Medienticker - Archiv

Literatur in Hörfunk+TV

9 Presseschau-Absätze

Medienticker vom 18.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Kinderhörspiel 6 für Erwachsenenweinnweungf
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
von Michael Ende
(wdr) -  Es gibt Geschichten, die kann man nicht oft genug lesen, sehen und hören. Die Abenteuer von Jim Knopf gehören für mich dazu. Ich habe das Buch als Kind gelesen, ich habe es als Bilderbuch mit meinem Sohn durchgeblättert, als normales Buch später vorgelesen, dann den Film gesehen und das Marionettentheater, und jetzt habe ich mich gefreut, die phantasievolle Welt von Michael Ende noch einmal besuchen zu können - diesmal im Podcast des Kinderradiokanals KiRaKa vom WDR. Das Hörspiel ist aufwändig produziert und angenehm unaufgeregt, verglichen mit anderen Produktionen für Kinder, die sich nur noch als Krach bezeichnen lassen... Empfohlen ist das Hörspiel ab 5-6 Jahren. - Länge: 6 Folgen à ca. 45 Minuten

Das bin doch ich!
Das literarische Spiel mit der eigenen Biographie
(dra-audio 8:55 min) von Edelgard Abenstein

Literaturarchiv Marbach
Celans Briefe an eine Unbekannte
(dlfk) - In Berlin wurde ein Konvolut bisher unbekannter Briefe von Paul Celan versteigert. Celan schrieb sie 1951 in Paris an eine Frau, die er Hannele nannte. Der Leiter des Marbacher Literaturarchivs, Ulrich von Bülow, bezeichnet die Briefe als "sehr interessant". (s.a. Heute u. a.)

Tschechische Literatur
Von Kaffeehaus-Intellektuellen und Weltenbummlern
(dlfk) - Einst regierte hier ein Schriftsteller, Václav Havel. Doch inzwischen herrscht in der Tschechischen Republik Populismus und Abschottung. Wie die Literaturszene des Landes damit umgeht, hat Olga Hochweis erkundet.

Oskar Pastior als Zeichner
Fliegende Münder und Zigarettenschlangen
(dlfk-audio 6:34 min) - Von Tobias Lehmkuhl

Elternschaft - philosophisch betrachtet"Man hat zwei Herzen in sich"
Flaßpöhler / Werner, "Zur Welt kommen - Elternschaft als philosophisches Abenteuer"
(dlfk) - Svenja Flaßpöhler und Florian Werner im Gespräch mit Joachim Scholl
Philosophieren und Geburtshilfe - in der Antike galt das als Synonym. Philosophin Svenja Flaßpöhler und Autor Florian Werner haben ihr Leben als Elternpaar in einem Buch verarbeitet und beschreiben den Alltag mit Kindern als philosophisches Abenteuer.
- mehr in der Bücherschau

Das Buch meines Lebens
V. S. Naipaul: "An der Biegung des großen Flusses"
(dlfk) - Der Schriftsteller und Übersetzer Gregor Hens hat sich an "A Bend in the River" von V. S. Naipaul berauscht. Allerdings nicht an der Geschichte - sondern an der Sprache. "Ich habe immer noch diesen Ton im Ohr", schwärmt Hens.


+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
Warum veröffentlicht man so was?
Michael Rutschky: "Gegen Ende"
(dlfk) - Michael Rutschkys posthum veröffentlichtes Tagebuch gibt Einblick in eine zerrüttete Alkoholiker-Ehe - der Ton gekränkt und voller Eitelkeit. Seine Aufzeichnungen unter dem Titel "Gegen Ende" haben unsere Kritikerin befremdet.
mehr in der Bücherschau



+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
Netzwerk der Neuen Rechten
(3sat-video) - Zwei Neuerscheinungen beschreiben, was die Neue Rechte so gefährlich macht und wie lange sie schon für einen patriotischen Umsturz kämpft.
Gespräch mit dem Autor Christian Fuchs
... über sein Buch "Das Netzwerk der Neuen Rechten".- mehr in der Bücherschau


Könnt ihr uns hören?
"Eine Oral History des deutschen Rap"

(3sat-video) - Zwei Autoren haben aus Gesprächen mit mehr als 100 Rappern, Journalisten, Musikern und Aktivisten Geschichten aus 30 Jahren Deutsch-Rap zusammengetragen. © colourbox.de
"Eine Oral History des deutschen Rap"
Zwei Autoren haben aus Gesprächen mit mehr als 100 Rappern, Journalisten, Musikern und Aktivisten Geschichten aus 30 Jahren Deutsch-Rap zusammengetragen.
Gespräch mit dem Autor Jan Wehn
... über sein Buch "Könnt ihr uns hören?: Eine Oral History des deutschen Rap".

Gebauer/Rücker
Die Masse und die neue Macht des Einzelnen

(3sat-video) - Ausgerechnet im Zeitalter des Individualismus üben Massen wieder eine neue Anziehungskraft aus. Für die Philosophen Gunter Gebauer und Sven Rücker ist das kein Widerspruch.




75 Jahre Hitler-Attentat
Thomas Karlaufs Biografie zu Claus Schenk Graf von Stauffenberg
(3sat-video) - zeichnet das Bild eines Mannes, der bis Anfang der 1940er Jahre loyal zum Regime stand. Ändert sich nun die Perspektive?
Gespräch mit dem Autor Thomas Karlauf
... über sein neues Buch "Stauffenberg: Porträt eines Attentäters", Stauffenbergs Gesinnungswandel und seine Beziehung zu Stefan George. - mehr in der Bücherschau


Medienticker vom 15.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis 15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau

Das bin doch ich!
Das literarische Spiel mit der eigenen Biographie
(dra-audio 8:55 min) von Edelgard Abenstein

Literaturarchiv Marbach
Celans Briefe an eine Unbekannte
(dlfk) - In Berlin wurde ein Konvolut bisher unbekannter Briefe von Paul Celan versteigert. Celan schrieb sie 1951 in Paris an eine Frau, die er Hannele nannte. Der Leiter des Marbacher Literaturarchivs, Ulrich von Bülow, bezeichnet die Briefe als "sehr interessant". (s.a. Heute u. a.)

