Efeu - Die Kulturrundschau

Der Horror des Realen

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04.06.2022. Auf Zeit online fragt Hito Steyerl: Warum so abstrakt postkolonial, Documenta? Angst vor der eigenen Geschichte? Wenn Künstler  politisch argumentieren, müssen sie sich auch an der politischen Weltlage messen lassen, meint die taz. Der Tagesspiegel winkt dem von Fahrrädern angetriebenen Documenta-Schiff "Citizenship" hinterher. Die Schriftstellerin Marina Skalova denkt in der NZZ über die Aufgabe des Künstlers in Zeiten des Krieges nach. In der FAZ beschreibt Kurt Drawert die systemsprengende Kraft der Melancholie. In der taz fragt Maria Aljochina von Pussy Riot, ob das EU-Land Kroatien wirklich ihre Bandkollegin Aysoltan Niyazova nach Turkmenistan ausliefern will.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.06.2022 finden Sie hier

Kunst

Auf Zeit online kritisiert die Künstlerin Hito Steyerl den postkolonialen Anspruch der Documenta - zumindest, soweit er die deutsche Vergangenheit und ihre Folgen bis heute ausblendet. Postkolonialismus, meint sie, auch ihre Erfahrungen mit der Documenta 11 reflektierend, bleibt oft im Abstrakten stecken: "Möglicherweise gilt auch weiterhin, dass die documenta die Welt als solche darstellt und die lokale Situation daher getrost ignorieren kann. Aber seit der DHM-Ausstellung [über die Nazivergangenheit des Documenta-Gründers Werner Haftmann und seine die Documenta prägende Vorstellung von der Moderne, mehr hier, d. Perlentaucher] gilt auch: Wenn die Ausstellung selbst ihre Geschichte ignoriert, dann wird sie von anderen historisiert. Und das bedeutet, dass die documenta der Gegenstand dieser Untersuchung ist, so wie bislang 'die Welt' das Objekt eines (west-)deutschen documenta-Blicks war. Wenn sie weiterhin Relevanz haben will, wäre sie gut beraten, den naiven Anspruch auf Weltgeltung durch das Prisma ihrer eigenen Geschichte neu zu bewerten. Dazu bräuchte es jedoch ein Team, das überhaupt in der Lage wäre oder Interesse daran hat, diese Herausforderung anzunehmen. Anstatt Geschichte zu schreiben, wird sie sonst selbst Geschichte."

"Wer auf der documenta15 durch die Kunst unmittelbar politisch spricht, wird sich an der politischen Weltlage messen lassen müssen", meint in der taz Andreas Fanizadeh, der die postkoloniale Kritik der Documenta am Westen im Allgemeinen und Israel im Besonderen einseitig und ideenlos findet. "Im Kontext Palästinas kann eine kritische Kunst nur eine sein, die sich dem völkisch-religiösen Paradigma des Befreiungsnationalismus widersetzt. Und nicht eine, die bildnerisch den äußeren Feind anklagt und von den eigenen Defiziten ablenkt. ... Minderheiten- und Bürgerrechtskämpfe in demokratischen Gesellschaften wie den USA, Israel oder der Bundesrepublik sehen anders aus als jene in Gaza, Iran, Syrien, Namibia oder Indonesien. Wer in der Kunst aber nur nach Motiven der postkolonialen Kritik sucht, dürfte an dieser erblinden. Und auch keinen Blick dafür haben, was gerade in der Welt und in der Ukraine passiert."

