Für einen Klassikabend in einem Bürgerhaus, bei dem der Pianist JulianRiemMendelssohn, Ravel und Tschaikowsky spielte, hat die GEMA dem Veranstalter stolze 920Euro berechnet - von denen allerdings keine 70 Euro beim Pianisten selbst ankamen. Wohin das restliche Geld fließt, bleibt auch nach hartnäckigem Nachfragen völlig unklar, schreibt Thilo Komma-Pöllath auf BackstageClassical. Die GEMA, bei der im wesentlichen die Tantiemen-Großverdiener den Verteilungsschlüssel bestimmen, versichert lediglich, der Restbetrag komme "allen Urhebern zu Gute". Doch "hört man sich bei Künstlern, Agenturen, Konzertveranstaltern im Raum München um, dann bekommt man nicht den Eindruck als wäre die GEMA die Retterin der klassischen Musik, sondern ein Ärgernis und eine Gefahr für den bestehenden Konzertbetrieb. 'Bei privaten Konzertveranstaltern wird seit Jahren der Wunsch geäußert aufGEMA-pflichtige Werke zu verzichten, um Kosten zu vermeiden', erklärt eine namhafte Künstleragentur, die ungenannt bleiben will. Da die populären Kassenschlager der Klassik wie Beethoven, Mozart oder Wagner längst gemeinfrei sind, trifft es dann vor allem die zeitgenössischeklassischeMusik, die es eh schon schwer hat ein Publikum zu finden."
Außerdem: Thomas Lindemann berichtet in der FAS von einer Berliner Konferenz zum Thema Clubkultur und Kulturförderung. Franka Klaproth porträtiert für die FAS das NakedStringQuartet, das im Berliner Fetischclub Kit Kat regelmäßig nackt klassische Musik darbietet, wobei es dabei nicht nur um einschlägige Gaudi geht: "Die musikalische Messlatte ist hoch." Sara Peschke erzählt in der SZ von ihrer Begegnung mit Indierockerin KimDeal, die man von den Pixies und den Breeders kennt und nun mit 63 ihr Solodebüt veröffentlicht hat. Für Zeit Online hat Juliane Liebert mit Deal gesprochen. Leonie C. Wagner porträtiert in der NZZ die Schweizer Rapperin Loredana. Nirvana waren "die letzte interessante Band" im Punk, findet Antilopen-Rapper Kolja Podkowik in der Jungle World. Matthias Penzel plaudert für die FAS mit Ice-T über das neue Album seiner Metalband Body Count. Im Musikvideo zu deren aktuellen Single "Merciless" foltern die Bandmitglied ein Mitglied des Ku Klux Klan:
Besprochen werden das neue Album von Amyl and the Sniffers (taz), die Wiener Uraufführung von NinaŠenks Komposition "November Night" in Wien (Standard), ein Konzert des Tonhalle-Orchesters mit der Sopranistin DianaDamrau (NZZ), ein Konzert des HR-Sinfonieorchesters mit KianSoltani (FR) und ein Konzert der hr-Bigband mit der Komponistin MihoHazama und dem Altsaxofonisten ImmanuelWilkins (FR).
