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Essay

Das Erhabene und das Schöne

Von Marie Luise Knott
12.07.2013. Beim Literaturfestival im Thermalbadeort Leukerbad wird die Kränkung des Schöpfers zum Glück des Lesers.
Auf der Rinderhütte, oberhalb des Thermalbadeortes Leukerbad, an dem alljährlich das Leukerbader Literaturfestival für überregionale Attraktion sorgt, sind keine Rinder zu sehen, dafür eine Herde schafwollig-flauschiger schwarzweißer Bergziegen. Der Blick reicht in der sommerlichen Abendsonne weit, bis zur schon so oft beschriebenen grandiosen Walliser Alpenkette, zu Dom, Silberhorn, Matterhorn und Stecknadelhorn - und bis hin zum weißen Buckel des Mont Blanc. Unglaublich! "Gorgeous" - ruft einer der angereisten Schriftsteller. Erhaben eben.

Erhoben haben sich die weißglitzernden Viertausender vor Urzeiten, heute sind sie ganz einfach da, ziemlich unverrückbare Elemente in einer sich ansonsten rasant wandelnden Welt. "Es dauert lange, bis man wirklich begreift, // daß einen die Bäume überleben, //der Falter dagegen, trotz seiner Schönheit, nicht", beschreibt der Dichter Michael Krüger das große Gefühl gelassen. Wie Bäume und Berge Teil haben an Nietzsches "Selbstorganisation der erhabenen Natur", soll hier nichts zur Sache tun. Das Erhabene und das Schöne jedenfalls gefallen für sich selbst.


Blick auf's Weisshorn. Foto: Marie Luise Knott

Sommer-Festivals sind derzeit in Mode, und die meisten finden an ähnlich erhebenden Orten statt - in Bergen, inmitten von Almwiesen oder an den Ufern von Bergseen. Sie wollen durch die Entrückung aus dem Alltag Raum bieten für neue Begegnungen und andere Empfänglichkeiten. So auch in Leukerbad.

Das Festival mit seinen vielen parallelen Veranstaltungen und den permanenten Pausen-Begegnungen auf dem Dorfplatz beginnt mit einer Wander-Lesung durch die Dalai-Schlucht, an tosendem Wasser entlang. Zur Einführung berichtet ein Bergführer von den Lawinen, die das Dorf über Jahrhunderte heimgesucht haben. Von oben kommt vieles, nicht nur der Schnee, dessen plötzlicher Niedergang mittlerweile durch zahlreiche Schutzvorrichtungen aufgehalten wird, nicht nur das Regen-Wasser, das versickert und Jahrzehnte später als heiße Quelle sprudelt, auch die Paraglider, und ... die Sonne, die hier manchmal "verschwunden hoch" steht, so der Schriftsteller Peter Weber inmitten der Bergwiesenpracht. Er liest: "In den sieben Lawinen, die Ende des 16. Jahrhunderts das Dorf und die Badanlagen zerstörten und viele Menschen unter sich begruben, wurden Lichtkiesel gefunden, mit deren Hilfe der damalige Bürgermeister, der als einziger alle sieben Lawinen überlebte, den Lichtdom orten konnte. Kristalle wurde aus dem Dom geschlagen, zermörsert, ausgesiebt und nächtelang gekaut. Das Kauen von Lichtkieseln war vor der Aufklärung eine verbreitete Heilmethode, auch gegen Zahnfäulnis und Sprachzerfall". Man staunt.

Vom Licht handelt auch die Erzählung "Der Park" der New Yorker Schriftstellerin Nicole Krauss, die im leergelaufenen Schwimmbecken des Leukerbader Reha-Zentrums las. Die Sonne, die bekanntlich demokratisch für alle scheint, spendet nicht nur den Pflanzen Licht und Wärme, bringt nicht nur das Pflanzen-Arrangement des Landschaftsgärtners zum Leuchten, sondern trocknet auch den Beton, in dem der Diktator des Landes unliebsame Bürger einzementierte. Hinterlassen wir keine Spuren?

