
Der schwarze britische Schauspieler und Dramatiker
Kwame Kwei-Armah ist froh, dass endlich über den Exodus schwarzer britischer Darstellerinnen und Darsteller diskutiert wird. Es ist, wie er
feststellt, ein großes Problem: "Die überwältigende Mehrheit
schwarzer Schauspieler meiner Generation musste feststellen, dass ihre einzige Hoffnung auf eine
Karriere in Amerika liegt... Meine Altersgenossen tauschen Tipps nicht übers Vorsprechen, sondern über das '01 Visum', jenes Dokument, das 'jenen den Zugang zu den Vereinigten Staaten erlaubt, die in der Film- und Fernsehproduktion Außerordentliches geleistet haben'. Ich habe einmal einen sehr interessanten Kommentar zur Karriere des US-Generals und späteren Außenministers
Colin Powell gelesen. 'Er hatte Glück, dass seine [in Jamaica geborenen] Eltern das Schiff nach New York und nicht nach Southampton genommen haben. Im anderen Fall hätte er es vielleicht
zum Sergeant gebracht."
Weitere Artikel: Alex Brummer
warnt davor, die
Bedeutung der Musikindustrie zu unterschätzen: Neue Künstler hätten nach wie vor kaum Chancen auf den Durchbruch ohne die Beziehungen und Marketing-Instrumente der großen vier Konzerne, in deren Händen nach wie vor
95 Prozent der Verkäufe liegen. Becky Hogge
stellt fest: Blogs könnten eines Tages den
Niedergang des Qualitätsjournalismus ausgleichen. Über die Bedeutung von
Jean Sibelius für Finnland
denkt Rick Jones nach.