Die Buchmacher

Die Buchmacher

Ein Blick in die Branchenblätter der Buch- und Verlagswelt. Jeden Montag ab 12 Uhr.
18.11.2002. In dieser Woche lesen Sie: Warum Bertelsmann eine Dauerbaustelle ist. Wer im Buchhandel fette Gewinne einstreicht. Was im britischen Weihnachtsgeschäft läuft. Warum die "Heilige 14-Stunden-Kuh" geschlachtet werden muss. Und wie Thomas Gottschalk Christian Strasser dabei half, die Sympathie des Buchhandels zurück zu gewinnen. Von Hubertus Volmer

Börsenblatt

Die deutschen Fachverlage erwarten für das laufende Jahr Umsätze, "die unter denen von 2001, bestenfalls aber gleichauf liegen", schreibt das Börsenblatt. Eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Situation sei erst im zweiten Halbjahr 2003 in Sicht.

Das Börsenblatt berichtet außerdem über die Kritik, die Hans Magnus Enzensberger in der FAZ an Verlegern geäußert hat. Die Buchbranche könne vom Gastronomie-Gewerbe lernen, meint Enzensberger: "'Die Buchproduktion ist, soweit ich sehen kann, die einzige Branche, bei der ein Hamburger genauso viel kostet wie ein Tournedos und Pommes frites soviel wie eine getrüffelte Pastete', schreibt er. Ein gespaltener Markt müsse aber auch zu gespaltenen Preisen führen. Für die Branche, in der ein Taschenbuch von Pilcher ebenso viel koste wie eines von Johnson, sei dies eine neue, gewöhnungsbedürftige Idee."

Eckart Baier berichtet von einer Wandkalender-Befragung unter Buchhändlern, die zwei Studentinnen der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt haben: "Katrin Linz und Doreen Weinhold haben in ihrer Untersuchung die drei wichtigsten Auswahlkriterien beim Kalenderkauf ermittelt: die Wünsche der Kunden, gute Erfahrungen mit einem Verlag sowie dessen Konditionen." Eine nicht zu unterschätzende Rolle im Kalendergeschäft spiele der Verlagsvertreter: Bei ihm bestellten 73 Prozent der teilnehmenden Buchhandlungen. "Ein Kriterium beim Einkauf ist die Verpackung der Wandkalender. Schuber gelten bei Buchhändlern als 'teuer und meist unwichtig'. Wenig Chancen haben Kalender ohne Monatsabbildungen als Detailansicht auf der Rückseite: Die Bilder im Miniformat ersparen Kunden das Durchblättern, und der Kalender wird nicht abgenutzt, beschädigt oder verschmutzt." Detaillierte Ergebnisse hier.

Weitere Meldungen: Thalia baut seine Marktführerschaft aus. Das Börsenblatt berichtet über den Coca-Cola-Lesetag, dessen zentrale Veranstaltung am 22. November am Potsdamer Platz in Berlin stattfindet. Der Junius Verlag baut Personal ab. In der Reihe "Internationale Fachverlage" stellt Holger Ehling den niederländischen Fachinformationskonzern VNU vor. Und Christina Busse porträtiert die Kieler Buchhandlung Mühlau, die eine Filiale gemeinsam mit einer Fleischerei betreibt und am 15. Oktober 100 Jahre alt wurde.
Archiv: Börsenblatt
Stichwörter: Kiel

