Perlentaucher-Autor

Micha Brumlik

Micha Brumlik wurde 1947 als Kind jüdischer Flüchtlinge in Davos in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in Deutschland. Nach seinem Studium der Pädagogik und Philosophie war er wissenschaftlicher Assistent der Pädagogik in Göttingen und Mainz, danach Assistenzprofessor in Hamburg. Von 1981 bis 2000 lehrte er Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 2000 bis 2005 leitete er das Fritz Bauer Institut in Frankfurt. Seit 2000 ist er Professor für Erziehungswissenschaft in Frankfurt am Main. Brumlik ist Mitherausgeber der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik und des Periodikums Babylon - Beiträge zur jüdischen Gegenwart. Er war in Deutschland politisch aktiv im Sozialistischen Büro, als Frankfurter Stadtverordneter und Mitglied der Grünen.

1 Artikel

Respektabel, aber falsch

Essay vom 11.04.2013 11.04.2013. Ein historischer Rundblick zeigt, dass es keine "mosaische Unterscheidung" brauchte, um im Namen einer Religion die eigenen Leute und andere zu massakrieren: eine Widerlegung der Assmann-Sloterdijk-Hypothese.