Abfahrt der "Citizenship". Foto: Martina Pozzan


Nicola Kuhn berichtet im Tagesspiegel vom Start des Documenta-Schiffs "Citizenship", das in sechzig Tagen von Berlin über Havel, Mittellandkanal, Weser und Fulda nach Kassel fahren will: "Abends wird nahe Campingplätzen geankert, tagsüber auf den Rädern gestrampelt, um die Schiffsschraube anzutreiben, wenn die Sonnenkollektoren nicht genügend Strom für den Elektromotor geliefert haben und die 39 Batterien wieder aufgeladen werden müssen. Auch das gehört zum Konzept: ganz ohne fossile Brennstoffe zu reisen. Ähnlich nachhaltig funktioniert die Versorgung. Die Lebensmittel werden von Foodsavern gebracht. In der Mitte des Schiffes stapeln sich in zwei Wannen diverse Salatköpfe, Gurken und Fladenbrote, die später weiterverarbeitet werden. Ebenso wird auf engstem Raum bei der Dusche improvisiert, die sich hinter einem schwarzen Vorhang verbirgt. Davor hat eine Künstlerin ihre Nähmaschine platziert, die mit Fußantrieb funktioniert. Hier sollen im Laufe der Reise aus Altkleidern neu geschneiderte Anziehsachen entstehen."  

Weitere Artikel: Im Interview mit der FR sprechen Noel Kasyoka und Njoki Ngumi vom The Nest Collective über ihr Kunstprojekt "The Feminine and The Foreign" für die Wiesbaden-Biennale und ihre Pläne für die Documenta. Ingeborg Ruthe berichtet in der FR von der Fotografie-Triennale in Hamburg. Zorica Radivojevic-Llalloshi, seit 17 Jahren Museumsaufsicht im Gropius Bau, plaudert im Interview mit der taz über ihre Arbeit. In der SZ spottet Johanna Adorjan unbegreiflicherweise auf einer ganzen Seite über eine Ausstellung schlechter digitaler Kopien der "berühmtesten Werken der Renaissance" in der Berliner Parochialkirche. Stefan Trinks besucht für die FAZ das neue, dem Künstler Christian Schad gewidmete Museum in Aschaffenburg.

Besprochen werden "In Reference To A Sunny Place", eine Einzelausstellung der finnischen Fotografin Elina Brotherus im Fotografie Forum Frankfurt (taz) und eine Ausstellung mit Holzschnitten aus 600 Jahren im Berliner Kupferstichkabinett (Tsp).
Archiv: Kunst

Literatur

Die aus Moskau stammende Schriftstellerin Marina Skalova umkreist in einem NZZ-Essay ihre Lage als Künstlerin unter dem Eindruck des Krieges. In Berlin hatte sie den Flüchtenden aus der Ukraine geholfen. Aber ihr "Dialog mit der Literatur hat aufgehört. ... Mich an den Tisch zu setzen, um zu schreiben, kommt mir so sinnlos wie unmöglich vor. Ich stürze mich Hals über Kopf ins Handeln. Ohne zu wissen, welche Aktion am nützlichsten wäre. Während mich jeder Schritt meine Unfähigkeit spüren lässt, diesen Krieg zu beenden. 'Wozu Dichter in dürftiger Zeit?', fragte schon Friedrich Hölderlin. Muss ich zur Soldatin werden in diesem Krieg, mich an die humanitäre Front der Flüchtlingsaufnahme stellen, Druck auf die Regierungen ausüben, damit sie den Gas- und Ölimport stoppen, die Schließung der russischen Propaganda-Sender in der Schweiz fordern, jeden Tag demonstrieren gehen...? Soll ich an meinen Schreibtisch zurückkehren, um zu versuchen, Zeugnis abzulegen, diese wahrhaft unfassbare Epoche in Worte zu fassen - solange es noch möglich ist?"

