Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Dänemark - 8 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2016 Der Architekt Erik und seine berühmte Fernsehfrau Anna, erben eine Villa, die für sie allein viel zu groß wäre. Also holen sie sich lauter fantastische Menschen ins fantatische Haus. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2016 Ein Film über Roma, ein Film über afrikanische Flüchtlinge, die auf den Sprung nach Spanien warten - beide Male übergeben die Regisseure die Kamera ihren Protagonisten, die das Bild mitgestalten, das sich die Welt von ihnen machen soll. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2015 Marcel Ophüls und Joshua Oppenheimer diskutieren beim Berlinale Talent Campus über Erinnerung, Versöhnung und Gerechtigkeit.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 Vladimir Tomics "Flotel Europa" erzählt mit altem Videomaterial von einem Flüchtlingsschiff im Kopenhagener Hafen.
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 Sechs Regisseure filmen Architektur-Ikonen der Moderne in 3D. Das Ergebnis ist großartig. Und selbst im Scheitern lässt sich noch was lernen.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2014 Lars von Triers "Nymphomaniac" handelt mindestens so sehr vom Sprechen über den Sex wie vom Sex selbst.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2012
"At last, I am free - I can hardly see in front of me!", singen Chic über die präzise gesetzte Schwarzblende, mit der Christian Petzold seinen neuen Film "Barbara" enden lässt.
Ein Auftakt übertönt das Schwarz, ein Knoten, auf den "Barbara" kontinuierlich hingearbeitet hat, ist mit einem Mal gelöst - der Film, der zwar unweit der Meeresküste spielt, doch eigentlich ein Gefängnis beschreibt, öffnet sich schlagartig zu der weltumarmenden Weite, die nur der Soul der 70er Jahre auf diese Weise in Klang gegossen hat. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2010 Ich gebe, bevor ich hier als der Berliner Schlechte-Laune-Bär abgestempelt werde, zu Protokoll, dass mir die beiden Wettbewerbsfilme "My Name is Khan" (warum der außer Konkurrenz läuft, weiß der Kosslick) und "If I Want to Whistle, I Whistle" von Florin Serban auf ihre sehr unterschiedliche Weise jeweils sehr imponiert haben.
"Submarino" von Thomas Vinterberg allerdings hat das nicht. Der Film ist eine Zumutung, was noch kein Werturteil ist. Aber er ist mächtig stolz darauf, eine Zumutung zu sein, darauf, seine Figuren und seine Zuschauer so richtig tief in die Scheiße tunken zu können. Und dieser Stolz ist zum Kotzen. Dieser Stolz, und mehr noch die Tatsache, dass er dem Film aus jeder Pore entströmt, machen diese Geschichte zweier Brüder, denen "das Leben" (in Wahrheit natürlich das Drehbuch) nichts erspart, zum Miserabilismusporno erster Kajüte. Kurze, unvollständige Aufzählung des Elends, das sie und wir mit ihnen durchwaten: trunksüchtige Mutter, "Schuld" am Tod des kleinen Bruders, erst kaputte, dann abbe Hand, Drogensucht, lautes Radio des Nachbarn, Taufname per Telefonbuch, schwer pathologischer fetter bester Freund, Geldsorgen sowieso, Vollbart, Ex-Frau jetzt mit Baby eines anderen Mannes, Tod der Mutter, schwermütige Indie-Musik, Höllenfahrt mit Frauenchören, überfahrene Ehefrau, grisselgraue
Von Ekkehard Knörer