"Whoa...Lessig and Snowden",
schreibt ein Kommentator bei Youtube.
Lawrence Lessig, Autor von "Freie Kultur" und Miterfinder der Creative-Commons-Idee, hat vor einem Universitätsseminar in Harvard eine Stunde lang
Edward Snowden per Video interviewt. Lessigs erste Frage bezieht sich auf Snowdens politischen Hintergrund.
Ein weiteres Video zum Thema kann man bei
Netzpolitik betrachten: Sascha Lobo und Frank Rieger vom Chaos Computer Club streiten über die Geheimdienstaffäre.
Im
taz-Interview mit Andreas Busche
erzählt Laura Poitras von ihrem Film "Citizenfour",
Edward Snowden und die Konsequenzen aus seinen NSA-Enthüllungen: "Zurückzugehen zum "
Analogen" ist eine Möglichkeit, die viele Menschen wieder ernsthaft in Betracht ziehen. Digitale Kommunikation hat sich als verwundbar erwiesen."
Im Blog der
NYRB staunt David Cole, wie selbstverständlich es für
Edward Snowden und
Glenn Greenwald geworden ist, ständig beobachtet zu werden, nicht nur von der NSA, sondern im Film eben auch von Laura Poitras: "But as Poitras"s real-time filmmaking itself reminds us, it"s not just the NSA and its sophisticated computers that make dragnet data collection possible. It"s also a defining feature of a world in which we are personally and collectively complicit in the recording of virtually everything we do. When
Deep Throat met Bob Woodward and Carl Bernstein in a parking garage to share the secrets that came to be known as Watergate, he didn"t bring along
a documentary film crew to capture the exchange on film. Snowden did. And that"s not just a reflection of Snowden"s personal choice, but of how much society itself has changed since Watergate."