Im "Literarischen Leben" der FAZ erinnert sich der Schriftsteller Kurt Drawert daran, wie er einmal in der DDR Besuch von einer Behördenmitarbeiterin bekam, die ihn mit mehr oder weniger sanften Piesackereien dazu drängen wollte, dem "spätbürgerlichen Verfall" in seinen melancholischen, auf Günther Eich Bezug nehmenden Gedichten abzuschwören. Jahre später wurde ihm klar, "wie brisant gerade diese zutiefst traurige und von Leere durchzogene Tonlage meiner Gedichte war und wie sehr sie die DDR von innen, von ihrem Selbstanspruch her, desavouierte. ...  Das System politisch anzugreifen war eine mögliche Antwort; es durch einen Schleier der Melancholie zu betrachten und ihm damit jede Zukunft abzuerkennen die andere, die literarisch tiefere Spuren hinterließ." Doch im Eich'schen Negativismus "eine Signatur des Willens zum Untergang zu sehen", wäre irrig. Dann "könnten wir Texte, die einem buchstäblich den Boden unter den Füßen wegreißen, nicht mehr - im Sinne einer Ästhetik vom Schönen - genießen. Vielmehr fordern sie heraus, klarer auf die Welt zu blicken und die Illusion zu begraben, sie wäre ohne Mangel. Allein ihre aus Sprache geformte Existenz, ihr Vorhandensein an und für sich, ist ihr gewaltiges Dispositiv; denn erst, wo tatsächlich nichts mehr ist, kein Wort, kein Satz, keimt der Horror des Realen."

Weitere Artikel: In einer nunmehr abgeschlossenen vierteiligen Artikelreihe auf Tell begibt sich Anselm Bühling auf die Spuren der Satiren des russischen Autors Michail Soschtschenko, die 1940 im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts in der teils sehr groben Übersetzung von Grete Willinsky in Deutschland erschienen, dort rege gelesen wurden und auch in den Nachkriegsjahren in Deutschland populär blieben. Im Literatur-Feature von Dlf Kultur erzählt Sonja Hartl die Geschichte der Ermittlerinnen im Kriminalroman - von schrulligen Entwürfen wie Agatha Christies Miss Marple bis zu heutigen Hardboiled-Frauen in den Romanen von Simone Buchholz. Karl-Markus Gauß schreibt im Standard zum Tod des Schriftstellers Boris Pahor (unser Resümee). In der morgen der WamS beiliegenden Literarischen Welt würdigt Tilman Krause E.T.A. Hoffmann, der vor 200 Jahren gestorben ist. Außerdem sammelt die Literarische Welt Stimmen zum Tod von F.C. Delius (unser Resümee).

Besprochen werden Riku Ondas Krimi "Die Aosawa-Morde" (taz), Sybille Ruges Krimi "Davenport 160x90" (CrimeMag), Alan Hollinghursts "Der Hirtenstern" (SZ), Deesha Philyaws "Church Ladies" (Dlf Kultur), Matthias Gnehms Comic "Gläserne Gedanken" (CrimeMag), Tash Aws "Wir, die Überlebenden" (taz), ein Prachtband über 60 Jahre Spider-Man (Tsp), Torrey Peters "Detransition Baby" (SZ), Heinz Strunks "Ein Sommer in Niendorf" (LitWelt), die Ausstellung "Marcel Reich-Ranicki - Ein Leben, viele Rollen" in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt (FAZ) und Katja Petrowskajas "Das Foto schaute mich an" (FAZ).
Archiv: Literatur

Design

Alf Mayer erinnert sich im CulturMag an sehr persönliche Begegnungen mit dem Gestalter und Typografen Otl Aicher, der vor hundert Jahren geboren wurde (mehr dazu bereits hier). In den Siebzigern besuchte er Aicher zum Interview, er "empfing mich, würdig wie ein Abt, asketisch, musternde Augen, bot aber sogleich einen selbstgebrannten Obstler an. 'Den muasch probiera.' Wir sprachen den gleichen Dialekt, vielleicht war es das, was half oder Nähe brachte. ... Im Sommer 1945 notierte er: 'Ein neues Land betreten wir. Ein schöneres Land. Wohl ein zerbomtes, ein verheertes, ein leidendes Land, aber ein schönes. Um dieses Glück, Ruinen zu haben, wird uns einmal die Welt beneiden, denn unter den Ruinen ist das Alte begraben…' Zusammen mit seiner Frau gründete er 1946 die Volkshochschule Ulm, entwarf über die Jahre an die 700 Plakate, war ein entschiedener Wiederbewaffnungs- und Aufrüstungsgegner. 'Mein Denken ist Andenken gegen Hitler', sagte er. Wir redeten bei unserer ersten Begegnung über Nazis, die Bundeswehr, Vietnam, Franz Josef Strauß, die Hatz auf Baader-Meinhof. Irgendwann hatte er ein Lächeln im Gesicht. 'Das wird die Zeitung doch nie bringen…'"
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Archiv: Design
Stichwörter: Aicher, Otl, Neue Länder

