Magazinrundschau - Archiv

The New Yorker

854 Presseschau-Absätze - Seite 48 von 86

Magazinrundschau vom 02.04.2013 - New Yorker

Lizzie Widdicombe stellt das 1994 in Kanada gegründete Magazin/Medienunternehmen Vice vor, das den nicht ganz originellen Mix aus "Männerthemen" (Party, Titten, Sport) und interessanten großen Reportagen zusammenbastelt, was ihnen eine große Gefolgschaft unter jüngeren Lesern eingebracht hat. Außerdem sind sie eins der wenigen Medienunternehmen, das im Internet richtig Geld verdient. Zum Beispiel mit gesponsortem Inhalt. "Das ambitionierteste vertical von Vice heißt 'Creator Project'. Ein Venture, das dem Schnittpunkt von Kunst und Technologie gewidmet ist, und das Vice mit dem Halbleiter-Hersteller Intel entwickelt hat. Die Homepage der Webseite des 'Creator Projects' zeigte kürzlich einen vage akademischen Blogeintrag und ein Video über einen 'neuen Film-Hackathon': ein zweitägiges Ereignis, bei dem die gemeinnützige Organisation Eyebeam und eine Firma für visuelle Effekte, Framestore, sich mit einigen Techies zusammentaten, um neue Formen des interaktiven Storytellings mit Intel-Produkten zu schaffen. Intel ist nicht nur der Sponsor des Blogeintrags, sondern auch des Hackathons, des Videos, der ihn dokumentiert und der 'Creator Project'-Webseite. In den letzten drei Jahren hat Intel laut seiner Marketingchefin Deborah Conrad 'zig Millionen Dollar' jährlich an Vice gezahlt, um ähnliche Projekte zu gründen und zu verbreiten." Vice-Mitbegründer Shane Smith will von Kritik an dieser Art von Kooperationen nichts hören. "Es kostet Geld, die Situation obdachloser Näherinnen in Bogota zu recherchieren oder den Krieg in Syrien oder Müllüberflutete Inseln im Pazifik. 'Jeder, der in den Medien mitspielt und behauptet, er wolle kein Geld machen', so Smith, 'sagt im Grunde, ich will nicht arbeiten. Denn erst Geld macht Medien.'"
Stichwörter: Geld, Kanada, Vice, Bogota, Pazifik

Magazinrundschau vom 19.03.2013 - New Yorker

"Die Tochter des Bergmanns“" überschreibt William Finnegan sein Porträt von Gina Rinehart, die nicht nur die reichste Frau Australiens ist, sondern auch eine der meistgehassten. Aufschlussreich ist das Porträt vor allem deshalb, weil man darin etwas über Gepflogenheiten und Irrsinn eines Kontinents erfährt, auf dem ernsthaft darüber gestritten wird, ob jemand als „Erbe“ bezeichnet werden darf, und dessen Bevölkerung laut Finnegan „nicht gerade für seine Hochachtung gegenüber Reichen“ bekannt ist. Das beweist auch eine einigermaßen bizarre Website: „Sie gegen Gina Rinehart lautet das Banner von howrichareyou.com.au. Die Seite lädt dazu ein, sein Jahresgehalt einzugeben. Gibt man 60.000 Dollar ein, wird man darüber informiert, dass Rinehart diese Summe alle 1,7 Minuten verdient. Darunter berechnet eine schnell ansteigende Zahl, wie viele Hundertausende 'in Ginas Tasche geflossen’ sind, seit man auf der Website ist'. Schließlich: 'Schätzen Sie mal, wer heute 107.703 Dollar verdient hat, während er auf dem Klo saß?’ Sie nicht. Und unter den Schätzungen, was man mit ihrem geschätzten Jahreseinkommen 2011 kaufen könnte: drei nukleargetriebene Flugzeugträger der Nimitz-Klasse.“

