Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Comics - 6 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2016 Jeff Nichols Wettbewerbsbeitrag "Midnight Special" sucht nach einem Geburtshelfer für das Licht. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2015 Wie kann das afrikanische Filmerbe bewahrt werden? Eine Diskussion im Forum Expanded beschreibt Beispiele aus dem Sudan, Guinea-Bissau, Südafrika und Ägypten.
Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2014 Wieder ein Beerdigungsfilm. Alain Resnais versammelt in "Aimer, boire, chanter" seine Lieblingsschauspieler für eine letzte Performance.
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2014 Bong Joon-hos "Snowpiercer ist Action, Schauspielerfilm (im Bild: Tilda Swinton) und düsterer Ausblick auf ein System, dass durch jeden Widerstand nur noch stärker wird.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2013
Es heißt ja, der diesjährige Wettbewerb sei einer voller "Frauenfilme" (was immer das sein mag). "Prince Avalanche" von David Gordon Green ist nun endlich ein Männerfilm – ein richtig großartiger. Alvin (Paul Rudd mit hochgezogenen Tennissocken und Tom-Selleck-Schnurrbart) und Lance (Emile Hirsch, der hier an Jack Black erinnert) verbringen den Sommer 1988 als Straßenarbeiter in einem Waldgebiet in Texas, das vor kurzem von einer Feuerkatastrophe heimgesucht wurde. Nie sah Texas untexanischer aus: statt Sonne, Öl und Cowboys gibt es halbverkokelten Laubmischwald, kleine Tümpel mit schmutzig-braunem Wasser und gelbe Blumen, die an Mitteleuropa erinnern. Ziemlich unpittoresk. Auch die Arbeit ist monoton: kilometerweit müssen Alvin und Lance gelbe Fahrbahnmarkierungen auf die Straße malen und Reflektorenposten aufstellen. Ganz genau nimmt "Prince Avalanche" das dafür nötige Gerät und die Handgriffe in den Blick, zeigt die zähe Textur der dickflüssigen Farbe auf dem Asphalt. Banales und Bodenständiges, in Großaufnahme. Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2010 Eine Klappe öffnet sich, ein Mann schaut heraus, blickt nach oben. Der Himmel verdunkelt sich. Dunkle Wolken mit Greifzangen an beiden Seiten fliegen auf ihn zu. Er schließt den Verschlag wieder. Mit diesem Mini-Prolog beginnt "Kanikosen", der neue Film des japanischen Regisseurs Hiroyuki Tanaka. Hiroyuki Tanaka aka Sabu, der bis Anfang des Jahrzehnts in schneller Folge eine Serie kleiner, kreativer Genrefilme vorgelegt hatte und durch sie mindestens zum Geheimtipp unter den jungen japanischen Regisseuren avanciert war, hatte vor diesem Film eine kreative Pause eingelegt. Nun ist er zurück, mit einem ziemlich sonderbaren Film. Von Lukas Foerster