buchreport.express

Gewohnt kritisch hat der buchreport den Bertelsmann-Quartalsbericht beäugt. Unter der Überschrift "Bertelsmann wird zur Dauerbaustelle" heißt es, die Gewinnmeldung von 102 Millionen Euro sei "nur die halbe Wahrheit". Unterm Strich stehe erstmals ein Verlust von 384 Millionen Euro. "Wie das? Tatsächlich hat Bertelsmann nach dem Strategiewechsel, der mit dem Rausschmiss von Thomas Middelhoff (49) als Vorstandsvorsitzendem und der Berufung von Gunter Thielen (60) verbunden war, von Januar bis Oktober einen operativen Gewinn von 259 Mio Euro bei einem kumulierten Umsatz von 12,991 Mrd Euro gemacht; dem stehen jedoch Abschreibungen von 1,7 Mrd Euro und Vorsorgerückstellungen von einer Mrd Euro gegenüber." Noch in diesem Jahre müsse Bertelsmann neue Schulden machen. Der buchreport zählt die Unglücke des Unternehmens auf und fährt dann fort: Selbst wenn Thielen mit Herkuleskräften ausgestattet wäre, könnte er einen solchen Aufgabenberg nicht kurz-, wahrscheinlich auch nicht mittelfristig und "vielleicht sogar überhaupt nicht" abtragen: "Bertelsmann muss verkaufen, was sich verkaufen lässt", "Bertelsmann muss sparen, wo immer es nur möglich ist" und "Bertelsmann muss sich auf alte Tugenden besinnen und das operative Geschäft stärken". Zu allem Überfluss steht der Strategiewechsel unter zeitlichem Druck: der 25,1-prozentige Bertelsmann-Teilhaber Albert Frere kann und will 2005 mit seinen Anteilen an die Börse gehen. Zwar könnte Familie Mohn Frere seine 25,1 Prozent abkaufen. Doch das würde rund fünf Milliarden Euro kosten. "Woher die kommen sollten, weiß im Augenblick niemand." Fazit des buchreport: "Bertelsmann steht vor der schwersten Zerreißprobe seiner Geschichte."

Als "einer der wenigen Konzernbereiche mit positivem Ergebnis" (buchreport) steht die Bertelsmann-Tochter BertelsmannSpringer zum Verkauf. Der Grund: "Bertelsmann braucht Geld" beziehungsweise "BertelsmannSpringer passt nicht zu den Kernkompetenzen des Konzerns, die hauptsächlich auf das Endkundengeschäft ausgerichtet sind". Der Zeitplan für den Verkauf steht bereits: Ende November erhalten Interessenten die Zahlen, Mitte bis Ende Januar soll es mit sechs bis acht Bewerbern Gespräche geben, dann folgt eine zweite Angebotsrunde, in der nur noch die zwei oder drei meistbietenden Konzerne dabei sind.

Der Einzelhandel erwartet laut einer Prognose des Handelsverbands BAG für das kommende Weihnachtsgeschäft ein Minus von 2,5 bis drei Prozent. "Die Buchbranche hofft noch auf ein Weihnachtswunder: 'Sollte das Weihnachtsgeschäft außerordentlich gut verlaufen, könnte der Buchhandel das Jahr 2002 zumindest mit einer schwarzen Null abschließen', träumt Börsenvereins-Vorsteher Dieter Schormann tapfer-optimistisch." Zu erwarten sei das allerdings nicht, so der buchreport.

Im Internet herrsche dagegen Festtagsstimmung: Rund ein Viertel des Jahresumsatzes werde bei Online-Händler allein im Weihnachtsgeschäft gemacht. Amazon.de erwarte ein fettes Plus von 30 Prozent für das Weihnachtsquartal.

Weitere Meldungen: In dieser Woche sollen die ersten Bücher des insolventen Könemann Verlags verramscht werden. Bohlen zum Trotz verzeichnet der deutsche Buchhandel ein vierprozentiges Umsatzminus. Anders die Douglas-Tochter Thalia: Die 80 Filialen der größten deutschen Buchkette steigerten ihren Umsatz um 4,9 Prozent auf 145 Millionen Euro, flächenbereinigt um 1,6 Prozent. Die Douglas Holding meldet ein Plus von zwei Prozent, flächenbereinigt allerdings ein Minus von 0,7 Prozent. Davon unabhängig hat die Douglas-Tochter buch.de nach Ansicht von Preisbindungstreuhänder Dieter Wallenfels mit ihrer Miles & More-Aktion "die Grenzen der zulässigen Zugaben überschritten": Mit den gesammelten Punkten könnten auch Bücher gekauft werden; dies komme einem Payback-System gleich und sei damit nicht zulässig. Auch in Österreich soll eine Douglas-Tochter gegen die Preisbindung verstoßen haben: Die Buchkette Amadeus bietet eine Bonuscard an, mit der Preisnachlässe zwischen zwei und vier Prozent verbunden sind; die Preisnachlässe sind nach dem österreichischen Preisbindungsgesetz in Ordnung - allerdings darf der Nachlass in der Werbung nicht angekündigt werden. Dies habe Amadeus getan.

