden Aufmacher des Sunday Magazines schreibt Alex Witchel über die neue Kult-TV-Serie "Mad Men".

Magazinrundschau vom 10.06.2008 - New York Times

Das Sunday Magazine bringt ein Dossier über die "neue Stadt". Darcy Frey schreibt ein Porträt des verrücktesten der niederländischen Architekturbüros, MVRDV aus Rotterdam und seines Mitbegründers Winy Maas. Sie verfolgen unter anderem die Idee des "vertical gardening": "Sie haben auch festgestellt, dass die holländische Schweineindustrie riesige Flächen verschlingt - Holland hat genausoviele Schweine wie Menschen. Darum schlug Maas eine Befreiung der Landschaften vor: Die Schweine sollen künftig in vierzigstöckigen Hochhäusern untergebracht werden. 'Guck, es ist ein Pork Port', sagt er und zeigt Bilder seiner Entwürfe für PigCity. Hochhäuser mit grasbedeckten Etagen, integrierten Schlachthäusern und Biogaskraftwerken für den Schweinedung, die an der holländischen Küste stehen sollen."

In weiteren Artikeln des Dossiers fragt der Architekturkritiker der New York Times, Nicolai Ouroussof, ob Retortenstädte wie Dubai jemals mit Paris oder New York mithalten können. Und Jon Mooallem klärt über die Kunst des "Guerilla Gardening" auf.

In der Book Review stellt David Gates zu Rushdies neuem Roman "The Enchantress of Florence" (erstes Kapitel) die grausame Frage: "Warum lässt mich dieser ingeniöse und ehrgeizige Roman - immerhin eine Verteidigung der menschlichen Einbidlungskraft - so kalt?"

Magazinrundschau vom 03.06.2008 - New York Times

James Traub widmet sich in einer ausführlichen Reportage für das Magazin Pakistans Anwälten, die in ihren schwarzen Anzügen nun auch die neu gewählte Regierung herausfordern - und deren Protest für Traub der "seit langem folgenreichste Ausbruch liberaler, demokratischer Energie in der islamischen Welt" ist. Galionsfigur ist Aitzaz Ahsan: "Der Mann, der so viel für die Wiederherstellung der demokratischen Regierung in Pakistan getan hat, bedroht nun das neue, gewählte Regime - im Namen der Demokratie. Mehr noch, Ahsan zielte mit seiner populären Bewegung gegen die eigene Partei, der Pakistan Peoples Party, dessen Führer Asif Ali Zardari, Benazir Bhuttos Witwer, seit langem die Wiederherstellung der Justiz verschleppte. Die Anwälte selbst sprechen von einem vorhersehbaren Desaster; das tun auch hochrangige PPP-Mitgleider. Ahsan blieb unerschütterlich: 'Es gibt keine Demokratie ohne unabhängige Justiz', sagte er zu mir in mehreren Gesprächen. 'Und man kann ganz sicher keine Demokratie auf den Trümmern der Justiz aufbauen.' In den folgenden Wochen mache Zardari eine Reihe von Versprechungen und nahm sie wieder zurück. Vor ein paar Wochen beschlossen die Anwälte, wieder zurück auf die Straße zu gehen."

Weiteres: Lynn Hirschberg wirft einen Blick in den Maschinenraum der Tyra-Banks-Produktion, in dem mit Hochdruck an der Marke "Tough but still smiling" gearbeitet wird. Die Book Review hat eine Handvoll Autoren gefragt, welche Bücher sie den Präsidentschaftskandidaten mit auf den Weg geben können. Lorrie Moore etwa empfiehlt Henry James' "Portrait of a Lady" (Barack Obama), Macbeth (Hillary Clinton) und die Märchen der Gebrüder Grimm (John McCain).

