Weiterleitung zu einzigem Ergebnis

Perlentaucher-Autor

Uta Ruge

Uta Ruge, geboren in Wiek auf Rügen, wuchs auf einem Bauernhof in Westdeutschland auf. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre im Rotbuch Verlag und in der Redaktion der taz. 1985 ging sie als freie Journalistin nach London und schrieb von dort aus für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender. Heute lebt sie als freie Autorin und Feldenkrais-Lehrerin (mehr hier) in Berlin.
Bücher von Uta Ruge finden Sie hier.
10 Artikel

"… die mit dem leibe nit ir aigen sind"

Essay 15.05.2025 Heute vor 500 Jahren wurden die Bauern besiegt, die Thomas Müntzer 1525 gegen die Landsknechtheere der deutschen Fürsten in die Schlacht geführt hatte. Zwei Monate zuvor hatten sie zwölf Artikel zu ihren Forderungen verfasst: Wichtigster Punkt war die Abschaffung der Leibeigenschaft. In diesem Jahr haben die "Freien Bauern" zwölf neue Artikel verkündet: Diesmal geht es um das Überleben regionaler Familienbetriebe angesichts von Klimawandel und industrialisierter Agrarwirtschaft. Aber auch Bruno Latours "Terrestrisches Manifest" könnte helfen, bäuerliche Arbeitsrealitäten, Klimaschutz und die Nahrungsbedürfnisse von fast neun Milliarden Menschen zu vereinbaren. Von Uta Ruge

Das Klima, die Kühe und wir Journalisten

Essay 24.01.2024 In Berlin findet gerade die Grüne Woche statt. Das ist ein guter Anlass, sich in Florian Schwinns Buch "Die Klimakuh" zu vertiefen, das mit dem Vorwurf aufräumt, Kühe seien besonders schädlich fürs Klima. Allein wegen der falschen Narrative, die seit mindestens zehn Jahren in den Medien ihr Unwesen treiben, und darüber, wie sie zustande gekommen sind, lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen. Aber Schwinn geht es auch darum, Naturschutz und Landwirtschaft zusammenzudenken. Von Uta Ruge

Glückwunsch, lieber Waldemar

Intervention 19.10.2020 Du bist Bauer. Also hast Du Anteil am  diesjährigen Friedensnobelpreis, den die Medien so schnell vergessen haben. Auf welchen Feldern wird das Getreide angebaut, dessen Mehl in Säcken vom Welternährungsprogramm der UN in Flüchtlingslager und in die Dörfer transportiert werden? Sind es Produkte riesiger Agrarunternehmer?  Oder Produkte europäischer Bauern, die billig in den Markt gedrückt werden? Bio oder konventionell: Oder ist das hier nicht ganz egal? Einige Fragen wären zu diesem interessanten Nobelpreis zu stellen. Brief an meinen Bruder Von Uta Ruge