Bücherbrief

Alle Facetten final gemeinten Saufens

08.01.2024. Zeruya Shalev pflanzt in ihrem Debütroman Teddybären, Djaili Amadou Amal erzählt die Geschichte eines 15-jährigen Dienstmädchens im postkolonialen Kamerun, Tom Kristensen lädt im Dänemark der dreißiger Jahre zum umfassenden Besäufnis, Jonathan B. Losos wird ehrenhalber zur Katze ernannt, und Friedrich Lenger erzählt eine pessimistische Globalgeschichte des Kapitalismus. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Januar.
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Weitere Anregungen finden Sie in in der Lyrikkolumne "Tagtigall", dem "Fotolot", in den Kolumnen "Wo wir nicht sind" und "Vorworte", in unseren Büchern der Saison, den Notizen zu den jüngsten Literaturbeilagen und in den älteren Bücherbriefen.


Literatur

Zeruya Shalev
Nicht ich
Roman
Berlin Verlag. 208 Seiten. 24 Euro

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Zeruya Shalevs Debütroman galt bei seinem Erscheinen vor dreißig Jahren in Israel als Skandal. Und wenn man Adam Soboczynskis Zeit-Kritik liest, ahnt man, weshalb der Roman am liebsten in den Giftschrank verbannt worden wäre: Dabei geht es vordergründig erstmal nur um eine Frau, die Mann und Kind für einen wenig aufregenden Liebhaber verlassen hat und ihren Entschluss bald bereut. Wie Shalev davon aber erzählt, in surrealen Episoden, ist von geradezu "bizarrer Pracht", versichert der Kritiker: Der Vater der Erzählerin etwa verwandelt sich in eine Kuckucksuhr, dem verlassenen Ehemann wächst eine Gebärmutter, die Tochter erscheint als "kalte Puppe", während die unter verschiedenen Namen auftretende Erzählerin Teddys pflanzt. Soboczynski versucht zumindest einige Bilder mit Freuds Traumtheorie zu entschlüsseln. Mancher Leserin wird all das zu "überdreht" vorkommen, räumt der Kritiker ein. Für ihn aber ist Shalevs Debüt nicht zuletzt dank Anne Birkenhauers exzellenter Übersetzung eine "flirrende Offenbarung". Die Mühe, die die Lektüre kostet, verschweigt auch Welt-Rezensentin Mara Delius nicht, die das Erzählexperiment als Studie über ein "postmodernes Frauen-Ich" liest. So begeistert wie Soboczynski ist Delius nicht: Das "sphärische" Sinnieren über Frauen und Männer ist offenbar nicht ihr Ding. Wie Shalev aber die "Hyperwahrnehmung" der Erzählerin gestaltet, deren Ich sich im Zuge der Auflösung ganz befreit, scheint ihr geglückt. Erstaunlich treffsicher und sehr lesenswert findet SZ-Kritiker Felix Stephan, wie Shalev Verdrängtes der israelischen Gesellschaft ans Licht holt.

Djaili Amadou Amal
Im Herzen des Sahel
Roman
Orlanda Frauenverlag. 252 Seiten. 22 Euro

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Mit ihrem Roman "Die ungeduldigen Frauen" hatte es die Djaili Amadou Amal 2020 auf die Shortlist des Prix Goncourt geschafft, sie gilt als wichtigste kamerunische Schriftstellerin. Schön, dass der kleine Orlanda Verlag ihren neuen Roman auf Deutsch herausbringt und wenigstens die FR Notiz davon nimmt: Deren Rezensentin Andrea Pollmeier verdankt ihm rare Einsichten in die Innenwelt einer Gesellschaft, die nach dem Ende des Kolonialismus entstanden ist. Amal erzählt die Geschichte von Faydé, die im Norden Kameruns aufwächst, wie die Autorin selbst. Gleich zu Beginn macht sie laut Pollmeier die existenziellen Schwierigkeiten klar, denen die Menschen, vor allem Frauen, in dieser Region ausgesetzt sind: Überfälle von Boko Haram, Armut, patriarchale Strukturen, die beispielsweise in der Zwangsehe überdauern, Vergewaltigungen. Amal, die selbst als junges Mädchen mit dem 55-jährigen Bürgermeister ihres Dorfes zwangsverheiratet worden war, weiß, wovon sich schreibt, so die Kritikerin. Und auch über die Ausgrenzung die mal als Christ im muslimisch geprägten Norden Kameruns erfährt, kann sie aus erster Hand berichten. Faydé entscheidet sich, als Dienstmädchen in der Stadt zu arbeiten - auch nicht unbedingt ein Weg zum Glück, denn Bedienstete haben niemand, der für ihre Rechte eintritt. Pollmeier schätzt die Nüchternheit und den Detailreichtum, mit dem die Autorin die Stimmen der "Ungesehenen" hörbar macht und das vielschichtige Bild einer Gesellschaft zeichnet, die von starren Klassenunterschieden und Machtstrukturen beherrscht wird. Viel über die "postkoloniale Wirklichkeit", diesmal des Kongos, erfahren wir auch in Alain Mabanckous Roman "Das Geschäft der Toten" (bestellen), den uns unter anderem FAZ-Kritiker Cornelius Wüllenkemper als "herrlich überdrehte Geistergeschichte" ans Herz legt.

Wu Ming
Ufo 78
Roman
Assoziation A Verlag. 448 Seiten. 28 Euro

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Seinem Ruf als eine der interessantesten literarischen Stimmen Italiens wird das Autorenkollektiv Wu Ming einmal mehr gerecht, versichert FAZ-Kritikerin Christiane Pöhlmann. Schon die Idee, anhand eines Randphänomens (Ufologie) mitten hinein in die gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen Italiens in den 1970er zu führen, findet Pöhlmann einfach brillant. Sie taucht ab in die sogenannten bleiernen Jahre, liest von Drogenexperimenten, Feminismus und Kampf für das Recht auf Abtreibung, zunehmender Repression und faschistischen Geheimbünden. Was die Verbreitung von Ufo-Clubs zu jener Zeit mit der Entführung Aldo Moros und dem mysteriösen Verschwinden von zwei Jugendlichen zu tun hat, davon erzählt das Buch solide recherchiert, plastisch, detailreich und mit feinen Beobachtungen, schwört Pöhlmann, für die die Übersetzung von Klaus-Peter Arnold das Sahnehäubchen auf diesem Wunderding von einem Roman ist. Übrigens: Deutsche Musik aus dieser Zeit, "von Can bis Amon Düül", spielt übrigens auch eine wichtige Rolle in diesem "genialen Buch", versichert Florian Schmid im Neuen Deutschland.

Shehan Karunatilaka
Die sieben Monde des Maali Almeida
Roman
Rowohlt Verlag. 544 Seiten. 30 Euro
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Shehan Karunatilakas mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Roman "Die sieben Monde des Maali Almeida" hatte Perlentaucherin Angela Schader bereits in ihrer Kolumne "Vorworte" vorgestellt: "Nachtschwarz das Thema, funkelnd die Verarbeitung, beißend und zärtlich zugleich", urteilte sie. Worum gehts? Der srilankische Autor erzählt von dem toten Journalisten Maali Almeida, der sieben Monde Zeit hat, seine an Brennpunkten des srilankischen Bürgerkriegs entstandenen Aufnahmen postum publik zu machen, die jüngere Gewaltgeschichte Sri Lankas. "Besser als mit dem wilden Totentanz, den Shehan Karunatilaka vor unseren Augen entfesselt, könnte man dem Zynismus und der Grausamkeit jenes Mehrfrontenkriegs nicht gerecht werden", lobt Schader. Auch die KritikerInnen in FR, Dlf und Dlf Kultur waren begeistert: Ein gelungenes Plädoyer gegen das Vergessen empfiehlt Claudia Kramatschek, die dem Autor im Dlf Kultur dafür dankt, nicht nur an den Bürgerkrieg in Sri Lanka zu erinnern, der von 1983 bis 2009 100.000 Tote kostete, sondern auch die Verstrickungen ausländischer Mächte in den Blick nimmt. "Erzählerische Virtuosität" attestiert Tanya Lieske im Dlf dem Roman, selbst wenn er mit seinen vielen inhaltlichen und strukturellen Sprüngen herausfordernd sei. Aber dranbleiben lohnt sich, versichert Martin Oehlen in der FR.

Tom Kristensen
Absturz
Roman
Guggolz Verlag. 550 Seiten. 28 Euro

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Als dieser Roman des dänischen Autors Tom Kristensen 1930 erstmals erschien, war er ein großer Skandal:  Eine "nahezu unerträgliche Schmähschrift" sei es, in der eine "Orgie arroganter Selbsterniedrigung" geschildert werde, verrät uns der Klappentext. Umso glücklicher sind die Kritiker heute, dass es eine Neuausgabe des Buches gibt. Kristensen erzählt von dem Redakteur Ole Jastrau, der in den 1920er-Jahren für eine große dänische Zeitung arbeitet, eigentlich lieber Schriftsteller wäre und immer mehr in die Alkoholsucht abstürzt oder, um es mit FAZ-Kritiker Stephan Opitz zu sagen, das Buch ist die "Anatomie eines umfassenden Besäufnisses". "Alle Facetten final gemeinten Saufens" finden Eingang in diesen Roman, der schon von Knut Hamsun hoch gelobt und nun von Ulrich Sonnenberg bravourös übersetzt wurde, lobt der begeisterte Kritiker. Im Dlf erkennt Peter Urban-Halle vor allem die Parallelen zwischen Autor und Protagonist: Beide sind Journalisten, stecken in einer Ehekrise, stehen unter einem enormen Leistungsdruck und haben Angst, von ihren Kollegen hintergangen zu werden, bemerkt Urban-Halle. Beide verfallen zunehmend dem Alkohol, nachdem weder Religion noch politische Ideologie geholfen haben. In einer derart desillusionierten Welt verlässt den Helden schließlich sogar der "Wille zur Selbstzerstörung", erkennt der Kritiker, für den dieser Roman über einen komplexen, depressiven Mann eine tolle Wiederentdeckung ist.


Sachbuch

Friedrich Lenger
Der Preis der Welt
Eine Globalgeschichte des Kapitalismus
C.H. Beck Verlag 2023, 669 Seiten, 38 Euro

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Auf gut 600 Seiten erzählt der Historiker Friedrich Lenger eine Globalgeschichte des Kapitalismus - er greift dabei "zurück bis ins 13. Jahrhundert, als Asien führend war im Handel mit der Welt, während Europa nur eine periphere Position einnahm, und er schildert das Eindringen der europäischen Länder in den süd- und ostasiatischen sowie mittel- und südamerikanischen Raum", erklärt eine beeindruckte Ruth Renée Reif im Standard, und er beschreibt an zahllosen Mikro- und Markobeispielen zum Zuckerrohr- und Schokoladenhandel oder der Sklaverei die Folgen unserer in dieser Zeit begründeten "imperialen Lebensweise" bis zum sogenannten "Neoliberalismus" von heute. Optimistisch stimmt einen die Lektüre nicht, meint Kim Christian Priemel in der FAZ, denn für Lenger gehen Demokratie, globaler Kapitalismus und nationale Souveränität nicht zusammen. Vor allem erscheinen bei ihm Ungleichheit und Umweltzerstörung "nicht als Kehrseite einer dank Wohlstandsmehrung glänzenden Medaille, sondern als deren Kennzeichen", so der FAZ-Kritiker, der die Ausführungen Lengers sehr überzeugend findet und die "stupende Belesenheit" des Autors ebenso würdigt wie dessen gründliche Auseinandersetzung mit seinen Quellen. In der FR empfiehlt Claus Leggewie das Buch: Wenn man überhaupt an eine bessere Zukunft glauben will, sollte man erst einmal Bescheid wissen und deshalb Bücher wie dieses lesen, empfiehlt er.

Bertrand Badiou
Paul Celan
Eine Bildbiografie
Suhrkamp Verlag 2023, 580 Seiten, 68 Euro

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Ein Meilenstein der Paul-Celan-Forschung ist Bertrand Badious Bildbiografie für Dlf-Kritiker Helmut Böttiger: Celan sei hier so viel mehr als der klischeehafte jüdische Schmerzensmann. Und auch Andreas Wirthensohn staunt im WDR über über die vielen Facetten Celans, die Badiou herauspräpariert: "den Übersetzer Celan, den Leser, den Ehemann und Vater, aber auch den Erotomanen, der oft über Jahre außereheliche Beziehungen unterhält. Und wir erfahren so eindringlich wie noch nie von Celans Wahnanfällen, die eine seiner Geliebten als 'Kranken an der Wirklichkeit' beschreibt." Am Ende, lobt Paul Jandl in der NZZ, entsteht ein "ein grandioses Bild-Text-Puzzle", das sich aus unveröffentlichten Bildern, Briefen und Tagebucheinträgen zusammensetzt wie aus Gesprächen des Autors mit Zeitzeugen, erklärt der faszinierte Kritiker. Es ist "eine Vielfalt, die aus der Genauigkeit entsteht", sekundiert in der FR Martin Oehlen. Und so sprunghaft Badiou erzählt, so gut hält er dabei die Balance zwischen Forschung und mündlicher Erzählung, versichert der Schriftsteller Boris Schumatzky, der das Buch in der FAS als "Ereignis" preist. Für SZ-Kritiker Andreas Bernard ist der Band hingegen zu hagiografisch. Und er erfährt mehr über die Affären Celans, als er wissen wollte. 

Charlotte Mullins
Die Geschichte der Kunst
C.H. Beck Verlag. 464 Seiten. 38 Euro

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Schade, dass Charlotte Mullins' "Geschichte der Kunst" hierzulande erst vom Dlf Kultur besprochen wurde, schließt sie doch nicht nur vom Titel her an Ernst Gombrichs epochales Werk an. Dlf-Kultur-Kritiker Thorsten Jantschek empfiehlt uns das Buch aber mit Nachrdruck, und das gleich aus drei Gründen: Statt die Kunstgeschichte wie die meisten von Mullins' Vorgängern es getan haben, als europäische Fortschrittsgeschichte zu erzählen, sammelt Mullins eher und stellt nebeneinander - Kunstwerke und Kunstschaffende, Momente, Entwicklungen, Verbindungen - und zwar aus aller Welt. Parallelität vor Kausalität also, was nicht heißt, dass die kausalen Zusammenhänge vernachlässigt werden, so der Kritiker. Mullins verstehe es durchaus, Entwicklungen und Verwicklungen, Einflüsse einzelner Werke, Künstler und natürlich Künstlerinnen auf andere zu schilden. Zudem korrigiere die britische Kunsthistorikerin nicht nur den eurozentrischen, sondern auch den männerzentrierten Blick auf die Kunstgeschichte: Endlich bekommen auch Frauen wie Käthe Kollwitz oder Hilma af Klimt den Platz, der ihnen gebührt, freut sich der Kritiker.  Und dann ist das Buch auch noch unterhaltsam, "handfest und direkt" geschrieben, schließt der begeisterte Rezensent.

Michael Maar
Leoparden im Tempel
Porträts großer Schriftsteller
Rowohlt Verlag. 144 Seiten. 22 Euro

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Michael Maars unter dem Titel "Die Schlange im Wolfspelz" erschienene private Literaturgeschichte war ein Riesenerfolg, nun erscheint mit "Leoparden im Tempel" eine Art Nachklapp: Der Band versammelt Schriftsteller-Porträts, die bereits in Zeitungen und Werkapparaten erschienen waren. SZ-Kritiker Hilmar Klute ist hingerissen, schätzt er doch die Leichtigkeit und Eleganz, mit der Maar sich den Großen der Weltliteratur nähert: Gemeinsam mit Maar blickt er hinab in die menschlichen Niederungen der großen Geister: Wir lesen vom Zwangscharakter Robert Musils, der nicht nur die täglich gerauchten Zigaretten, sondern auch die auf Wiener Spaziergängen passierten Fenster zählte, von Elias Canetti, ein "Alberich im Zwischenmenschlichen", dessen Egomanie Frauen gegenüber wahnhafte Züge hatte, oder von Kafka, der vielleicht weniger am Vater und den Frauen litt als am "Kreisen um die Ursünde", wie Maar darlegt. Das liest der Kritiker gern, weil Maars Mutmaßungen immer von einer Hochachtung für die künstlerische Leistung der Autoren unterlegt und zugleich ungewöhnlich plausibel sind, so Klute, der kaum einen Autor kennt, der sich so sicher, "sublim" und hingebungsvoll in den großen Werken der Weltliteratur bewegt.

Jonathan B. Losos
Von der Savanne aufs Sofa
Eine Evolutionsgeschichte der Katze
Carl Hanser Verlag. 384 Seiten. 26 Euro

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Allerhand Wissenswertes über die Katze erfahren wir von dem amerikanischen Evolutionsbiologen Jonathan B. Losos. Gut unterhalten und bestens informiert fühlen sich die Kritiker, wenn ihnen Losos die kulturgeschichtliche Entwicklung des Verhältnisses von Mensch und Katze nachzeichnet. Eigentlich haben sich Katzen evolutionsbiologisch gar nicht sehr gewandelt, lernt etwa NZZ-Kritikerin Birgit Schmid. Die DNA von Katzen hat sich nämlich auch nach mehrtausendjähriger Domestizierungsgeschichte nicht signifikant verändert. Dass die Katze durch das Aufstellen des Schwanzes signalisiert, man sei "ehrenhalber zur Katze ernannt", erfährt Schmid hier ebenfalls. Und dass der Autor nicht auf alles Antworten findet, begrüßt Schmid: Schließlich mögen wir an Katzen auch ihre Geheimnisse. Auch FAZ-Kritiker Jörg Albrecht staunt über Losos' Versuch, das rätselhafte Wesen der Katze zu ergründen. Er liest hier nicht nur von der Katzenanbetung im alten Ägypten, wo diese zu tausenden extra gezüchtet und dann geopfert wurden, sondern lernt auch, dass Katzen bis heute nie ganz domestiziert wurden. Ob die Zukunft der Katze sich mehr einer Zähmung oder einer Rückkehr zum wilden Raubtier annähern wird - Züchtungen gebe es in beide Richtungen -, ist aktuell noch offen, hält Albrecht abschließend fest.