Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 26.07.2011 - New York Times

In einer langen Reportage schildert Robert F. Worth den Jemen als ein Land auf der Kippe zum absoluten Chaos. Während Präsident Ali Abdullah Saleh einen irrationalen Krieg gegen die junge Demokratiebewegung führt, überlässt er gleichzeitig das Land im Süden den Islamisten und im Norden Saudiarabien und Iran, die dort mit gekauften Stämmen einen Stellvertreterkrieg führen. Was das für 23 Millionen Jemeniten bedeutet, beschreibt Worth so: "Wenn das Land weiter zerfällt, verlieren sie jede Chance, sich von der Gewalt und aus dem Chaos zu befreien, die ihr Leben so lange beherrschten. 'Sie greifen uns immer noch jeden Tag an, beschießen die Häuser von Aktivisten, verhaften Leute', sagt mir [die 31jährige Schriftstellerin und Aktivistin] Bushra al-Maqtari. 'Es ist als wollten sie uns wieder und wieder dazu drängen, Gewalt anzuwenden, so dass wir wie sie werden. Sie wollen die Revolution in einen Stammeskrieg verwandeln."

Weitere Artikel: Anthony Shadid bekommt in der syrischen Stadt Hama eine Ahnung, wie ein Leben nach der Diktatur Assad aussehen könnte.

Magazinrundschau vom 28.06.2011 - New York Times

Jose Antonio Vargas erzählt im Magazin der Zeitung seine Geschichte. Als Zwölfjährigen schickte ihn seine Familie aus den Philippinen in die USA, wo er von Verwandten aufgenommen wurde. Er begann seine neue Heimat zu lieben - und musste irgendwann feststellen, dass er gar keinen Status hat. Er ist ein "Illegaler". Und er hoffte, dass er sich seine Staatsbürgerschaft "verdienen konnte. Ich hab's versucht. Über die letzten 14 Jahre. Ich schloss die High School und das College ab und baute mir eine Karriere als Journalist auf. Ich machte Interviews mit den berühmtesten Amerikanern. Ich habe mir ein schönes Leben geschaffen. Ich lebte den amerikanischen Traum. Und ich bin immer noch ein Immigrant ohne Papiere..."

Magazinrundschau vom 21.06.2011 - New York Times

Als aufregendes Debüt preist Stacey D'Erasmo Eleanor Hendersons ambitionierten Roman "Ten Thousand Saint" über eine Gruppe unambitionierter Menschen, die es in den Achtzigern von Vermont in die Straight-Edge-Szene des New Yorker East Village verschlägt. Das eigene Leben und die Kultband, Exzess und Entsagung fügen sich bei Henderson zum großen dunklen Ganzen: "Auf den annähernd 400 Seiten hält sich Henderson nicht zurück. Sie schreibt wie der Teufel, holt das Letzte aus jedem einzlenen Moment, jeder Szene, Perspektive oder flüchtigen Impression, aus jedem Impuls, jedem Verlangen und allen emotionalen Trümmerstücken. Sie ist nie ironisch oder unbeeindruckt; ihr bevorzugter Modus ist die Wut, hingebungsvoll und elegisch."

"Nicht jeder, der seinen Glauben verliert, kommt zu Verstand", lernt Christopher Hitchens aus David Mamets Buch "On the Dismantling of American Culture", in dem der Drehbuchautor seine Konversion zur politischen Rechte niederschreibt: "Ich habe keine Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum einstige Liberale und Radikale an den Frömmigkeiten der Linken verzweifeln. Ich habe in Berkeley und an der New School gelehrt und ich weiß, was Mamet meint, wenn er die trübe Atmosphäre der Campus-Korrektheit beschreibt. Wenn er das Schweigen der Feministinnen über Bill Clintons schmieriges Sexualleben attackiert oder wenn er zeigt, wie finster es ist, das Wort 'Zar' als positiven Begriff für einen politische Problemlöser zu verwenden, dann hat er ohne Frage recht. Aber wenn er schreibt: 'Das Leck von BP war schlecht... Das Leck von Wikileaks, bei dem Tausende von geheimen Dokumenten an die Öffentlichkeit gelante, war gut. Warum?' - dann ist das einfach nur lahm."