Oskar Pastior als Zeichner
Fliegende Münder und Zigarettenschlangen
(dlfk-audio 6:34 min) - Von Tobias Lehmkuhl

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
<--- mehr in der Bücherschau
(dlfk) - Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich Zsuzsa Bánk und Karen Duve mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.In "Fräulein Nettes kurzer Sommer" stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848) als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde.In dem Briefroman "Schlafen werden wir später" von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste.
<--- mehr in der Bücherschau
"Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit" ...: (Klappentext)

oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
Kinderbuch
"Alles, was du brauchst" von Christoph Hein
(dra-audio 6:42 min) - von Kim Kindermann

Neuer Blick auf Max Ernst & Surrealismus?
Werner Spies und sein neues Buch
(dra-audio 5:45 min) - von Tobis Wenzel

Buch seines Lebens
Clemens Meyer über"Franziska Linkerhand" von Brigitte Reimann
(dlfk-audio
- 2:17 min) - mehr in Bücherschau über Brigitte Reimann

+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
"Kafkas letzter Prozess"
Benjamin Balint beschreibt den Weg von Franz Kafkas Nachlass
(3sat-video) - Der wollte, dass sein Freund und Erbe Max Brod diesen verbrennt. Brod tat es nicht - mitjuristischen Folgen für seine Erben. + Gespräch mit dem Autor Benjamin Balint

Medienticker vom 14.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis 15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau

Das bin doch ich!
Das literarische Spiel mit der eigenen Biographie
(dra-audio 8:55 min) von Edelgard Abenstein

Literaturarchiv Marbach
Celans Briefe an eine Unbekannte
(dlfk) - In Berlin wurde ein Konvolut bisher unbekannter Briefe von Paul Celan versteigert. Celan schrieb sie 1951 in Paris an eine Frau, die er Hannele nannte. Der Leiter des Marbacher Literaturarchivs, Ulrich von Bülow, bezeichnet die Briefe als "sehr interessant". (s.a. Heute u. a.)

Oskar Pastior als Zeichner
Fliegende Münder und Zigarettenschlangen
(dlfk-audio 6:34 min) - Von Tobias Lehmkuhl

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
<--- mehr in der Bücherschau
(dlfk) - Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich Zsuzsa Bánk und Karen Duve mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.In "Fräulein Nettes kurzer Sommer" stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848) als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde.In dem Briefroman "Schlafen werden wir später" von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste.
<--- mehr in der Bücherschau
"Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit" ...: (Klappentext)

oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
Kinderbuch
"Alles, was du brauchst" von Christoph Hein
(dra-audio 6:42 min) - von Kim Kindermann

Neuer Blick auf Max Ernst & Surrealismus?
Werner Spies und sein neues Buch
(dra-audio 5:45 min) - von Tobis Wenzel

Buch seines Lebens
Clemens Meyer über"Franziska Linkerhand" von Brigitte Reimann
(dlfk-audio
- 2:17 min) - mehr in Bücherschau über Brigitte Reimann

+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
"Kafkas letzter Prozess"
Benjamin Balint beschreibt den Weg von Franz Kafkas Nachlass
(3sat-video) - Der wollte, dass sein Freund und Erbe Max Brod diesen verbrennt. Brod tat es nicht - mitjuristischen Folgen für seine Erben. + Gespräch mit dem Autor Benjamin Balint
Anzeige

Medienticker vom 13.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis 15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau

Das bin doch ich!
Das literarische Spiel mit der eigenen Biographie
(dra-audio 8:55 min) von Edelgard Abenstein

Literaturarchiv Marbach
Celans Briefe an eine Unbekannte
(dlfk) - In Berlin wurde ein Konvolut bisher unbekannter Briefe von Paul Celan versteigert. Celan schrieb sie 1951 in Paris an eine Frau, die er Hannele nannte. Der Leiter des Marbacher Literaturarchivs, Ulrich von Bülow, bezeichnet die Briefe als "sehr interessant". (s.a. Heute u. a.)

Oskar Pastior als Zeichner
Fliegende Münder und Zigarettenschlangen
(dlfk-audio 6:34 min) - Von Tobias Lehmkuhl

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
<--- mehr in der Bücherschau
(dlfk) - Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich Zsuzsa Bánk und Karen Duve mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.In "Fräulein Nettes kurzer Sommer" stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848) als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde.In dem Briefroman "Schlafen werden wir später" von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste.
<--- mehr in der Bücherschau
"Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit" ...: (Klappentext)

oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
Kinderbuch
"Alles, was du brauchst" von Christoph Hein
(dra-audio 6:42 min) - von Kim Kindermann

Neuer Blick auf Max Ernst & Surrealismus?
Werner Spies und sein neues Buch
(dra-audio 5:45 min) - von Tobis Wenzel

Buch seines Lebens
Clemens Meyer über"Franziska Linkerhand" von Brigitte Reimann
(dlfk-audio
- 2:17 min) - mehr in Bücherschau über Brigitte Reimann

+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
"Kafkas letzter Prozess"
Benjamin Balint beschreibt den Weg von Franz Kafkas Nachlass
(3sat-video) - Der wollte, dass sein Freund und Erbe Max Brod diesen verbrennt. Brod tat es nicht - mitjuristischen Folgen für seine Erben. + Gespräch mit dem Autor Benjamin Balint