Weiteres: Lena Dunham erzählt, wie sie auf den Hund gekommen ist, respektive wie sie sich ihren Lebenstraum nach einem Hund erfüllte. Zu lesen ist außerdem die Erzählung „The Judge’s Will“ von Ruth Prawer Jhabvala.
Stichwörter: Australien, Dunham, Lena

Magazinrundschau vom 12.03.2013 - New Yorker

In einem Essay verarbeitet Jane Kramer ihre Lektüre einer Kulturgeschichte des Kochens und Essens: "Consider the Fork: A History of How We Cook and Eat" der britischen Historikerin und Autorin Bee Wilson. Man erfährt darin viel Erstaunliches, unter anderem wie die Einführung von Essbesteck unsere Art zu kauen verändert hat. Demnach hätten Europäer im späten 18. Jahrhundert kaum gekaut, weil sie sich mit der Gabel nur winzige, verkochte Portionen in den Mund schoben. "Zur gleichen Zeit stellte sich in den Kiefern der westeuropäischen Oberschicht jedoch auffällig der moderne Überbiss ein - nicht zu verwechseln mit der zutiefst lästigen Zahnstellung, die man als vorstehend kennt (und ohne die wir keine Kieferorthopäden und keine gedemütigten Jugendlichen hätten, die den Mund voller Zahnspangen und Gummibänder haben) ... Warum das geschah und wie lange es dauerte steht noch zur Debatte, aber fest steht, dass bis es geschah, die meisten Menschen ein Gebiss wie andere Primaten hatten, in dem die oberen Schneidzähne auf die unteren treffen - wie die Schneide einer Guillotine'."

Weitere Artikel: David Remnick liefert in einer Reportage Hintergrundinformationen zum Säureattentat auf den Ballettchef des Bolschoi Theaters Sergej Filin. Sasha Frere-Jones bespricht das neue Album von David Bowie. Und Adam Gopnik gratuliert Philip Roth zum Achtzigsten.

Magazinrundschau vom 05.03.2013 - New Yorker

Larissa MacFarquhar widmet sich noch einmal dem amerikanischen Programmierer und Hackaktivisten Aaron Swartz, der im Januar Selbstmord beging. Ihr Porträt beleuchtet - mittels Dokumenten wie Mails, Briefen, Blogs, aber auch persönlichen Stellungnahmen von Freunden und Verwandten - sehr persönliche und bisher weniger bekannten Seiten Swartz', auch die "dunkle" des seit langem an Depression leidenden jungen Manns. "Er war kein gefühlloser Technokrat. Es war nur so, dass ihm das Leben von Leuten aus der Arbeiterklasse total fremd war. Dazu gehörte auch, dass sie viele Jobs machten, die er unerträglich gefunden hätte. So konnte er nicht mit Kellnerinnen ungehen, weil ihm der Gedanke, an Tischen zu bedienen, unfassbar demütigend vorkam. 'Ich erinnere mich, dass er mal ein Video über eine Frau ansah, die bei Burger King arbeitete und in einem Wohnwagen lebte. Er konnte nicht weiterschauen und hat geweint', erzählt Quinn Norton. 'Er hatte eine enorme, in gewisser Hinsicht pathologische Fähigkeit zum Mitleiden.'"

Weiteres: Thoams Mallon betreibt eine vergleichende Lektüre mehrerer, auch schon älterer Biografien über Calvin Coolidge, den dreißigsten Präsidenten der USA, der "im amerikanischen Gedächtnis eine Ansammlung von Anekdoten ist". Elizabeth Kolbert widmet sich der Wissenschaft der Schlaflosigkeit. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Kattekoppen" von Will Mackin.

