
Den sogenannten
Twentysomethings scheint es ganz gut zu gehen,
stellt Nathan Heller nach Lektüre einige Neuerscheinungen fest, in denen AutorInnen aus besagter Altersgruppe über diesen Lebensabschnitt schreiben und Ratschläge erteilen, wie man das Beste aus ihm herausholt. "
Konfusion triumphiert ... An dem einen Morgen schlägt man die Zeitung auf und liest, die heutigen jungen Leute seien eine
strebsame Herrenrasse mit Netzintelligenz, die versuchten, dir den Job abzujagen und den Preis für deine Behausung hochtreiben. Am nächsten Tag wird über sie berichtet, sie hausten in deinem Keller, fräßen dir dein ganzes Müsli weg und fänden keinen noch so geringfügigen Job, nicht mal bei Wendy's. Für junge Menschen mit dem Luxus von Zeit und Wahlmöglichkeiten, führen diese Unklarheiten zu einer
besonderen Form der Panik."
Weiteres: Rachel Avi
beschreibt eine Diskussion um die Frage, ob man
Pädophile vorsorglich einsperren soll und darf, um mögliche Straftaten zu verhindern. Joan Accocelli hat zwei neue Bücher über
Franz von Assisi gelesen: "Francis of Assisi: The Life and Afterlife of a Medieval Saint" (
mehr) des französischen Mittelalterexperten
Andre Vauchez und Francis of Assisi: A New Biography" (
mehr) des amerikanischen Dominikanerpfarrers
Augustine Thompson.
Ein sehr unterhaltsames Lesestück ist Adam Greens bereits in der letzten Ausgabe
erschienenes Porträt des Varieté-Künstlers
Apollo Robbins, der den
Taschendiebstahl zur hohen Kunst erhoben hat; In Zaubererkreisen gilt er als Legende und hat Psychiater, Neurologen, aber auch das Militär zu Studien über die Natur der menschlichen Aufmerksamkeit inspiriert: "Wenn Robbins loslegt, hat es den Anschein, die einzig mögliche Erklärung sei eine Fähigkeit, die
Zeit anzuhalten und wieder weiterlaufen zu lassen. Im Rio verschwand [während einer Vorführung] das
Handy eines Mannes aus seinem Jackett und wurde durch ein
Stück Brathühnchen ersetzt."