NogaErez gehört zu jenen israelischen Popstars, die auch trotz kritischer Positionen zur Politik ihres Landes unter Netanjahu von BDS-Anhängern mitunter angefeindet werden. Das antisemitische Massaker der Hamas hat diese Tendenz noch einmal verstärkt, erfahren wir aus Anastasia Tikhomirovas Porträt auf Zeit Online. "Die Sicherheitsvorkehrungen bei Auftritten von Erez mussten verschärft werden. Online wurde sie angegriffen und verlor viele Follower, als sie ihre Reichweite nutzte, um in den unübersichtlichen Tagen nach dem 7. Oktober Informationen über die Vermissten und Geiseln zu teilen. ... 'Als ich sah, dass Poster der Geiseln von Wänden gerissen werden, wurde mir einmal mehr klar, in was für einer absurdenZeit wir leben', sagt Erez. 'Man kann Empathie mit dem Leid aller Seiten empfinden. Warum also muss Empathie bei manchen auf Kosten des Leids anderer Menschen gehen?'" Ihre Erfahrungen damit hat sie im Song "The Godmother" verarbeitet:
Weitere Artikel: Julian Weber porträtiert für die taz das Hamburger Punk-Urgestein KlausMaeck, der mit "Volle Pulle ins Verderben" gerade ein neues Buch veröffentlicht hat. Julia Neumann blickt für die taz auf Leben und Werk der libanesischen Sängerin Fairouz, die eben 90 Jahre alt geworden ist. Jan Brachmann spricht für die FAZ mit Geschäftsführerin BarbaraSchmidt-Gaden über die Nachwuchsprobleme beim TölzerKnabenchor. Konstantin Nowotny denkt im Freitag über Protestmusik nach Trumps zweitem Wahlerfolg nach. Max Dax erinnert in der Welt an die Band Spliff, die einst NinaHagen und Nena auf dem Weg zum Erfolg begleitete und deren Alben jetzt wiederveröffentlicht werden.
Besprochen werden das gemeinsam mit dem OdesaPhilharmonicOrchestra aufgenommene Album "Memento" des Berliner Jazztrompeters SebastianStudnitzky (taz), Rob Mazureks Album "Live at the Adler Planetarium" (FR) und Rauw Alejandros "Cosa Nuestra" (Jens Balzer verspricht auf Zeit Online "das lustigste und abwechslungsreichste Dancefloor-Album des Herbstes").
In der Weltfeiert Manuel Brug RafaelPayare, seit 2022 der neue Chef-Dirigent des OrchestreSymphoniquedeMontréal und dort Amtsnachfolger von Kent Nagano. "In Montreal erlebt man ein glückliches, ausgeglichenes, den Aufbruch freudig zelebrierendes Orchester. ... Das Schumann-Klavierkonzert, das auch auf der Tournee Daniil Trifonov in orchestral eng verzahnter Allüre abtastet, klingt frisch und farbensatt. Die 'Symphonique Fantastique' von Berlioz, so etwas wie das Erkennungsstück des Orchesters, wird vom Ballvergnügen über die bukolische Landpartie zum jähenFiebertraum und schrillen Untergang als nie überdrehte Tour de Force. ... Payare infiltriert das Repertoire mit Latino-Stücken, plant einen zyklischen Mahler plus ein neues 'Lied von der kanadischen Erde' mit Inuit-Poesie sowie eine halbszenischen Mozart/da-Ponte-Operntrilogie."
Außerdem: Reiner Wandler spricht für die taz mit FerminMuguruza, der früher den Soundtrack zum baskischenKampf beigesteuert hat, bis er sich für ein Ende der Gewalt aussprach. Jan Freitag freut sich in der SZ, dass mit dem Nica ein neuer Jazz-Liveclub in Hamburg aufgemacht hat. Holger Noltze kommentiert in VAN seine "guiltydispleasures" in der Klassik.
Besprochen werden das Album "In Waves" von JamieXX (FR), ein Konzert des SwissNationalOrchestra in Rom (NZZ) und das Solodebüt der Pixies- und Breeders-Musikerin KimDeal (Standard).
In Berlin hat JoanaMallwitz mit dem KonzerthausorchesterLeraAuerbachs zum 70-jährigen Bestehen der Holocaust-Gedenkstätte YadVashem komponierte Symphonie "Vessels of Light" aufgeführt. Gewidmet ist das Werk dem japanischen Diplomaten ChiuneSugihara, der tausenden Juden im Zweiten Weltkrieg in Litauen zur Flucht verhalf. Auerbachs Arbeit "erinnert durchaus an Beethovens Menschheitsappell, die Neunte Symphonie", erfahren wir von Wolfgang Schreiber in der SZ. Doch sie "hat eine besondere Solistenfarbe hinzugefügt - und damit ein bestimmendes musikalisches Subjekt: das alle Emotionalität der Musik lyrisch übersteigende Violoncello, hier von der New Yorker Cellistin KristinaReiko-Cooper vollendet ins Spiel gebracht. Ihre Klangkunst lässt die Sprachfähigkeit des poetisch Melodischen erstrahlen. ... Weibliche und männliche Flüsterer von Solisten und Chor sind am Werk: Wispern, grummelnodersummen, flehen, beschwören, dröhnen oder poltern bilden den Kosmos innerer Stimmen und Stimmungen. Reich an Farben das Schlagwerk, mit Glockenspiel, Marimba und Tamtam, Triangel, Vogelpfeifen, Steinen und einem Waterphon."