Bühne

Besprochen werden Sebastian Hartmanns Inszenierung von Thomas Braschs Stück "Vor den Vätern sterben die Söhne" am Staatsschauspiel Dresden ("Leider plätschert die Inszenierung oft nur träge vor sich hin. ... Doch zumindest entsteht ein Mosaik, das die Abgründigkeit in Braschs Werk andeutet", schreibt Kevin Hanschke in der FAZ, nachtkritik), Caroline Peters' Soloprojekt "Die Maschine steht nicht still" bei den Wiener Festwochen (nachtkritik), Elsa-Sophie Jachs Inszenierung von Kleists "Amphitryon" am Luzerner Theater (nachtkritik), die Uraufführung von Natassa Sideris Stück "Gefesselt" in der Inszenierung von Janis Knorr am Theater Regensburg (nachtkritik) und die Uraufführung von Tianzhuo Chens 9-stündige Choreografie "Trance" auf Kampnagel in Hamburg ("Die Esoterik ist die Weltanschauung der Tattoo- und Piercing- Generation", lernt ein gelangweilter Till Briegleb in der SZ).
Archiv: Bühne
Stichwörter: Hartmann, Sebastian, Esoterik

Film

Rüdiger Suchsland von Artechock nutzt die Verschnaufpause nach dem Cannes-Trubel für eine Bilanz zur Lage der Filmkritik. "Viele Texte sind nur borniert", schreibt er. Vieles zu brav, zu engstirnig, zu sehr auf Film eingeschossen, ohne dessen Korrespondenzen zur Kunst, zur Gesellschaft zu thematisieren. "Der Kritik geht es nicht gut. Mehr denn je steht ihre Zukunft infrage. Mit der Existenzkrise, die das Kino gerade erfährt, ist auch Filmkritik in ihrer Substanz gefährdet. Man scheint sie nicht mehr zu brauchen. Aber braucht Kritik sich selber denn? Wenn sie sich selber nicht will, nicht achtet, warum sollten andere sie wollen und achten?" Allerdings bleibt Suchsland vage, auf wen seine Kritik an der Kritik zielt - Namen und Details nenne er aber gerne auf E-Mail-Anfrage, schreibt er.

Weitere Artikel: Albrecht Götz von Olenhusen berichtet im CulturMag von einer Tagung in Freiburg zu Ehren der vergangenes Jahr verstorbenen Filmhistorikerin Nina Gladitz, deren Existenzgrundlage in einem Prozess, den Leni Riefenstahl in den Achtzigern gegen sie führte, mehr oder weniger zerschlagen wurde. Sofia Glasl verneigt sich im Filmdienst vor dem Kino Joachim Triers. Für epdFilm befasst sich Thomas Abeltshauser mit der Darstellung der ETA im Film. Im CrimeMag analysiert Dietrich Leder, wie im TV-Krimi Kommissarinnen sterben. Tobias Kniebe wagt sich für die SZ todesmutig ins Sommerloch, um dort nach dem Bösewicht aus Tom Cruise' neuem "Top Gun"-Film (unsere Kritik) zu suchen. In der SZ gratuliert Susan Vahabzadeh Ulrike Ottinger zum 80. Geburtstag.