Magazinrundschau vom 19.02.2013 - New Yorker

In einem hochamüsanten und informativen Artikel schreibt Lauren Collins über den Streit Depardieus mit seinen Landsleuten und über das zwiespältige Verhältnis der Franzosen zu Kapitalisten: Auch oder gerade die egalitär Denkenden unter ihnen haben mehr Sympathie für den Erben als für den Unternehmer, der sich aus eigener Kraft von ganz unten nach oben gearbeitet hat. Wie Depardieu, der aus Wut über die angekündigte Steuererhöhung für Einkommen über 1 Million seine Flucht nach Belgien angekündigt hatte. "Minable", erbärmlich, nannte das Premierminister Jean-Marc Ayrault. "Laut Nouvel Observateur war minable ein 'Schlag ins Gesicht' - 'ein Wort, das ganz allein' alle Unsicherheiten Depardieus erweckte und ihn von einem Nationaldenkmal zurückverwandelte in den Pétarou (kleinen Knallfrosch), den Sohn eines 'analphabetischen Proleten' aus dem Hinterland von Chateauroux, bekannt für seine 'Fürze, seine Kopfnüsse, seine Kleinkriminalität.' Das Magazin weiter: 'Minable. Damit wurde alles ignoriert, was er aufgebaut hat, allein, mit eigener Hand, seine hundertsiebzig Filme und Meisterwerke, sein ständig wachsendes Imperium aus Imobilien, Statuen, Kunstwerken, Weingütern, Geschäften, Bistros ... Es machte vergessen, was all das stützte, seine Kultur, gespeist aus dem Hunger für Literatur, seine leidenschaftlichen Freundschaften mit Barbara, Jean Carmet, Françoise Sagan, Marguerite Duras und den Latinisten André Mandouze, der ihn St. Augustin entdecken ließ.'"

Magazinrundschau vom 05.02.2013 - New Yorker

Der reinste Krimi ist Patrick Radden Keefes Reportage über Amy Bishop, eine Genetikerin, die 2010 an der Universität Alabama mehrere Menschen erschoss, weil man ihr eine Professur verweigert hatte. Keefe beleuchtet nicht nur die schwierige Persönlichkeit Bishops, sondern auch deren merkwürdige Vorgeschichte: So hatte sie Mitte der Achtziger ihren Bruder erschossen - nach Aussage ihrer Mutter, die dabei war, ein Unfall - und 1993 eine Briefbombe verschickt. Und natürlich thematisiert der Text auch den allfälligen Waffenbesitz in Amerika: "Eine Woche vor den Morden, begleitete Amys Mann sie zu Schießübungen zu Larry's Pistol & Pawn, einen Schießstand am Stadtrand. Sie hatten eine halbautomatische 9-Millimeter Ruger dabei, die Jim ein Jahrzehnt zuvor in Massachusetts angeschafft hatte; ein Freund hatte die Waffe in New Hampshire gekauft und ihm überlassen - illegalerweise, was Jim ermöglichte, die Wartezeit zu umgehen, die Massachusetts für Waffenbesitz vorschreibt. Es bleibt unklar, ob Jim Bedenken hatte, Amy eine Waffe anzuvertrauen ... Als Jim Judy Bishop [die Mutter] anrief, um ihr zu erzählen, dass man Amy verhaftet habe, fragte sie: 'Jim, hattest du etwa eine Waffe im Haus?'"

Weiteres: Adam Gopnik widmet sich einigen neueren Publikationen zu Galileo Galilei, die im Vorfeld seines 450. Geburtstags 2014 erschienen sind, darunter eine Biografie des Wissenschaftshistorikers John L. Heilbron (mehr). Hannah Barbaric schreibt über die Fernsehserien "Girls" und "Enlightened".