Medienticker vom 12.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis -15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister dieser Erzählkunst war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau

Tacheles!
Christlich-jüdischer Dialog auf dem Prüfstand
(wdr5) - Sechs Jahre nach Kriegsende wurden in Deutschland die "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" nach amerikanischem Vorbild ins Leben gerufen.
Ihr Ziel sollte die Verständigung zwischen Christen und Juden, die Besinnung der Kirchen auf ihre jüdischen Wurzeln und der Kampf gegen Antisemitismus sein. Seit einigen Jahren aber wird das Verhältnis zwischen Christen und Juden immer wieder auf harte Proben gestellt. Sie reichen von theologischen Irritationen bis hin zu handfesten antisemitischen Vorfällen. Wie geht es weiter im christlich-jüdischen Dialog? Oder ist er längst zum Auslaufmodell geworden? (29.22 mi)

Liebe, Sex & Zärtlichkeit
WDR 3 Gutenbergs Welt
Amourös bis libidinös wird es in dieser Ausgabe des Literaturmagazins. Gutenbergs Welt horcht auf das Knistern zwischen den Buchdeckeln. - Mit Christian Möller

Gelebtes Leben
Denker der Freiheit im Porträt: Hannah Arendt
(hra) - Was ist Freiheit? Bedeutet sie lediglich die Befreiung von Angst und Unterdrückung? Oder ist es die Forderung, gleichberechtigt an Politik und Gesellschaft teilzuhaben? Vor über 50 Jahren schrieb die Philosophin Hannah Arendt über die "Freiheit, frei zu sein". Wie aktuell sind  ihre Thesen heute? Darüber diskutiert Robert Habeck mit Eva Geulen im Literaturhaus Frankfurt.

Ingo Schulze
Meine prägenden Jahre in Altenburg
(aldk) - Der Schriftsteller Ingo Schulze lebt zu Beginn der 1990er-Jahre im thüringischen Altenburg, arbeitet als Dramaturg am Landestheater und ist einer der Gründer des "Altenburger Wochenblattes". Mit uns reist er zurück in die Zeit nach dem Ende der DDR.

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
<--- mehr in der Bücherschau
(dlfk) - Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich Zsuzsa Bánk und Karen Duve mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.In "Fräulein Nettes kurzer Sommer" stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848) als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde.In dem Briefroman "Schlafen werden wir später" von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste.
<--- mehr in der Bücherschau
"Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit" ...: (Klappentext)

oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
"Im Heimweh ist ein blauer Saal"
Herta Müller stellt Collagen in Solingen aus
Über 200 Wort-Bild-Collagen + Eigenes Genre im werk der Künstlerin
(wdr:Text+Audio 00:40 Min) - Eine besondere Ausstellung mit dem Titel "Im Heimweh ist ein blauer Saal" ist ab Sonntag (10.03.2019) im Solinger "Zentrum für verfolgte Künste" zu sehen. Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller präsentiert dort mehr als 200 Wort-Bild-Collagen. - Es sind kleinformatige Werke, die sie anfangs als private Postkarten gestaltet hatte. Nach und nach wurden sie zu einem eigenen Genre in ihrem Werk. Zufallsfunde von Wörtern aus Zeitungen oder Zeitschriften werden in den Collagen zu ihrer eigenen Poesie.
SWR2 Buch der Woche vom 10.3.2019
(swr: Test+Audio 05:43 min) - Große Wortkunst: Die Nobelpreisträgerin Herta Müller sammelt Wörter. Sie schneidet sie aus Zeitschriften aus und setzt die Fundstücke neu zusammen. So entstehen Collagen von poetischer Materialität.
"Herta Müller dichtet mit Schere und Papier - ein neuer Collagenband der Nobelpreisträgerin - "Kurz nachdem ich aus Rumänien kam, war ich viel unterwegs. Ich wollte mich bei Freunden melden", schreibt Herta Müller. "Aber die Ansichtskarten hatten so gräßlich mißratene Farben. Eines Tages kaufte ich weiße Karteikarten, einen Klebestift und fing an, im Zug mit der Nagelschere aus der Zeitung ein Schwarzweiß-Bild und Wörter auszuschneiden." Fortan dichtet sie mit Schere und Papier. Herta Müllers berühmte Collagen sind beides zugleich: Kunstwerk und Gedicht, Spiel und poetischer Ernst. Und unversehens taucht im geklebten Gedicht das auf, worum es eigentlich geht: die Wirklichkeit - denn "vielleicht haben auch Wörter ein schimmerndes Gemüt und betreiben Amtsmissbrauch…" (Klappentext)

"Gegenlauschangriff"
Lohnt sich das neue Buch von Christoph Hein?
(mdr) - Christoph Hein kann zweifelsohne zu den Größen der deutschen Literatur gezählt werden. Mit Werken wie "Weiskerns Nachlass", "Landnahme", "Horns Ende", "Trutz" oder "Glückskind mit Vater" sorgt er seit Jahrzehnten für Bestseller, die gleichermaßen die Debatte im Literaturbetrieb bestimmen. In diesem Jahr wird Hein 75 Jahre alt - und verarbeitet nun viele seine Erlebnisse in seinem neuen Werk "Gegenlauschangriff". Ein Buch, das jedoch gerade dann besonders gut ist, wenn es nicht um Hein geht, meint unser Kritiker. Von Jörg Schieke  - "Er gilt als der Chronist deutsch-deutscher Verhältnisse, als präziser Sezierer einer einst geteilten Nation, die noch immer nicht richtig zusammengefunden hat - und als fulminanter Geschichtenerzähler. Bestsellerautor Christoph Hein, der bislang vorrangig die Geschichten anderer erzählt hat, erzählt nun, zu seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, von seinen persönlichen Erlebnissen: davon, wie der Vater eines Freundes namens Thomas Brasch diesen verraten hat. Von einem Regisseur, der "das Leben der anderen" verfilmt hat und dabei von Hein mehr über dieses Leben erfahren wollte. Von Zensur und Reise(un)freiheit, und schließlich davon, wie all das Geschichte wurde. Christoph Hein nimmt die deutsch-deutschen Verhältnisse dieses Mal anders in den Blick: anhand persönlicher Erlebnisse, die mal komisch sind, mal bitter, und manchmal beides zugleich." (Klappenkalender)

