Magazinrundschau - Archiv

Elet es Irodalom

643 Presseschau-Absätze - Seite 54 von 65

Magazinrundschau vom 04.12.2007 - Elet es Irodalom

Die Ethnologin Veronika Görög-Karady, die in Mali und bei rumänischen Roma Märchen erforschte, beschreibt, welch Gemeinsamkeiten die verschiedenen Folkloren aufweisen: "Zunächst ist mir aufgefallen, wie verblüffend ähnlich sich die afrikanischen und die Zigeunermärchen sind, und ich habe begonnen, dies zu erforschen. Die Grundsituation ist zwar anders, denn die Schwarzen stellen in Afrika die Mehrheitsgesellschaft dar, während die Roma eine Minderheit in Europa sind, aber das Wesentliche ist gleich: es gibt ein übergeordnetes und ein untergeordnetes Volk. Im Detail sieht dies dann anders aus: Während viele afrikanische Schöpfungsgeschichten die Schwarzen aufgrund einer göttlichen Strafe oder durch die 'intellektuelle Überlegenheit' der Weißen als unterworfen versteht, ist das negative Bild der Roma in Europa auch durch die Rolle der katholischen Kirche bestimmt."
Stichwörter: Mali, Roma

Magazinrundschau vom 27.11.2007 - Elet es Irodalom

Warum floriert die Wirtschaft in den anderen Ländern der Region (während die ungarische stagniert) - obwohl deren politische Elite um keinen Deut besser ist als die ungarische, fragt der Journalist Janos Szeky und sieht die Erklärung für die Krise im System selbst: "Das derzeitige System hat niemand beabsichtigt. Vielmehr kam es, als Provisorium gedacht, unkontrollierbar und durch Kompromisse, wie sie die augenblicklichen Kräfteverhältnisse diktierten, durch Notlösungen, Improvisationen und eben auch Fehler zustande. Unter den Akteuren befanden sich gleichermaßen hervorragende Demokraten, weniger hervorragende Streber, Bürokraten, Dichter, Juristen und Staatssicherheitsleute. Im Gegensatz zu allen anderen Staaten unserer Region begann die Ausarbeitung des neuen Systems bereits vor der Wende - und wurde zunächst als Leitfaden verstanden, bis dereinst das demokratische Parlament die neue Verfassung absegnen würde. Das Festhalten an diesem überholten Leitfaden ist lebensgefährlich. Denn das System kann nicht repariert werden, seine eigenen Regeln ermöglichen diese Reparatur nicht. Es geht von alleine kaputt, wie durch einen Konstruktionsfehler."

Einen weiteren Grund für die Krise in Ungarn sieht der Dichter Szilard Borbely im Fehlen einer starken Mittelschicht: "In der Mitte befinden sich die Angestellten, die jene alten Reflexe weiter vor sich herwälzen, die während der seit Generationen andauernden Abhängigkeit vom Staat entstanden sind. Diese Schicht ist grundsätzlich servil, ihr fehlt traditionell die Freiheit der bürgerlichen Mentalität. Seit sozialistischen Zeiten schon will die Politik diese Schicht nicht gewinnen, sondern disziplinieren. Dies geschieht mal durch gesetzliche, mal durch wirtschaftliche Maßnahmen. Ohne eine existenzielle Sicherheit kann es auch keine Rechtssicherheit geben - das hat der Sozialismus tief eingeprägt. Das Proletariat, die potenziellen Revolutionäre erkennt man angeblich daran, dass sie nichts zu verlieren haben. Das Proletariat der heutigen ungarischen Gesellschaft kann aber entweder seine Kredite oder seine finanziellen Beihilfen verlieren. Das Bürgertum im klassischen Sinne verschwand bereits während des Sozialismus. Und mit ihm das Rechtsbewusstsein und die bürgerliche Mentalität."

