Fernsehwerbung mit Frauen ist im Iran künftig verboten. Dafür sorgt die Behörde, die für das "Gebot des Rechts und das
Verbot des Bösen" zuständig ist,
berichtet Oranus Mahmoodi bei
hpd.de: "Werbeagenturen und Kunstschulen bekamen Post vom iranischen Kultusministerium. In dem Schreiben wurde verlautbart, dass die Präsenz von Frauen in der Werbung ab sofort verboten sei. Frauen in der Werbung würden gegen die '
Hijab- und Keuschheitsregeln' verstoßen. Dem Schreiben zufolge basiere das Verbot auf den Gesetzen und Vorschriften des Landes zur kommerziellen Werbung, die jeden 'instrumentellen Einsatz' von Frauen, Männern und Kindern verbieten. Das Verbot sei laut iranischer Behörde
schon immer in Kraft gewesen."
Auch der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist für
Antisemitismus mehr als anfällig,
beklagen auf
Zeit online die evangelischen Theologen
Gabriele und Peter Scherle. Und das schon sehr lange, wie sich am Beispiel der Israelkritik zeigt: Seit dem Sechs-Tage-Krieg werde Israel "als westliche Kolonialmacht und Agent des US-Imperialismus" wahrgenommen. "Die Verbindung von politischer und praktischer Solidarität mit den
palästinensischen Christen und den arabischen Kirchen haben hier in Gestalt einer
Täter-
Opfer-
Umkehrung Wirkung gezeigt. Nun konnten die Juden als Täter identifiziert werden und Christen auch aus Deutschland sich mit den palästinensischen Opfern identifizieren. Über die politische Analyse des Nahostkonflikts mit seinen vielen Akteuren hat sich eine
antisemitisch gefärbte Israelkritik gelegt, die in den Diskursen im ÖRK eine große Rolle spielt. So wird dafür geworben, dass sich die Vollversammlung in Karlsruhe hinter der Formel versammelt, Israel sei ein '
Apartheid-
Staat'. Von 'Apartheid im Heiligen Land' hat der in diesem Jahr neu gewählte Generalsekretär, der südafrikanische Kirchenhistoriker und Pfarrer Jerry Pillay, schon 2016 gesprochen.