
"Innerhalb der nächsten zwölf Monate werden die Amerikaner oder die Israelis
Militärschläge gegen den Iran führen, um dessen atomare Ambitionen zunichte zu machen. Diese Schläge werden eher früher als später kommen. Und sie werden wahrscheinlich
atomar sein",
schreibt Douglas Davis, der offenbar eine sprudelnde Quelle in Israel aufgetan hat. Das Problem für Davis ist nur, dass der Iran genau dies zu provozieren scheine: "Es gibt Berichte, nach denen der Iran zusätzlich zu seinem eigenen Atomprogramm mehrere Atombomben 'aus dem Regal' von
Schurken-Technikern aus der früheren Sowjetunion gekauft hat. Der Iran könnte also, ganz abgesehen von der Aufregung um sein Atomprogramm, längst mehrere taktische Atomwaffen in seinem Arsenal haben. Wenn Israel sich zu einem Vorausschlag veranlasst fühlt, könnten die Iraner denken, dass die internationale Gemeinschaft eine atomare Antwort des Irans für proportional, wenn nicht gar gerechtfertigt ansehen würde."
In London soll die bisher
größte britische Moschee gebaut werden: 70.000 Menschen sollen darin Platz haben, 300 Millionen Pfund sind als Kosten veranschlagt,
berichten Irfan al-Alawi und S. Schwartz: "Unter Nicht-Muslimen wird die Errichtung einer solch großen Moschee auf Ablehnung stoßen. Aber sie weckt auch Unbehagen unter Muslimen. Die Markaz-Moschee wird keine Minarette habe - sunnitische
Fundamentalisten hassen Minarette -, sondern ein System von Windturbinen, mit denen sie wie aus einem Science-Fiction-Film aussehen wird. Noch umstrittener ist jedoch, dass das Projekt von der islamischen Separatisten-Bewegung
Tabligh-i-Jamaat unterstützt wird. Die Tabligh ist eine missionierende Sekte, die seit den Schreckenstaten vom 11. September unter scharfer Beobachtung steht. Mit ihrer Interpretation des Islams ist sie keine Hauptrichtung, sondern, nach eigenen Behauptungen, reformistisch - wie die von den Saudis finanzierten
Wahhabiten, die extremistische
Muslim-Bruderschaft in Ägypten und die
Jamaat-e-Islami in Pakistan."
Weiteres: In einem aus dem
Telegraph übernommenen Artikel
kann sich Niall Ferguson die Tatsache, dass Saddam Hussein am Galgen endete, nur mit dessen Blödheit erklären: "Damit ein (allmächtiger) Diktator sein Leben
am Strick oder vor dem Erschießungskommando beendet, braucht es eine seltene Kombination von Verruchtheit und Dummheit: Erstere um den Zorn seiner Landsleute zu erregen, letztere um sich mit Armeen anzulegen, die stärker als seine eigene sind."