Aus den USA meldet der buchreport, am 25. November werde Michael Crichtons neuer Thriller "Prey" ausgeliefert. Aus Großbritannien kommt die Nachricht, dass das Weihnachtsgeschäft dort bereits frühzeitiger als sonst angefangen habe. "Bei der Belletristik sollen Erfolgsautoren wie Ruth Rendell, Ben Elton, James Patterson, Marian Keyes, Terry Pratchett und Bernard Cornwell die Sache richten. Auf dem Sachbuchkonto verkaufen sich neben Biografien insbesondere Begleitbücher zu populären TV-Dokumentationen wie geschnitten Brot, an der Spitze Sir David Attenborough mit 'Life of Mammals' (BBC) und Michael Palin mit 'Sarah' (Weidenfeld). Vor allem aber werden unter den Weihnachtsbäumen Kochbücher angelsächsischer Couleur liegen", also Titel von Jamie Oliver, Delia Smith, Gary Rhodes, Rick Stein und Nigella Lawson.

Und hier die deutschen Bestseller.

Börsenblatt

Der Wechsel an Bertelsmann-Spitze "scheint sofort Wirkung gezeitigt zu haben", schreibt das Börsenblatt, vielleicht ein wenig verwundert. Von Juli bis September sei im operativen Geschäft ein Gewinn von 102 Millionen Euro erzielt worden. Zum Vergleich: Vom Januar bis Juni seien es 157 Millionen Euro gewesen. Der Umsatz im dritten Quartal war ähnlich hoch wie in den beiden Quartalen zuvor; mithin habe sich die Rendite des Unternehmens verbessert. "Noch aber drückt eine Schuldenlast von 711 Millionen Euro; in den ersten neun Monaten wurden zudem Abschreibungen auf Firmenwerte von insgesamt 1,7 Milliarden Euro vorgenommen. Die Zahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem 31. Dezember 2001 um rund 560 gesunken."

Der Schulbuchverlag Volk und Wissen wird in den Schulbuchverlag Cornelsen integriert. Der künftige Gemeinschaftsverlag heißt Cornelsen, dennoch werden beide Marken "weitergeführt und -gepflegt", zitiert das Börsenblatt den Geschäftsführer der Cornelsen Holding, Fritz von Bernuth. "Durch die Zusammenlegung von Fachabteilungen verlieren einige Mitarbeiter den Arbeitsplatz."

Die Kiepert-Filiale im Berliner Bezirk Hellersdorf wird von der bisherigen Filialleiterin Andrea Walter übernommen. Die Gläubigerversammlung muss der Übernahme noch zustimmen. "Der Betrieb unter dem Namen Center-Buchhandlung Walter GmbH läuft bereits. (...) Die bei Weiland in Kiel ausgebildete Buchhändlerin hat drei von sechs Mitarbeiterinnen übernommen."

Für sein Buch "Die Quellen des Holocaust" erhält der Historiker Raul Hilberg am 2. Dezember den Geschwister-Scholl-Preis. "Das Werk zeige Fachleuten und Laien, wie 'seriöse historische Forschung zur Judenvernichtung in allen ihren Aspekten' aussehen könne, heißt es in der Begründung der Jury."

