Magazinrundschau - Archiv

L'Espresso

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Magazinrundschau vom 29.09.2003 - Espresso

Als Aufmacher druckt der Espresso das Interview ab, das Regisseur Oliver Stone für seinen Film "Comandante" mit Fidel Castro geführt hat. Der Maximo Lider erweist sich in dem langen Gespräch über den 11. September, die USA und die Menschenrechte als erstaunlich realitätsresistent. Von den kubanischen Exilanten hält er nicht viel: "Sie träumen davon, ein Auto zu haben und viele materielle Güter. An Gesundheit und Erziehung denken sie nicht." Und auf die Frage, ob er sich nicht wie ein Dinosaurier fühle, antwortet er: "Im Gegenteil. Wie ein Vogel frisch aus dem Nest. Ich fliege gen Ewigkeit. Und von Zeit zu Zeit denke ich mir, wie zufrieden ich wäre, wenn ich im Jahr 3000 immer noch hier wäre."

Gibt es eine europäische Identität?, fragt Umberto Eco, um gleich zu erzählen, wie er die seine gefunden hat. "In Amerika, Asien oder Australien, bei irgendeiner Tagung oder einem anderen universitären Treffen, am Ende eines Tages voll herzlichster Zusammenarbeit mit den einheimischen Kollegen, gegen Abend, nach dem Essen, vor einem letzten Whiskey, finde ich mich schließlich immer im Gespräch mit einem europäischen Kollegen."

In einem Interview spricht David Bowie hauptsächlich über seine neue Platte "Reality". Und verrät, warum Andy Warhol ihn zuerst hasste: wegen seiner Schuhe. Und worüber sie sich dann gut unterhielten: über seine Schuhe. Cesare Balbo weiß hingegen, woran der Cento Passi-Regisseur Marco Tullio Giordana gerade arbeitet: an einem Film über die "Banda della Magliana", eine brutale Mafiatruppe aus dem gleichnamigen römischen Vorort. Arianna Dagnino klärt Museumsbesucher auf, welche technischen Finessen den Kulturgenuss in Zukunft unterstützen werden. Den Serviceteil decken Monica Maggi und Sabina Minardi ab: sie geben Tipps, wo und wie man auch extremen erotischen Ansprüchen gerecht werden kann.

Magazinrundschau vom 22.09.2003 - Espresso

Ungewohnte Töne vom marokkanischen Schriftsteller Tahar Ben Jelloun (mehr): Er lobt König und Vaterland. Unerwartet schnell und effizient habe der Staat auf das traumatische Selbstmordattentat im Mai in Casablanca reagiert, bei dem dreißig Menschen starben. Der Kampf gegen den Terorrismus scheint eine nationale Aufgabe zu werden, die aber mit den Mitteln eines Rechtsstaats angegangen wird, freut sich Jelloun: "Dieses Land will nicht wie Algerien im Blut eines Bürgerkriegs ertrinken, wo sich Islamisten und Militärs gegenseitig die Schuld an den beinahe täglichen Massakern geben. Genauso wenig will es Ägypten nacheifern, wo die erste islamistische Vereinigung, die muselmanische Brüderschaft, gegründet 1928, mit der integralistischen Bewegung auseinandersetzen müssen."

Weitere Artikel online: Unter der Rubrik "Sex und Politik" firmiert Mauro Martinis Bericht über einen russischen Pornoproduzenten, der gerne Bürgermeister von St. Petersburg werden würde. Warum? Natürlich, um aus dem Venedig des Nordens das Amsterdam des Ostens zu machen. Roberto Gatti fragt Randy Newman (hier ein nettes Porträt auf Salon.com) im Interview, ob er Paolo Conte (mehr hier) kennt. Zum Glück antwortet Newman: "Conte ist der Künstler, dem ich mich am nächsten überhaupt fühle. Sein neues Album ist fantastisch."