Mit sichtlich wenig Vergnügen erklärt Karl Fluch den Standard-Lesern, warum Berq derzeit die Jugendzimmer im deutschsprachigen Raum erobert. Dies gelang ihm etwa mit dem Stück "Rote Flaggen", "einem vertonten Beziehungsgedicht, das mit kammermusikalischer Intimität eine sakral-emotionale Atmosphäre anvisiert, in der eine tendenziell banale Dichtkunst mit Bedeutung aufgeladen wird, die sich zwischen Elmayer'scher Korrektheit, Heinos Lässigkeit und beinhartem Straßenslang bewegt: 'Fuck, du tust weh!'" Berq "scheint nicht bloß nahe, sondern im Wasser gebaut. Wenn er Humor hat, drängt er ihn der Welt nicht auf. ... Ausproduziert wirkt das stellenweise, als sei Berq ein Schüler des Bösewichts Till Lindemann. Allein, was der ins Groteske überhöht, überzeichnet Berq ins Ernstgemeinte. Da gibt es keine Metaebene, keine Ironie, es gilt, was zu salzigen Tränen und ranzigenGeigen im Sprechgesang vorgetragen wird. Das Leben als Beichtstuhl, Pop als Seelsorge."
Außerdem: Albrecht Selge fragt sich in VAN, ob die sieben Jahre, nach denen RobinTicciati das DeutscheSymphonieorchester schon wieder verlässt, "nicht ein wenig zu kurz waren; denn die Dinge schienen zu reifen". Axel Brüggemann wirft für BackstageClassical einen Blick auf BayreuthBaroque, wo sich die Mitarbeiter sehr über die Arbeitsbedingungen und den Umgang mit ihnen beschweren. Marco Frei berichtet in der NZZ von der "Forward"-Reihe beim LucerneFestival. In der FAZgratuliert Jürgen Kesting der Mezzosopranistin AgnesBaltsa zum 80. Geburtstag. Die Agenturen melden, dass der Komponist CharlesDumont gestorben ist.
Besprochen werden das neue Album von NickCave (Jungle World), eine Frankfurter Aufführung von GeorgFríedrichHaas' "weiter und weiter und weiter" durch das von Vimbayi Kaziboni dirigierte Ensemble Modern (FR), Museumskonzerte in Frankfurt (FR) und neue Jazzveröffentlichungen, darunter "Etudes/Quietudes" des Gitarristen Wolfgang Muthspiel (Standard).
Linus Volkmann spricht für Kaput mit den Betreibern des Berliner Clubs AboutBlank, der schon vor dem 7. Oktober wegen seiner Israelsolidarität im Fadenkreuz von BDS stand, seit dem von der Hamas begonnenen Gazakrieg aber die volle Breitseite zermürbenderSchikanen aus dem krypto-antisemitischen Milieu zu spüren bekommt: "Aus unserer Programmplanung, bei der Veranstaltungen bis zu ein Jahr im Voraus geplant wurden, ist eine geworden, in der wir häufig mit kurzfristigen Absagen konfrontiert sind, für die wir uns auf die Schnelle Ersatz ausdenken müssen." Und "das bindet Kapazitäten und Ressourcen, die bei uns notorisch knapp sind. ... Bekamen wir früher böse eMails, fliegt heute schon mal ein mit Scheiße gefüllter Beutel gegen den Club. ... Wir befürchten, dass es nicht bei diesen Aktionsformen gegen den Club bleibt, sondern sie zukünftig auch in den persönlichen Bereich von Mitarbeitern des Clubs einwirken könnten. Erste Vorfälle von persönlichen Anfeindungen oder körperlichen Angriffen hat es bereits gegeben. ... Dramatisch sieht es aktuell auch für jüdischeundisraelischeDJsundRaver*innen aus, wir hören vermehrt davon, dass sie sich in Clubs nicht wohlfühlen oder - anders als bisher - keine Anfragen mehr erhalten oder sogar ausgeladen werden."
