Jan Kedves
zeigt sich im
ZeitMagazin sehr gespannt darauf, was für Mode der Popstar
Pharrell Williams künftig wohl für
Louis Vuitton entwerfen wird (
mehr dazu im
Monopol Magazin). Denn "Williams hat ein sehr
spezielles Stilgespür, das er seit Jahren routiniert in erfolgreiche Produkte und Kooperationen fließen lässt. Hier eine Zusammenarbeit für Daunenjacken mit Moncler, dort ein neuer Sneaker mit Adidas, hier eine nachhaltige Jeanskollektion mit G-Star, dort ein neuer Duft mit Comme des Garçons. Williams trennt nie zwischen high und low - warum auch: In der Hip-Hop-Kultur, aus der er stammt, ging es schon immer darum, beides zu vermischen... Williams trägt auch gern Chanel-Kostümjäckchen, was seinem Stil einen modernen politischen Spin in Richtung
Gender Nonconformity gibt. Umso besser. Sein Stil ist kultiviert - und cool. Also:
cooltiviert!"
Im Netz wird die Berufung von Williams
sehr viel kritischer kommentiert,
berichtet Leonie Wessel in
monopol: "Das Internet streitet. 'All diese jungen, talentierten Designer, die ihrer großen Chance entgegenfiebern, und ihr stellt einen
Multimillionär ein?' wetterte ein Twitterer, 'auch müssen wir aufhören,
Männer für diese Jobs auszusuchen.
Martine Rose,
Bianca Saunders et cetera sind genau hier!'. Eine weitere Userin schrieb: 'Mode ist jetzt eine Plattform und Louis Vuitton wird ein großes Massenmedienunternehmen.'"