Magazinrundschau - Archiv

Elet es Irodalom

643 Presseschau-Absätze - Seite 59 von 65

Magazinrundschau vom 16.05.2006 - Elet es Irodalom

György Somlyo, einer der wichtigsten ungarischen zeitgenössischen Lyriker ist gestorben. Es sei schwer für Somlyo gewesen, als echter Europäer an der Peripherie der europäischen Kultur zu arbeiten, meint der Dichter und Verleger Gabor Csordas in seinem Nachruf: "Wir betrachten uns als Erben der griechischen und römischen Antike, der italienischen und französischen Renaissance, des spanischen und englischen Barocks, also als Erben der europäischen Kultur. Die Phase, uns mit dem primitiven Aushängeschild 'extra Hungariam' bewusst zu isolieren, haben wir weit hinter uns gelassen. Aber das Bewusstsein, verspätet zu sein, quält uns immer noch, wenn auch nicht mehr so heftig wie früher. Jene ungarischen Künstler, die eindeutig im Kontext der europäischen Tradition stehen - die wir zur eigenen erklären und trotzdem als irgendwie 'fremd' empfinden - lehnen wir zwar nicht ab, aber durch unsichtbare Gesten weisen wir ihnen einen anderen Platz zu, als den, den sie verdient haben."

Der als literarische Sensation von 2005 gefeierte Roman György Spiros "Gefangenschaft" wurde mit dem Literaturpreis Aegon ausgezeichnet. Agnes Szechenyi feiert den in der Zeit von Jesus von Nazaret spielenden Roman als "Spiegel unserer Zeit": "Was ist Alexandria für Rom, den Mittelpunkt des Reichs? Dasselbe was New York für die europäische Zivilisation und Kultur ist: ein ausgegliedertes Zentrum? Der Krieg zwischen den Religionen im 1. Jahrhundert wird im Roman Überfall, Sturm, Jagd, Opfer, Holocaust, Verwüstung, Unheil genannt, immer groß geschrieben... Am 11. September 2001 wurden die Gebäude der südlichen Spitze New Yorks von Asche bedeckt. Das Römische Reich existierte noch weitere vierhundert Jahre lang, aber etwas veränderte sich endgültig, wie in unserer Zeit, nachdem die Zwillingstürme zerstört wurden. Uri, die Hauptfigur bemerkte es. Und wir??

Magazinrundschau vom 09.05.2006 - Elet es Irodalom

Der Theaterkritiker Tamas Koltai fragt sich, warum die Monotonie des Dramatikers Marius von Mayenburg in Deutschland so erfolgreich ist: "Man nehme einige deviante Menschen, tue sie in einen vor Psychotraumen brodelnden Kessel, gebe einige gesellschaftlichen Katastrophen dazu, durchrühren, fertig! Publikum und Kritiker schlingen das gierig, zumindest in Deutschland, wo die Menschen darauf geeicht sind, ein Schuldbewusstsein zu haben und durch eine Beichte freigesprochen zu werden."

Veronika Agnes Toth findet, dass in Ungarn Tanztheater nur für Männer gemacht wird: "Eine schöne, sich auf der Bühne bewegende Puppe, der tausendmal wiederholte Antagonismus von Hure und Jungfrau, das immer wieder als Selbstverständlichkeit vorgetragene 'ewig Weibliche' interessieren eine Zuschauerin überhaupt nicht; sogar der Jolly Joker - die Darstellung der Liebe als Kampf - lässt sie kalt."