Beide, Natur und Literatur, haben die Fähigkeit, Dinge unerwartet zu assoziieren und zu kombinieren. Bei Thomas Berger sind es die Pilze, die sich mit den heißen Quellen verbinden, deren Kanäle ihn wiederum an das Wurzelwerk der Bäume erinnern. Bei dem Dichter Michael Krüger hören wir von Mücken, Zwergsternen, Ziegen und Impromptus, und: vom "hässlichen" Flohkraut, seiner Lieblingsblume, deren Wurzelwerk, wie er sagt, den Erdball zusammenhält. Joachim Sartorius, der Lyriker und langjährige Leiter der Berliner Festspiele, las aus seinem "Hotel des ètrangers", wo sich unsichtbare Inseln, Pan und Syrinx  und Kerkennah ein Stelldichein geben und  dazwischen die Frage: "Was bringt die Augen zum Leuchten? Was wissen wir vom Verlangen?" Der als Überraschungsgast angekündigte ägyptische Lyriker Shoukry, von dem vor Jahren das Heft: "Was von uns übrig bleibt, kümmert niemand" erschien, setzte auf das Eigenleben der Dinge, lässt Messer und Gabel das Essen kommentieren, und geht mit seinem Mantel durch die Straßen spazieren. Doch wenn es ihm schlecht geht und er die Welt hasst, verschwindet er in seinem Mantel "und der Mantel geht ohne mich".

Auch der Schweizer Autor Lukas Bärfuss, der zum Gespräch mit dem Leiter des Schweizer "Buchclubs", Stefan Zweifel, angereist war, sucht im Schreiben, wie er erklärte, sein "abwesendes Ich, das ich nicht kenne". Eindrücklich beschreibt er eine Kränkung der besonderen Art: so sehr er sich um Präzision bemühe: nie sei der Baum in seinem Kopf identisch mit dem Baum im Kopf des Lesers, und nie gelinge es einem Autor, sein eigenes Bild in Sprache ganz aufzuklären; doch er weiß: Die Kränkung des Schöpfers ist das Glück des Lesers, der, wenn er in den Zeit-Fluss eines gültigen Textes hinein gelangt, außer sich geraten könne. Gültige Lyrik ist, wie politisch auch immer sie sein mag, letztlich auf der Suche danach, die abwesende Sprache sprechen zu lassen, wie es Kurt Drawert formulierte, der dann in einem Gedicht in ernst-ironischem Ton eine Koloskopie beschrieb, bei der die Maschine alles aufsucht, was ihm "am geheimsten war", bis in die Bewegungen der Perestaltik hinein - und mitten in der minutiösen Beschreibung die Frage, ob sich vielleicht in einer der Windungen die Seele versteckt.


Salman Rushdie liest. Foto: Marie Luise Knott

Literatur ist, das hörte man in vielen der Lesungen, für die kleinen wie für die letzten Dinge zuständig. Antjie Krog, die couragierte südafrikanische Dichterin, die bereits 1970 ihr erstes Anti-Apartheits-Gedicht schrieb, sucht in ihrer Dichtung nach einer Solidarität, die aus der weißen Schuld und der schwarzen Unschuld herausführen könnte. An ihren israelischen Kollegen David Grossman adressiert, rezitiert sie: "Ich glaube nicht an Wunder, aber die Existenz meines Landes ist ein Wunder." Ihre stark rhythmisierten Verse erinnerten daran, dass das Gedicht einst aus Klang und Rhythmus entstand, die auch in der Wehklage dem Schrecken Halt gewähren. Denn der Vorzug des von der Kunst vorgeführten Schreckens bestehe darin, so einst Schiller, dass man sich dieser Erfahrung dann stellen kann, wenn es einem gerade passt, das heißt wenn es einen "in voller Rüstung" antrifft, so dass wir mit Hilfe der Kunst 'trainieren' können "das wirkliche Leiden in eine erhabene Rührung aufzulösen". Von der erhabenen Rührung spricht man heute nicht mehr, aber das Probehandeln der Literatur stärkt, so könnte man sagen, im Ernstfall immer noch die Urteilsfähigkeit.
 
