Buchautor

Alfred Kerr

Stichwort: Exil
Alfred Kerr (ursprünglich Kempner), 1867 in Breslau geboren, studierte Literaturwissenschaft in Berlin bei dem großen Erich Schmidt. 1905 erschien sein Buch "Das neue Drama". Kerr arbeitete als Kritiker vornehmlich für "Der Tag", den von ihm geleiteten zweiten "Pan" und das "Berliner Tageblatt". 1933 Flucht aus Deutschland. Mühselige Existenz in London. Zwei Bücher im Exil: Die "Diktatur des Hausknechts" und "Walther Rathenau. Erinnerungen eines Freundes". 1948 erlitt Alfred Kerr, als Besucher in Hamburg, einen Schlaganfall und machte seinem Leben ein Ende.

Alfred Kerr: Der Dichter und die Meerschweinchen. Clemens Tecks letztes Experiment

Cover
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004
ISBN 9783100495143, Gebunden, 285 Seiten, 19.90 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Günther Rühle. Zum ersten Male veröffentlicht: Alfred Kerrs poetisch-skurrile Erzählung von Lebenssehnsucht und Lebensniederlangen im Elend des Exils.