Magazinrundschau - Archiv

The New Yorker

854 Presseschau-Absätze - Seite 49 von 86

Magazinrundschau vom 18.12.2012 - New Yorker

"Utopisch für Anfänger" überschreibt Joshua Foer sein Porträt des Beamten und Amateur-Linguisten John Quijada, der in seiner Freizeit die "ideale" Kunstsprache "Ithkuil" entwickelt hat, über die er die Kontrolle zu verlieren droht. Per Internet wurden nämlich in Russland so genannte "Psychonetiker" darauf aufmerksam, die glauben, das Erlernen von Ithkuil "beschleunige das Gehirn". Auf einem Kongress in Kiew machten Foer und Quijada, dessen Sprache ein echtes Abenteuer wurde, überdies eine Begegnung der dritten Art. Ein Mann, der die Veranstaltung filmte und sich als Igor Garkavenko vorstellte, begann von der "transfomierenden Wirkung der Psychonetik auf sein politisches und philosophisches Bewusstsein" zu schwärmen: "Gegen Ende seines Vortrags brach unser Übersetzer plötzlich ab. Er war rot angelaufen. 'Ist Ihnen klar, wer der Kerl ist?', flüsterte er mir zu. 'Das ist die Nummer zwei der ukrainischen Terroristen.' Wir googelten ihn schnell ... und es stellte sich heraus, dass Garkavenko Gründer einer rechts-militanten nationalistischen Organisation namens Ukrainische Revolutionäre Volksarmee war. 1997 musste er wegen Brandanschlägen auf mehrere politische und kulturelle Organisationen der Ukraine für neun Jahre ins Gefängnis. Ich wandte mich an meinen Übersetzer. 'Was um alles in der Welt treibt dieser Kerl auf einem Linguisten-Kongress?' Ich beugte mich zu Quijada und erzählte ihm, was ich gerade gelesen hatte. Wir schauten uns im Raum um und sahen uns die im Publikum versammelten jungen Männer und Frauen an, und wurden plötzlich von einer Frage gepackt, die uns vermutlich früher hätte kommen sollen: Was trieben alle diese Leuten eigentlich hier?"

Weiteres: Von außen ist schwer zu entscheiden, ob die Politik der ägyptischen Muslimbrüder nun von Kalkül oder schierer Inkompetenz geprägt sei, meint Peter Hessler in einem Kommentar zu den neuen Unruhen in Kairo. David Denbby bespricht Kathryn Bigelows Thriller "Zero Dark Thirty" über die Jagd auf Osama Bin Laden und Judd Apatows Komödie "This Is Forty". Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Shirley Temple Three" von Thomas Pierce.

Magazinrundschau vom 11.12.2012 - New Yorker

Auf ausgedruckt 15 (!) Seiten erzählt Raffi Khatchadourian die Geschichte riskanter klinischer Experimente die während des Kalten Kriegs in einer militärischen Forschungseinrichtung an fast fünftausend amerikanischen Soldaten durchgeführt wurden - unter anderem mit bewusstseinsverändernden Drogen. Khatchadourian porträtiert in seinem Text einen der Protagonisten der Erforschung von Mitteln der "psychochemischen Kriegsführung", den heute einundachtzigjährigen Psychiater Colonel James S. Ketchum: "Das Programm zur psychochemischen Kriegsführung war nur ein kleiner Teil der gesamten Forschung, in vielerlei Hinsicht jedoch der sonderbarste. Einmal kam Ketchum in sein Büro und fand in einer Zimmerecke ein Fass von der Größe einer Öltonne. Kein Mensch erklärte ihm, warum es in seinem Büro war und wer es dorthin gestellt hatte. Nach einigen Tagen wartete er den Feierabend ab und öffnete es. Er fand darin Dutzende kleiner Glasfläschchen, die allesamt eine exakt abgemessene Menge reinen LSDs enthielten; er schätzte, dass die Menge ausreichte, um mehrere Millionen Menschen überschnappen zu lassen - und berechnete später den Straßenverkaufswert des Fasses: etwa eine Milliarde Dollar. Am Ende der Woche verschwand das Fass auf die gleiche geheimnisvolle Weise wie es aufgetaucht war. Keiner sprach darüber. Er erfuhr nie, wofür es war."

