Ein Berliner Gymnasium hat seinen Schülern
sichtbare Religionsausübung verboten - dagegen klagt die NGO "
Gesellschaft für Freiheitsrechte",
berichtet Stefan Laurin bei
hpd.de: "Nach
Ansicht der GFF richtet sich die 'allgemein formulierte Regelung in der Schulordnung (...) de facto gegen
muslimische Schüler, denen das islamische Gebet auf dem Schulgelände untersagt wird.'" Laut Berliner Schulverwaltung komme ein solches Verbot nur in Betracht, "wenn durch solche Gebete
der Schulfrieden gestört oder der Schulbetrieb beeinträchtigt werde. Doch dieser Eindruck könnte entstehen, wenn Islamisten das Gebet nutzen, um symbolisch
Schulen für sich einzunehmen und vor allem muslimische Kinder unter Druck zu setzen, sich zu beteiligen. Die GFF sieht darin
kein Problem, denn der Schule stünden ja pädagogische Mittel sowie Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz zur Verfügung, um Konflikten und Störungen entgegenzutreten." Die "Gesellschaft für Freiheitsrechte" wurde von Ulf Buermeyer , bekannt durch das Podcast "Lage der Nation" mitbegründet, der die Gesellschaft zum zehnten Jubiläum verlassen hat. Generalsekretär ist der Grünen-Poltiker Malte Spitz, der jüngst bei
heise.de zur Arbeit der NGO
interviewt wurde.
Christen sind in der
Türkei unerwünscht, ganz besonders, wenn sie ihren
Glauben ausüben wollen, kritisiert der Journalist und katholische Theologe Alexander Görlach in der
Welt. "In Antiochia, ebenfalls heute in der Türkei, entstand die erste nicht-jüdische christliche Gemeinde außerhalb Palästinas... Hier wurden die Anhänger des Jesus von Nazareth zum ersten Mal Christen genannt. In und um Antakya, wie Antiochia heute heißt, leben nur noch wenige christliche Familien, die an die frühe Zeit des Christentums erinnern. Doch auch diese wenigen verbliebenen Christen werden von der Erdogan-Regierung in Ankara
schikaniert. Es werden Hürden in der Verwaltung aufgebaut, die die
Renovierung von Gotteshäusern erschweren. Auch die
Ausbildung von Priestern wird vom türkischen Staat verunmöglicht. Die Religionszugehörigkeit wird in der Türkei im Personalausweis vermerkt. Christen sind daher als solche sofort erkennbar, wenn sie sich an eine staatliche Stelle wenden oder um einen Arbeitsplatz bewerben. Viele berichten von
Diskriminierung."