Ansonsten empfiehlt Emanuela Mastropieto Websites, wo Frisch-Geschiedene Überlebenstipps bekommen, Lorenzo Soria jubelt über die Renaissance von Las Vegas als verruchte Stadt "nur für Erwachsene", und all'ultimo erinnert uns Monica Maggi daran, dass es langsam Zeit wird sich zu entscheiden, welche nackten Frauen man 2004 an der Wand hängen haben will.

Magazinrundschau vom 15.09.2003 - Espresso

Von den Philippinen bis Russland, von Israel über China bis nach Spanien: Der Krieg gegen den Terror globalisiert sich, stellt Naomi Klein (mehr) in ihrer Anklageschrift gegen die Regierungen der halben Welt fest. "Mehr noch als nur eine Doktrin für die Beherrschung der Welt, wird der WoT - War on Terror (Trademark) - erfunden von Bush, nun zu einem willkommenen Slogan für jedes kleine Reich dieser Erde, seine Gegner zu liquidieren und die eigene Macht auszuweiten."

Warum, fragt Umberto Eco in seiner Bustina, sollten wir in einer europäischen Verfassung (Entwurf) unsere griechisch-römischen wie jüdisch-christlichen Wurzeln verschweigen? Natürlich nur "zusammen mit der Bekräftigung, dass - in Übereinstimmung mit diesen Wurzeln, so wie Rom das Pantheon Göttern jeder Rasse geöffnet und auf den imperialen Thron Menschen schwarzer Hautfarbe gesetzt hat (nicht vergessen: Augustinus wurde in Afrika geboren) - der Kontinent gemäß dieser Tradition für jede kulturelle und ethnische Gruppe geöffnet bleibt, weil eben diese Offenheit eines seiner charakteristischen Merkmale ist."

Ansonsten recht dürftig diese Woche: Giacomo Leso fragt die Schriftstellerin Amelie Nothomb (mehr) unter anderem auch, ob sie denn nicht mal eine Pause mache? "Das wäre das Ende. Es ist wie wenn man vom Pferd herunterfällt. Man muss sofort wieder aufsteigen, sonst kommt man nie mehr hoch." Francesca Reboli verewigt die Fahrradboten dieser Erde als globale Subkultur, mit eigenen Versammlungen, eigener Kleidung und halsbrecherischen Spielereien.

Magazinrundschau vom 08.09.2003 - Espresso

Immer wieder schön, wie der Espresso seine Hassliebe zu Silvio Berlusconi pflegt. Diesmal fragt sich Edmondo Berselli in der Ttielgeschichte, ob der privat-hemdsärmlige Stil des Treffens zwischen Putin und Berlusconi am Strand von Sardinien den Maßstab dafür setzt, wie künftig Politik gemacht wird. "Sicher, am Grunde des alten Europas hält sich die stilistische Distanz gegenüber Berlusconi, wie sie von Jacques Chirac vertreten wird, oder die Kühle, die Gerhard Schröder an den Tag legt. Von der russischen Seite aber gibt es keine Bedenken gegenüber der Qualität der Unterhaltung und keinen ästhetischen Aufschrei ob der tragisch-billigen Seite der Abende in der Strandvilla." Eugenio Scalfari dagegen würdigt Berlusconi in seiner Kolumne als großen Illusionisten, der eine Menge Tricks parat hat, um sein Publikum zu "magnetisieren" und zu verzaubern.

Der Kulturteil macht stolz mit einem Exklusivinterview mit Carlos Santana auf, in dem dieser sein Desinteresse an weiteren Grammys zeigt und wieder einmal gesteht, dass er an himmlische Wesen glaubt. Monica Maggi reflektiert die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der naturverbundenen Liebe und will tatsächlich herausgefunden haben, dass Greenpeace eine Broschüre für ökologisch korrekten Sex herausbringen will. Erster Tipp: Licht ausmachen. Und Arianna Dagnino informiert uns, dass das Internet die letzte Ecke der menschlichen Kultur erreicht hat und man sich jetzt auch online auf Friedhöfen tummeln kann.