Weiteres: Wie gut war eigentlich der Job, den General David Petraeus im Irak und in Afghanistan gemacht hat, fragt Dexter Filkins in seiner sehr differenzierten Bilanzierung von Petraeus' Amtszeit als Befehlshaber der US-Streitkräfte. "Angesichts der Kriege, die man ihm übertragen hat, lässt sich kaum ein amerikanischer General denken, der es besser gemacht hätte. Petraeus hatte Glück - allerdings nicht genug." Anthony Lane bespricht Peter Jacksons Film "The Hobbit".

Magazinrundschau vom 04.12.2012 - New Yorker

Ken Auletta porträtiert Elisabeth Murdoch, Tochter von Rupert, die zusammen mit ihrem Ehemann Matthew Freud ihren Einfluss auf News Corp. geltend machte und nebenher ein eigenes, sehr erfolgreiches internationales Fernsehunternehmen aufgebaut hat. "Die Erbin" ist der Artikel überschrieben. Dass sich diese Prophezeihung erfüllt, ist noch längst nicht abgemacht: Elisabeth und Matthew "haben beide darum gekämpft, ihre dominierenden Väter zu beeindrucken, und sie mussten lernen, das Gewicht eines berühmten Familiennamens zu tragen. 'Man kann keinen Raum betreten, ohne dass die Leute auf einen zeigen', sagt Freud. 'Man fühlt sich entweder erhoben oder unwert.' Seinem inneren Sigmund nachgebend erklärt er, er und Murdoch teilten 'ein sehr starkes und frühes Verlangen nach einer eigenen Identität.' Sie wurden von der britischen Presse 'goldenes Paar' getauft. Doch ohne große öffentliche Beachtung wurden sie fast so etwas wie eine fünfte Kolonne innerhalb des Murdoch-Imperiums. Sie stellten die journalistische Ethik von News Corp. in Frage und festigten ihre Unabhängigkeit."

Außerdem: James Surowiecki geht Mittagessen mit Warren Buffett. James Wood widmet sich den Büchern von Per Petterson. David Denby sah im Kino "Hyde Park on Hudson" und "The Central Park Five". Online lesen dürfen wir außerdem Steven Millhausers Geschichte "A Voice in the Night".

Magazinrundschau vom 20.11.2012 - New Yorker

Nick Paumgarden widmet sich ausführlich und sehr unterhaltsam dem Phänomen der Rockgruppe The Greatful Dead. Obwohl sie sich 1995 nach dem Tod ihres Frontmans Jerry Garcia auflöste, hat sie noch heute zahlreiche hingebungsvolle Anhänger. Paumgardens Geschichte beginnt mit einem Schatz, der sich im Besitz eines pensionierten Chemielehrers befand - zwei Truhen voller verrotteter altmodischer Magnettonbänder mit gut 100 Stunden Mitschnitten von Konzerten der Band - und endet im Internet, in dem sich inzwischen eine gigantische Musik-Datenbank aufgebaut hat, die eifrig genutzt wird. Über die Fans schreibt er: "Es gibt eine schweigende Mehrheit ansonsten einwandfreier Ästheten, in denen in dem Augenblick, als The Greatful Dead sich von einem lebendigen kreativen Unternehmen in ein historisches Dokument verwandelte, plötzlich Begeisterung für das aufgezeichnete Vermächtnis der Band aufflammte. Das sind die Tapeheads, die Geeks ..., die sich dem Schaffenswerk der Band mit einer Intensität und Detailbesessenheit widmen, die man gewöhnlich der Vogelbeobachtung, Baseball oder dem Talmud entgegenbringt."