Weiteres: Michael Pilz staunt in der Welt über das unwahrscheinliche Comeback des heute 83 Jahre alten Folkmusikers TuckerZimmermann, der für sein Debütalbum von 1969 zwar von David Bowie in höchsten Tönen gelobt wurde, seitdem aber dennoch gründlich in Vergessenheit geraten ist - bis er mit BigThief kürzlich ein neues, bei Pitchforkbesprochenes Album veröffentlicht hat. Hier sein Debüt:
Besprochen werden unter anderem das Comeback-Album von LinkinPark (Zeit Online, Standard), DwightYoakams Countryalbum "Brighter Days" (Standard), das neue Album von Tyler, theCreator (FAS) und ein Wiener Konzert der SächsischenStaatskapelle mit deren neuem Leiter DanieleGatti (Standard).
Lars Fleischmann plaudert für die taz mit ChilyGonzales, der auf seinem neuen Album auch RichardWagner disst, obwohl er mit Wagner - dank seines Vaters, eines ungarischen Juden und überzeugten Wagnerianers - quasi aufgewachsen ist. "Seit ich 2012 nach Köln gezogen bin, wohne ich in unmittelbarer Nähe zur Richard-Wagner-Straße. Und an diesem Straßennamen finde ich einfach nicht richtig, dass man dadurch auch einen Antisemiten würdigt. ... Warum würdigt man nicht eine ganz große Künstlerin, die (...) hier gelebt hat und ohnehin eine Ikone ist. So entstand die Idee zur Umbenennung in 'Tina-Turner-Straße'." Hier Gonzales' Auftritt beim ZDF Magazin Royale:
Weitere Artikel: VANsammelt teils panische Reaktionen aus dem US-Musikbetrieb auf TrumpsWahlerfolg. Für VANvergleicht Arno Lücker Interpretationen von AlexanderGlasunows Violinkonzert. Besprochen werden FrancescoPiemontesis Dokumentarfilm "Die Alchemie des Klaviers" über Ausnahmetalente in der Musik (taz), ein Konzert des Organisten OlivierLatry in Frankfurt (FR) und FrankSchäfers Buch über AC/DC (FAZ).
In der Frankfurter Pop-Anthologie schreibt Jörg Seewald über "I Love You" von FontainesDC.
Andrian Kreye schreibt in der SZ zum Tod des Jazzschlagzeugers RoyHaynes. Dieser hatte in den frühen Fünfzigern im Dienst von CharlieParker (und auch CharlesMingus, BudPowell, TheloniousMonk, DizzyGillespie und MilesDavis) sein Metier revolutioniert: "Anstatt auf dem Hi-Hat und der Basstrommel den Takt vorzugeben, ... löste er die Metren auf und verteilte sie vom Hi-Hat aus auf die Becken. Das erzeugte einen Fluss, über dem vor allem die Bläser ihre Hochspannungsleitungen von den Tanzböden der Nachkriegsjahre in eine Zukunft legen konnten, in der bald schon alles möglich war. Das war purer Zeitgeist am Schlagzeugset. Modern Jazz war der Soundtrack für die neuen Freiheiten des Wirtschaftswunders und die Subversion der aufkeimenden Bürgerrechtsbewegung. Die Werke der Dichter der Beatnik-Jahre wie AllenGinsberg oder GregoryCorso, die Maler des abstrakten Expressionismus wie JacksonPollock und WillemdeKooning fanden in Roy Haynes' aufgelösten Rhythmen mit den scharfen Akzenten auf Snare- und Basstrommel ihre akustischen Widerparts."