Magazinrundschau vom 25.04.2006 - Elet es Irodalom

Um illegale Einwanderer zurückzuhalten, werden die Grenzzäune zu den von Marokko umschlossenen Exklaven Melilla und Ceuta erhöht. Sie sind dann höher, als die Berliner Mauer, bemerkt Gabor Fränkl und vergleicht sie mit den Grenzzäunen um Israels besetzte Gebiete: "Es ist irrational, Israel wegen der 'illegalen' Grenzzäunen (an manchen Stellen: Mauern) zu kritisieren. Diese Zäune retteten Menschenleben, weil sie verhinderten, dass die Terroranschläge zivile Opfer haben. Aber gerade die Europäische Union und Spanien als EU-Mitgliedsstaat äußerten Kritik wegen vermeintlicher Menschenrechtsverletzungen, obwohl auch sie Grenzzäune im Interesse des Gemeinwohls errichten. Nun, in Ceuta und Melilla geht es nicht um den Schutz vor Selbstmordattentäter. Bis es endlich einen europäischen Konsens gibt, sind das nichts als eilige Maßnahmen, um Einwanderer zurückzuhalten, die auf ein besseres Leben hoffen."

Magazinrundschau vom 04.04.2006 - Elet es Irodalom

Wie haben Intellektuelle, Künstler und Journalisten die Welt am Vorabend des Zweiten Weltkriegs gesehen? In einem langen Essay, der vor allem Leni Riefenstahl und Victor Klemperer umfasst, kommt Peter Nadas auch auf die Berichte des amerikanischen Journalisten William L. Shirer aus dieser Zeit zu sprechen. Nadas beschreibt, wie der Journalist Wege fand, durch doppelbödige Sätze an der NS-Zensur vorbei die Wahrheit zu sagen. Aber er fragt sich, ob verantwortungsvolle Berichterstattung über eine Diktatur überhaupt möglich ist: "Ein jeder doppelbödige Satz ist ein Triumph, es ist eine Freude für den menschlichen Geist, den Polizeistaat ganz alleine ausgetrickst zu haben? Es bleibt jedoch immer fraglich, wie weit man als Auslandskorrespondent in den Winkelzügen gehen darf, bis wann es noch sinnvoll ist, sich im Erfindergeist zu üben, und wo verantwortungsloses Handeln beginnt. Wenn beispielsweise jemand in Boston in seiner Küche sitzt und über die brutzelnden Speckstücke seines Rühreis gerade den schön süßen Ahornsirup gießt, versteht der dann aus solchen doppelbödigen Sätzen, wie deformiert das Denken und Verhalten jener Menschen ist, die ihre Muttersprache seit Jahren nicht zum Ausdruck, sondern gerade zum Verbergen von Gedanken benutzen? Wie sie im Schatten der Wörter herumschleichen, einander etwas durch die Lücken in den Definitionen zuzischeln?"

Die ungarische Initiative "Digitale Akademie der Literatur" hat ein Porträt des Schriftstellers Peter Esterhazy in Auftrag gegeben. Esterhazy analysiert die Absurdität dieses Unterfangens: "Heute kann man von niemandem ein Porträt malen, weil man von allen ein Porträt malen kann. Der Auftraggeber eines Porträts war eigentlich die Gesellschaft selbst, und das ist heute nicht mehr der Fall. Heute gilt die allgemeine Formlosigkeit. Die Porträtmalerei bedingt kulturelle, gesellschaftliche, politische Konsense, die heute nicht mehr existieren. ... Aber wir tun so, als es diese Konsense noch gäbe. Wir tun so, als ob es eine Akademie und Akademiemitglieder - wie mich! - gäbe, als ob es einen Gang in einem Gebäude geben sollte, wo Porträts der Akademiemitglieder hängen. Nun soll auch ich dort oben befestigt werden? Und, fragte der Maler post festa, wie wäre es gewesen, wenn ich ein Dreieck gemalt hätte und behauptet hätte, das seist Du?"

