Stichwort

Joachim Sartorius

10 Artikel

Das Erhabene und das Schöne

Essay 12.07.2013 […] Dichter Michael Krüger hören wir von Mücken, Zwergsternen, Ziegen und Impromptus, und: vom "hässlichen" Flohkraut, seiner Lieblingsblume, deren Wurzelwerk, wie er sagt, den Erdball zusammenhält. Joachim Sartorius, der Lyriker und langjährige Leiter der Berliner Festspiele, las aus seinem "Hotel des ètrangers", wo sich unsichtbare Inseln, Pan und Syrinx und Kerkennah ein Stelldichein geben und dazwischen […] Umstellung der Zeit. Gedichte, Berlin 2013. - John Burnside: Versuch über das Licht, Aus dem Englischen von Ian Galbraith, München 2012. - Antjie Krog: skinned. selected poems, New York 2013. - Joachim Sartorius: Hotel des Étrangers. Gedichte, Köln 2008. - Marie Luise Scherer: Die Bestie von Paris und andere Geschichten, Berlin 2012. - David van Reybrouck: Kongo, Aus dem Flämischen von Waltraud Hüsmert […] Von Marie Luise Knott

Fassbinder war kein Sozialdemokrat

Vom Nachttisch geräumt 06.02.2006 […] hrerausbildung in Leverkusen. In diesem Buch stellen 36 deutschsprachige Autoren ein Gedicht, das Material, aus dem es entstand, und einen Kommentar zu beidem dem Publikum zur Verfügung. Bei Joachim Sartorius stehen am Anfang drei Fotos aus Samarkand. Auf einem sind Lilia Brik und Majakowski zu sehen, dann folgt das Gedicht, das die Dichter bedichtet, und danach erzählt Sartorius, wie er auf die Fotografie […] Von Arno Widmann

Vom Nachttisch geräumt

Vom Nachttisch geräumt 08.01.2002 […] Sprachen gedichtet. Kavafis und Durrell sind nur die bekanntesten. Gamal Abdel Nassers Verstaatlichungspolitik, sein Nationalismus machte der Metropole Alexandria zum zweiten Mal den Garaus. Joachim Sartorius hat einen bewegenden Doppelnekrolog auf die Stadt geschrieben. In Prosa bildet er die Einleitung zu seiner Anthologie "Alexandria Fata Morgana" und als Gedichtzyklus schließt er sie ab. Man liest […] da antwortet sein Miträuber Spiegelberg: "Das ist ja recht alexandrinisch geflennt." Über die Gegenwart zu klagen und die Vergangenheit zu preisen, das war für Schiller "alexandrinisch". Joachim Sartorius' "Alexandria Fata Morgana" ist so gesehen ein ganz herausragendes Werk alexandrinischer Literatur. Schade, dass Sartorius seinen das Buch abschließenden Gedichtzyklus nicht in Alexandrinern g […] soll bald zertreten werden. Was itzt so pocht und trotzt ist morgen Asch' und Bein, nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein." "Alexandria - Fata Morgana", herausgegeben von Joachim Sartorius, Deutsche Verlagsanstalt, 316 Seiten, 30 Abbildungen, 35 Euro, ISBN 3-421-05497-5. Spezifische Wer Sicherheit sucht, greift nach einem Wörterbuch. Wer es kippelig mag, sucht sich eine […] Von Arno Widmann