Von der AfD bis Götz Kubitschek
 Das Netzwerk der Neuen Rechten
(dlfk) - Viel ist in den letzten Jahren über die Neue Rechte geschrieben worden. Dem haben Christian Fuchs und Paul Middelhoff in ihrem Buch wenig Neues hinzuzufügen, bedauert Jörg Himmelreich.
"Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern"
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein neues und einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen.
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein neues und einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen." (Klappentext)



+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
"Kafkas letzter Prozess"
Benjamin Balint beschreibt den Weg von Franz Kafkas Nachlass
(3sat-video) - Der wollte, dass sein Freund und Erbe Max Brod diesen verbrennt. Brod tat es nicht - mitjuristischen Folgen für seine Erben. + Gespräch mit dem Autor Benjamin Balint

Medienticker vom 11.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis -15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister dieser Erzählkunst war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau

Tacheles!
Christlich-jüdischer Dialog auf dem Prüfstand
(wdr5) - Sechs Jahre nach Kriegsende wurden in Deutschland die "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" nach amerikanischem Vorbild ins Leben gerufen.
Ihr Ziel sollte die Verständigung zwischen Christen und Juden, die Besinnung der Kirchen auf ihre jüdischen Wurzeln und der Kampf gegen Antisemitismus sein. Seit einigen Jahren aber wird das Verhältnis zwischen Christen und Juden immer wieder auf harte Proben gestellt. Sie reichen von theologischen Irritationen bis hin zu handfesten antisemitischen Vorfällen. Wie geht es weiter im christlich-jüdischen Dialog? Oder ist er längst zum Auslaufmodell geworden? (29.22 mi)

Liebe, Sex & Zärtlichkeit
WDR 3 Gutenbergs Welt
Amourös bis libidinös wird es in dieser Ausgabe des Literaturmagazins. Gutenbergs Welt horcht auf das Knistern zwischen den Buchdeckeln. - Mit Christian Möller

Gelebtes Leben
Denker der Freiheit im Porträt: Hannah Arendt
(hra) - Was ist Freiheit? Bedeutet sie lediglich die Befreiung von Angst und Unterdrückung? Oder ist es die Forderung, gleichberechtigt an Politik und Gesellschaft teilzuhaben? Vor über 50 Jahren schrieb die Philosophin Hannah Arendt über die "Freiheit, frei zu sein". Wie aktuell sind  ihre Thesen heute? Darüber diskutiert Robert Habeck mit Eva Geulen im Literaturhaus Frankfurt.

Ingo Schulze
Meine prägenden Jahre in Altenburg
(aldk) - Der Schriftsteller Ingo Schulze lebt zu Beginn der 1990er-Jahre im thüringischen Altenburg, arbeitet als Dramaturg am Landestheater und ist einer der Gründer des "Altenburger Wochenblattes". Mit uns reist er zurück in die Zeit nach dem Ende der DDR.

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
<--- mehr in der Bücherschau
(dlfk) - Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich Zsuzsa Bánk und Karen Duve mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.In "Fräulein Nettes kurzer Sommer" stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848) als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde.In dem Briefroman "Schlafen werden wir später" von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste.
<--- mehr in der Bücherschau
"Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit" ...: (Klappentext)

oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk ...
"Im Heimweh ist ein blauer Saal"
Herta Müller stellt Collagen in Solingen aus
Über 200 Wort-Bild-Collagen + Eigenes Genre im werk der Künstlerin
(wdr:Text+Audio 00:40 Min) - Eine besondere Ausstellung mit dem Titel "Im Heimweh ist ein blauer Saal" ist ab Sonntag (10.03.2019) im Solinger "Zentrum für verfolgte Künste" zu sehen. Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller präsentiert dort mehr als 200 Wort-Bild-Collagen. - Es sind kleinformatige Werke, die sie anfangs als private Postkarten gestaltet hatte. Nach und nach wurden sie zu einem eigenen Genre in ihrem Werk. Zufallsfunde von Wörtern aus Zeitungen oder Zeitschriften werden in den Collagen zu ihrer eigenen Poesie.
SWR2 Buch der Woche vom 10.3.2019
(swr: Test+Audio 05:43 min) - Große Wortkunst: Die Nobelpreisträgerin Herta Müller sammelt Wörter. Sie schneidet sie aus Zeitschriften aus und setzt die Fundstücke neu zusammen. So entstehen Collagen von poetischer Materialität.
"Herta Müller dichtet mit Schere und Papier - ein neuer Collagenband der Nobelpreisträgerin - "Kurz nachdem ich aus Rumänien kam, war ich viel unterwegs. Ich wollte mich bei Freunden melden", schreibt Herta Müller. "Aber die Ansichtskarten hatten so gräßlich mißratene Farben. Eines Tages kaufte ich weiße Karteikarten, einen Klebestift und fing an, im Zug mit der Nagelschere aus der Zeitung ein Schwarzweiß-Bild und Wörter auszuschneiden." Fortan dichtet sie mit Schere und Papier. Herta Müllers berühmte Collagen sind beides zugleich: Kunstwerk und Gedicht, Spiel und poetischer Ernst. Und unversehens taucht im geklebten Gedicht das auf, worum es eigentlich geht: die Wirklichkeit - denn "vielleicht haben auch Wörter ein schimmerndes Gemüt und betreiben Amtsmissbrauch…" (Klappentext)