Magazinrundschau vom 20.11.2007 - Elet es Irodalom

Die Stiftung "Chance für die benachteiligten Kinder" führt Prozesse gegen Schulen und (als deren Träger) gegen Kommunen, um diese von der gesetzlich verbotenen Praxis der Segregation von Roma-Kindern abzubringen Das Vorbild dafür lieferten die bekannten Bürgerrechtsprozesse aus den USA (wie zum Beispiel "Brown kontra Schulamt"). "Solche Prozesse sind nötig", sagt der Präsident der Stiftung Andras Ujlaky im Interview mit Eszter Radai, "weil die Roma unser Meinung nach keine effektive politische Repräsentation in Ungarn haben - weder in der Gesetzgebung noch in den Kommunen oder in der Exekutive. Das unabhängige Gericht bleibt der einzige Ort, an dem sie ihre Interessen vertreten können. Denn der Staat verabschiedet zwar die Gesetze, aber die Kontrolle wird den Gemeinden überlassen, die dann machen, was sie wollen." Für Ujlaky ist das eine Tragödie: "Statistiken zufolge verlassen heute 25 Prozent der Kinder Ungarns die Grundschulen als funktionale Analphabeten, dies sind größtenteils Roma-Kinder. Sie werden, da sie keine Möglichkeiten zur Weiterbildung haben, ihr Leben lang arbeitslos bleiben, und das ist nicht nur für sie und ihre Kinder eine Tragödie ... es ist auch ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden, denn wir, die Steuerzahler werden sie ihr Leben lang unterhalten müssen, statt dass sie selbst zu Steuerzahlern werden."

"Peter Marosi kenne ich noch aus der Redaktion der Zeitschrift Utunk in Kolozsvar (Cluj/Klauseburg), aber auch als Schachpartner meines Vaters", erinnert sich der Philosoph Miklos Tamas Gaspar an den Kritiker und Literaturwissenschaftler aus Siebenbürgen, dessen Vergangenheit als Spitzel für die rumänische Securitate kürzlich bekannt wurde. "Ob ich jetzt anders über ihn denke? Seltsamerweise kaum. Wer wusste denn nicht, wie das System war? Das System stalinistischen Ursprungs, das immer, heute noch, unsere Verachtung verdient. Es gibt keinen Grund zur Milde, zur Vergebung, zur Relativierung aus der historischen Perspektive. Das System machte fehlbare Menschen zu moralischen Leichen, und wischt nun - mit unserem rauhen Urteil - seine Stiefel noch einmal an ihnen ab, es ist sogar als Gespenst riesig." Dennoch will er Transparenz: "Sämtliche Daten aus der Zeit der Diktatur müssen veröffentlicht werden. Für die Diktatur gibt es keine Entschuldigung. Auch die Erbärmlichkeit der Demokratie ist keine Entschuldigung."

Magazinrundschau vom 13.11.2007 - Elet es Irodalom

In den vergangenen Monaten ist in Ungarn die sog. "kleine Kritikdebatte" (nach der "großen" im Jahr 1996) entbrannt, die auf die "Explosion" der Blogosphäre zurückzuführen ist (mehr hier und hier). Literarische Blogger, aber auch manche junge Autoren und Publizisten werfen der Mainstream-Kritik vor, sie spreche nur von sich selbst, schwelge in Fachausdrücken und habe das Publikum aus den Augen verloren - das sich wiederum von ihr abwendet und nun, dank der Blogosphäre, selbst zu Wort meldet. Der Kritiker Tibor Barany sieht in der Debatte die Chance, die Aufgaben der zeitgenössischen Literaturkritik zu klären: "Ein reales Problem der Literaturkritik ist zum Beispiel, dass ... richtige Kritikdebatten nicht stattfinden: Die Kritik erbringt eine solide Leistung, die Journalisten präsentieren spannende Interpretationen, aber der Vergleich der rivalisierenden Standpunkte bleibt aus. Gerade die Öffentlichkeit des Internets könnte hier Abhilfe schaffen - dazu müssten aber die Texte der literarischen Blogs als niveauvolle Tageszeitungskritiken funktionieren können, wie auch die Kritiker die Kommentare beantworten sollten, die sich auf ihre Rezensionen beziehen."

