Die Komödie am Kurfürstendamm könnte am Sonntag 100. Geburtstag feiern - wenn ihr danach zumute ist. Denn das Berliner Traditionstheater ist heimatlos, seit sein Gebäude 2018 abgerissen wurde. Von der versprochenen Spielstätte im dort entstandenen Neubau ist noch nichts zu sehen, berichtet Andreas Hergeth in seiner taz-Hommage an das Theater. Für die Übergangszeit spielte man erst am Schillertheater und jetzt im Theater am Potsdamer Platz. "Natürlich hat die Firma in den Zeiten des Aus- und Umzugs gelitten, räumt [Inspizient Stephan] Emmerich ein, der das durch seinen Job als Inspizient und Betriebsratsvorsitzender gut beurteilen kann. 'Als Familienunternehmen am Ku'damm hatten wir alles an einem Ort, die beiden Bühnen links und rechts, die Verwaltung in der Mitte, die Werkstätten. Alles an einem Standort.' Das hatte seine Vorteile: kurze Wege, jeder kannte jeden. 'Das ist jetzt zerrissen. Und das tut vielen Leuten weh, auch heute noch, die dieses Familiending liebten.' Als Beispiel nennt er die Werkstatthalle, die sich nun in Spandau befindet, das bedeutet lange Wege für die Bühnenbauer und Elektriker. 'Und man sieht sich so selten. Das ist anstrengend und macht auch traurig. Und verbraucht mehr Ressourcen als früher.'
"Mord im Orientexpress", inszeniert von Katharina Thalbach. Foto: Franziska Strauss
Ab morgen ist in der Komödie wieder Katharina Thalbachs Inszenierung von Agatha Christies"Mord im Orientexpress" zu sehen. Im Interview mit der FAZ ist Thalbach immer noch stinksauer über den Abriss des Hauses: "Man misst sich so gern mit dem Berlin der goldenen Zwanzigerjahre - dabei gab es damals doppelt so viele Theater wie heute! Ich bin fassungslos. Und ich schäme mich." Und jetzt drohen auch noch Kürzungen für die Berliner Kultureinrichtungen: "Dass man die Fördermittel nicht einmal einfrieren kann, sondern dass man sie sogar kürzen will, ist obszön. Der Kulturetat ist mit zwei Prozent schließlich der kleinste im Berliner Haushalt. Soll mir mal einer erklären, warum der noch kleiner werden soll. Und übrigens - bei uns Schauspielerinnen und Schauspielern wurden die Gagen seit mindestens zwanzig Jahren nicht mehr erhöht. Bei den Diäten der Politiker ist das anders, hört man."
Weiteres: Judith von Sternburg unterhält sich für die FR mit Nadja Loschky über deren Frankfurter Inszenierung von Alban Bergs "Lulu". Besprochen werden zwei Inszenierungen von Wagners "Rheingold": von David McVicar an der Mailänder Scala und von Tobias Kratzer an der Bayerische Staatsoper ("Das neue Münchner "Rheingold" verhält sich zu Mailands gepflegter Langweile wie das Feuer zum Wasser. Es lodert und sprüht", schwärmt Eleonore Büning in der NZZ) und Wilfried Fiebigs Stück "Die Violine spielt das Holz" im Frankfurter Gallus-Theater (FR)
Die Münchner Kammerspiele haben gemeinsam mit dem Institut für Neue Soziale Plastik die Reihe "Schreiben über 'Die Situation'" ins Leben gerufen, in der jüdische und israelische AutorInnen alle zwei Monate literarische oder dramatische Texte über das Geschehen seit dem 7. Oktober in Israel oder der Diaspora lesen. Die taz hat mit den Initiatorinnen, der Intendantin Barbara Mundel und der Dramaturgin Stella Leder über Antisemitismus im Kulturbetriebgesprochen. Der 7. Oktober habe erst zum Vorschein gebracht, wie tief Antisemitismus im universitären aber auch im kulturellen Bereich verankert ist, sagt Mundel, die ihre Unterschrift zur Initiative GG 5.3 (unser Resümee) inzwischen zurückgezogen hat. BDS habe sie schon damals verurteilt, aber zunächst noch an Dialog geglaubt, erklärt sie. Leder wird konkreter: "Wir haben es mit einer zunehmenden Ideologisierung eines bestimmten Teils der kulturellen Sphäre zu tun. BDS erzielte die ersten Erfolge um 2017 in Deutschland. Schon damals wurde BDS als antisemitisch kritisiert. Die Reaktion von BDS-Anhängern war zu behaupten, damit werde die Meinungsfreiheit eingeschränkt. BDS argumentiert mit einer populistischen Rhetorik, die man bis dahin nur von AfD und Pegida kannte. Was dann geschah, war, dass die Behauptung der Einschränkung der Meinungsfreiheit von Künstlern und Kulturinstitutionen auf den eigenen Bereich übertragen wurde, indem behauptet wurde, die Kunstfreiheit werde eingeschränkt. Leder fordert: "wir müssen über die Geschichte des linken Antisemitismus reden."
