Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Flüchtlinge - 16 Artikel - Seite 2 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013
Geradezu fassungslos lässt einen dieser PLO-Film der jordanisch-palästinensischen Regisseurin Annemarie Jacir, mit dem die Guerillaschnulze ihren Weg ins Forum gefunden hat. "When I saw you" erzählt die Geschichte eines tapferen kleinen Jungen, der sich nicht damit abfinden will, aus der Heimat vertrieben, den Rest seines Lebens mit der Mutter in einem Flüchtlingslager zu verbringen. Entschlossen macht er sich auf in die Heimat seiner Väter und stößt zu einer Gruppe Kämpfer, die später die PLO werden sollen. In ihrem Ausbildungslager lässt sich der Junge in Kampftechnik und Marxismus schulen. Abends sitzen die Kämpfer edel ausgeleuchtet und in kleidsam um den Kopf geschlungenen PLO-Tüchern am Lagerfeuer, hören Cat Stevens, tanzen traditionelle Tänze oder singen vom Feigenbaum in ihrem Garten, von Jasmin und Granatäpfeln. Im Fernsehen erklärt Arafat: "Die Palästinenser waren Flüchtlinge, jetzt sind sie Kämpfer." Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2012
Die thomistische Trias christlicher Tugenden - Glaube, Liebe, Hoffnung – hat Pate gestanden für Peter Kerns neue filmische Selbstentäußerung. Allein Hoffnung mag in diesem Rundumschlag gegen die unchristlichen Zustände an der europäischen Außengrenze keine aufkommen. Darum folgt auf den Glauben und die Liebe... der Tod. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2012
Vincent Dieutres "Jaurès" ist einer der bisher schönsten Filme des diesjährigen Forums.
Seine Konstruktionsprinzipien sind schnell nacherzählt: Als Dieutre noch mit seinem Geliebten Simon zusammen war, verbrachte er viel Zeit in dessen Wohnung unweit der Pariser U-Bahnstation Jaurès. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2010 Was haben ein trockener Alkoholiker, ein Knasti und ein Flüchtling aus Tschetschenien gemeinsam? Sie können keine Wiegenlieder singen! Und das bedeutet, dass sie keine schöne Kindheit hatten, zumindest, wenn man dem Film "Wiegenlieder" glaubt. Von Anna Steinbauer