"Gegenlauschangriff"
Lohnt sich das neue Buch von Christoph Hein?
(mdr) - Christoph Hein kann zweifelsohne zu den Größen der deutschen Literatur gezählt werden. Mit Werken wie "Weiskerns Nachlass", "Landnahme", "Horns Ende", "Trutz" oder "Glückskind mit Vater" sorgt er seit Jahrzehnten für Bestseller, die gleichermaßen die Debatte im Literaturbetrieb bestimmen. In diesem Jahr wird Hein 75 Jahre alt - und verarbeitet nun viele seine Erlebnisse in seinem neuen Werk "Gegenlauschangriff". Ein Buch, das jedoch gerade dann besonders gut ist, wenn es nicht um Hein geht, meint unser Kritiker. Von Jörg Schieke  - "Er gilt als der Chronist deutsch-deutscher Verhältnisse, als präziser Sezierer einer einst geteilten Nation, die noch immer nicht richtig zusammengefunden hat - und als fulminanter Geschichtenerzähler. Bestsellerautor Christoph Hein, der bislang vorrangig die Geschichten anderer erzählt hat, erzählt nun, zu seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, von seinen persönlichen Erlebnissen: davon, wie der Vater eines Freundes namens Thomas Brasch diesen verraten hat. Von einem Regisseur, der "das Leben der anderen" verfilmt hat und dabei von Hein mehr über dieses Leben erfahren wollte. Von Zensur und Reise(un)freiheit, und schließlich davon, wie all das Geschichte wurde. Christoph Hein nimmt die deutsch-deutschen Verhältnisse dieses Mal anders in den Blick: anhand persönlicher Erlebnisse, die mal komisch sind, mal bitter, und manchmal beides zugleich." (Klappenkalender)

Von der AfD bis Götz Kubitschek
 Das Netzwerk der Neuen Rechten
(dlfk) - Viel ist in den letzten Jahren über die Neue Rechte geschrieben worden. Dem haben Christian Fuchs und Paul Middelhoff in ihrem Buch wenig Neues hinzuzufügen, bedauert Jörg Himmelreich.
"Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern"
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein neues und einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen.
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein neues und einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen." (Klapentext)

Pop. Kultur. Jugend
Eine transnationale Geschichte
Gespräch mit dem Autor Bodo Mrozek (14:21 min)
"Scheppernde Sounds, lautes Benehmen und schrille Mode: Das Vokabular, mit dem Zeitgenossen Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue Jugendszene beschrieben, markiert einen Kulturbruch. Ästhetische Konflikte kulminierten in Straßenkrawallen, Polizeimaßnahmen und Zensurgesetzen. Zugleich etablierten Tourneen, Piratensender und Fanclubs grenzüberschreitend neue Inhalte. Bodo Mrozek analysiert einen Wandel, der sich in den 1950er und 1960er Jahren vollzog und die Gesellschaft prägte: Was zunächst als Jugenddelinquenz bekämpft wurde, galt zehn Jahre später als Inbegriff urbaner Kultur. Dokumente aus sechs Staaten bilden das Material dieser transnationalen Geschichte der Popkultur." (Klappentext)

+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"
+ Spoiler im Überblick
 (lc) -Aus der original Bildbeschreibung des ZDF: "Das Literarische Quartett": Robert Habeck, Christine Westermann, Volker Weidermann, Thea Dorn sitzen auf blauen Ledersesseln und blicken freundlich in Richtung Kamera"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min

+ 3sat-Kulturzeit
"Kafkas letzter Prozess"
Benjamin Balint beschreibt den Weg von Franz Kafkas Nachlass
(3sat-video) - Der wollte, dass sein Freund und Erbe Max Brod diesen verbrennt. Brod tat es nicht - mitjuristischen Folgen für seine Erben. + Gespräch mit dem Autor Benjamin Balint

Medienticker vom 08.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

Lesung bis -15.03.2019
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".
Arthur Schnitzler: "Erzählungen"
(hr3) - Im Wiener Labor der Moderne wurden um 1900 Erzählungen geschrieben, die uns noch heute ansprechen: über Träume und Größenwahn, über das Ende der Dichtung und den Anfang der Bewusstseinstrübung, über leichte Mädchen und alternde Männer. Ein Meister dieser Erzählkunst war Arthur Schnitzler. Wolfram Berger interpretiert ihn kongenial. - mehr über Schnitzler in der Bücherschau



Hörspiel Pool
Wolfgang Herrndorf: "Bilder deiner großen Liebe"
(br) - Das Hörspiel erzählt die Vorgeschichte zu "Tschick" - dem Erfolgsroman von Wolfgang Herrndorf. Die zwei jugendlichen Ausreißer Maik und Tschick treffen dort auf das Mädchen Isa. Jetzt erzählt Isa ihre eigene Geschichte: Wie sie aus einer Anstalt ausbricht und sich zum Road Trip ihres Lebens aufmacht. // Komposition: Luke Howard // Regie: Sebastian Stern // BR 2019 //

DeutschlandfunkKultur - Literatur
Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch


oe.orf - Zeit-ton
Christian Wolff
New York, Zufall, Politik und Gelassenheit
mehr in der Bücherschau & mehr hier & Veranstaltungshinweis
Lesung und Gespräch zum 90. Geburtstag
Montag, 18.03.2019, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin - Fasanenstraße 23
Nachdenken über Christa W.