Weitere Artikel: Im Van-Magazin porträtiert Volker Hagedorn den Bariton Bo Skovhus. Besprochen werden Tobias Kratzers "Rheingold" an der Bayerischen Staatsoper (Zeit, VAN), Ivan Fischers Inszenierung von Richard Strauss' Oper "Ariadne auf Naxos" beim Vicenza Opera Festival (FAZ) und das neue Stück "Bullshit" von She She Pop im Berliner Hebbel am Ufer (nachtkritik, Tagesspiegel)
Stephan Mösch zeigt sich in der FAZ hocherfreut über Tobias Kratzers "Rheingold"-Inszenierung an der Münchner Staatsoper. Die problematischen Aspekte des Wagnerianismus wie etwa seine Verbindung zum "germanischen Christentum" würden von der Inszenierung nicht ausgespart, sondern ganz im Gegenteil zur Kenntlichkeit entstellt: Kratzer und sein Team sind "fleißige Arbeiter im Weinberg des Meisters und spielen zugleich mit dem Empowerment unserer Tage. Da kippt tiefschürfende Analyse in popkulturelle Verbindlichkeit - und umgekehrt. So entsteht Vielsprachigkeit. Konkret heißt das: Die Übergänge zwischen Ironie und Grausamkeit, Gotik und Game of Thrones, Videos und Bühne sind fließend. Alles strotzt von Anspielungen, ist gesättigt und zugleich unterhaltsam - bis hin zur schwarzen Ziege, die für Alberich einmal die Bühne überquert." Christine Lemke-Matwey hat auf Zeit Online ebenfalls Freude an der Inszenierung: "Das alles zusammen macht in seiner handwerklichen Virtuosität einfach: Spaß." Auf Vanrezensiert Albrecht Selge.
Weitere Artikel: Jürgen Kesting ärgert sich in der FAZ darüber, wie Florentina Holzingers Opernperformance "Sancta" an der Staatsoper Stuttgart (unser Resümee) von der Regisseurin und der Presse zum - geldwerten - Skandal aufgebauscht wird. Michael Bartsch bespricht in der taz Stefan Schnabels Buch "Volkstheater der Zukunft: Die Gruppe Volker Lösch und der Dresdner Bürgerchor". Christian Wildhagen berichtet in der NZZ über die baldige Erstaufführung der Alfred-Schnittke-Oper "Leben mit einem Idioten" unter der Regie von Kirill Serebrennikow am Opernhaus Zürich, gegen die Zensurvorwürfe erhoben worden waren.
Besprochen werden Ella Milch-Sheriffs Oper "Alma" an der Wiener Volksoper (Welt, "Es fehlt der große Reflexionsbogen"; FAZ, "die ästhetischen Erfahrungsmöglichkeiten des musikalischen Theaters [bleiben] ungenutzt"), Ethel Smyths Oper "The Wreckers" am Staatstheater Meiningen (van, "Massenmord an stürmischer Küste, Fanatismus, Verrat, Hysterie und Liebe bis in den Tod, das wollen wir doch im Musiktheater") und eine Wiederaufführung von Franco Zeffirellis "Bohème"-Inszenierung an der Wiener Staatsoper (Standard).