Besprochen werden Arthur Hararis "Onoda - 10.000 Nächte im Dschungel" (Welt), Joachim Triers Beziehungs-Tragikomödie "Der schlimmste Mensch der Welt" (Artechock, unsere Kritik hier), ein Filmbuch über Apichatpong Weerasethakuls "Memoria" (Filmdienst), Graham Moores Thriller "The Outfit" mit Mark Rylance (Artechock, Tsp) und die im ZDF gezeigte, schwedische Polizei-Serie "Thin Blue Line" (FAZ).
Archiv: Film

Musik

Aysoltan Niyazova von Pussy Riot ist beim Grenzübertritt von Slowenien nach Kroatien festgenommen worden, meldet Bernhard Clasen in der taz. Hintergrund ist ein seit 2002 bestehendes Auslieferungsgesuch von Turkmenistan. Das Land wirft der Musikerin "Veruntreuung von Geldern der turkmenischen Zentralbank" vor. Ihre Bandkollegin Maria Aljochina "kann nicht verstehen, dass das Auslieferungsgesuch 20 Jahre alt ist. Niyazova sei in den letzten 20 Jahren viel gereist, so Aljochina, und nie habe es in irgendwelchen Ländern Probleme gegeben. 'Was ich hier erlebe, weckt eher Assoziationen an Nordkorea als an Europa.' ... 'Sollte Niyazova nach Turkmenistan ausgeliefert werden', so Konzertmanager Alexander Tscheparuchin zur taz, 'muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Konkret heißt das auch mit Folter, Haft und Tod.'"

Schon seit den Achtzigern prägt französischer Rap den deutschen Rap, merkt Matthieu Praun in der taz an. Das betrifft nicht nur Pioniere wie "Advanced Chemistry" aus Heidelberg, sondern auch aktuelle Künstler wie Fler und Bushido. Der wichtigste Stichwortgeber aus dem Nachbarland ist Booba, der in Frankreich den Straßenrap groß machte. "Vielleicht noch wichtiger war jedoch Boobas kreativer Umgang mit Sprache, für den er bis heute als Pionier gewürdigt wird. Als einer der Ersten hat er migrantischen Slang in seine Reime einfließen lassen. In Boobas Texte mischen sich verschiedene Sprachen mit französischen Dialekten und veralteten Ausdrücken. Außerdem setzt Booba das seit Jahrhunderten in Frankreich praktizierte Rotwelsch verlan ein, bei dem Silben innerhalb eines Wortes ausgetauscht werden. Vieles davon findet sich auch in der eigensinnigen Grammatik der Frankfurter Rapper Haftbefehl, Celo und Abdi wieder."

"Méprise le game, Maîtrise le game" ("Das Spiel verachten, das Spiel beherrschen", Booba in "Friday"). Hier sein Video "Comme les autres":


Weitere Artikel: In der taz plaudert die Musikerin Katharina Kollmann, die unter dem Namen Nichtseattle gerade ein Album namens "Kommunistenlibido" veröffentlicht hat, unter anderem über Marx, den sie allerdings eher lose gelesen hat. "Auch Männerbands machen durchaus gute Musik", muss Judith Liere auf ZeitOnline anmerken, nachdem über das ziemlich männliche Line-Up des "Rock am Ring"-Festivals im Netz viel Häme ("Cock am Ring") ausgeschüttet wurde. In der FAZ freut sich Jan Brachmann auf die Beethoven-Woche in Bonn, die nun wieder vor Publikum stattfinden kann. Für ZeitOnline porträtiert Julia Lorenz die Indie-Musikerin Angel Olsen, deren neues, vom Country beeinflusstes Album sie förmlich dahinschmelzen lässt.



Besprochen werden Eric Pfeils Buch "Azzurro" über die Liebe zum Italo-Pop (FR, eine sommerliche Playlist zum Buch mit den darin vorgestellten Titeln gibt es auf Spotify), Joachim Hentschels Buch "Dann sind wir Helden" über Popmusik in Deutschland zu Zeiten der Teilung (FAZ) und ein neues Album von Wilco (Standard).

Archiv: Musik