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John Burnside

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Was bedeutet das überhaupt: Unabhängigkeit

Vom Nachttisch geräumt 23.10.2017 […] An etwas entlegener Stelle stoße ich auf folgende Ausführungen des 1955 geborenen schottischen Schriftstellers John Burnside. Sie seien, einschließlich des von ihm zitierten mexikanischen Lyrikers José Emilio Pacheco (1939 -2014), ausführlich zitiert: "'Ich liebe mein Vaterland nicht. Sein abstrakter Glanz ist ungreifbar./ Aber ich würde (obwohl es schlecht klingt) mein Leben geben/ für zehn seiner […] erfordert - das hatte ich von verschiedenen Dichtern gelernt. Genau das ist es auch, was uns Pacheco in seinem Gedicht sagt…" Vielleicht ist man in Barcelona dabei, sich Burnsides Fragen zu stellen. John Burnside: 'Wo die Exekutive ihre Finger einzieht'? - Wie die Poesie im Zeitalter des Kultur-Totalitarismus überdauert, Berliner Rede zur Poesie, Wallstein Verlag, Göttingen 2017, Deutsch und Englisch, Ü […] Von Arno Widmann

Das Erhabene und das Schöne

Essay 12.07.2013 […] Vortrag die Deutsch-Schweizerin Nora Gomringer: "Nehmt euch ein Beispiel", tönt die streng-mahnende Stimme der Großmutter noch lange im Zuhörer nach. Auch der angereiste schottische Schriftsteller John Burnside trug mit Klang seine Verse vor - nicht zuletzt davon, wie sein Sohn Insekten studiert. In seiner Poesie, so formulierte es Raphael Urweider, werde Gott menschlich, der Mensch tierisch und die Natur […] ---- Literatur: - Hans Ruprecht (Hg.): Einen schweren Schuh hatte ich gewählt. Lesen und Wandern rund um Leukerbad, Zürich 2013 - Michael Krüger: Umstellung der Zeit. Gedichte, Berlin 2013. - John Burnside: Versuch über das Licht, Aus dem Englischen von Ian Galbraith, München 2012. - Antjie Krog: skinned. selected poems, New York 2013. - Joachim Sartorius: Hotel des Étrangers. Gedichte, Köln 2008 […] Von Marie Luise Knott

Frühjahrsbücher 2012

Bücher der Saison 07.04.2012 […] jener Zeit, die ans Kollektiv glaubte, mit Unverständnis begegnete. Bereits im letzten Bücherbrief empfohlen: Zeruya Shalevs Generationenroman "Für den Rest des Lebens" (). Hier eine UK/Irland John Burnsides Roman "In hellen Sommernächten" erzählt von einem Mädchen, Liv, das mit seiner Mutter abgeschieden auf einer norwegischen Insel lebt. Dort ertrinken unter mysteriösen Umständen zwei Jungen und […] davon überzeugt, dass die Huldra, ein böser Geist, die Jungen geholt hat. Doch so eindeutig wie hier erzählt, ist die Sache nicht, warnt Daniel Kehlmann in der FAZ. Der schottische Schriftsteller John Burnside, der vor allem als Dichter hervorgetreten ist, ist ein Meister der Doppeldeutigkeit. Was wirklich geschieht und was Liv sich einbildet, bleibt unklar. Und doch ist dieser Roman viel mehr als nur […]