Weitere Artikel: Nicht gerade heitere, aber doch gelungene Theaterabende erlebt FAZ-Kritiker Martin Lhotzky am Wiener Burgtheater, wo Kay Voges Jon Fosses Frühwerk "Der Name" in skurril-absurder Inszenierung und Ersan Mondtag Sibylle Bergs Roman "Toto" in düsterer, aber äußerst musikalischer Inszenierung auf die Bühne bringen. Von Querelen am Stadttheater Bremerhaven, wo Intendant Lars Tietje den Generalmusikdirektor entmachten und künftig allein die künstlerische Verantwortung tragen will, berichtet Jens Fischer in der taz.
Besprochen werden der Auftakt der "Performing Arts Season" der Berliner Festspiele (Welt), der Auftakt von Tobias Kratzers "Ring"-Inszenierung unter dem Dirigat von Vladimir Jurowski am Münchner Nationaltheater (FR), Franz Wittenbrinks Kinderoper "Die kleine Hexe" nach Otfried Preußler an der Komischen Oper Berlin (FAZ), Alexander Eisenachs und Jan Jordans Inszenierung von "Wasteland: Peter Pan" sowie András Dömötörs Adaption von Hermann Kochs Roman "Das Dinner" am DT Berlin (Tsp).
In der SZ hält Till Briegleb generell nicht so besonders viel von diesen Literaturadaptionen, die schon nach einem Jahr auf die Theaterbühne gebracht werden - meist recht brav nacherzählt. Hier verleihen immerhin die tollen Schauspieler der Inszenierung Lebendigkeit, findet er, und: Wer das Buch nicht gelesen hat, dem "erhellt sich durch die enge Verflechtung persönlicher und historischer Erinnerung in dem Stoff vielleicht erstmals ein Ort der Sehnsucht und der Schrecken, der so eng verbunden ist mit den nicht enden wollenden Feindschaften dieser Tage."
Manuel Brug ist in der Weltnicht ganz so überzeugt von der Aufführung, findet aber, dass Wien Alma Mahler diese Aufführung einfach schuldet. Und die Musik ist auch ganz gut: "Ella Milch-Sheriff durfte Alma Mahler-Werfels Lieder nicht verwenden und zitieren, sie fehlen hier schmerzlich als tönende Menetekel. Dafür hören wir in ihrem collagenhaften, durchaus gekonnten, aber etwas zu langen Biografie-Pasticcio Anklängen an Heurigenlieder, Bach, Mahler, moderne Walzer. Ein schlüssiges, dramaturgisch funktionierendes, von Meir Wellber und dem prallen Volksopernorchester straff aufgefächertes Wiener Klangpanorama ist es trotzdem geworden(...)."
Besprochen werden Marc Beckers Inszenierung von Natalka Vorozhbyts Stück "Non-existent" am Staatstheater Mainz (nachtkritik), Roger Vontobels Inszenierung von Nikolai Gogols Stück "Der Revisor" an den Bühnen Bern (nachtkritik), András Dömötörs Inszenierung von "Das Dinner" nach dem Roman "Angerichtet / Het Diner" von Hermann Koch am Deutschen Theater Berlin (nachtkritik, FAZ), Ewalina Marciniaks Inszenierung von Scott F. Fitzgeralds Roman "Der große Gatsby" am Schauspiel Frankfurt (FR), Reinhard Hinzpeters Inszenierung "Einsame Menschen" nach dem Stück von Gerhart Hauptmann am Freien Schauspielensemble Frankfurt (FR), Carolin Millners Inszenierung des Stücks "Macht endlich das Licht an! Eine Rothschild-Variation" am TD Berlin (Welt), Herbert Fritschs Inszenierung von György Kurtágs Beckett-Oper "Fin de Partie" an der Wiener Staatsoper (FAZ), Alexander Eisenachs und Jan Jordans Inszenierung von "Wasteland: Peter Pan" am DT Berlin (taz) und Keith Warners Inszenierung von Ethel Smyths Oper "The Wreckers" am Staatstheater Meiningen (NMZ, VAN).
