Stichwort

Schwangerschaftsabbruch

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9punkt 28.01.2021 […] gegen die rezeptfreie Abgabe der Pille danach. Den Kampf hat er verloren, dafür aber verhinderte er 2019, dass Ärzt*innen über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Und er nimmt hin, dass Frauen in einigen Regionen Hunderte Kilometer für einen sicheren Schwangerschaftsabbruch reisen müssen." Mit dem Hipster ist es vorbei. Verdrängt wird er von den woken Schneeflöckchen, die den sympathischen Hedonisten […] Das ist, politisch betrachtet, die erste und wichtigste Lehre aus der Pandemie." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor zwei Jahren eine Studie beauftragt, die psychische Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen untersuchen sollte und wollte damit seine abtreibungsfeindliche Politik untermauern. Die mit der Studie beauftragten Forscher haben die Fragestellung inzwischen komplett verändert, berichtet […]
9punkt 19.12.2019 […] Bettina Gaber stand die Information: "Auch ein medikamentöser, narkosefreier Schwangerschaftsabbruch in geschützter Atmosphäre gehört zu unseren Leistungen." Dafür wurde sie zu 2.000 Euro Strafe verurteilt. Jetzt geht sie vors Bundesvergfassungsgericht, um den Paragrafen 219a, der Information über Schwangerschaftsabbruch untersagt, überprüfen zu lassen, berichtet Dinah Riese in der taz. Endlich Klarheit […] Parlaments, das Schwangerschaftsabbruch unter Auflagen erlauben wollte." Der Kompromiss, auf den sich CDU und SPD geeignet haben, ist "monströs" und "schwachsinnig", kritisiert Gabers Anwalt Johannes Eisenberg in seiner Verfassungsbeschwerde, in die Annika Leister für die Berliner Zeitung geblickt hat: "Warum solle seine Mandantin angeben dürfen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführe - für […] tös' und 'narkosefrei' verurteilt wurde, stellte fast zur selben Zeit das Amtsgericht in Kassel ein Strafverfahren gegen zwei Frauenärztinnen ein, die auf ihrer Homepage angaben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche 'operativ oder medikamentös' durchführen. Die Informationen auf der Website der Praxis seien 'sachliche Hinweise', die durch die Gesetzesänderung 'entkriminalisiert werden' sollten, begründete […]
9punkt 05.11.2019 […] Flensburg fusionieren zwei Kliniken, eine katholische und eine evangelische, mit der Folge, das nun in diesem (kirchlich betriebenen, aber von der Allgemeinheit bezahlten) Krankenhaus kein Schwangerschaftsabbrüche mehr vorgenommen werden, berichtet Esther Geißlinger in der taz. Im Kommentar zum Thema schreibt Eiken Bruhn: "Verantwortlich für solche Zustände ist nicht der Glaube, sondern das deutsche […] Abtreibungsrecht. Das erlaubt nicht nur dem oder der einzelnen Ärzt*in, Abtreibungen aus Gewissensgründen abzulehnen, sondern bietet Kliniken einen Freifahrtschein, nach Gutdünken zu handeln. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland eine Straftat, daher keine Kassenleistung, weswegen die Kliniken auch nicht dazu verpflichtet werden können." In Zwickau sind zehn Gedenkbäume  für die Opfer der NSU-Morde […]
9punkt 14.06.2019 […] Paragrafen 219a, wonach für Schwangerschaftsabbrüche nicht geworben werden darf, angeklagt. Dabei haben sie einfach nur über die Möglichkeiten informiert. Im Interview mit Zeit online erklärt Gaber, was genau ihnen vorgeworfen wird: "Meine Kollegin und ich stehen vor Gericht, weil auf unserer Website steht, dass auch ein medikamentöser, narkosefreier Schwangerschaftsabbruch zu meinen Leistungen gehört […] gehört. ... Es geht nur um die beiden Worte medikamentös und narkosefrei. Ich dürfte nach dem neuen Gesetz schreiben, 'ein Schwangerschaftsabbruch gehört zu meinen Leistungen', und dann einen Link zur Bundesärztekammer setzen, wo die Methoden beschrieben werden und die Ärzte verzeichnet sind, die Abbrüche anbieten. Aber ich darf selbst nichts über die Methode schreiben." […]