Christoph Hein, Judith Schalansky und Ingo Schulze lesen aus Werken von Christa Wolf
Moderation: Lothar Müller

+ Buchrezensionen im Hörfunk

Emanuel Maeß: "Gelenke des Lichts"
(krr) - Ein Bildungs- und Liebesroman, der von der Landschaft und der Leidenschaft, den Unbillen der Universität und der Suche nach der Wahrheit auf ganz außergewöhnliche Weise erzählt. - mehr in der Bücherschau


Richard Yates: "Zeiten des Aufruhrs"
(krr) - Richard Yates schildert mit lakonischer Schärfe die Schattenseiten des amerikanischen Traums - indem er April und Frank Wheeler an ihren Lebens-Lügen scheitern lässt. - mehr in der Bücherschau


Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
(krr) - Vor zwei Jahren war Hanya Yanagiharas Roman "Ein wenig Leben" eine literarische Sensation: Ein fast 1.000-seitiges Buch, in dem es um das qualvolle Schicksal eines amerikanischen Anwalts geht, der als Waisenkind in einem Kloster sexuell missbraucht wurde und seinen Selbsthass nicht abstreifen kann. Auch in "Das Volk der Bäume" wird wieder zum Thema, was der Verlag eine "fatale Liebe zu Kindern" nennt. - mehr in der Bücherschau

Angela Krauß: "Der Strom"
(krr) - In den Büchern von Angela Krauß gibt es wenig Handlung - und doch geschieht eine Menge. - mehr in der Bücherschau


Christoph Hein: "Gegenlauschangriff"
(krr) - Anekdoten sind definitionsgemäß knappe, geschliffene Erzählungen, die für eine Person, eine Epoche oder eine Gesellschaft charakteristisch sind. Heinrich von Kleist war ein Meister dieser pointierten Form oder Johann Peter Hebel mit den "Kalendergeschichten". - "Er gilt als der Chronist deutsch-deutscher Verhältnisse, als präziser Sezierer einer einst geteilten Nation, die noch immer nicht richtig zusammengefunden hat - und als fulminanter Geschichtenerzähler. Bestsellerautor Christoph Hein, der bislang vorrangig die Geschichten anderer erzählt hat, erzählt nun, zu seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, von seinen persönlichen Erlebnissen: davon, wie der Vater eines Freundes namens Thomas Brasch diesen verraten hat. Von einem Regisseur, der "das Leben der anderen" verfilmt hat und dabei von Hein mehr über dieses Leben erfahren wollte. Von Zensur und Reise(un)freiheit, und schließlich davon, wie all das Geschichte wurde. Christoph Hein nimmt die deutsch-deutschen Verhältnisse dieses Mal anders in den Blick: anhand persönlicher Erlebnisse, die mal komisch sind, mal bitter, und manchmal beides zugleich." (Klappenkalender)

"Wolfszeit"
Eine andere Erzählung des Neubeginns nach 1945
(mdr) - Harald Jähner ist Germanist und promovierte über Döblins "Berlin Alexanderplatz". Später war er Feuilletonchef der Berliner Zeitung. Jetzt hat Jähner mit "Wolfszeit" ein Buch geschrieben, das ein anderes Stimmungsbild der deutschen Nachkriegsgesellschaft zeichnet: Die Menschen von damals sehnten sich nach Vergnügen. Und es zeigt, wie sich die Herausforderungen dieser Zeit in der späteren Entwicklung von West und Ost niedergeschlagen haben. "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955" ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. von Holger Heimann (5 min-audio) - mehr in der Bücherschau

+++ ... und im Fernsehen +++
+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)


+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"

Denis Scheck im Gespräch
Regina Dieterle & Reinhard Kaiser-Mühlecker
7.3.2019 | 23.15 Uhr | Mediathek - 29:32 min


+ 3sat-Kulturzeit
Clemens J. Setz
"Der Trost runder Dinge - Erzählungen"

(3sat-video) In seinem neuen Buch erzählt Clemens J. Setz von alltäglichen Situationen, die unerwartet ins Kuriose gleiten.
Gespräch mit Literaturwissenschafterlin Insa Wilke
... über Clemens Setz' "Der Trost runder Dinge - Erzählungen". - mehr in der Bücherschau

Medienticker vom 07.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

wdr3 Lesung
Montag bis Freitag, 14.45 - 15.00 Uhr | Samstag, 16.04 - 17.00 Uhr
Karen Duve: "Fräulein Nettes kurzer Sommer"
(wdr3)Die Texte der Autorin Karen Duve sind sehr verschieden: Ihr Repertoire reicht vom Märchen über die Bearbeitung eigener Erfahrung im Roman "Taxi" bis hin zu Recherchen über Tierschutz und veganes Essen. Jetzt hat Duve Annette von Droste-Hülshoff zur Romanheldin gemacht. - mehr in der Bücherschau

Lesung aus dem Buch & Diskussion (9:30 min)
Barbara Honigmann "Georg"
(swr2) - Eine Biografie aus dem 20. Jahrhundert: Georg Honigmann ist assimilierter Jude und Verfolgter, Exilant und Kommunist. Seine Tochter hat ihm nun eine Liebeserklärung nachgetragen. (9:30 min) - mehr in der Bücherschau

 Literaturverfilmung
"Beale Street"
(kkr) - Barry Jenkins gilt als Nachwuchshoffnung des US-amerikanischen Kinos. Mit gerade mal 37 gewann er seine ersten beiden Oscars für" Moonlight", jetzt erzählt er erneut eine Geschichte, in der das Private politisch wird. - mehr über den Roman in der Bücherschau


Sind wir noch zu retten?
Klimawandel im deutschen Roman
(dlfk) - "Climate Fiction" heißt das Genre in den USA. Aber auch in der deutschen Literatur ist der Klimawandel mittlerweile angekommen. Die eher abstrakte Herausforderung wird dabei auf sehr vielfältige Weise begreifbar gemacht. Ein literarischer Streifzug.