Die im rumänischen Siebenbürgen lebende Literaturwissenschaftlerin Eva Cs. Gyimesi hat die im vergangenen Jahr gegründete rumänische Zeitschrift Foaia Transilvana entdeckt, die sich dem Europäischen in der Geschichte Siebenbürgens, seiner ethnisch-religiösen Vielfalt und seiner eigenartigen Kultur verschrieben hat. Gleichzeitig ist sie überrascht, dass die Zeitschrift bei der ungarischen Minderheit in Rumänien kaum Zustimmung findet: "Als wäre uns immer noch das in der Funar-Ära entstandene Feindbild wichtiger. Die ungarischsprachigen Zeitschriften erwecken den Eindruck, als hätte sich der Horizont der ungarischen Öffentlichkeit um keinen Fingerbreit bewegt. Jahrzehntelanger Argwohn und Frustration, die Verachtung gegenüber dem rumänischen Volk haben eine Isolation zur Folge, mit der sich die Ungarn in Siebenbürgen aus einem größeren Ganzen ausgrenzen und ins Abseits befördern: dabei war so mancher Transsilvanier von einst ziemlich stolz auf jene kulturelle Vielfalt und Religionsfreiheit gewesen, denen sich nun interessanterweise diese rumänische Zeitschrift widmet."

Magazinrundschau vom 23.10.2007 - Elet es Irodalom

Auf der neuen Rangliste zur weltweiten Situation der Pressefreiheit, die die Organisation "Reporter ohne Grenzen" gerade veröffentlicht hat, ist Ungarn auf den 17. Platz gerutscht. Das ist zwar immer noch eine vornehme Position - Ungarn steht besser da als die gesamte G8 - dennoch stimmt es den Kritiker Janos Szeky nachdenklich: "Polen nahm 2004 ungefähr den gleichen Rang wie Ungarn ein, dann kam aber der Absturz: Platz 56. Es begann - vielleicht - mit einer schweren Geldstrafe für einen Journalisten, der eine beleidigende Bemerkung über den Papst fallen gelassen haben soll. Die Moral dieser und ähnlicher Geschichten ist, dass man mit Losungen wie 'so etwas wäre bei uns unmöglich' und 'Brüssel würde es niemals zulassen' vorsichtiger sein sollte. Es ist bei uns überhaupt nicht unmöglich, und Brüssel ist keine Kindergartentante mit einem prüfenden Blick, sondern ein selbstzufriedener, ein wenig zynischer und zögernder Politikerveteran, der mit der kämpferischen Devianz anders geschulter Eliten kaum etwas anzufangen weiß. Daher müssen auch die Fragen andersherum gestellt werden: Ist denn bei uns die zivile Kontrolle der Geheimdienste stärker? Gibt es bei uns Politiker, die die Medien als Mittel und den Kritiker als Feind auffassen? Und wenn ja, in welchem Verhältnis? Gibt es den Hang in der politischen Elite, Tabus aufzustellen und diese zu beschützen? Und wie viel besser steht es nun um die Pressefreiheit in Ungarn als in Polen? Die Antwort kennt nur der Ostwind."

Ein Markt für zeitgenössische Kunst in Ungarn existiert erst in Ansätzen, wenn überhaupt. Die Budapester Kunsthistorikerin und Galeristin Judit Virag sieht dafür im Interview mit Eszter Radai historische Gründe: "Es gab nie einen Käuferkreis. Weder in den 20er und 30er Jahren, noch nach dem Krieg oder in der 60ern und 70ern. Dies scheint leider bis heute der Fall zu sein. Als die Wende kam, hofften die Künstler endlich mit den internationalen Bewegungen Schritt halten und dadurch bekannt werden zu können. Es kam aber anders. Zwar muss sich die moderne Kunst nicht mehr verstecken, dennoch blieb der Durchbruch aus. Der Staat hat sich inzwischen ganz aus der bildenden Kunst zurückgezogen, aber da sich auch die privaten Geldgeber nicht für Kunst interessieren, ist ein Vakuum entstanden, das bis heute unausgefüllt geblieben ist."

