Perlentaucher Autoren - Seite 1

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von Thekla Dannenberg bis Jan Drees

    Thekla Dannenberg

    Thekla Dannenberg, 1970 geboren, studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Berlin, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete als Redakteurin bei der taz. Von 2002 bis 2023 war sie Redakteurin beim Perlentaucher, und schrieb für etliche weitere Medien als Autorin und Kritikerin. 2014 erschien ihre Übersetzung von Robert Warshows Essayband "Die unmittelbare Erfahrung". Seit August 2023 unterrichtet sie an einer Berliner Grundschule in Lichtenberg.

    Daniele Dell'Agli

    Daniele Dell'Agli wurde 1954 in Rom geboren, wuchs einige Jahre am Ätna auf, kam 1966 nach Hamburg, studierte von 1975 bis 1982 in Berlin Religionswissenschaft, Philosophie und Komparatistik. Magisterarbeit: "Abendländische Teleologie - Kritik einer Obsession" (unveröffentlicht). Nach Aufenthalten in Süddeutschland und der Schweiz lebt er zur Zeit als Schriftsteller und Übersetzer wieder in Berlin. Er schreibt Gedichte, Essays und Prosa sowie Features und Hörspiele für den Rundfunk. Gedichte erschienen unter anderem in der Neuen Rundschau, dem Literaturmagazin und Sinn und Form. Seine zeitdiagnostischen Essays beschäftigen sich mit Fragen der Literaturtheorie, Filmästhetik und Musikphilosophie sowie der Kulturanthropologie, Mentalitätsgeschichte und Religionswissenschaft.

    Jesco Delorme

    Jesco Delorme hat in Göttingen, Berkeley und Berlin Politikwissenschaft und Philosophie studiert und bereitet gerade eine Promotion über das Verhältnis von Liberalismus und Pluralismus vor.

    Zhou Derong

    Zhou Derong wurde 1962 in China geboren und hat dort Biologie studiert. Im Dezember 1986 kam er nach Deutschland, um hier weiter zu studieren. Ab 1989 berichtete er als freier Kulturkorrespondent mehrere Jahre für die FAZ aus China. Inzwischen lebt er in Schanghai.

    Robin Detje

    Robin Detje, geboren 1964 in Lübeck, machte eine Ausbildung zum Clown und Schauspieler. Danach arbeitete er als Freier Mitarbeiter für die Zeit, später war er Jungredakteur und ein Jahr lang Literaturchef. Noch später Autor und Literaturredakteur der Berliner Zeitung. Danach schrieb er als freier Autor unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Theater heute, Literaturen. Beiträge für Merian, Stern, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz u.a. Detje hat Theaterstücke von Mark Ravenhill und Neil LaBute übersetzt und zwei Stücke am Theater Combinale in Lübeck inszeniert: "Babettes Fest" nach Tanja Blixen und "Gänsebraten" nach Thomas Kapielski. 2005 scheiterte er mit dem Versuch, eine eigene Zeitschrift, Abstand, zu gründen. Heute lebt Robin Detje als freier Autor und Übersetzer in Berlin.

    Diedrich Diederichsen

    Diedrich Diederichsen, geboren 1957 in Hamburg, war in den Achtzigern Redakteur bei Musikzeitschriften (Sounds, Spex), in den Neunzigern Hochschullehrer. Seit 2006 lehrt Diedrich Diederichsen als Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste Wien.

    Stefanie Diekmann

    Stefanie Diekmann ist Professorin für Medienkulturwissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim und war u.a. Fellow am ifk Wien und dem IIKM Weimar. Sie forscht zu Film, Fotografie, Interviews und Comics und schreibt Rezensionen u.a. für perlentaucher.de und Texte zur Kunst.

    Rüdiger Dingemann

    Rüdiger Dingemann war gelernter Verlagsbuchhändler, studierte Germanistik und Geschichte in München und arbeitete danach mehrere Jahre als Verlagslektor. Von 1994 bis 2000 war er Chefredakteur für die multimedialen Microsoft Reference Produkte "Encarta Weltatlas" und "Encarta Enzyklopädie". Später arbeitete er als freier Autor und Redakteur für Print- und Online-Medien und stellte seit Oktober 2003 für den Perlentaucher den Medienticker zusammen. Später kam der Teletaucher. Dingemann starb im Dezember 2024.

    Adriaan van Dis

    Adriaan van Dis wurde 1946 im nordholländischen Bergen geboren. Seine Eltern gehörten zu den Heimkehrern aus der Kolonie Niederländisch-Indien (heute Indonesien), die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder in der alten, neuen Heimat ansiedelten. Dis studierte "Afrikaanse" Sprache und Literatur an der Universität Amsterdam und verbrachte mehrere Monate in Südafrika, bis ihm bis 1990 der Aufenthalt verboten wurde. Ab 1974 arbeitete er als Redakteur für die renommierte Tageszeitung "NRC Handelsblad" und war Chefredakteur ihrer Samstagsbeilage sowie Redakteur bei der Literaturzeitschrift "De Gids". Als Fernsehmoderator der preisgekrönten Sendung "Hier is ... Adriaan van Dis", in der er meist Schriftsteller aus dem In- und Ausland interviewte, wurde er landesweit bekannt. 1984 erschien sein Erzählband "Nathan Sid". Seitdem hat er mehrere Romane und Reisereportagen veröffentlicht. Seit 1992 widmet er sich ganz der Literatur. Van Dis wurde für sein Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Gouden Ezelsoor" für das meistverkaufte literarische Debüt und der "Gouden Uil". Adrian van Dis lehrte als Gastdozent an der Freien Universität Berlin. Seit 2003 lebt er in Paris.

    Katrin Doerksen

    Katrin Doerksen, geboren 1991 in Oranienburg, hat Filmwissenschaft, Ethnologie und Afrikastudien in Mainz und Berlin studiert. Arbeitet als freie Filmkritikerin für kino-zeit.de, CulturMag, Tagesspiegel und andere. Weitere filmbezogene Texte finden sich auch auf ihrem Blog l’âge d’or.

    György Dragomán

    György Dragomán, 1973 in Marosvásárhely(Târgu-Mures)/Siebenbürgen geboren, lebt seit 1988 in Budapest. Er studierte Englisch und Philosophie in Budapest und promovierte mit einer Arbeit zu Samuel Becketts Roman "Watt". Er at Werke von Joyce, Welsh und Beckett ins Ungarische übertragen und arbeitet als Webdesigner, Filmkritiker sowie Übersetzer für die ungarische Edition des Magazins "Cinema". 2002 erschien sein preisgekrönter erster Roman, "A pusztítás könyve" (Das Buch der Zerstörung), 2005 sein zweiter Roman "A fehér király" (2005; dt. "Der weiße König", 2008), der auch international Aufsehen erregt. György Dragomán wurde u. a. mit dem renommierten Márai-Sándor-Preis (2006) und dem Márciusi Ifjak Preis (2008) ausgezeichnet. Er lebt in Budapest.

    Jan Drees

    Jan Drees, geboren 1979 in Haan, ist freier Literaturjournalist. Er arbeitet für Deutschlandradio Kultur, Freitag, Bayern 2, WDR 5, Rolling Stone und betreibt das Blog Lesen mit Links.