Der
Guardian hat in der Nähe des britischen Geheimdiensts GCHQ ein neues Graffito
entdeckt, das sehr nach
Banksy aussieht:

"Völlig unverantwortlich" und "unentschuldbar" wäre es für
Glenn Greenwald, wenn der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages
Edward Snowden nicht als Zeugen vorladen würde. Im Gespräch mit Harald Schumann und Christian Tretbar im
Tagesspiegel versichert der Enthüllungsjournalist, dass Snowden durchaus Substanzielles beizutragen hat: "Was wir bisher veröffentlicht haben, ist ja nur ein kleiner Teil der Unterlagen, die Snowden uns überlassen hat. Da ist
ein ganzes Universum von Informationen, das die deutschen Ermittler noch nicht kennen. Außerdem sagt die US-Regierung, dass Snowden noch zahlreiche Dokumente hat, die er uns Journalisten gar nicht gezeigt hat. Der Mann war fast zehn Jahre als hochrangiger Mitarbeiter mit allen Formen der Überwachung befasst."
Stefan Schulz kann in der
FAZ in Sachen
Heartbleed noch immer nicht
glauben, wie umstandslos sich ein
Sicherheitscode in eine
Waffe umfunktionieren lässt: "Die Administratoren solcher Systeme haben aber ganz andere Fragen: 'Wenn wir nicht einmal einen Herzschlag einbauen können, wie können wir überhaupt irgendetwas einbauen?' Das fragt
Dan Kaminsky, einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Computersicherheit,
in seinem Blog."
Das Deutsche
Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist Opfer einer koordinierten Spionageattacke geworden,
meldet der
Spiegel. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang unklar: "Die Ermittler haben bisher lediglich Indizien, die
in Richtung China deuten. IT-Forensiker des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entdeckten im Code einiger Trojaner chinesische Schriftzeichen und wiederkehrende Tippfehler, die auf Angreifer aus Fernost hindeuten. 'Es könnte sich aber auch um eine
simple Tarnung handeln', sagt ein Insider, der einen Angriff aus dem Westen, etwa durch den US-Geheimdienst NSA, nicht völlig ausschließen mag. Die Bundesregierung stuft den Fall als äußerst ernst ein, weil er unter anderem auf
Rüstung und Raketentechnologien zielt."
"Ganz ohne
Datenspeicherung geht es nicht",
mahnt Peter von Becker im
Tagesspiegel nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs: "Denn beispielsweise die
Bekämpfung des Organisierten Verbrechens - vulgo: Mafia - ist ohne die mögliche Überprüfung der telekommunikativen Kontakte heute kaum noch möglich."