Magazinrundschau vom 28.03.2006 - Elet es Irodalom

Nachdem die großen Ikonen des ungarischen Films - Istvan Szabo und Gabor Body (mehr hier) - als einstige Stasispitzel entlarvt wurden, findet im ungarischen Film ein Generationswechsel statt, meint Produzent György Durst: "Das Studio war in den letzten 20 Jahren mein Lebensschwerpunkt und Arbeitsplatz, Schauplatz meiner Jugendträume, meine Filmschule, in der mein geistiges und moralisches Kapital entstand. Jetzt stellt sich heraus, dass sie ein Ort des Verrats war, wo sich unter Mitwirkung von Helden und Waschlappen Schicksalstragödien abspielten? Die Preise der Ungarischen Filmwoche demonstrieren einen Generationswechsel. Die internationalen Mitglieder der Jury sahen die Filme aus einem größeren Abstand besser, und verliehen die wichtigsten Preise - von den ungarischen Seilschaften unabhängig - an die neue Generation? Nachdem die Stasi-Geschichte von Istvan Szabo bekannt wurde, kann der Systemwechsel in der Filmbranche nicht mehr rückgängig gemacht werden."

Einen Monat nach der Inszenierung seines eigenen "Begräbnisses" in der Budapester Kunsthalle ist Peter Halasz, wichtigster ungarischer Vertreter des avantgardistischen Theaters im Alter von 62 Jahren in New York an Krebs gestorben. Im kommunistischen Ungarn bekam er Auftrittsverbot, bis er 1976 ins Ausland abgeschoben wurde. Aber auch die heutige Kulturpolitik weigert sich, seine Kunst zu anerkennen, wie Laszlo Najmanyi in seinem Nachruf beklagt: "Mit seinem Mut, seiner Geistesgegenwart, Leidenschaft zur Recherche und dem Konzept des Living Theatre gab er mehreren Künstlergenerationen Beispiel. Er gab den Intellektuellen einer terrorisierten Stadt Jahrzehnte lang Kraft, auch nachdem er und sein Ensemble in die Emigration gezwungen wurden. Seine frechen, lebendigen Inszenierungen machten das heimatlose, sich bald in New York niederlassende Ensemble weltweit bekannt... Die Politiker dürfen sein Werk heute nicht mehr verbieten, aber es wird heute noch als geduldete Kunst arg unterschätzt."

Magazinrundschau vom 21.03.2006 - Elet es Irodalom

Der Philosoph Peter Himmer untersucht in einem Beitrag zur Stasi-Debatte die ethischen Aspekte. Gefragt ist hier seiner Meinung nach, "der kategorische Imperativ. Denn mit wahrhaftigen ethischen Dilemmata werden wir nicht im Alltag konfrontiert, die Ethik ist gerade in der Welt der nicht oder kaum auszuhaltenden Umstände zu Hause. Hier kommt es aber sehr oft vor, dass wir gerade im Hinblick auf die Seriosität oder Exklusivität der Situation am liebsten jedwede Ethik beiseite schieben würden. Doch was ist das für eine Moral, der wir nur solange gehorchen wie alles um uns in Ordnung ist - und sobald wir in eine außerordentliche Situation geraten, das bis dahin als gültig angesehene moralische Gesetz wegwerfen?"

Jüngst forderte der Bischof Andras Veres, Sekretär des Katholischen Bischofskollegs die Schaffung einer christlichen (kirchlichen) Grundlage für die Europäische Union: "Veres setzt uns damit das historisch ziemlich fragwürdige Modell eines 'christlichen Europas' als Beispiel" - meinen die Religionswissenschaftler Peter Buda, Csaba Fazekas und György Gabor, "wenn er behauptet, die Katholische Kirche habe ihre Fähigkeit, Nationen aufgrund des Wertsystems der Evangelien integrieren zu können, schon unter Beweis gestellt. Er lehnt das Konzept eines säkularen Staates ab, weil die Opposition der geistigen Führer der EU gegen christliche Werte offensichtlich sei und 'in der Gesetzgebung und der Führung der EU eine sehr starke, antichristliche Minderheit zur Geltung komme'. Veres will die EU als politische Gemeinschaft aufgrund der ethischen Prinzipien der Kirche integrieren - und hält damit die Neutralität des Säkularen schlichtweg für antikirchlich. Diese Aussagen lassen vermuten, dass sich die derzeitige katholische Hierarchie mit der Restauration des kirchlichen Zeitalters identifiziert."

