Buchautor

Maxim Biller

Stichwort: Holocaust
Maxim Biller wurde als Kind russisch- jüdischer Eltern 1960 in Prag geboren. 1970 emigrierte er infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings  zusammen mit der Mutter Rada Biller, dem Vater und der Schwester, der späteren Journalistin und Schriftstellerin Elena Lappin, nach Westdeutschland. Er studierte in Hamburg und München Literatur und schloss sein Studium 1983 bei Wolfgang Frühwald mit einer Magisterarbeit über das Bild der Juden im Frühwerk Thomas Manns ab.  Biller hat sich als Journalist vor allem durch seine Kolumne "100 Zeilen Hass" in der Zeitschrift Tempo und durch diverse literarische Kontroversen einen Namen gemacht. 1990 erschien sein erster Erzählungsband "Wenn ich einmal reich und tot bin", 2000 sein erster Roman "Die Tochter". Im Jahr 2003 erregte die Affäre um seinen Roman "Esra" Aufsehen - das Landgericht München untersagte die weitere Verbreitung des Romans, nachdem Billers ehemalige Lebensgefährtin und ihre Mutter wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte geklagt hatten. Von Oktober 2015 bis Dezember 2016 war er Teilnehmer in der Neuauflage des Literarischen Quartetts im ZDF.
Stichwort: Holocaust - 1 Buch

Maxim Biller: Biografie. Roman

Cover
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2016
ISBN 9783462048988, Gebunden, 896 Seiten, 29.99 EUR
Der jüdische Schriftsteller Soli Karubiner muss Deutschland verlassen, nachdem er in einer Sauna einen Skandal verursacht hat und ein deutscher Jungautor droht, das dabei aufgezeichnete Überwachungsvideo…