Aline Wenner besucht für die NZZMitch Sebastian bei den Zürcher Proben zum Musical "Billy Elliot". Lena Schneider unterhält sich für den Tagesspiegel mit der ostdeutschen Theatermacherin Bettina Jahnke über Theater als "Erfahrungsraum der Demokratie".
Besprochen werden eine Wiederaufnahme von Rene Polleschs Inszenierung "Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini Studien)" an der Volksbühne Berlin (taz), Ersan Montags Adaption von Sibylle Bergs Roman "Vielen Dank für das Leben" am Burgtheater Wien ("Der Abend hat also durchaus seine spaßigen Momente. Aber über die Dauer von fast drei Stunden trägt das nicht, wird die ganze ironische Herumkrittelei zunehmend fad - und die Figuren bleiben flach", bedauert nachtkritikerin Andrea Heinze), Azeret Kouas "Rhapsody" am Theaterhaus Jena (nachtkritik), "Jump Into The Void" von JAJAJA und Hajusom auf Kampnagel in Hamburg (nachtkritik) und Florentina Holzingers "Sancta"-Inszenierung in Stuttgart (taz, Welt).
Ljubiša Tošić unterhält sich für den Standard mit der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff über deren Oper "Alma", die an diesem Samstag an der Volksoper in Wien uraufgeführt wird. Es geht um Alma Mahler-Werfel: "Abseits bekannter Klischees über die als Alma Schindler geborene Berühmtheit, die auf die Rolle als Muse und Femme fatale des Fin de Siècle reduziert wurde, ist eine Frau kennenzulernen, die sich als Künstlerin selbst erstickt hat und drei Kinder verlor. In der Oper tritt Alma mit Tochter Anna in den Dialog, die als einziges ihrer Kinder das Erwachsenenalter erreichte (1904-1988)." Die Ehe mit Gustav Mahler ließ sie künstlerisch verstummen: "Von diesem Gedanken ausgehend, will Milch-Sheriff die Geschichte einer Frau erzählen, die zudem meinte, 'es nicht verdient zu haben, Mutter zu sein. Ihre Kinder - Maria, Manon und Martin - starben ja. Nur Anna überlebt. Alma erwartete auch ein Kind von Kokoschka, beendet aber die Schwangerschaft vorzeitig. Ich glaube, die ersten drei Akte lang wird man Alma hassen, später aber ein bisschen verstehen. Man sieht in ihr eine Art Monster, das sie nicht war.' Mit im Operncharakter integriert ist natürlich auch Almas Antisemitismus, belegt durch zahlreiche Äußerungen. Milch-Sheriff hat diesbezügliche Ausfälle in der Oper nicht ausgelassen."
Besprochen wird Tschechows "Der Apfelgarten" in der Inszenierung von Antú Romero Nunes am Thalia Theater (Zeit).
Stefan Grund stellt in der Welt die Regisseurin Lola Arias vor, die in diesem Jahr mit dem Ibsen Award ausgezeichnet wurde. Besprochen werden Paulus Hochgatterers Anti-Bruckner-Stück "Der schlafende Wal" im Schubert-Theater Wien (Standard), ein Auftritt der Schweizer Kabarettistin Hazel Brugger mit ihrer neuen Show "Immer noch wach" in München (NZZ), eine Ausstellung über das Vermächtnis des Choreografen Alvin Ailey im Whitney Museum in New York (FAZ) und eine Ausstellung im Münchner Theatermuseum über Spielorte des Jugendstils (FAZ).
Szene aus "King Lear". Bild: Arno Declair Auch FAZ-Autorin Salomé Meier macht sich auf nach Zürich und erfreut sich an Anne Lenks phänomenaler "King Lear"-Inszenierung. Mit viel inszenatorischem Geschick wird hier ein abgründiger Geschlechterkampf in Szene gesetzt: "In einer riesigen, aufgerissenen Mundhöhle mit verführerischen Lippen haben sich die beiden Töchter Goneril und Regan eingerichtet. Ihre Kleidung ist jetzt ganz die zweier Racheköniginnen: seidene Hosen und rosarote Bustiers, von denen schreiende Frauenköpfe medusenartig aufs Publikum herabblicken, Zierbänder, auf denen die Namen einflussreicher Technologie- und Computerpionierinnen wie Ada Lovelace, Grace Hopper und Shirley Ann Jackson eingraviert sind, und aufgeplusterte Ärmel, die mit den Schlitzen und doppelten Perlenreihen an Vaginas dentatas denken lassen. Das also ist die verführerisch-tödliche Höhle des Bösen, wo King Lear und seine Armee alter Männer entmannt, excusé: entmachtet werden sollen."
