Stichwort

Stasi

522 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 35
9punkt 17.11.2021 […] Die politischen Morde der Staatssicherheit" der ehemaligen Bürgerrechtlerin Freya Klier, die sich auf die Spur von Stasi-Morden begeben hat. Auslöser waren für sie die vielen frühen und rätselhaften Tode vieler Dissidenten. "Selbst nach der Wiedervereinigung wurden noch bei mehreren Stasi-Aufklärern - zum Beispiel bei Jürgen Fuchs und dem Autor dieser Zeilen - am Auto Radmuttern gelockert oder Bremsschläuche […] jedoch vor allem die lange Liste von Bürgerrechtlern, die ungewöhnlich früh an Krebs starben. Klier vermutet, ihr Tod könnte eine Folge radioaktiver Vergiftungen sein, deren Wirkung in einer von der Stasi in Auftrag gegebenen 'TOXDAT-Studie' detailliert beschrieben worden war." Unbekannt haben am Wochenende an der Gethsemane-Kirche in Berlin Prenzlauer Berg Gedenktafeln für Holocaustopfer zerstört, […]
Efeu 28.07.2021 […] Soziale Stasis in Bewegung: "Home" von Franka Potente"Klassisches amerikanisches Schauspielkino" bietet "Home", das unweit von ihrem Wohnort in Los Angeles entstandene Regiedebüt von Franka Potente, schreibt Andreas Busche im Tagesspiegel: "Den Film zeichnet eine fast lakonische Souveränität aus, auch weil mit dem Tom-Tykwer-Weggefährten Frank Griebe ein alter Vertrauter hinter der Kamera steht, der […] Impressionen eines Kleinstadt-Amerikas, das so spezifisch wie ortlos ist. ... Man findet durchaus Parallelen zu Chloé Zhaos Roadmovie 'Nomadland', das bei aller Mobilität ebenfalls in einer sozialen Stasis verharrte." Besprochen werden die Doku "Alles ist eins. Außer der 0" über Wau Holland, der damals den Chaos Computer Club mitbegründete (taz, SZ), M. Night Shymalans Horror-Groteske "Old" über Menschen […]
9punkt 18.06.2021 […] Bodenständigkeit der jungen Merkel durchaus ähnlich ist." Hubertus Knabe zieht in seinem Blog eine recht kritische Bilanz der Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde, deren Akten ausgerechnet zum 17. Juni ins Bundesarchiv überstellt wurden. So liege "das einstige Netz der Stasi bis heute größtenteils im Dunkeln. Anders als in Tschechien hat die Öffentlichkeit in Deutschland keine Möglichkeit zu überprüfen, ob […] ob eine Person für den Staatssicherheitsdienst tätig war oder nicht. Vor allem in den sozialen Netzwerken gedeihen deshalb die Gerüchte, wer alles für die Stasi gearbeitet hätte - bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel, die angeblich den Decknamen 'Erika' getragen hätte, wofür es jedoch keinerlei Beleg gibt. Stellt man in Rechnung, dass die Behörde jährlich rund 100 Millionen Euro kostet und insgesamt […]
9punkt 13.04.2021 […] Kilometern, die 1990 in den Büros herumlagen, sind es zwar 94 Prozent, doch die vermutlich wichtigsten Unterlagen - Millionen von der Stasi eigenhändig zerrissene Dokumente - verstauben immer noch in über 15 000 Säcken. Das gravierendste Manko ist freilich, dass das Netz der Stasi bis heute im Dunkeln liegt. Anders als in Tschechien haben Außenstehende keine Möglichkeit, zu überprüfen, ob eine Person für den […] sie nicht umgehen können. Viele hielten mich für einen schwulen Idioten, weil ich anders aussehe. Den Leuten hier ist wichtig, wie man aussieht, nicht wie man im Inneren ist." Am 17. Juni wird die Stasi-Unterlagen-Behörde aufgelöst und die Akten dem Bundesarchiv übergeben. Im Rückblick würdigt Hubertus Knabe (in der NZZ) die Arbeit der Behörde, aber es gibt auch Kritik, zum Beispiel an der mangelnden […] den Staatssicherheitsdienst tätig war. Vor allem in den sozialen Netzwerken gedeihen deshalb die Gerüchte, wer alles für die Stasi gearbeitet habe. Stellt man in Rechnung, dass die Behörde bisher mehr als 3 Milliarden Euro kostete, war das deutsche System nicht gerade effizient." Die Russen wollen den Westen nicht mehr physisch erobern, sagt der ehemalige estnische Premier Toomas Hendrik Ilves im […]
Magazinrundschau 02.03.2021 […] Der Serienproduzenten Gábor Krigler erzählt im Interview von der Serienidee "Balaton-Brigade", eine Stasi-Agentengeschichte am Plattensee in den 1980er-Jahren, bei der Ildikó Enyedi Regie führen soll. Die Idee (mehr dazu bei Variety) wird in dieser Woche auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt. "Als wir uns überlegten, wer für die Balaton-Brigade als Regisseur in Frage kommen könnte, dachten wir […] Publikum unsere Zielgruppe, obwohl es zu 70 Prozent eine deutsche Geschichte ist. Von den vier Hauptsträngen hat einer einen ungarischen Helden. Sehr wichtig war mir aber, dass wir uns in den Kopf des Stasi-Agenten hineinversetzen konnten, der grundsätzlich der Böse in einer Agentengeschichte wäre, doch wir gehen der Geschichte aus seiner Perspektive nach, wie er gedacht und Kompromisse geschlossen habt […]