Magazinrundschau vom 14.03.2006 - Elet es Irodalom

Der Vorstand der Ungarischen Reformierten Kirche unternahm jüngst einen recht verblüffenden Schritt - er nahm die wegen der Mohammed-Karikaturen aufgebrachten Muslime in Schutz und verurteilte die Karikaturen. Damit, schreibt der Religionswissenschaftler Peter Buda, hat die Führung der Reformierten Kirche "der Meinungsfreiheit und dem säkularen Staat den Krieg erklärt und sich den 'religiös Radikalen' angeschlossen, die nach der politischen Exklusivität ihrer religiösen Ansichten streben. Genau das ist aber das eigentliche Problem, das sich hinter diesem Phänomen verbirgt: Die zentrale Frage unserer Zeit ist nicht der 'Kampf der Kulturen', auch nicht der Kampf 'religiös Radikaler' gegeneinander, sondern der zunehmende Konflikt zwischen denen, die für die religiöse Rekolonisation des öffentlichen Lebens kämpfen und dem säkularen, 'weltlichen Staat'."

Die Spitzel-Debatte um Istvan Szabo und Laszlo Paskai zieht weiter ihre Kreise. Der Politologe Ivan Horvath fordert die vollständige Öffnung der Archive. "Meines Erachtens hatten sich die Spitzel und ihre Führungsoffiziere nicht nur moralisch, sondern auch juristisch gesehen versündigt, als sie Personen bespitzelten, die sich keiner Straftat verdächtig gemacht hatten. Die Gefährlichkeit dieses alten Verbrechens für die heutige Gesellschaft ist zwar unbedeutend und deshalb nicht zu verfolgen - doch das Verbrechen selbst ist kaum verjährt. Die Verbrechen gegen die Mensch(lich)keit - und die auf Einschüchterung gründende Unterdrückung der gesamten Gesellschaft ist sicherlich zu diesen zu zählen - verjähren nie. Wer die Enttarnung dieser Verbrecher vereitelt, wie der Datenschutzbeauftragte des ungarischen Parlaments, begeht vielleicht selber ein Verbrechen."

Magazinrundschau vom 07.03.2006 - Elet es Irodalom

Vor einigen Wochen entlarvte der junge Historiker Krisztian Ungvary den Kardinal Laszlo Paskai, Ex-Primat der ungarischen katholischen Kirche als ehemaligen Stasi-Spitzel und löste damit eine heftige Debatte über das Verhältnis der katholischen Kirche zur Stasi aus, auf die Ungvary in der neuen Ausgabe reagiert: "In der Debatte wurde zu Recht gefordert, dass nicht nur ehemalige Spitzel, sondern auch die Stasioffiziere enttarnt werden sollen. Dem steht aber gerade das Schweigen der betroffenen Bischöfe im Wege, die ihre Unterdrücker heute noch schützen. ? Nur sie könnten jene Personen endlich entlarven, die heute eine führende Rolle in Wirtschaft und Politik spielen. ? Das Kadar-Regime ist immer noch nicht zu Ende, allem Anschein zum Trotz. Viele tragen die Last der Diktatur heute noch in sich, gehorchen heute noch den Anordnungen, die ihnen damals aufgezwungen wurden. Aus der Knechtschaft der Diktatur könnten sie sich befreien, wenn sie heute ihre Geschichte erzählen würden. Sie brauchen keine Angst zu haben. Eine ganze Reihe spektakulärer Fälle zeigt, dass die Gesellschaft ihnen verzeihen will."