Magazinrundschau vom 16.10.2007 - Elet es Irodalom

Die Verhandlungen über die Rückgabe von Beutekunst zwischen Deutschland und Russland findet spätestens seit der Wiedervereinigung auf höchster Ebene statt. Dennoch ist außer Absichtserklärungen und Gesuchen in der Praxis kaum etwas geschehen - vereinzelte Rückgaben bilden eher eine Ausnahme. Deutschland kritisiert den Unwillen der russischen Seite, den Rückgabeforderungen nachzukommen, stellt Anna Dunai fest: "Spricht man in Deutschland über geraubte Kunstschätze, wird von Journalisten und Fachleuten oft der Begriff 'Sackgasse' benutzt. Gemeint sind damit die festgefahrenen deutsch-russischen Verhandlungen. Die russische Praxis wird, wenn auch nicht offen, aber zumindest in der Fachwelt als der Rechtsnorm nicht entsprechend eingestuft. Interessant ist, dass die eigene Rückgabepraxis bei weitem nicht so streng analysiert wird. Sie kann nämlich, wenn es sich um Raubkunst aus ehemaligem jüdischen Besitz handelt, kaum anders als halbherzig benannt werden."

Magazinrundschau vom 09.10.2007 - Elet es Irodalom

Neunzig ist die Schriftstellerin Magda Szabo geworden. Für den Schriftsteller Laszlo Darvasi sind ihre Romane "wie Fresken, in denen der Einzelne immer deutlicher als die Masse zu sehen ist. Einzelne Häuser stehen dem Betrachter näher als die ganze Straße, die Seele dämmert mitten im Schmettern und Quietschen der Geschichte auf. Magda Szabo hat mehrere großartige Romane geschrieben, die offene Werke sind, wie eine Passage, die uns doch vertraut ist. Alle Fenster und Türen, Keller und Dachböden dieser Romane sind offen, die persönlichen Geschichten gehen ein und aus, die Fensterläden knarren. Die Prosa Magda Szabos ist weniger eine Verführung als eine Einweihung der Leser. Die Erinnerung wird zum Ritual, denn diese Prosa kennt ihre Leser von außen und von innen, bis ins verschmierte Tiefste ihrer Seelen. Kein Leser hat die Chance, ein Geheimnis, Sehnsüchte oder Schätze zu haben, die vor dieser aufmerksamen Erzählerin verborgen bleiben. 'Mein Liebster, war nicht auch Deine Geschichte so ähnlich?', spricht sie zu uns."
Stichwörter: Darvasi, Laszlo, Verführung

Magazinrundschau vom 02.10.2007 - Elet es Irodalom

Andras Palyi analysiert die Rolle von Radio Maryja, dem Sender des polnischen Redemptoristen-Paters und Medienunternehmers Tadeusz Rydzyk, im aktuellen Wahlkampf. "Radio Maryja und der Fernsehsender Trwam - dessen Namen bedeutet etwa 'ich halte durch, ich gebe nicht auf' - erfüllen eine doppelte Mission: die von einer sentimentalen und naiven Frömmigkeit geprägten Sendungen sollen die Zuschauer im 'apostolischen' Sinne beeinflussen. Sendungen 'über die Gesellschaft' stehen dagegen im Dienste der radikalen Rechte. Diese zwei Missionen stehen in Wechselwirkung: Die Religiosität der Polen ist in ganz Europa einmalig, und so überrascht es nicht, dass gering gebildete Menschen von den anspruchlosen, rührseligen, religiösen Sendungen angetan sind, aber dem Illusionismus der politischen Sendungen genauso glauben. Der zweiten, sich eher für die antisemitischen, homophoben, fremdenfeindlichen Sendungen interessierenden Zielgruppe bringt Radio Maryja die frömmlerische Wortwahl bei..."

