Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Horror - 7 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2016 Avo Karealian filmt in "Houses without Doors" den syrischen Bürgerkrieg aus seinem Fenster. In Tamer El Saids Film "In the Last Days of the City" schließt die Trauer über die verlorenen Träume des ägyptischen Frühlings nahtlos an die Trauer über die verlorene Jugend. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2015 In seinem Porträt zweier unglücklicher Frauen lehnt Alex Ross Perry sich mit "Queen of Earth" eng an Ingmar Bergman und Roman Polanski an. Von Patrick Holzapfel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2014 Axel Stein nimmt in "Tape_13" alle altbekannten Klischees des Horrorfilms auf. Das wäre nicht schlimm, wenn er eine Idee dazu hätte.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2014 Bong Joon-hos "Snowpiercer ist Action, Schauspielerfilm (im Bild: Tilda Swinton) und düsterer Ausblick auf ein System, dass durch jeden Widerstand nur noch stärker wird.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013
Es ist schon klar, dass "Upstream Color" von Shane Carruth in gewisser Hinsicht ein ziemlich meisterhafter Film ist: ein unendlich fluider Bilderstrom aus fragmentierten Bild- und Tonereignissen, organisiert durch eine sehr schnelle und elegante Montage, die gleichzeitig ganz organisch und rund ist. Alles passiert rasch und nah, in Bildern mit minimaler Tiefenschärfe. "Upstream Color" erlaubt, ermuntert, forciert ein Sehen, das zugleich hört und spürt, ein Sehen, das mitgeht und sich tragen lässt. Ein Film wie ein Wispern, das einen von allen Seiten, lauter und leiser werdend, umfasst. Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2011
Die Oddity der diesjährigen Berlinale fängt verhältnismäßig harmlos an, nämlich als Fernsehsitcom der banalsten Art. Ein tumber Vater und seine smarte Tochter streiten sich über Politik, die Mutter sorgt sich, die Kochschürze umgebunden, um den Familienfrieden. Dazu die Lacher des Publikums aus der Konserve, eingespielt meist in Momenten, die alles andere als komisch sind. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2011
Soviel Selbstreflektion findet man im Kino nicht alle Tage: In Joe Swanbergs "Silver Bullets" geht es um zwei unterschiedliche fiktive Filmdrehs, vor der Kamera zu bewundern sind sogar gleich drei Schauspieler, die im echten Leben eigene Filme drehen.
In einer Nebenrolle taucht Larry Fessenden auf, ein Veteran des Independent-Kinos, dessen charakteristischer Quadratschädel auch schon bei Jim Jarmush, Martin Scorsese und Kelly Reichhardt mal kurz durchs Bild spukte. Von Lukas Foerster