In der
Welt erinnert Michael Pilz an das Phänomen der "
Kalten Fusion", eine künstliche
Kernschmelze im Wasserglas bei Zimmertemperatur, vorgestellt im Frühjahr 1989 von den beiden Chemikern
Stanley Pons und
Martin Fleischmann. Heute wird wieder an dem Verfahren, Deuterium, also schweren Wasserstoff zu Helium zu verschmelzen und in den Atomen Energie zu gewinnen, geforscht, damals blieb es eine
Utopie, erinnert Pilz: "Viele wohltemperierte
kleine Sonnen auf Erden, friedliche Wasserstoffbömbchen für die Zukunft. Stanley Pons und Martin Fleischmann waren nur wenige Wochen die 'Kinder von Marie und Pierre Curie', das 'Osterwunder' ihrer Kalten Fusion war schon im Frühling 1989 keines mehr. Ihr größter Fehler lag nicht in ihrer Versuchsanordnung, sondern in ihrer Methode, sich der Menschheit als
Erlöser vorzustellen. Kein Kollege wurde für eine externe Expertise eingeweiht."
Außerdem: In der
taz stellt Johannes Drosdowski die Biochemikerin
Rosalind Franklin vor, die eine wesentliche Rolle bei der
Entdeckung der DNA spielte, aber vom Nobelkomitee und ihren Kollegen übergangen wurde.