Magazinrundschau vom 27.05.2008 - New York Times

Zehn Seiten und die Titelgeschichte des Magazine bekommt Emily Gould, ihre Geschichte zu erzählen. Emily Gould ist berühmt, zumindest in bestimmten Kreisen des Internets. Sie war Redakteurin beim New Yorker Klatschblog Gawker, sie schreibt ein viel gelesenes eigenes Blog. Und hier beschreibt sie nun, wie es ist und wie es war, diese Blogs zu schreiben. In ihnen ihr Privatleben zu offenbaren. Am Spannendsten ist vielleicht das, was sie über ihr Verhältnis zu den Kommmentatoren zu sagen hat: "Die Kommentatoren meines privaten Blogs Emily Magazine waren wie Freunde gewesen. Zu den Gawker-Lesern hatte ich ein anderes Verhältnis. Nicht ganz Freundschaft. Fast etwas Tiefergehendes. Sie waren sowas wie Mit-Arbeiter, die mir Ideen für Posts gaben, die meine Pointen umschrieben. Sie waren widerliche Typen, die mich an der Bar anmachten. Sie waren Fans, die sich an mich ranschleimten und noch meine dämlichsten Einträge in den Himmel lobten. Sie waren Feinde, die meine schlimmsten Befürchtungen über meine eigene Unfähigkeit aussprachen. Sie waren die Stimmen in meinem Kopf."

Im Internet hat die New York Times die Kommentar-Sektion nach dem 727. Eintrag geschlossen (Tage vor Erscheinen des Artikels im Print). Die Leserschaft ist in großer Mehrheit völlig verständnislos und spuckt Gift und Galle. Sie fordert Emily Gould auf, etwas Vernünftiges aus ihrem Leben zu machen. Sie fordert die New York Times auf, wieder eine seriöse Zeitung zu werden, in der es um ernsthafte Dinge geht. Es gibt auch Unterstützer, aber die posten vor allem in Emily Goulds privatem Blog Emily Magazine. (Im Dezember hatte Carla Blumenkranz die Gawker-Blogger im Magazin n+1 genau unter die Lupe genommen. Passend zum Emily-Blog ein Artikel im New York Magazine, den ebenfalls ein Blogger - allerdings mit etwas mehr Karacho, das heißt beleidigend und Tod wünschend - verfasst hat. Den Hinweis fanden wir natürlich bei Gawker)
Stichwörter: Gawker

Magazinrundschau vom 20.05.2008 - New York Times

David E. Sanger, der Chef des Washingtoner Hauptstadtbüros der Times, empfiehlt Robert Kagans Essay "The Return of History and the End of Dreams" (sehr langer Auszug), nicht nur weil Kagan einer der wenigen Neocons sei, die sich nicht in der Bush-Administration die Finger schmutzig gemacht haben - sondern weil er auch das Ohr des möglichen nächsten Präsidenten John McCain hat. Die Weltlage beschreibt Kagan nach Sanger so: "Die Welt nach Kagan ist 20 Jahre nach dem Mauerfall von einer neuen Spaltung durchzogen, die allerdings nicht ganz so scharf ist wie zur Zeit des kalten Krieges. Europäische und asiatische Demokratien gehören zu einem fließenden Verband eher proamerikanischer, wenn auch durch Eigeninteressen geprägter Nationen. Ihnen gegenüber stehen die autoritären Regimes in Russland und China, die Verbindungen mit dem Iran aufrechterhalten, Nordkorea aus der Patsche helfen und Diktaturen in Afrika bezirzen, die glücklich sind, ihr Öl an Länder zu verkaufen, die sie nicht mit endlosen Lektionen über Menschenrechte nerven (während wir die Saudis bezirzen und Bush immer den Stummschalter drückt, falls Saudis bei seinen Freiheitsreden zugegen sind)."

Außerdem: David Shaftel schickt eine hübsche Reportage aus Trinidad, wo man nicht recht warm wird mit dem größten Sohn des Landes, V.S. Naipaul. Im Magazin schreibt Matt Bai ausführlich über John McCain und seine Position zum Irak-Krieg. Und John Wray benennt einen neuen Trend im Indie-Pop: Solo bleiben, aber wie eine ganze Band klingen.