Magazinrundschau vom 01.09.2003 - Espresso

Niemals im August sterben, rät Umberto Eco allen Dichtern und Denkern. Denn dann wird man so wenig beachtet wie Ecos kürzlich in San Paolo verstorbener Dichterfreund Haroldo De Campos (einige Gedichte und ein Essay hier), der auch Dante kongenial ins Portugiesische übertrug. "Entschuldigung, wenn ich den Eindruck erwecke, Werbung für einen toten Freund zu machen, aber wer wenigstens eine Seite der Übersetzung des 31. Gesangs lesen will - den über die schneeweiße Rose - kann ihn in meinem Buch 'Dire quasi la stessa cosa' finden. Man muss es nicht kaufen, es reicht, in die Bibliothek zu gehen und Seite 297 aufzuschlagen. Auch wenn Sie kein Portugiesisch können, deklamieren sie mit tiefer Stimme (um den Bibliothekar nicht auf Sie aufmerksam zu machen) den Dante von De Campos: 'A forma assim de uma candida rosa...' Vielleicht verstehen Sie dann, was ich sagen wollte.

Venedig ist besser als Cannes, behauptet Lietta Tornabuoni in ihrem Ausblick auf die Filmfestspiele, nicht nur wegen der großen amerikanischen Produktionen, die Frankreich aus politischen Gründen dieses Jahr gemieden haben, sondern auch wegen der Rückkehr der großen Meister: Bellocchio, Emmer, Bertolucci. Olmi, Amelio, Scola, Taviani und vielleicht Antonioni folgen im Herbst. Im Aufmacher widmet sich Alessandra Mammi dem Phänomen Johnny Depp (sein neuer Film), dem "Super Sexy Johnny", das aktuelle Objekt der Begierde, mit indianischem Blut, amerikanischen Wurzeln und europäischer Berufung. Außerdem empfiehlt Eleonora Attolico drei Ausstellungen in Padua, Venedig und Monte Carlo, die die famosen 60er Jahre wiederaufleben lassen.

Ud natürlich gibt es neue Trends aus dem anglosächsischen Raum: der mobile Lügendetektor für Eltern, die ihren Kindern misstrauen, Schweige-Parties, wo man über Zettel kommuniziert und Soft-Drinks, die sich positiv auf die Potenz auswirken sollen.

Magazinrundschau vom 25.08.2003 - Espresso

Nutzen wir die letzten Ausläufer des Sommerlochs, um die derzeit sehr erfolgreiche italienische Variante der Bildung durch Beilagen vorzustellen. An Kiosken südlich der Alpen herrscht derzeit die Qual der Wahl: Für einen Euro Aufschlag liegt der aktuellen Ausgabe des Espresso eine eigens editierte Kunstgeschichte bei, Teil eins von insgesamt zwölf Bänden. Oder man zahlt sechs Euro mehr und erhält sechs CDs über verschiedene Gebiete des "menschlichen Wissens". Zum Einstieg gibt's die italienische Literatur von Dante bis zum 19. Jahrhundert. Wer es genau wissen will, kann sich hier informieren. Und wer nach Italien fährt, kann jede Woche ein Exemplar an den Perlentaucher schicken.

Nie mehr Blackout!, ruft Jeremy Rifkin (mehr) im Aufmacher und präsentiert seine internetinspirierte Lösung des Energieproblems: Jedem sein eigenes Kraftwerk. "Die Installation von Millionen von Mini-Elektro-Knoten mit Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis, zusammen mit einem intelligenten System der Verteilung, werden für immer das Problem zwischen Nachfrage und Angebot von Energie lösen."