Weiteres: Offenbar mit Erleichterung hat der amerikanische Schriftsteller Toure die Malcolm-X-Biografie von Manning Marable gelesen: "Der Kaiser bleibt bekleidet." George Johnson erfährt in David Kaisers "How the Hippies Saved Physics", was die Naturwissenschaften den Gegenkulturen verdanken.

Magazinrundschau vom 14.06.2011 - New York Times

Der britische Autor James Campbell las einige französische Romane, die ihn in seiner Jugend in Übersetzungen prägten, heute im Original neu und ist entsetzt darüber, wie viele Freiheiten sich die Übersetzer damals nahmen und wie falsch sein Bild der Autoren häufig war. "Übersetzer nehmen sich heute weniger Freiheiten. Der Romancier und Kritiker Tim Parks hat jüngst über die Standardisierung und Verflachung fremdsprachlicher Texte geschrieben, die in einer Art internationalem 'Translatoresisch' zu ihm zu sprechen schienen. Holländische, italienische, albanische Autoren klingen heute alle gleich, behauptet Parks. Aber als ich die von mir vor langer Zeit geliebten Bücher wieder zu Hand nahm, war ich bestürzt, etwas zum ersten Mal zu lesen, von dem ich glaubte, es zu kennen, und ich hatte das Gefühl ein Stück von mir selbst zu verlieren."

Außerdem liest Lydia Davis mit großer Freude John Ashberys Neuübersetzung von Rimbauds "Illuminationen". (Hier ein Link zur Poetry Foundation, wo Ashbery einen kleinen Text zu seiner Rimbaud-Übersetzung veröffentlicht hat.) Und Cullen Murphy bespricht ein Buch von Christopher B. Krebs über die Bedeutung von Tacitus' "Germania" für Deutschland.

Im Sonntagsmagazin interviewt John Bowe den brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado, der einige beeindruckende Fotos in Nordalaska aufgenommen hat. Einige davon zeigt die Times hier.

Magazinrundschau vom 31.05.2011 - New York Times

bIm NYT Magazine beschreibt Robert F. Worth in einem ansteckend optimistischen Artikel den Aufbruch der Ägypter. Natürlich gibt es viele Probleme - die zusammengebrochene Wirtschaft ist eins der größten - aber die Leute, mit denen er spricht, sind alle herzerwärmend unideologisch: Da ist der junge Politiker, der lernt, dass man nicht von Kairo aus Politik für die Leute auf dem Land machen kann. Da ist der junge Muslimbruder, der mit einem säkularen Linken befreundet ist. Oder der General, der bekennt, dass er keine Ahnung hat, wie er eine Verwaltung organisieren soll: "Wir wollen zurück in unsere Kasernen." Der Riss in der Gesellschaft trennt nicht Parteien oder Gruppen, sondern die, die am Patriarchat festhalen und die, die es endlich abwerfen wollen. Islam Lofti, ein junger Muslimbruder, erklärt Worth, "seiner Ansicht nach sei die jüngere Generation unzufrieden mit der paternalistischen Kultur der Muslimbrüder. 'Es ist ein System des Gehorsams', sagt er. 'Die Menschen müssen weg davon, sich nur für Fußsoldaten oder Schachfiguren zu halten. Sowohl bei den Muslimbrüdern als auch in der ganzen ägyptischen Gesellschaft lassen wir immer andere die Entscheidungen treffen. Der Sohn lässt den Vater über seinen Beruf entscheiden. Die Frau lässt den Vater ihren Bräutigam aussuchen."

Außerdem: Frank Bruni porträtiert den Filmemacher und Drehbuchautor J.J. Abrams.