Magazinrundschau vom 26.02.2013 - New Yorker

Jetzt erst Online ist eine wunderbare Reportage von Kelefa Sanneh über die Wiederbelebung der Whisky-Destillerie Bruichladdich (mehr) auf der schottischen Insel Islay. Der Londoner Weinhändler Mark Reynier hatte sie letztlich gekaufte, um seinen Lieblings-Whisky zu retten. "Niemand weiß, warum Bruichladdich-Whisky schmeckt, wie er schmeckt, aber viele Leute glauben, es zu wissen. Nach Reyniers Ansicht macht die Nähe zu einer seichten Bucht etwas aus (Bruichladdich ist Gälisch für 'erhöhter Strand'). Bei Ebbe werden Algen der Luft ausgesetzt, was den Alkohol während des Alterns beeinflusst und ihm einen intensiven Meergeschmack verleiht." Man erfährt viel über die Whisky-Produktion, aber auch über Probleme mit der gelegentlichen Gewöhnungsbedürftigkeit des Getränks. "Die bekannteste Destillerie der Insel ist vermutlich Laphroaig, deren Aushängeschild penetrant rauchig und bestürzend medizinisch ist, und dessen Geschmack manchmal mit dem Desinfektionsmittel TCP verglichen wird. In vernüftigen Maßen und unter richtigen Bedingungen kann Laphroaig köstlich sein, aber seine Bekanntheit ist ein zweifelhafter Segen für die Branche, denn Whisky-Neulinge, die ihn probieren und nicht ausstehen können, kommen vielleicht nie wieder auf Whisky zurück."
Stichwörter: Alkohol, Algen

Magazinrundschau vom 22.01.2013 - New Yorker

"Bones of Contention" - Steine des Anstoßes - überschreibt Paige Williams in einem nur im Englischen funktionierenden Wortspiel ihre ebenso schräge wie hochinteressante Geschichte über den - keineswegs immer legalen - Markt für prähistorische Knochen. Ihr Protagonist ist Eric Prokopi aus Florida, der einmal ein komplettes Skelett eines mongolischen Tarbosaurus bataar (Bild links) im Angebot hatte. Was mongolischen Wissenschaftlern gar nicht gefiel, die sich bestohlen fühlten: Die Versteigerung des T. bataar musste rückgängig gemacht werden. Williams lässt unter anderem David Herskowitz, Fossilienexperte des Versteigerungshauses Heritage Auctions, zu Wort kommen: "Zu einem gewissen Grad füttern Museen den Markt. Etablierte Institutionen unterscheiden beim Erwerb von Fossilien zwischen den Quellen, neuere tun dies gelegentlich nicht. Naturhistorischen Museen, die in Japan, China und im Nahen Osten aus dem Boden schießen, wurde vorgewofen, dass sie tendenziell von jedermann kaufen. Sie wollen Dinosaurier und Säugetiere, sagte mir Herskowitz, Privatsammler dagegen bevorzugten kleinere Objekte. 'Nicht viele Leute haben ein Haus, das groß genug für einen Dinosaurier ist', erklärte er. 'Am beliebtesten sind Sachen, die man sich ins Regal stellen kann, also Meteoriten, Trilobiten, Dinosauriereier und -knochen. Zum Beispiel ein hübscher Wirbelknochen. Den kann man sich ins Bücherregal legen und sagen: Schau mal, das ist ein Wirbelknochen vom T. rex.'"

Außerdem zu lesen: Ein weit ausholender Artikel von Jill Lepore über die Geschichte der amerikanischen Militärausgaben - und die immerwährende Debatte darum, wann sie eigentlich endlich einmal ausreichend sind. Hilton Als liefert einen scharfen Verriss von Rob Ashfords Inszenierung des Tennessee-Williams-Klassikers "Cat on a Hot Tin Roof" mit Scarlett Johansson als Maggie.