Weiteres: Adam Gopnik untersucht die "menschliche Seite" der Petraeus-Affäre. Sasha Frere-Jones porträtiert die amerikanische Punkband Bikini Kill und ihren Einfluss auf die Riot Grrrl-Bewegung in den Neunzigern. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Bull" von Mo Yan.

Magazinrundschau vom 06.11.2012 - New Yorker

Beeindruckend findet Louis Menand das neue Buch der Journalistin und Ostblock-Expertin Anne Applebaum "Iron Curtain: The Crushing of Eastern Europe", eine Rekonstruktion des Alltags- und Gefängnislebens der ehemaligen Ostblockstaaten. Sie habe, so erklärt Applebaum, verstehen wollen, wie sich der Totalitarismus anfühlte, also "nicht Totalitarismus in der Theorie, sondern Totalitarismus in der Praxis". Menand schreibt: "'Iron Curtain' ist ein Post-Kalter-Krieg-Buch. Es ist kein Ruf zu den Waffen oder eine Warnung über versteckte Gefahren in unserer eigenen Gesellschaft. Es ist Geschichte, ein Versuch, eine verschwundene Welt zu verstehen und wieder lebendig werden zu lassen. Applebaum betrachtet die Sowjetunion und ihr osteuropäisches Experiment keineswegs mit Gleichmut, sondern ist grundlegend daran interessiert, wie dieses totalitäre Experiment umgesetzt wurde und wie es sich überlebte. Sie kann sich der Missbilligung der meisten Leser sicher sein, was während des Kalten Kriegs nicht immer zutraf. Kommunismus im Sowjetstil ist kein Phänomen mehr, über das zwei Ansichten herrschen. Die Menschen blicken nicht auf den Gulag und sagen: "Na ja, da mussten eben ein paar Eier zerdeppert werden."

Weiteres: Alex Ross zeichnet die politischen Fortschritte der amerikanischen Schwulenbewegung nach. David Denby sah im Kino das Drama "Flight" von Robert Zemeckis mit einem großartigen Denzel Washington und den neuen Bondfilm "Skyfall" von Sam Mendes - und sehnt sich noch immer nach Sean Connery zurück.

Magazinrundschau vom 23.10.2012 - New Yorker

Adam Gopnik beschäftigt sich in einem längeren Essay mit zwei neuen Publikationen zur Geografiegeschichte, die derzeit eine Renaissance erlebe: Robert D. Kaplans eher vorausschauende Studie "The Revenge of Geography" (Random House) und das eher retrospektive Werk "Why Geography Matters: More Than Ever" (Oxford) von Harm de Blij. Interessant sind Kaplans Überlegungen zum Irak-Krieg, den er inzwischen als "Katastrophe" bezeichnet, auch weil man die Lage und Beschaffenheit des Landes nicht beachtet habe. "'Gebirge und die Menschen, die aus ihnen hervorgegangen sind, sind die erste Ordnung der Realität', schreibt Kaplan heute. Im Irak war es die Wüste, die uns zur Strecke gegbracht hat ... Er empfiehlt inzwischen einen geostrategischen Realismus, der Geschichte durch Geografie ersetzt. Denn selbst wenn Russland diesen Warmwasser-Hafen bekäme, den es angeblich will, würde sich nicht viel ändern: Es wäre immer noch flach und kalt dort und deprimierend, ein Russe zu sein. Unsere Sehnsüchte als Nation wurzeln ebenso wie unsere privaten Sehnsüchte in den unveränderlichen Besonderheiten unseres jeweiligen Geländes. Der Mogul, der davon träumt, ein Supermodel zu heiraten, ist selten zufrieden, sobald er es getan hat; er ist genau der Typus, der seine Frau höchstwahrscheinlich betrügt und sich eine andere sucht."