Magazinrundschau vom 28.02.2006 - Elet es Irodalom

Der junge Schriftsteller Krisztian Grecso erzählt im Gespräch über seinen demnächst auf Deutsch erscheinenden Roman "Gott zum Gruße", der sich mit dem kollektiven Gedächtnis eines Dorfes beschäftigt: "Es ist die Geschichte des Viktor Klein, der 1948 nach seiner Heimkehr aus dem Konzentrationslager des Ritualmords an einem Mädchen verdächtigt wurde. Nur die aus der Hauptstadt eingetroffene Polizei konnte ihn vor der aufgehetzten Menge retten. Als Kind habe ich oft Geschichten darüber gehört. Die meisten Dorfbewohner glauben heute noch, dass der jüdische Händler der Mörder war, nur eine Minderheit blickt durch. Es ist bestürzend, dass sich das Dorf ausgerechnet an diesen Fall erinnert. Mitte der 1990er Jahre bekamen die Kinder der Dorfschule die Aufgabe, frei zu zeichnen, was sie wollen, und in einer der Zeichnungen war der Jude im Blut der Jungfrau zu sehen. Das kollektive Gedächtnis basiert auf individuellen Erinnerungen. Es ist sehr bezeichnend, dass dieses Kind die Klein-Geschichte kennt, aber keine einzige Geschichte über seine Großmutter erzählen kann."

In der Debatte über die Stasi-Vergangenheit des Filmemachers Istvan Szabo plädiert der Politologe und Vertreter der ehemaligen demokratischen Opposition Janos Kis dafür, die Öffentlichkeit der Stasi-Unterlagen nicht nur für Politiker, sondern auch für Personen des öffentlichen Lebens per Gesetz zu garantieren: "Die erfolgreichsten Filme Istvan Szabos vermitteln die Botschaft, dass selbst die größten Künstler nicht ohne moralische Konsequenzen mit der Diktatur zusammenarbeiten können. Eine Gesellschaft, die ihr Urteil darüber unter anderem aufgrund dieser Filme fällt, hat das Recht zu wissen, ob es in diesen Filmen um den Regisseur selbst geht ? Auf Istvan Szabos Entlarvung hätte die Öffentlichkeit vielleicht auch mit Verständnis und Feinsinn reagiert, wenn er seine Schuld anerkannt oder wenigstens eine einzige ehrliche Geste gemacht hätte."

Magazinrundschau vom 14.02.2006 - Elet es Irodalom

Der an Krebs erkrankte Theatermacher Peter Halasz inszeniert öffentlich seine eigene Beisetzung. Er stellte in der Budapester Kunsthalle einen offenenen Sarg auf, legte sich hinein und hörte sich die Trauerreden seiner Freunde an. Das ES-Magazin druckt den "Nekrolog" des Schriftstellers György Konrad: "Das Theater zieht um einen großen Theatermacher konzentrische Kreise. ? Theater ist, wo Du bist. Dein Bett, in dem Du liegst, der Katafalk, auf dem Du liegst. Witzig, würde mein Kind sagen. Gar nicht witzig, würde mein anderes Kind traurig hinzusetzen. Die Wahrheit ist, dass diese vielen Menschen hier, die Du je begegnet bist, in Deinen Augen alle ihre Rolle gespielt haben."

Anfang der achtziger Jahre waren die Polen viel solidarischer mit oppositionellen Intellektuellen als die Ungarn, erinnert sich einer der wichtigsten Vertreter der ungarischen demokratischen Opposition, Roza Hodosan im Gespräch: "Während der Flucht vor der Polizei öffneten sich in Warschau alle Haustüren, überall wurden Demonstranten ins Haus geschoben und gesundgepflegt. ? Es war faszinierend zu erleben, dass ganz Polen sich in der kritischen Haltung gegenüber dem Regime einig war." Die Ungarn zeigten dagegen wenig Mitgefühl. Als Gabor Demszky - heute Bürgermeister von Budapest - von Polizisten auf offener Straße geschlagen wurde, "schrie ich pausenlos, um Augenzeugen zu haben, bis ich die Stimme verlor. ? Als am nächsten Tag eine Zeitung unter der Überschrift 'Soziologe fiel über Polizisten her' darüber 'berichtete', fanden wir keinen einzigen Augenzeugen, absolut niemanden. Obwohl an sämtlichen Fenstern und Balkonen Menschen standen; viele sahen genau, was passierte."
Stichwörter: Konrad, György, Krebs, Mitgefühl