In der Book Review beobachtet Adam Kirsch, dass in den letzten Jahren eine Reihe von Historikern die Rolle der Alliierten im Zweiten Weltkrieg kritischer sieht als frühere Historiker: Besonders die Person Churchills und die Bombardierung deutscher Städte wird nicht mehr umstandslos gutgeheißen. Mit großem Vergnügen hat Stacy Schiff David McCulloughs Buch "The Greater Journey" über Amerikaner in den 1830er Jahren in Paris gelesen: "Für die meisten von McCulloughs Reisenden repräsentierte Paris ein großes Erwachen - die berauschende Schönheit des Ganzen! - aber auch eine Erziehung, eine Einladung, die Welt neu zu sehen." Anthony Julius freut sich über Adina Hoffmans und Peter Coles Buch "Sacred Trash", das die Geschichte der Kairoer Geniza, jüdische Schriftstücke aus dem Jahr 800, erzählt. Jesse Sheidlower lernt aus Joshua Kendalls Biografie, dass Noah Webster, Autor des berühmten Wörterbuchs, ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse war, der als Kritiker unter Pseudonym gern seine eigenen Werke lobte und die der Konkurrenz niedermachte. Trolle gab es eben schon vor dem Internet!

Magazinrundschau vom 24.05.2011 - New York Times

Steven Lee Myers lässt sich von irakischen Geschäftsleuten in Bagdad erzählen, was einen Aufschwung des Landes am meisten behindert. Antwort: die irrsinnige Bürokratie, Korruption und das Desinteresse ausländischer Investoren. Und doch gibt es einen großen Optimismus, stellt Myers fest. Nicht nur bei den großen Geschäftsleuten. "Bei all den Bewertungsmaßstäben, die das amerikanische Parlament anlegt, um den Fortschritt zu messen, hat niemand daran gedacht, die Anzahl der Glasfenster in den Geschäften Bagdads zu zählen. An einem Ort, an dem Bomben immer wieder Glas zerschmettern, ist der Einbau eines Glasfensters ein Akt des Trotzes oder zumindest des Durchhaltevermögens. In den letzten Jahren wurden es immer mehr, ein so guter Maßstab für das öffentliche Vertrauen in eine verbesserte Sicherheit - und einen sich erholenden Einzelhandel - wie jeder andere."

Außerdem: Ein leicht amüsierter Nicholas Kulish begleitet einen Angestellten der Ordnungsbehörde von Bingen auf seinem Kontrollgang. In der Book Review bespricht Sam Tanenhaus freundlich Harold Blooms neues Buch "The Anatomy of Influence" (es gibt ein langes Interview mit Bloom in der Boston Review).

Magazinrundschau vom 17.05.2011 - New York Times

Furore gemacht hat der Report von Mark Mazzettis und Emily B. Hagers über die geheime Söldner-Armee, die Blackwater-Gründer Erik Prince für die Scheichs der Vereinten Arabischen Emirate aufgestellt hat: "Die Truppe soll Spezialeinsätze innerhalb und außerhalb des Landes durchführen, Ölpipelines und Hochhäuser gegen Terrorattentate sichern und interne Revolten niederschlagen." Die entsprechende Dokumente liegen der NY Times vor.

Sehr lesens- und bedenkenswert findet Christopher Hitchens in der Book Review Adam Hochschilds Geschichte des Ersten Weltkriegs "To End All Wars". Hochschild legt seinen Schwerpunkt auf die britische Erfahrungen. Schockiert hat Hitchens, wie "verschwenderisch und gefühlskalt" die Offiziere Soldatenleben geopfert haben, beunruhigt hat ihn aber auch eine Überlegung zum amerikanischen Kriegseintritt: "Wenn General Pershings frische und muntere Truppen die Szenerie dieses Blutbads nicht im letzten Moment betreten hätten, hätte die allgemeine Erschöpfung fast sicher einen früheren Waffenstillstand erzwungen, zu weniger grausamen Bedingungen. Ohne Präsident Wilsons Intervention, wären die zornigen und traumatisierten Franzosen niemals in der Lage gewesen, den Deutschen eben jene demütigende Bedingungen aufzuerlegen; die rückgängig zu machen Hitler so unbarmherzig in Angriff nahm." (Hochschild hat zum Erscheinen seines Buchs in jüngster Zeit zwei Artikel veröffentlicht: einen im American Scholar über die Kriegsdienstverweigerer vor allem in Großbritannnien und einen in Guernica, der Parallelen zieht zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem "Krieg gegen den Terror".)