Weiteres: Nach einer ausführlichen Bilanzierung von Barack Obamas erster Amtszeit kommen die Herausgeber des New Yorker zu einem klaren Votum: "Die Wiederwahl von Barack Obama ist von größter Dringlichkeit." Anthony Lane sah im Kino die Science-Fiction-Verfilmung "Cloud Atlas" von Tom Tykwer und Andy Wachowski und die Komödie "Cheyenne - This Must Be The Place" von Paolo Sorrentino mit Sean Penn.

Magazinrundschau vom 16.10.2012 - New Yorker

Evan Osnos sieht in seinem Brief aus China das schwere Zugunglück, bei dem im Juli 2011 vierzig Menschen starben, als Symbol für die Schattenseite des chinesischen Booms, der sich in sagenhaftem Tempo vollzieht - und, weil politisch gewollt, vollziehen muss. "Skandale, welcher Art auch immer, sind zum Backbeat von Chinas Aufschwung geworden." Beim Bau von Bahnstrecken, fand Osnos heraus, sei nicht nur Bestechung, sondern auch kriminelle Energie am Werk: "Im November 2011 fand man einen ehemaligen Koch ohne jegliche Ingenieurserfahrung, der eine Hochgeschwindigkeitseisenbahnbrücke bauen sollte. Er setzte ungelernte Arbeiter ein, die Kies statt Zement ins Fundament kippten. In Bahnkreisen war diese Praxis immerhin verbreitet genug, um einen eigenen Begriff zu verdienen: touliang huanzhu - Träger klauen, um Pfeiler einzusetzen."

Weitere Artikel: David Sedaris denkt darüber nach, was ein Geschenk über den Schenkenden aussagt. James Wood widmet sich dem englischen Messbuch Book of Common Prayer von 1556, dessen Sprachkraft sich seinem Autor, dem Erzbischof von Canterbury Thomas Cranmer, verdankt, und in der englischen Literatur und Alltagskultur ihren Widerhall findet. Emily Nussbaum stellt die Sitcom "Parks and Recreation" vor.

Magazinrundschau vom 02.10.2012 - New Yorker

Warum fühlen sich amerikanische Milliardäre von Barack Obama eigentlich ungerecht behandelt und bekämpfen ihn? Dieser Frage geht Chrystia Freeland nach. Hintergrund sind Obamas Äußerungen, Amerikas Superreiche sollten sich stärker für das Gemeinwohl engagieren. Was den Hedge-Fonds-Gründer und Milliardär Leon Cooperman zu einem gekränkten offenen Brief an den Präsidenten veranlassten, in dem er ihm seinen "spalterischen" Ton vorwarf, der die Kluft zwischen den "Unterdrückten und denen, die am besten positioniert sind, ihnen zu helfen" vertiefe; in einem Interview hatte Coopermann sich außerdem dazu hinreißen lassen, Obamas Aufstieg zum Präsidenten mit Hitlers Machtergreifung zu vergleichen. Freelands berichtet von einem Treffen mit Coopermann: "Sein Stolz auf seine Arbeitsethik ist eine Quelle seiner Verachtung für Obama. 'Als er Präsidentschaftskandidat wurde, hatte er nicht einen Tag in seinem Leben gearbeitet. Nie einen Arbeitsplatz gehabt', sagte er. Natürlich hatte Obama gearbeitet - als Wirtschaftsberater, in einer gemeinnützigen Organisation, als Juraprofessor und in einer Anwaltssozietät, nicht zu vergessen als Abgeordneter in Illinois und Senator, bevor er zum Präsidenten gewählt wurde. Das ließ Cooperman unbeeindruckt. 'Er ist direkt aus Harvard in den Staatsdienst gegangen', erklärte er. 'Er war nie angestellt. Er hat nie was aufgebaut.'"

Joan Acocella bespricht "Ancient Light", den neuen Roman von John Banville, in dem sie Altersmilde und Trost ausmacht. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Fischer vs. Spassky" von Lara Vapnya.