Noch interessant aus der letzten Ausgabe, die verspätet online ging: Politiker des konservativen Lagers sind dabei, mit der rechtsextremen Szene zusammenarbeiten und antidemokratische Entgleisungen salonfähig machen, schreibt die Medienwissenschaftlerin Maria Vasarhelyi: "Der Rassismus wird zu einer echten Bedrohung, wenn eine Wirtschaftskrise und rassistische Vorurteile in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden. In den letzten Jahren hat eine Schicht mit bedeutendem Einfluss in Politik und Medien dafür gesorgt, dass die sogenannte Hassrede bei uns alltäglich wird. Sie geben - mal offen, mal durch die Blume - antisemitische und rassistische Erklärungen für die größten gesellschaftlichen Probleme und machen eine Minderheit für die Krise verantwortlich. ... Von einer einzigen Zeitung - der Heti Valasz - abgesehen, gibt es zwischen der konservativen und der rechtsradikalen Presse im Tonfall schlicht und ergreifend keinen Unterschied mehr."

Magazinrundschau vom 11.09.2007 - Elet es Irodalom

In Ungarn wird zum ersten Mal die in Theresienstadt entstandene Oper "Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung" des in Auschwitz ermordeten Komponisten Viktor Ullmann aufgeführt. In einem Interview sagt der Dirigent Ivan Fischer dazu: "Zahlreiche Werke wurden in den Konzentrationslagern dazu verurteilt, nicht mehr geschrieben zu werden. Wenn die genialen Künstler unter den sechs Millionen Opfern und die Talente unter den nie geborenen Kindern und Enkelkinder der Opfer überlebt hätten, dann hätte sich die Kunst und Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganz anders entwickeln können." Aber er hält auch fest: "Diese Oper ist in erster Linie ein Meisterwerk; man sollte sie auch dann aufführen, wenn sie nichts mit dem Holocaust oder den eigenartigen Verhältnissen des Kulturlebens in Theresienstadt zu tun hätte. Man kann die Aufführung als Gedenken an die Opfer interpretieren, aber für mich ist es eher eine große Freude, dass von vielen Werken, die im Weltbrand zerstört wurden, dieses eine gerettet werden konnte."

Magazinrundschau vom 28.08.2007 - Elet es Irodalom

Der Autor György Szerbhorvath kritisiert das Bild, das das Budapester "Festival der Auslandsungarn" über die ungarischen Minderheiten der Nachbarländer vermittelt. Die Kultur von etwa zwei Millionen in den Nachbarländern lebenden Ungarn werde mit Folklore gleichgesetzt. Sie werden als rückständige, archaische, geschlossene Gruppe gezeigt, ärgert sich der aus der nordserbischen Wojwodina stammende ungarische Schriftsteller und Publizist: "Kein sogenannter 'Auslandsungar' lebt von der Folklore und niemand - außer vielleicht den Mitarbeitern des Ministerpräsidenten - denkt, dass sich die Kultur der ungarischen Minderheiten auf Folklore beschränkt. ... Die 'Auslandsungarn' mailen, skypen, chatten und nutzen ihre Handys genauso oft wie alle anderen Menschen auf der Welt. Zu Hause glotzen sie nicht etwa auf einen handbestickten Wandbehang, sondern sehen fern. Das Festival zeigt von Targu Mures [einer von Rumänen, Ungarn und Deutschen bewohnten Stadt in Rumänien] nur Büffel, Karren und Bauern. Dass die moderne Technik an den 'Auslandsungarn' nicht spurlos vorbeigegangen ist, zeigt der übrigens anonyme Ausstellungskurator mit einigen Fotos, auf denen Traktoren abgebildet sind. Umrandet von einer unidentifizierbaren blauen Stickerei.?
Stichwörter: Rumänien, Stickerei, Folklore