Spätaffäre

Vorschläge zum Hören, Sehen, Lesen. Wochentags um 17 Uhr

Mandarin für Elefantenzähne

10.03.2014. Für die Ohren:  Alain Finkielkraut und Gäste über Joseph Roth und Stefan Zweig. Für den Kopf: Eine düstere Reportage über Elfenbeinschmuggel in Afrika: Chinesen sind verrückt danach. Für die Augen: Akira Kurosawa. Und Syrien.

Ich bin ja kein Befruchtungsautomat

07.03.2014. Dradio Kultur schickt "Zwei nette kleine Damen auf den Weg nach Norden". Das SZ Magazin unterhält sich mit Helena Angermaier, die 10.000 Kinder gezeugt hat, die Sibylle Lewitscharoff lieber nicht sehen würde. Arundhati Roy spielt mit riesigem Afro eine Architekturstudentin. Und Jon Ronson dokumentiert die obsessive Arbeitsweise Stanley Kubricks.

Wie ein kaltes Bier an einem heißen Tag

06.03.2014. Der in Camp 14 geborene Nordkoreaner Shin Dong-hyuk erzählt von Leben und Überleben im Lager. Georg Seeßlen und Markus Metz unterhalten sich über die Beziehung von Pop und Kunst. John Jeremiah Sullivan sucht nach den Ursprüngen von Ska.

Institutionalisierte Ungerechtigkeit

05.03.2014. Jack Nicholson reitet durch die Wüste von Utah. Helene Hegemann und Inga Humpe durch das Nachtleben von Berlin. 16 Prinzessinnen, Gräfinnen und Baroninnen geben sich im Schloss Ehreshoven die Ehre. Arundhati Roy erklärt, warum Gandhi immer ein Brahmane blieb. Und Letras Libres erzählt, wie der illegale Bergbau Peru vergiftet.

Wandertaube 2.0

04.03.2014. Patrick Dewaere versucht in Yves Boissets 1977 gedrehtem Thriller "Der Richter, den sie 'Sheriff' nannten" mit korrupten Provinzpolitikern aufzuräumen. Barbara Vinken erinnert an die Zeit, als Männer das schöne Geschlecht waren. Die New York Times fragt: Was passiert, wenn wir ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben erwecken? Und der Dichter Eugenio de Andrade lächelt.

Eine ganze Reihe von Reflexen

03.03.2014. Zum Sehen eine Reportage über die Freiheit der Kunst in Putins Russland und eine Doku zum Bergarbeiterstreik 1984 in Großbritannien. Zum Hören gibt es Harry Lachners Essay über die Idee des Karnevals. Und Greg Afinogenov analysiert in n+1, wie liberale Stimmen in Russland als vaterlandslose Gesellen diffamiert werden.

Sexy, aber nicht zu sehr

28.02.2014. Vampire sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, stellt Ursula Michel fest. Dradio Kultur bringt Hörspiele über Krieg und Traumata von Peter Wagner und Erich Kästner. Arte präsentiert die echten Monuments Men. Und Alec Baldwin zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück - öffentlich, versteht sich.

Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum

27.02.2014. Pierre Assouline präsentiert Georges Simenon. Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn erinnern an Stéphane Hessel. Christoph Ransmayr redet über Gerede. In New Republic beschreibt Jed Perl die heikle Rolle der Futuristen und Nilanjana Roy die der indischen Autoren.

Ausrufezeichen des Protests

26.02.2014. Douglas Fairbanks schwingt das Florett. Die Geschwister Brüggemann ziehen um. T.C. Boyle liest Donald Barthelme. David Runciman hofft auf den europäischen Moment. Und Paco de Lucía spielt noch einmal in Montreux.

Der Wahrheit nachjagen

25.02.2014. Im DRadio Kultur singt Marcel Ophüls "La guerre de 14-18". Eine Doku erzählt, wie vor knapp fünfzig Jahren aus Cassius Clay Muhammed Ali wurde. Poesie ist immer sexuell, behauptet Germaine Greer im New Statesman. Und Adorno und Benjamin nagen am selben Knochen.