Stichwort
Kurt Drawert
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Essay 12.07.2013 […] Gültige Lyrik ist, wie politisch auch immer sie sein mag, letztlich auf der Suche danach, die abwesende Sprache sprechen zu lassen, wie es Kurt Drawert formulierte, der dann in einem Gedicht in ernst-ironischem Ton eine Koloskopie beschrieb, bei der die Maschine alles aufsucht, was ihm "am geheimsten war", bis in die Bewegungen der Perestaltik hinein - und mitten in der minutiösen Beschreibung die Frage, ob sich vielleicht in einer der Windungen die Seele versteckt.
[…] Von Marie Luise Knott
Meldungen 06.10.2011 […] In der FAZ besprach das Buch Heinrich Detering. Und Kurt Drawert schrieb, ebenfalls in der FAZ, über die "Sämtlichen Gedichte": "Bereits in den '17 Gedichten' von 1954, mit denen Tranströmer schlagartig berühmt wurde, klingt ein Motiv an, das stets wiederkehren wird: Natur als eine Chiffre für menschliche Existenz und als vollkommener Ausdruck. […]