Außerdem: Max Frankel bespricht leicht spöttisch Henry Kissingers Buch "On China".

Magazinrundschau vom 10.05.2011 - New York Times

2007 war ein goldenes Jahr für Leute, die im Internet reich werden wollten, erzählt Miguel Helft in der NYT. "'Okay Klasse, das ist eure Hausarbeit: Entwickelt ein App. Sorgt dafür, dass die Leute es nutzen. Wiederholt das.' Das war im Herbst 2007 die Aufgabe einiger Studenten in Stanford, die als 'Facebook Klasse' berühmt werden sollten. Niemand sah voraus, was als nächstes passierte. Die Studenten gewannen Millionen von Nutzern für ihre kostenlosen Facebook-Apps. Und als das Geld für die Anzeigen hereinrollte, verdienten einige dieser Studenten mehr als ihre Professoren. Praktisch über Nacht befeuerte die Facebook-Klasse die Karrieren und Vermögen von mehr als zwei Dutzend Studenten und Lehrern. Sie half außerdem, ein neues Unternehmensmodell zu entwickeln, das das Tech Establishment auf den Kopf stellte: Das schlanke Start-up."

In der NYT Book Review werden besprochen eine Neuauflage der gesammelten Werke von F. A. Hayek, Mohamed ElBaradeis Autobiografie, John Grays neues Buch "The Immortalization Commission" über die vorrevolutionäre Bewegung der "Gottbauer" (God-Building) und Wendy Lessers Buch über Schostakowitschs Quartette. Hier der Anfang von Edward Rothstein freundlichem Verriss: "Bevor wir unsere Aufmerksamkeit auf Stalin, die Dissidenten der Sowjetära oder die Debatte über Schostakowitschs Memoiren richten, hören Sie zu. Versuchen Sie das Zweite Streichquartett von 1944, in dem die Musik sich auf wenigen Seiten von düsterer Melancholie zu heiserem Spott dreht. Oder verfolgen Sie die verschlüsselten Anspielungen im Achten Streichquartett von 1960, in dem der Komponist Buchstaben seines Namens benutzt, um ein musikalisches Motiv zu erschaffen und Sätze aus früheren Arbeiten zu beschwören, die wie Seufzer aus Rauchwölkchen dahin treiben können. Oder konzentrieren Sie sich auf die überirdische fugenartige Eröffnung des letzten Quartetts, des fünfzehnten. 'Spielt es so, dass eine Fliege mitten im Flug tot herunterfällt oder das Publikum aus schierer Langeweile den Saal verlässt', forderte 1974 der Komponist von den Musikern der Premiere.

Und hier eine - gemessen an Schostakowitschs Forderung - geradezu grotesk gescheiterte Aufnahme:


Magazinrundschau vom 03.05.2011 - New York Times

In "33 Revolutions per Minute" erzählt Dorian Lynskey die Geschichte der Protestsongs. Sean Wilentz freut sich, dass dabei immerhin einige, wenn auch nicht alle Mythen über Pete Seegers, Bob Dylan, John Lennon oder M.I.A zertrümmert werden: "Lynskey schreibt sehr schön darüber, wie Wut oder sogar Hysterie, einmal kanalisiert, solch überwältigende Lieder wie Nina Simones 'Mississippi Goddam' hervorbringen können. Er ist am besten, wenn es um Künstler geht, die normalerweise nicht zur Protestkultur gehören. Ein starkes Kapitel über John Brown und sein 'Say It Loud - I'm Black and I'm Proud' zeigt, wie der Godfather of Soul - der sich selbst auch Minister of New New Super Heavy Funk genannte hätte - zwischen seinen eigenen politischen Sympathien für Hubert Humphrey und den Anforderung schwarzer Loyalität gefangen wurde, die die Black-Power-Politik ihm in den Sechzigern auferlegte. 'Say It Loud' war das Ergebnis, ein funkiger Megahit mit gemischten politischen Botschaften."