"Die unsäglichsten Lover der Weltgeschichte"
Liv Strömquist über ihren Comic "I'm Every Woman"
(dlfk) - Einstein, Marx, Picasso - auf dem fiktiven Ranking der schlechtesten Lover der Welt sind sie ganz vorne dabei. Denn Karriere machten sie oft auf Kosten ihrer Frauen. Comiczeichnerin Liv Strömquist erzählt von starken Frauen hinter berühmten Männern.

New Yorker Kunstszene
Siri Hustvedt: "Damals"
(kkr) - Die Amerikanerin Siri Hustvedt, 1955 geboren, ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen ihrer Generation. Ihre bislang sieben Romane wurden in dutzende Sprachen übersetzt. Schon vor etlichen Jahren hat sie einen Roman über die New Yorker Kunstszene vorgelegt: "Was ich liebte" wurde ein internationaler Bestseller. "Damals" heißt ihr neuestes Buch, und auch hier geht es wieder um New York und um Kunst. - mehr in deer Bücherschau

Lesung aus dem Buch & Diskussion (8:06 min)
Klaus Merz "firma"
(swr) - Skizzen aus dem Alltag einer Firma, aufgeschrieben als Chor, in Wir-Form. Und Gedichte, in denen das Beiläufige groß herauskommt. Hier herrscht eine unvergleichliche Heiterkeit, die dem Tode nahe ist. - mehr in der Bücherschau

+++ ... und im Fernsehen +++
+ Kinderbücher
- Katherine Rundells "Mitten im Dschungel"
(3sat-video) - Übersetzung: Henning Ahrens
- Wolfgang Korns "Lauf um dein Leben!"
(3sat-video) - Illustration: Birgit Jansen
- Øyvind Torseters "Hans sticht in See"
(3sat-video) - Übersetzung: Maike Dörries

+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"

+ 3sat-Kulturzeit
"Die guten Tage"
Marko Dinic erzählt in seinem neuen Roman
(3sat-video) - die Flüchtlingsgeschichte eines Serben. Er greift darin aktuelle Fragen nach Heimat, Fremde und dem Leben zwischen Krieg und Gewalt auf.
"Marko Dinic erzählt in seinem Debütroman "von einem, der geflohen ist und sich nun aufmacht, seine alte Heimat zu besuchen … ein sprachmächtiges und bilderreiches Ereignis". (Katja Gasser, ORF)
In einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden "Gastarbeiter-Express", rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Miloševic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben." (Klappentext)

Frank Biess über
"Republik der Angst"
(3sat-video) - Die "Stunde Null" in Deutschland nach Kriegsende und Befreiung vom NS-Regime 1945 - gab es sie wirklich? Der Historiker Frank Biess bezweifelt das. Er beschreibt eine Geschichte der Angst. - mehr in der Bücherschau
"Frank Biess erzählt die Geschichte der Bundesrepublik als eine Geschichte kollektiver Ängste. Die Furcht vor Vergeltung in der unmittelbaren Nachkriegszeit, die Angst vor einem Atomkrieg und kommunistischer Infiltration in den fünfziger Jahren und dann vor Arbeitslosigkeit durch Automatisierung und vor autoritären politischen Tendenzen, schließlich die apokalyptischen Ängste der achtziger Jahre: Immer waren die politischen Debatten und die deutsche Politik von Angst geprägt, nicht zuletzt von der Angst vor der vermeintlichen Allgegenwart des Faschismus" (klappenext)

1979 - Eine Zeitenwende
(3sat-video) - In seinem Buch schildert der Historiker Frank Bösch die Folgen, die das Jahr 1979 für die Welt und insbesondere Deutschland hatte. - mehr in der Bücherschau

"Sozialer Kapitalismus"
(3sat-video) - Der Ökonom Paul Collier hat ein Manifest für einen erneuerten Kapitalismus geschrieben. Darin verurteilt er die neue soziale und kulturelle Kluft. Mit Grünen-Politiker und Autor Robert Habeck hat er sein Buch in Berlin vorgestellt. -mehr zum Autor in der Bücherschau - mehr hier


+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)

Medienticker vom 06.03.2019 - Literatur in Hörfunk+TV

Buchkritiken von Deutschlandfunk & Deutschland Kultur in der täglichen Perlentaucher-Bücherschau ab 14.00 Uhr

+ wdr3 Lesung
Montag bis Freitag, 14.45 - 15.00 Uhr | Samstag, 16.04 - 17.00 Uhr
Karen Duve: "Fräulein Nettes kurzer Sommer"
(wdr3)Die Texte der Autorin Karen Duve sind sehr verschieden: Ihr Repertoire reicht vom Märchen über die Bearbeitung eigener Erfahrung im Roman "Taxi" bis hin zu Recherchen über Tierschutz und veganes Essen. Jetzt hat Duve Annette von Droste-Hülshoff zur Romanheldin gemacht. - mehr in der Bücherschau

+ Lesung aus dem Buch & Diskussion (9:30 min)
Barbara Honigmann "Georg"
(swr2) - Eine Biografie aus dem 20. Jahrhundert: Georg Honigmann ist assimilierter Jude und Verfolgter, Exilant und Kommunist. Seine Tochter hat ihm nun eine Liebeserklärung nachgetragen. (9:30 min) - mehr in der Bücherschau

 + Literaturverfilmung
"Beale Street"
(kkr) - Barry Jenkins gilt als Nachwuchshoffnung des US-amerikanischen Kinos. Mit gerade mal 37 gewann er seine ersten beiden Oscars für" Moonlight", jetzt erzählt er erneut eine Geschichte, in der das Private politisch wird. - mehr über den Roman in der Bücherschau


+Sind wir noch zu retten?
Klimawandel im deutschen Roman
(dlfk) - "Climate Fiction" heißt das Genre in den USA. Aber auch in der deutschen Literatur ist der Klimawandel mittlerweile angekommen. Die eher abstrakte Herausforderung wird dabei auf sehr vielfältige Weise begreifbar gemacht. Ein literarischer Streifzug.