Magazinrundschau vom 25.09.2012 - New Yorker

Unter der Überschrift "Die Lügen-Fabrik" erklärt Jill Lepore die Ursprünge der gigantischen Wahlkampfmaschine, die heute in den USA Gouverneure und Präsidenten macht. Das Feld der Politikberatung war völlig unbekannt, bis 1933 die ehemaligen Journalisten Leone Baxter und Clem Whitaker ihre Firma Campaigns, Inc. gründeten. "Heute ist Politikmanagement eine breit gefächerte Milliardenbranche aus Trainern, Redenschreibern, Meinungsforschern und Werbetreibenden, die überall eine Rolle spielen, sei es im diesjährigen Rennen um die Präsidentschaft bis hin zur Besetzungskampagne für das örtliche Schulkommittee. Wahlkämpfe enden heutzutage nie mehr. Und Berater führen nicht nur Wahlkämpfe, sie regieren. Als Mitt Romney vom Wall Street Journal gefragt wurde, wie er sein Kabinett besetzen wolle, antwortete er, er werde dafür wahrscheinlich McKinsey hinzuziehen."

(Das führt auch dazu, dass - wie Sasha Issenberg vor zwei Wochen in der New York Times schrieb - die Kluft zwischen dem Wunsch von Journalisten, über das Politikspiel zu berichten, und der Fähigkeit, es zu tun, immer größer werde - schlicht, weil sie die neuen Instrumente demografischer und Lebensstil-Marker nicht mehr überblicken.)

Weiteres: Malcolm Gladwell schreibt über den Skandal um den ehemaligen Ko-Trainer der Footballmannschaft der Elite-Uni Pennsylvania State Jerry Sandusky, der unter dem Deckmantel einer von ihm gegründeten Wohltätigkeitsorganisation für Kinder aus benachteiligten Familien mehrere Jungen missbrauchte. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "The Third-Born" von Mohsin Hamid.

In der neuen Ausgabe des New Yorker vom 1. Oktober analysiert Ian Parker in einem endlos erscheinenden Artikel Joanne K. Rowling, den Erfolg ihrer Harry-Potter-Bücher und ihren ersten Erwachsenenroman, "The Casual Vacancy", über den er auch mit ihr gesprochen hat.

Magazinrundschau vom 28.08.2012 - New Yorker

Lizzie Widdicombe porträtiert Scooter Brown, den Manager und "Entdecker" von Teenie-Idol Justin Bieber, und gibt einen Einblick in die Branche des Star-Machens. "Wo immer Talent ist, ist auch ein Manager. Danny Goldberg, Manager von Nirvana und danach Betreiber mehrerer Plattenlabels, erklärte mir, es kursierten zwei Definitionen, was ein Musikmanager ist. Die eine beschreibt den unterschätzten Visionär, 'den Manager, der alles für den Künstler gibt, sich für ihn aufopfert und wenn der Künstler dann Erfolg hat, abserviert wird' (wie beispielsweise bei Andrew Oldham und den Rolling Stones). Die andere beschreibt den Manager als hinterhältigen Manipulator: ein berechnender Puppenspieler, der einen Star aus ausnutzt, um seine eigene Gier oder seinen Ehrgeiz zu befriedigen (wie Lou Pearlman, der Impresario hinter den Backstreet Boys und 'Nsync, dem Justin Timberlake später 'Plünderung' vorwarf und der wegen Verschwörung und Geldwäsche ins Gefängnis kam)."

Weiteres: Sasha Frere-Jones schreibt über die britisch-irische Boygroup One Direction, die aus der englischen Version der TV-Talentsuche "The X Faktor" hervorging und jetzt mit ihrem Debütalbum die amerikanischen Charts aufmischt. Anthony Lane stellt das Buch "Portrait of a Novel: Henry James and the Making of an American Masterpiece" von Michael Gorra vor. Philip Gourevitch kommentiert den Kulturkampf innerhalb der Partei der Republikaner. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Birnam Wood" von T.C. Boyle.