Zur anbrechenden Vorweihnachtszeit erfreuen Bücher über die Rolling Stones, George Harrison und Elvis Presley die Buchbranche. Anlässe sind der 25. Todestag von Elvis und der 40. Geburtstag der Stones (das George-Harrison-Buch hat das Börsenblatt vielleicht aus persönlicher Vorliebe hineingeschummelt). Die dritte Auflage von "Bill Wymans Rolling Stones Story" befinde sich derzeit im Druck; mit ihr werde die 100.000-Stück-Marke erreicht, sagte Natalie Megaw, Leiterin der Presseabteilung von Dorling Kindersley, dem Börsenblatt. Von der Elvis-Biografie von Robert Gordon sind "in nur vier Wochen die ersten 25.000 Exemplare vergriffen".

Regine Meyer-Arlt schreibt über Fachbuchhandlungen. Zwei Trends macht sie aus, die den Wettbewerb in den vergangenen Jahren härter gemacht hätten: die horizontale Konzentration ("immer mehr Buchhandlungen in einer Hand") und die vertikale Konzentration ("immer mehr Buchhandlungen in Verlagshand").

Weitere Meldungen: Amazon hat Zeitschriften ins Programm genommen. Die Medizinbücher des wissenschaftlichen Springer-Verlags (Heidelberg) haben ein neues Design. Mit Erzählpostern ("Wimmelbildern") will die Stiftung Lesen Vorschulkinder zum Erzählen anregen. Preisbindungstreuhänder Dieter Wallenfels erläutert ein Urteil zu Preisnachlässen bei Schulbüchern. Und Eduard H. Schönstedt empfiehlt das Buch "Betriebswirtschaft für Verlagspraktiker" von Stephan Wantzen ("Das Buch ist ein Faszinosum.").

Und dann berichtet das Börsenblatt noch von der Corine-Buchpreisverleihung. "Das teilweise missglückte Debüt im Vorjahr wurde von der diesjährigen Gala um Längen übertroffen", heißt es. Mehr hier.
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Archiv: Börsenblatt

BuchMarkt

Heinz Gollhardt plädiert in seiner Kolumne dafür, die "Heilige 14-Stunden-Kuh" zu schlachten. Gemeint ist der Service, dass Buchhandlungen praktisch jedes lieferbare Buch bis zum nächsten Tag besorgen können. "In Zeiten der Fettlebe waren wir alle stolz darauf, diesen Service bieten und in Anspruch nehmen zu können." Sollte die Lieferfrist auf 48 Stunden verlängert werden, würde der Zwischenbuchhandel "fraglos jammern", so Gollhardt weiter. "Unser Problem in den Medien, und damit in den Augen der Öffentlichkeit, ist das Image, eine Jammerbranche zu sein. Wir sind eine, und wir müssen etwas dagegen tun. Und wir müssen auch gegen ein anderes Problem etwas tun, und das ist das Problem der verdeckten Diskussion. Wir haben die Harmonie als Bedingung für einen Gesamtverband trotz allen Streits derart verinnerlicht, dass sich nur in Ausnahmefällen jemand gegen das Verdecken oder gar den Abbruch von Diskussionen wendet."

Die Not hat einen Berliner Buchhändler erfinderisch gemacht: Als die Umsätze in seinem Laden in der Oranienburger Straße 27 ausblieben, zog er in günstigere Räume und weitete er sein Sortiment aus: Neben den zur Gegend passenden Berlin-Büchern, Judaica und Romanen bietet Wolfgang Feyerabend nun das gesamte Sortiment des Arche Verlags an. "Ein Geschäft, das beiden nützt. Feyerabend bekommt alle Titel in Kommission und der Verlag hat eine Möglichkeit, sein komplettes Programm zu präsentieren", berichtet Margit Lesemann. "Der Erfolg blieb nicht aus. Der Umsatz habe sich verdoppelt, die Kundenfrequenz verdreifacht." Länger als die Buchhandlung betreibt Feyerabend die "Berliner Autoren Führungen". Die meisten seiner Stadtführungen beginnen oder enden in der Buchhandlung - "nicht selten nehmen die Teilnehmer dann noch ein Buch mit, um die neu gewonnenen Eindrücke zu vertiefen".