Außerdem: Merle Krafeld setzt sich auf Van noch einmal ausführlich mit den Reaktionen auf Florentina Holzingers vermeintliches Skandalstück "Sancta" auseinander, das am Staatstheater Stuttgart für ausverkaufte Säle sorgt, jedoch auch Kritik auf sich zieht. Offensichtlich wird letztere kampagnenartig von fundamentalistischen Christen aufgezogen. Sylvia Staude befragt Tony Rizzi und Irene Klein in der FR über deren Arbeit mit Bill Forsyth. Holger Noltze schreibt in van über den Gütersloher Operngesangswettbewerb "Neue Stimmen", den er selbst moderiert. Wolfgang Behrens beschäftigt sich auf nachtkritik mit dem Berufsbild des Dramaturgen.
In der Florentina Holzinger-Performance "Sancta", bei deren Aufführung in Stuttgart sich wohl mehrere Menschen übergeben mussten (unser Resümee), spielt die Schauspielerin Annina Machaz Jesus. Die Bild-Zeitung nahm das zum Anlass, sie auf der Titelseite abzudrucken, erfahren wir im SZ-Interview, und zwar direkt neben einem Bild von Putin. Machaz ärgert sich, dass ihre Arbeit hier falsch dargestellt wird und kann den Skandal nicht so ganz verstehen: "Ich war auf einmal der 'Nackt-Jesus' aus der 'Skandal-Oper'. Dazu ein Foto von mir aus dem Abend, mit Namen. ... Ich bin nicht respektlos an diese Rolle herangegangen, überhaupt nicht. Ich bin übrigens auch nicht nackt als Jesus. ... Um Jesus zu spielen, habe ich drei Monate recherchiert und gelesen, Texte geschrieben, an der Rolle gearbeitet. Drei Monate Arbeit - und dann lässt man es aussehen, als würde ich einfach nur neckisch mein Dress ausziehen und irgendwie sexy in der Luft hängen. Das ist verletzend und wird meiner Rolle nicht gerecht."
Außerdem: nachtkritiker Wolfgang Behrens beschäftigt sich in seiner Theater-Kolumne mit dem Beruf des Dramaturgen. Besprochen werden Sebastian Baumgartens Inszenierung von Brigitte Reimanns Roman "Franziska Linkerhand" im Maxim Gorki Theater in Berlin (taz), Anne Teresa De Keersmaekers Choreografie "Il Cimento dell'Armonia e dell'Inventione" im Haus der Berliner Festspiele (taz), Bernd Mottls Inszenierung von David Bowies Musical "Lazarus" am Hans-Otto-Theater in Potsdam (taz) und Sophie Passmanns Bühnen-Performance ihres Buchs "Pick me Girls" am Berliner Ensemble (Welt).
BuchLink: Aktuelle Leseproben.
In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter. Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…
Naja Marie Aidt: Aus dem Dunkel Aus dem Dänischen von Ursel Allenstein. Eine Geschichte, in der sich jede Frau wiedererkennt: über männliche Übergriffigkeit und weibliche Solidarität. Und über die Kraft…
Jan Fleischhauer: Du bist nicht allein In diesem Buch beschreibt Jan Fleischhauer ein neues Phänomen, das für unsere Demokratie brandgefährlich ist: Wenn die Mehrheit der Gesellschaft das Gefühl hat, in der Politik…
Raimund Schulz: Odysseus Die Abenteuer des Odysseus faszinieren die Menschen seit der Antike. Der Held erscheint als listiger Überlebenskünstler, politischer Stratege und Vertreter einer Gesellschaft,…
Alle aktuellen BuchLink-Leseproben finden Sie
hier