Weitere Artikel: Gianni Perrelli berichtet von der Jagd auf Saddam Hussein. Er hat läuten hören, dass der meistgesuchte Mann der Erde sich oft nur einen Katzensprung entfernt von den Ranger-Suchtrupps versteckt. Monica Maggi hat mal wieder einen neuen Kult entdeckt: Diesmal ist es die etwas angestaubte Erotik der vorvorigen Jahrhundertwende, die mit Hilfe des Internet eine Renaissance erlebt.

Magazinrundschau vom 18.08.2003 - Espresso

Rupert Murdoch landet in Italien. Mit Sky Italia will der australische Medienmogul sein italienisches Pendant attackieren. Im Aufmacher stellen Luca Piana und Gigi Riva die Mannschaft des Herausforderers vor. Ihre Mission: den italienischen Fernsehmarkt aufmischen. So schnell wird Murdoch Berlusconi aber nicht in die Knie zwingen, da sind sich alle Beobachter einig. Und das weiß auch Murdoch selbst, glaubt der Kommunikationssoziologe Giampiero Mazzoleni: "Man braucht Zeit, um das gegenwärtige Modell zu überwinden. Murdoch ist zu besonnen, um nicht vorsichtig zu agieren, Schritt für Schritt. Er muss viele Kräfte in Betracht ziehen. Es kommt mir vor, als würde ein Stein in einen Weiher geworfen, aber mit einem Fallschirm." Fallschirm oder nicht, schließen die Autoren bedeutungsschwanger, "ein Stein, der in einen Weiher fällt, verursacht Wellen - in jedem Fall."

Umberto Eco warnt uns in der Bustina vor Leuten, die ihre Argumentation mit einem Zugeständnis beginnen. Denn dann, schreibt Eco, kommt das Gift. Stefano Stefani zum Beispiel, der, bevor er die Deutschen als einförmige, supernationalistische Blonde charakterisiert hat, seine Toleranz gegenüber Ausländern bewies, indem er auf seine erste Frau, eine Deutsche, hingewiesen hat. "Wenn es die aktuelle gewesen wäre, nun gut, aber wenn es die erste war (die er ja offensichtlich verlassen hat oder von der er verlassen wurde), ist das ein echtes Anzeichen dafür, dass er mit den Deutschen noch nie ausgekommen ist."

Federico Ferrazza erzählt die Geschichte des amerikanischen Heiratsschwindlers Kassem Saleh, den sage und schreibe fünfzig Frauen heiraten wollten. Ohne voneinander zu wissen. Das Internet macht's möglich.

Magazinrundschau vom 11.08.2003 - Espresso

Andrzej Stasiuk (mehr) reist durch Moldawien und lässt uns lesenswerterweise an seinen Eindrücken in diesem "unbekannten Land" teilhaben. "Wenn der Westen hyperreal ist, dann ist der Osten surreal. Der Osten ist das Staunen über die eigene Existenz, das Paradox, die Absurdität und die Wandlungen. Der Osten ist die auf halbem Weg liegengelassene Arbeit eines gelangweilten Demiurgen, der über seinem eigenen Werk eingenickt ist und die Arbeit an einem anderen Ort wieder aufnimmt, nachdem er vergessen hat, was die ursprüngliche Idee war. Ja, ich liebe den Osten."

Schweine mit Flügeln, geklonte Bäume, transgene Schmetterlinge: Die Kunst erobert die Biolabors, verkündet Francesca Reboli, die die Zukunft auf einer Ausstellung in Nantes bestaunen durfte. "Reagenzgläser mit halblebendigen Skulpturen, erstellt durch Züchten von Stoffen. Darunter die 'Semi-living Worry Dolls', kleine Puppenformen zusammengehalten durch chirurgische Nähfäden zum Verschließen von Wunden, aus Zusammenballungen lebender Zellen: Püppchen aus Fleisch, die unsere Ängste vor der biotechnologischen Zukunft symbolisieren."

Maria Simonetti führt ihre Slang-Sammlung der italienischen Jugendsprache fort. Aus der mittlerweile veritablen Liste kann man etwa entnehmen, was ein Babbaluga ist: jemand über dreißig, der immer noch so lebt als wäre er zwanzig. Bedenkenswert.