Spätestens mit dem Bohlen-Buch hat sich Christian Strasser beim Buchhandel wieder sehr beliebt und die Lizenzvergabe eines Grisham-Titels an den Bertelsmann Club (fast) vergessen gemacht. Im Interview mit dem BuchMarkt sagt Strasser: "Natürlich freut es mich für den Buchhandel, dass uns mit Dieter Bohlen ein solcher Coup gelungen ist. Interessant ist, dass es sich hier um eine ziemlich einzigartige gemeinschaftliche Marketingaktion handelt, die ohne die Unterstützung von Hubertus Meyer-Burckhardt und Kai Diekmann auf der Seite von Springer bzw. Bild und natürlich auch ohne Thomas Gottschalk nicht funktioniert hätte." Und weiter: "Die Situation im Frühjahr konnte ja nur deshalb eskalieren, weil der Buchhandel plötzlich von einem Umsatzeinbruch unerwarteten Ausmaßes getroffen wurde. Die Grisham-Lizenzvergabe, ein Vorgang, der von zahlreichen anderen Verlagen ebenfalls mit großen Autorennamen seit Jahren praktiziert wurde, war deshalb nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Natürlich hat es mich nachdenklich gemacht, wie plötzlich einige Marktteilnehmer sich verhielten, wobei die Kälte des Tons am erstaunlichsten war. Dass alle anderen Verlage sich aus Angst verkrochen, soll dabei nicht unerwähnt bleiben."

Angeregt durch die Diskussion um Marcel Reich-Ranickis Kanon-Sammlung hat die Passauer Neue Presse eine Serie gestartet, in der "Persönlichkeiten aus der niederbayerischen Region jeweils, mit Begründung, einfach die sieben Werke nennen, deren Lektüre ihnen im Leben am meisten bedeutet hat". Die Verfasser, schreibt Gerhard Beckmann, seien "neben Schriftstellern, Buchhändlern und Verlegern Lehrer, Künstler, Beamte, Wissenschaftler, Kabarettisten, Handwerker und natürlich der Bischof, Frauen wie Männer". Nachdem in einer Folge Enzensbergers "Museum der modernen Poesie" erwähnt wurde, sei der Titel in einer kleinen Buchhandlung am Ort gleich mehrfach bestellt worden.

Weitere Beiträge: Jo Volks stellt einen mittlerweile nicht mehr ganz neuen Service des BuchMarkt vor: den Online-Stellenmarkt (erst hier, dann auf den Link klicken), der für Anbieter 25 Euro und für Suchende nichts kostet. Preisbindungstreuhänder Dieter Wallenfels gibt juristische Hinweise zur Bedeutung des Preisbindungsgesetzes für das Moderne Antiquariat. Jo Volks erzählt die Geschichte des buchhändlerischen Seiteneinsteigers Thomas Schröder, der im Herbst 2001 eine kleine Buchhandlung in Bad Hersfeld gekauft hat, damit in eine Ia-Lage umgezogen und nun örtlicher Marktführer ist. Christian von Zittwitz bringt einen Zwischenbericht aus Krefeld, wo im März 2003 Buch Habel eine Großfläche eröffnen und damit die Gesamtverkaufsfläche für Bücher in der Stadt mit einem Schlag verdoppeln wird; mit der Aktion "Krefeld liest" will Habel die Filiale zu einem kulturellen Zentrum machen. Reinhard Pietsch erläutert das große Thema Merchandising. Und wer weiß, welche Verlegergattin als Germanistikstudentin begann und später Moderatorin eines öffentlich-rechtlichen Literaturmagazins wurde, sollte die "Geschichte eines Raubdrucks" von Albrecht Götz von Olenhusen lesen.

Die Schwerpunkte sind Kunstbücher sowie Politik und Geschichte.
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