Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Berlinale 2017 - 49 Artikel - Seite 3 von 5
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Schwarzes Selbstverständnis, schwarze Queerness: Yance Fords Essayfilm kreist um den nie vor Gericht verhandelten Mord an dessen Bruder.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Unerheblich, aber angenehm nett: In Alex Ross Perrys "Golden Exits" geben sich die Stars die Türklinke hat und betrachten auf 16mm ihren Nabel. Das Brooklyner Frühlingslicht strahlt dazu in schönen Farben.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Wegen Sparmaßnahmen setzt eine Zeitung ihren Musikkritiker auf die Straße. Der sinnt fortan auf Rache. Lustspiel mit dem beliebten österreichischen Kabarettisten Josef Hader.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Nicolas Wackerbarts "Casting" ist ein brillante Reflexion über die Machtverhältnisse bei Fernsehen und Film in Deutschland. Und über unsere Existenz als ältliche Zwerge auf den Schultern des ewig jungen Riesen Fassbinder. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017
Der brasilianische Film ist in diesem Jahr gut auf der Berlinale vertreten, vor allem mit Regisseurinnen. In ihrem Historienfilm "Vazante" erzählt Andrea Thomas von der Entstehung des Landes aus Dreck, Gier und Unterwerfung. Es ist ein ambitionierter Film, der mit wenigen Mitteln auskommen musste. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Eine Cutterin schaltet das Handy ab und will lieber nicht bei den Nachrichten arbeiten. Ceylan Özçeliks Film ist ein klares Statement gegen das Schwinden der Wahrheit und der Erinnerung. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017 Die Geduld der Welt und der Zusammenhang zwischen Filmmaterial und Katzenfell. René Frölkes "Aus einem Jahr der Nichtereignisse" feiert aquarellartiges Licht und beobachtet die Sturheit eines alten Bauern.
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017
In Tschiatura, einer Stadt in den Bergen Westgeorgiens, wurde bis in die neunziger Jahre Mangan abgebaut. Vor dem Ersten Weltkrieg, als die Minen zumeist deutschen Firmen wie der Oberhausener Gutehoffnungshütte, der Friedrich Krupp AG, dem Schalker Gruben- und Hüttenverein, der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft und dem Hamburger Kaukasische Grubenverein gehörten, betrug der Anteil Tschiaturas am Manganaufkommen der Welt fast 40 Prozent. Inzwischen sind die Minen erschöpft. Das weiß ich aus der Wikipedia, Rati Onelis Doku über Tschiatura, "City of the Sun", erzählt es nicht. Mit Fakten hat es der Film leider nicht so, er setzt mehr auf Atmosphäre. Die erzählt einem aber auch einiges. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017 Aufatmen, Kosslick: Nach Ildikó Enyedis Wettbewerbsfilm "On Body and Soul" ist "Django" verziehen. Im Forum öffnet sich eine Tür ins magische Haus - und offenbart nichts als lauter fantastische Nicht-Ereignisse. Beim "Tiger Girl" gehen alle in Deckung. Rüdiger Suchsland sucht derweil die große Retrospektive zu 100 Jahre UFA - und findet bloß Science Fiction. Die Presseschau. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017
Diese Geschichte ist schnell erzählt: Ein Familienvater verliert Frau und Kind, weil er nachts Pferde stiehlt. Nicht um sie zu verkaufen, sondern um sie zu reiten. Das ist selbst im Kirgisistan des 21. Jahrhunderts nicht zu akzeptieren: Vor schneebedeckten Wipfeln wird die Hauptfigur zur Beute von neuen Kapitalisten, neuen Islamisten und traditionellen Richtern, die ihm zur Strafe eine Reise nach Mekka aufbrummen, um ihn nicht ins Gefängnis werfen zu müssen. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017 Männer am Strand: "El mar nos mira de lejos" raunt viel beim Beobachten des rieselnden Sandes. Tartesso, wie bist Du doch ferne.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2017 Wie Felicité das Geld für eine Operation ihres Sohns aufzutreiben versucht, das sie in dieser unverschämten Höhe natürlich nicht hat, gehört zu den traurigsten Geschichten, die jemals auf der Berlinale erzählt worden sind. Alain Gomis' "Félicité" im Wettbewerb. Von Thekla Dannenberg