
In einem
Essay des Magazins stellt die Autorin
Marilynne Robinson die alte, weiterhin aktuelle Frage, ob wir
mit Armut leben müssen: "Die Automatisierung bedroht heute schon die Beschäftigung und dieser Trend wird sich beschleunigen. Wenn die Arbeitszeit und die Arbeitskraft immer billiger werden oder es keine Lohnempfänger mehr gibt, wer sollen dann die Abnehmer für die Produkte dieser Branchen sein? Was wird die Wirtschaft bestimmen, wenn der Massenkonsum nachlässt? Werden wir weniger in Schulen und mehr in Kryotechnik investieren? Werden wir philanthropisch oder sozialistisch von einer Regierungsklasse subventioniert werden, die sich darüber beschwert, was es für ein Land an Mühe bedeutet, es mit einer Bevölkerung zu tun zu haben? Jüngst durften wir lernen, dass Leute ohne eine andere Qualifikation als die, ungeheure Geldmengen aufgehäuft zu haben, oft mit fragwürdigen Mitteln, sich als die
naturgemäß herrschende Klasse betrachten. Wir haben auch gelernt, dass es sich dabei um engstirnige, eigennützige Menschen ohne Kultur und Fantasie handelt, die dergleichen auch nicht schätzen, Menschen, die im Kampf von achthunderttausend beurlaubten Bundesangestellten bloß ein halbes Prozent des BIP erkennen. Wenn
Eigentum, wie es bis jetzt gedacht wurde, den alleinigen Anspruch auf die von diesem Land im Lauf der Zeit erzeugte Wirtschaftskraft begründet, sollten wir
Donald Trump dafür danken, dass er uns einen nachhaltigen Eindruck davon verschafft hat, was das bedeutet. Es ist bestimmt nicht das Amerika unserer Träume. Die kommende automatisierte Wirtschaft wird grundlegende Konsequenzen haben für jeden Aspekt unseres Lebens und wird uns vor harte Entscheidungen stellen, sofern wir uns daran erinnern, was ich sehr hoffe, dass wir
als freie Menschen mit entscheiden können sollten, wie unser Land aussehen soll, für uns und für die Nachwelt. Macht und Geld, ob privat oder staatlich, kann zu einer desaströsen Beurteilung bedeutender Angelegenheiten führen. Umso mehr, je plutokratischer das System ist, je mehr der Eigennutz die Politik bestimmt. Wie jeder kluge Amerikaner weiß, bedeutet Öffentlichkeit Sicherheit. Wenn ihr die zentrale Rolle in der Gesellschaft streitig gemacht wird, riskieren wir, die Weisheit an die Dämonen der Macht, an Dummheit, List, Engstirnigkeit, zu verlieren. Wie immer sich unsere Welt verändern mag, wir müssen uns eine
aufmerksame,
entschiedene Öffentlichkeit bewahren. Es waren die Wähler, denen ihr Urteilsvermögen und seine legitime Wirkung abgesprochen wurden, als unsere Wahl geraubt wurde."