Hier die wunderbare zornige Nina Simone:



Außerdem: Fernanda Eberstadt preist den hierzulande etwas untergangenen Roman "Schwarze Schwestern" der belgisch-nigerianischen Autorin Chika Unigwe. Paul M. Barrett weiß nach Lektüre von William Cohans "Money and Power", dass Goldman Sachs heute so gut dasteht, weil die Bank erst mit Subprime Krediten viel Geld gemacht hat und dann rechtzeitig auf einen Zusammenbruch des Marktes gewettet hat. Und Stephen Greenblatt liest Arthur Philipps Shakespeare-Roman "The Tragedy of Arthur".

Magazinrundschau vom 12.04.2011 - New York Times

Die Historikerin Deborah E. Lipstadt (Blog) hat ein Buch über den Eichmann-Prozess geschrieben. Drei Dinge hebt Franklin Foer in seiner Besprechung besonders heraus: Lipstadt schafft es, Hannah Arendt bis fast zum Ende praktisch herauszuhalten und so einen frischen Blick auf den Prozess zu werfen. Sie hält fest, wie wichtig der von Arendt so schlecht behandelte Ankläger Gideon Hausner war, weil er die Zeugenaussagen erzwungen hat, die die Einstellung der israelischen Juden auf ihre europäischen Brüder, die sie bis dahin für Schwächlinge gehalten hatten, grundlegend verändert hat (Gil Yaron hat das gerade auch in der FAZ beschrieben). Und Lipstadt ruft in Erinnerung, wie die Situation damals generell war: Der Westen lehnte die Entführung Eichmanns durch den Mossad ab. "Argentinien forderte seine Rücküberführung, und das amerikanische Establishment stimmte zu. Die Meinungsseite der Washington Post verurteilte Israels 'Dschungelgesetze'. Der Christian Science Monitor verglich Israels Verhalten mit dem der Nazis. William F. Buckley Jr. meinte, die Entführung sei symptomatisch für die jüdische 'Weigerung zu vergeben'. Sogar das American Jewish Committee forderte den israelischen Premierminister David Ben-Gurion auf, den Prozess an ein deutsches oder internationales Gericht abzugeben. Aber die Kritik machte Ben-Gurion nur zu einem noch energischeren Verfechter des Prozesses."

Dieses Buch ist ein Dokument journalistischen Heldenmuts, schreibt ein tief beeindruckter Dwight Garner über Anna Politkowskajas nachgelassene Reportagefragmente in "Is Journalism Worth Dying For?". "Hören Sie nur diese ätzende Eloquenz simpler Zahlen: 'Sie wollen nicht wissen, welches Kennzeichen zum Beispiel der gepanzerte Truppentransporter hatte, in dem maskierte Personen Umkhanov und Isigov entführten, ohne nur einen Blick auf ihre Pässe zu werfen. Es war die Nummer 4025. Sie wollen auch nicht wissen, welche Funknummer das Auto hatte, 88. Oder die des befehlshabenden Offiziers der Entführung, 12. Das Kennzeichen des Militärfahrzeugs, dass die Entführung begleitete, war 0 1003 KSH.' Sie hat nichts ausgelassen, um die Straftäter in den Schwitzkasten zu nehmen."

Und: Im NYT-Magazine schreibt Rob Walker über das Radioprogramm "Radiolab", das die Möglichkeit von Podcasts nutzt, um ein Programm zu machen, das andauernde, ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert.