Außer Atem: Das Berlinale Blog
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Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 "Untitled" ist das von Monika Willi fertiggestellte Vermächtnis von Michael Glawogger: Der österreichische Filmemacher erlag während den Dreharbeiten einer Malaria-Erkrankung. Das Ergebnis zählt zu den besten Filmen des Festivals. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 In gewisser Hinsicht ist Thomas Arslans "Helle Nächte" eine Art Bilanz seines jüngeren Schaffens: Der Familienkonflikt in einer Zeit neben der Zeit ("Ferien"), und eine Naturkulissenerhabenheit, in der verborgene Gefahren an der Schwelle zur Merklichkeit lauern. Erhaben. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 Ganze fünf Stunden lang widmet sich der kanadische Filmemacher Sylvain L'Espérance in seiner Dokumentation der Krise in Griechenland. Kein europäischer Regisseur hat je ein solch ambitioniertes Projekt zustande gebracht. Das muss man gleich in mehrfacher Hinsicht bedauern. Denn diese tiefgreifende Krise hat ja nicht nur das griechische Staatswesen, seine Ökonomie, seine Politik und seine Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs geführt, sondern auch die EU. Es ist fast schon beschämend, dass sich der europäische Dokumentarfilm so wenig für Griechenland interessiert wie die Medien, die sich mit dem Land nur dann befassen, wenn es wieder einmal vor der Zahlungsunfähigkeit steht oder wenn gerade keine andere Krise zur Hand ist. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017
Was für eine hinreißende Frau! Groß, schlank, mit einer expressiven, dramatischen Stimme und einem hochfahrenden Machismo, der in Mexiko sonst wohl den Männern vorbehalten ist. Chavela Vargas wurde 1919 in Costa Rica geboren. Sie sei ein trauriges Mädchen gewesen, das die Eltern nicht liebten, erzählt die 71-Jährige im Filminterview. Zu wenig mädchenhaft, zu verträumt. Noch sehr jung, ging sie nach Mexiko, wo in den Dreißigern alle Südamerikaner hinwollten. Und dort lernte sie zu singen. In Bars, Tavernen und auf Festen entwickelte sie ihren Stil. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 Nicolas Wackerbarths "Casting" ist ein Kritikererfolg, nicht nur beim Perlentaucher: " Eine Satire auf die senderdominierte Filmproduktion in Deutschland, eine Auseinandersetzung mit dem Erbe des Neuen Deutschen Films, ein Spiel mit Machtkonstellationen und Geschlechterrollen." Andere Zeitungen vergeben schon Goldene Bären, zum Beispiel an Agnieszka Holland. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017
Das Wochenende bescherte uns im Wettbewerb außer Alain Gomis' schönem "Felicité" (hier die Kritik) und Josef Haders "Wilde Maus" (hier die Kritik) noch zwei Filmschinken: Stanley Tuccis Biopic über den Künstler Alberto Giacometti und Gurinder Chadhas "Viceroy's House".
Tuccis Film basiert auf James Lords Buch "A Giacometti Portrait". Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Schwarzes Selbstverständnis, schwarze Queerness: Yance Fords Essayfilm kreist um den nie vor Gericht verhandelten Mord an dessen Bruder.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Unerheblich, aber angenehm nett: In Alex Ross Perrys "Golden Exits" geben sich die Stars die Türklinke hat und betrachten auf 16mm ihren Nabel. Das Brooklyner Frühlingslicht strahlt dazu in schönen Farben.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Wegen Sparmaßnahmen setzt eine Zeitung ihren Musikkritiker auf die Straße. Der sinnt fortan auf Rache. Lustspiel mit dem beliebten österreichischen Kabarettisten Josef Hader.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017 Nicolas Wackerbarts "Casting" ist ein brillante Reflexion über die Machtverhältnisse bei Fernsehen und Film in Deutschland. Und über unsere Existenz als ältliche Zwerge auf den Schultern des ewig jungen Riesen Fassbinder. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017
Der brasilianische Film ist in diesem Jahr gut auf der Berlinale vertreten, vor allem mit Regisseurinnen. In ihrem Historienfilm "Vazante" erzählt Andrea Thomas von der Entstehung des Landes aus Dreck, Gier und Unterwerfung. Es ist ein ambitionierter Film, der mit wenigen Mitteln auskommen musste. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2017
Philippe Van Leeuws "Insyriated" ist ein Kammerspiel in Damaskus. Schauplatz ist die Wohnung der Familie Yazan. Nur zweimal wagt sich die Kamera in den Hausflur. Sonst bleibt sie in der Wohnung, deren Vorhänge geschlossen sind. Von Anja Seeliger