17 Autorinnen und Autoren aus der Sparte Pädagogik des
Herder-Verlags haben sich in einem offenen Brief dagegen gewendet, dass der Verlag auch islamismuskritische Bücher, etwa von
Susanne Schröter publiziert, und dass in dem Verlag auch einige Bücher gegen "
woke"
Ideologie polemisieren. Überdies sei die Zeitschrift
Cicero (die bisher noch nicht als rechtsextrem aufgefallen ist) an einigen Büchern beteiligt. Der Verlag hat die Pädagoginnen zum Gespräch eingeladen, über das Matthias Meisner, selbst Autor der Herder-Verlags, in der
FR berichtet. "Ist der Verlag aufmerksam genug für die
von rechts ausgehende Bedrohung der Demokratie? Die 17 Kritiker, die die Debatte dazu angestoßen haben, waren sich nach dem Treffen mit den Programmleitern Politik und Geschichte sowie Pädagogik und Kinderbuch, Patrick Oelze und Jochen Fähndrich, weiterhin unsicher."
Außerdem: Fatina Keilani
berichtet in der
NZZ, dass der Börsenverein vom kleinen
Lau-Verlag Corona-Fördermittel zurückfordert, weil ein Buch im Programm des Verlags unter dem Verdacht des Rechtsextremismus stehe.