Magazinrundschau vom 15.01.2013 - New Yorker

In einem exzellent recherchierten und weit ausholenden Artikel beschäftigt sich David Remnick mit dem Aufstieg einer neuen religiösen Rechten in Israel, die derzeit in dem jungen Geschäftsmann Naftali Bennett ein modernes Gesicht gefunden hat. Bennett, der, zumindest irgendwann einmal, Premier Netanjahu ablösen möchte, lehnt jegliche Verhandlungen mit den Palästinensern ab - einer seiner Wahlkampfparolen lautet: "Die meisten von uns begreifen, dass es bestimmte Dinge einfach nicht geben wird: eine weitere Staffel von 'Die Sopranos' ... und ein Friedensabkommen mit den Palästinensern." Remnick schreibt: "Das national-religiöse Lager unternimmt inzwischen den konzertierten Versuch, in weitere staatliche Institutionen und in die Geschäftswelt 'einzudringen'. Demografie - und Zeit - sind auf ihrer Seite. Die Geburtenrate ist in religiösen Familien weitaus höher als in der nicht-religiösen Gemeinschaft. Chaim Levinson, bei Haaretz für das national-religiöse Lager zuständig, sagte mir: 'Diese Leute glauben, den säkularen Erfindern ihres Staats nicht mehr huldigen zu müsse. Und Naftali Bennett ist ein Repräsentant dieser Generation."

Weitere Artikel: James Wood porträtiert die italienische Schriftstellerin Elena Ferrante (der Arno Widmann 2003 und 2005 im Perlentaucher zwei wunderbare Kritiken - hier und hier - widmete). Emily Nussbaum stellt die Fernsehserie "Justified" vor, in der es von Waffen nur so wimmelt. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Experience" von Tessa Hadley.

Und noch ein Hinweis auf die vorletzte Ausgabe: Joan Acocella besprach in einer ausführlichen Rezension zwei neue Biografien über Franz von Assisi: "Francis of Assisi: The Life and Afterlife of a Medieval Saint" von André Vauchez (im französischen Original 2009 erschienen) und "Francis of Assisi: A New Biography" von Augustine Thompson.

Magazinrundschau vom 08.01.2013 - New Yorker

Den sogenannten Twentysomethings scheint es ganz gut zu gehen, stellt Nathan Heller nach Lektüre einige Neuerscheinungen fest, in denen AutorInnen aus besagter Altersgruppe über diesen Lebensabschnitt schreiben und Ratschläge erteilen, wie man das Beste aus ihm herausholt. "Konfusion triumphiert ... An dem einen Morgen schlägt man die Zeitung auf und liest, die heutigen jungen Leute seien eine strebsame Herrenrasse mit Netzintelligenz, die versuchten, dir den Job abzujagen und den Preis für deine Behausung hochtreiben. Am nächsten Tag wird über sie berichtet, sie hausten in deinem Keller, fräßen dir dein ganzes Müsli weg und fänden keinen noch so geringfügigen Job, nicht mal bei Wendy's. Für junge Menschen mit dem Luxus von Zeit und Wahlmöglichkeiten, führen diese Unklarheiten zu einer besonderen Form der Panik."

Weiteres: Rachel Avi beschreibt eine Diskussion um die Frage, ob man Pädophile vorsorglich einsperren soll und darf, um mögliche Straftaten zu verhindern. Joan Accocelli hat zwei neue Bücher über Franz von Assisi gelesen: "Francis of Assisi: The Life and Afterlife of a Medieval Saint" (mehr) des französischen Mittelalterexperten Andre Vauchez und Francis of Assisi: A New Biography" (mehr) des amerikanischen Dominikanerpfarrers Augustine Thompson.

Ein sehr unterhaltsames Lesestück ist Adam Greens bereits in der letzten Ausgabe erschienenes Porträt des Varieté-Künstlers Apollo Robbins, der den Taschendiebstahl zur hohen Kunst erhoben hat; In Zaubererkreisen gilt er als Legende und hat Psychiater, Neurologen, aber auch das Militär zu Studien über die Natur der menschlichen Aufmerksamkeit inspiriert: "Wenn Robbins loslegt, hat es den Anschein, die einzig mögliche Erklärung sei eine Fähigkeit, die Zeit anzuhalten und wieder weiterlaufen zu lassen. Im Rio verschwand [während einer Vorführung] das Handy eines Mannes aus seinem Jackett und wurde durch ein Stück Brathühnchen ersetzt."