+ "Die unsäglichsten Lover der Weltgeschichte"
Liv Strömquist über ihren Comic "I'm Every Woman"
(dlfk) - Einstein, Marx, Picasso - auf dem fiktiven Ranking der schlechtesten Lover der Welt sind sie ganz vorne dabei. Denn Karriere machten sie oft auf Kosten ihrer Frauen. Comiczeichnerin Liv Strömquist erzählt von starken Frauen hinter berühmten Männern.

+ New Yorker Kunstszene
Siri Hustvedt: "Damals"
(kkr) - Die Amerikanerin Siri Hustvedt, 1955 geboren, ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen ihrer Generation. Ihre bislang sieben Romane wurden in dutzende Sprachen übersetzt. Schon vor etlichen Jahren hat sie einen Roman über die New Yorker Kunstszene vorgelegt: "Was ich liebte" wurde ein internationaler Bestseller. "Damals" heißt ihr neuestes Buch, und auch hier geht es wieder um New York und um Kunst. - mehr in deer Bücherschau

+Lesung aus dem Buch & Diskussion (8:06 min)
Klaus Merz "firma"
(swr) - Skizzen aus dem Alltag einer Firma, aufgeschrieben als Chor, in Wir-Form. Und Gedichte, in denen das Beiläufige groß herauskommt. Hier herrscht eine unvergleichliche Heiterkeit, die dem Tode nahe ist. - mehr in der Bücherschau

+++ ... und im Fernsehen +++
+ Kinderbücher
- Katherine Rundells "Mitten im Dschungel"
(3sat-video) - Übersetzung: Henning Ahrens
- Wolfgang Korns "Lauf um dein Leben!"
(3sat-video) - Illustration: Birgit Jansen
- Øyvind Torseters "Hans sticht in See"
(3sat-video) - Übersetzung: Maike Dörries

+ Literarisches Quartett vom 1. März
Volker Weidermann lud am Freitag, 1. März, 23.45 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum "Literarischen Quartett" ein. Zu Gast war dieses Mal der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Die vier diskutieren über folgende Werke:
- Michel Houellebecq: "Serotonin"
- Gabriele Tergit: "Effingers"
- Hanya Yanagihara: "Das Volk der Bäume"
- T.C. Boyle: "Das Licht"

+ 3sat-Kulturzeit
+"Die guten Tage"
Marko Dinic erzählt in seinem neuen Roman
(3sat-video) - die Flüchtlingsgeschichte eines Serben. Er greift darin aktuelle Fragen nach Heimat, Fremde und dem Leben zwischen Krieg und Gewalt auf.
"Marko Dinic erzählt in seinem Debütroman "von einem, der geflohen ist und sich nun aufmacht, seine alte Heimat zu besuchen … ein sprachmächtiges und bilderreiches Ereignis". (Katja Gasser, ORF)
In einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden "Gastarbeiter-Express", rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Miloševic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben." (Klappentext)

+ Frank Biess über
"Republik der Angst"
(3sat-video) - Die "Stunde Null" in Deutschland nach Kriegsende und Befreiung vom NS-Regime 1945 - gab es sie wirklich? Der Historiker Frank Biess bezweifelt das. Er beschreibt eine Geschichte der Angst. - mehr in der Bücherschau
"Frank Biess erzählt die Geschichte der Bundesrepublik als eine Geschichte kollektiver Ängste. Die Furcht vor Vergeltung in der unmittelbaren Nachkriegszeit, die Angst vor einem Atomkrieg und kommunistischer Infiltration in den fünfziger Jahren und dann vor Arbeitslosigkeit durch Automatisierung und vor autoritären politischen Tendenzen, schließlich die apokalyptischen Ängste der achtziger Jahre: Immer waren die politischen Debatten und die deutsche Politik von Angst geprägt, nicht zuletzt von der Angst vor der vermeintlichen Allgegenwart des Faschismus" (klappenext)

+ 1979 - Eine Zeitenwende
(3sat-video) - In seinem Buch schildert der Historiker Frank Bösch die Folgen, die das Jahr 1979 für die Welt und insbesondere Deutschland hatte. - mehr in der Bücherschau

"Sozialer Kapitalismus"
(3sat-video) - Der Ökonom Paul Collier hat ein Manifest für einen erneuerten Kapitalismus geschrieben. Darin verurteilt er die neue soziale und kulturelle Kluft. Mit Grünen-Politiker und Autor Robert Habeck hat er sein Buch in Berlin vorgestellt. -mehr zum Autor in der Bücherschau - mehr hier


+ TV-Literatursendungen
buchzeit (3sat)
buecherjournal (ndr) -
das-literarische-quartett (zdf)
druckfrisch (daserste)
erLesehn (orf) - Jeden zweiten Dienstag 20.15 Uhr (Wh Mi-Na, Do- & Freitag Mi)
frau-tv (wdr)
froehlich-lesen (mdr)
lesenswert (swr)
literaturclub (srf) - Dienstags (neunmal jährlich)