"Haynes spielte stilsicher zur rechten Zeit", schreibt Ueli Bernays in der NZZ. "An der Seite der Sängerin Sarah Vaughan pflegte er Sparsamkeit und Eleganz. Für Miles Davis ließ er sich zu avantgardistischen Sound-Experimenten verführen; die Coolness von Stan Getz oder Gary Burton kontrastierte er mit zuweilen bombastisch-virtuosen Solos. Legendär ist auch die Piano-Trio-Aufnahme 'Now He Sings, Now He Sobs' (1962), wo Haynes im Austausch mit Chick Corea und dem Bassisten Miroslav Vitous durch elektrisierendeGeistesgegenwart glänzte. ... Seine Brillanz blieb stets transparent, die Mitmusiker wurden nie mit Lärm übertönt. Alert und gewitzt setzte er Akzente unter ihre Melodien oder jonglierte mit ihren rhythmischen Figuren, um Schneisen und Pausen für pointierte perkussive Statements zu nutzen."
Weitere Artikel: Viktoria Kirner spricht für den Standard mit Martina Brunner, der Co-Chefin der Vienna Club Commission, über die Lage der WienerClubs. Eine Studie über ObszönitätenimPop hat Hiphop zum Klassenbesten ernannt, meldet Christian Schachinger im Standard. Bernhard Heckler befasst sich in der SZ mit dem Linkin-Park-Comeback. Besprochen werden ein Frankfurter Bruckner-Abend mit KirillPetrenko und den BerlinerPhilharmonikern (FR) und Safis Album "Groteske" (taz).
Der Jazzsaxofonist LouDonaldson ist im gesegneten Alter von 98 Jahren gestorben. Er "brachte den Modern Jazz mit dem Blues in die Jukeboxes und Hitparaden", schreibt Andrian Kreye in der SZ. "In einer Zeit, als seine Weggefährten die Nervosität und Energie des Bebop auf die Lässigkeit des Hardbop herunterkühlten, brachte er das Fingerschnippen und Mitwippen zurück in die Clubs und mit seinen Platten für das Blue-Note-Label in die Hitparaden. Das war allerdings nicht mehr die Tanzfröhlichkeit aus der Swing-Ära. Donaldson nahm in den späten Fünfzigerjahren schon die Schärfe einer Musik voraus, die James Brown dann in der politischen Wut des Funk als Genre etablierte. ... Mit dem Hip-Hop wurde seine Musik ganz buchstäblich zur DNA der Popkultur. Donaldson gehört zu den meist gesampelten Jazzmusikern überhaupt." Einen weiteren Nachruf schreibt Jan Wiele in der FAZ. Donaldsons erster großer Hit war der "Blues Walk" von 1958:
Weiteres: Dorothea Walchshäusl resümiert in der NZZ den Musikwettbewerb ConcoursdeGenève, bei dem die Komponisten LéoAlbisetti und Caio deAzevedo beide je auf den Ersten Platz kamen. "Es ist die schönste Versöhnung seit dem Alten Testament, Genesis 50-17, als Jakob seine zerstrittenen Söhne bat, einander ihre Sünden zu vergeben", schreibt Michael Pilz in der Welt anlässlich dessen, dass ArtGarfunkel und PaulSimon sich (mal wieder) geschworen haben, nun aber wirklich nicht mehr zu streiten. Benjamin Moldenhauer empfiehlt in der taz Konzerte von Nichtseattle in Norddeutschland. Nahezu jeder zweite BerlinerClub erwägt, aufzugeben, meldet Dominik Mai im Tagesspiegel. Und Backstage Classicalerzählt mit einem Kapitel aus Bernhard Eckers und Peter Hoseks neuem Buch "JohannStrauss' amerikanische Reise" von Strauss in Boston.
Besprochen werden ein Konzert von VíkingurÓlafsson mit dem LondonPhilharmonicOrchestra in Frankfurt (FR), das neue Album von PrimalScream (nur "eine gute halbe Sache", seufzt Karl Fluch im Standard) und Friedbergs Album "Hardcore Workout Queen", die darauf laut Standard-Kritiker Christian Schachinger "einen vom üblichen gitarrenlastigen Indierock mehr Richtung elektronisch unterfütterter Dancepunk gehenden", aber "trotzdem freundlichen und lebensbejahenden Sound" bieten.
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