Magazinrundschau vom 04.08.2003 - Espresso

August-Syndrom in Italien: Wenigstens Umberto Eco hält die Stellung. Seine Bustina beginnt mit einer Meldung über französische Verkehrstote, um dann unter Erwähnung des schrecklichen Schicksals der Schreibmaschinenreparateure auf eine Reform des italienischen Bildungssystems zu drängen. Das Fazit: "Deshalb muss die professionelle Erziehung, um den immer schneller werdenden Zyklen zu begegnen, zum großen Teil eine intellektuelle Ordnung sein, mehr auf die Software bezogen (oder was die Franzosen 'logiciel' nennen) als auf die Hardware." Der Weg dorthin ist das wahre Ziel bei diesem Artikel.

Weiteres: Silvia Bizio kündigt die Renaissance des ewigen Bob Dylan an, mit einer Reihe von Filmen über und mit dem Star, darunter Masked & Anonymous, in der die singende Legende höchstselbst die Hauptrolle spielt, umgeben von einem Dutzend hochkarätiger Schauspieler. Monica Maggi, anerkannte Sexpertin des Espresso, sieht das verschämte Tabu, das ihr Spezialthema bisher umgab, immer löchriger werden. Verantwortlich dafür sind diesmal unbeschwerte Spielzeuge wie diese frivole Badeente, die den Sex aus der Grauzone mitten in die Spaß-Gesellschaft holen. Ach ja, Marco Damilano und Denise Pardo berichten im Aufmacher, dass Italiens Linke endlich das Fernsehen als Plattform entdeckt hat, um sich gleich wieder zu zerstreiten.

Magazinrundschau vom 28.07.2003 - Espresso

Im Sommerloch greift der Espresso auf bewährte Taktiken zurück, was bedeutet: Sex. Annalisa Piras berichtet im Aufmacher hautnah aus der Trendzentrale London, wo in schwülen Julinächten Fever-Parties steigen. Nur wer reich, jung und schön ist, kommt in die repräsentativen viktorianischen Villen rein. Und dann? "Um Mitternacht gibt es auf dem Bett im zentralen Zimmer keinen freien Platz mehr. Im Halbschatten windet sich ein keuchendes laokoonisches Gewirr aus Körpern. Präservative gibt es hier und da aus eleganten Kristallschalen, aber außer bei einigen wenigen Paaren in den dunkelsten Ecken scheinen sie kaum in Gebrauch zu sein. Die Faszination der Fever-Parties liegt nicht nur in den hemmungslosen Paarungen, sondern auch im aufregenden Vergleich. Im Erforschen, im Narzissmus, in der Zurschaustellung perfekter Körper (...)". Dem angeregten Leser empfiehlt dann Monica Maggi gleich noch die pikantesten Events des Sommers. Weltweit.

Desweiteren stellt Riccardo Stagliano eine interessante Widerstandsbewegung gegen die Überwachungsexzesse der amerikanischen Regierung vor. Unter dem Titel Open Government Awareness sind auf einer Website sonst verstreute und schwer zugängliche Informationen über die Regierung gesammelt . "Aber die Gründung einer Art 'Google über die Regierung', wie es einer genannt hat, ist nur der erste Schritt. In der nächsten Phase sind alle Nutzer dazu aufgerufen, Dossiers mit allen Informationen bereitzustellen, die sich in ihrem Besitz befinden: der Versuch einer Counter-Intelligence von unten."

Umberto Eco ist in den Ferien, weshalb nur noch der Artikel von Barbara Roncaralo über einen neuen Demonstrationstrend zu nennen wäre: per SMS benachrichtigte Jugendliche versammeln sich überfallsartig irgendwo, um als Flash Mob gegen alles und nichts zu protestieren und nach zehn Minuten wieder zu verschwinden.
Stichwörter: Eco, Umberto, Narzissmus, Mob