Schrecken und Sehnsüchte der Kindheit als Reservoir der Kunst inszenierte nicht zuletzt in spektakulärem Vortrag die Deutsch-Schweizerin Nora Gomringer: "Nehmt euch ein Beispiel", tönt die streng-mahnende Stimme der Großmutter noch lange im Zuhörer nach. Auch der angereiste schottische Schriftsteller John Burnside trug mit Klang seine Verse vor - nicht zuletzt davon, wie sein Sohn Insekten studiert. In seiner Poesie, so formulierte es Raphael Urweider, werde Gott menschlich, der Mensch tierisch und die Natur göttlich. Wie als Antwort las Burnside aus einem Gedicht, die Frage sei nicht, ob es Gott gebe, sondern ob wir ihn verdienten. Und Michael Krüger, der Hanser-Verleger und Dichter, in dessen im Herbst erscheinenden neuesten Gedichtband Zwergenorchester ihr Stelldichein haben, schreibt: "Es ist keine Schande, den Weg nicht zu erkennen, den man gegangen ist", und nur einen Zeilensprung weiter: "Ein Wort fällt mir ein: Lupinen, es führt mich zurück in die Kindheit, in die Zeit vor der Erfindung der Scham."

Wer Sprachen und Kulturen mischt und über die eigenen Grenzen hinaus der Kraft der Sprache lauschen will, braucht die Über-Setzer, und so hatte Pro Helvetia sieben Übersetzer des schweizerischen Autors Arno Camenisch geladen, die sich unter Leitung von Jürgen Jakob Becker (Deutscher Übersetzerfonds) über die Schwierigkeiten von Stil und Lexik in Schwedisch, Englisch, Serbisch u.a. Sprachen austauschten. Was eigentlich ist ein Caféfertig, und was ein "Schilet"? Ums Übersetzen ging es auch an dem einzigen politischen Abend des Festivals "L'afrique n'existe pas". Wie kann man, fragte Urweider, das afrikanisch-englische Wort "land" übersetzen, das so viel mehr ist als Grund und Boden, mit Staat nichts zu tun hat, dafür aber überall von den Vorfahren bevölkert ist.

Festivals als Orte der Versammlung und Entrückung bringen neue Stimmen und neue Worte zu Gehör, die irgendwann vielleicht ganze Welten assoziieren können. Hans Ruprecht, der Leiter des Literaturfestivals Leukerbad, der dieses Jahr wieder eine Schar großartiger Autoren, darunter auch Marie Luise Scherer, Salman Rushdie, Katja Lange-Müller, Robert Schindel und Jonathan Safran Foer zu Lesungen und Gespräch versammelte, lud aus gegebenem Anlass  auch zwei Autoren-Verleger zum Gespräch: Den Noch-Hanser-Verleger Michael Krüger und den Bald-Hanser-Verleger Jo Lendle. Beide waren sich einig, dass Autoren keine besseren oder schlechteren Verleger sind, und beide waren sich einig, dass Ebook, Blogs und Internet-publishing in Zukunft ihren Teil am Schriftwerk einnehmen werden. Doch Verlage können etwas besonderes, so Lendle: sie bieten den Autoren ein Umfeld, sie versammeln Stimmen und bringen sie in ihren Programmen ins Gespräch. Jedes Buch braucht, einmal gedruckt, seinen besonderen Weg in die Öffentlichkeit, der von den Verlagen jeweils verschieden begleitet werden kann und muss. Hans Ruprecht und das Leukerbader Literaturfest sind dabei Jahr um Jahr ein fester Ort: Hier sammeln und begegnen sich literarische Stimmen, die dann, in den Niederungen des Alltags, weiterwirken.

Leukerbad 2013, Marie Luise Knott

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Literatur:
- Hans Ruprecht (Hg.): Einen schweren Schuh hatte ich gewählt. Lesen und Wandern rund um Leukerbad, Zürich 2013
- Michael Krüger: Umstellung der Zeit. Gedichte, Berlin 2013.
- John Burnside: Versuch über das Licht, Aus dem Englischen von Ian Galbraith, München 2012.
- Antjie Krog: skinned. selected poems, New York 2013.
- Joachim Sartorius: Hotel des Étrangers. Gedichte, Köln 2008.
- Marie Luise Scherer: Die Bestie von Paris und andere Geschichten, Berlin 2012.
- David van Reybrouck: Kongo, Aus dem Flämischen von Waltraud Hüsmert, Berlin 2012.
- Jo Lendle: Was wir Liebe nennen, Frankfurt 2013.  
- Katja Lange-Müller: Böse Schafe, 2010
- Lukas Bärfuss: Hundert Tage, Berlin 2010.
- Arno Camenisch: Ustrinkata, Zürich 2012.
- Peter Weber: Silber und Salbader, Frankfurt 1995
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