Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Berlinale 2017 - 49 Artikel - Seite 2 von 5
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2017 Endlich ein Favorit: Aki Kaurismäkis "Die andere Seite der Hoffnung" fliegen sämtliche Kritikerherzen zu. Bei Andres Veiels "Beuys"-Porträt herrscht unterdessen schon wieder Skepsis. Die Presseschau zum Mittwoch.
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017 Der einzige wirkliche Film des Wettbewerbs wird als solcher auch gezeigt: Aki Kaurismäkis analog gedrehtes Märchen holt Aleppo ganz nahe an Helsinki. Die Berlinale hat den aussichtsreichsten Kandidaten für den Goldenen Bären endlich gefunden. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017
Es gibt auf der Berlinale einige Filme, die Fluchten aus der Tradition zeigen.
Die 16-jährige Khadija zum Beispiel, die in Tala Hadids Film "House in the Fields" von dem letzten gemeinsamen Sommer mit ihrer 19-jährigen Schwester Fatima erzählt, bevor Fatima verheiratet wird. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017 Der japanische Regisseur Sabu, eigentlich Hiroyuki Tanaka, erzählt in "Mr. Long" ein Gangster-Drama in fünf Akten. Während Long die Tage zählt, um von Yokohama das Schiff zurück nach Taiwan zu nehmen, muss Lily fürchten, dass der Dealer wieder auftaucht, der sie überhaupt erst angefixt hatte... Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017
Manana will nicht feiern. Warum, sagt sie nicht. Sie presst nur die Lippen zusammen und schüttelt den Kopf, während ihre Mutter unablässig auf sie einredet. Was werden die Nachbarn sagen, die Freunde? Am Ende gibt es natürlich doch eine Geburtstagsparty, nur Manana kommt nicht dazu. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017 Thomas Arslans Wettbewerbsbeitrag "Helle Nächte" spaltet die Kritik. In "Untitled" lässt Michael Glawogger die Esel klagen. Eine Presseschau. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017
Als die Abspannmusik einsetzt und der Applaus losbricht, bin ich schockiert, wirklich schockiert. Schon vorbei? 71 Minuten schon vorbei? Aber es hat doch grad erst angefangen, denke ich leicht benommen. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 "Untitled" ist das von Monika Willi fertiggestellte Vermächtnis von Michael Glawogger: Der österreichische Filmemacher erlag während den Dreharbeiten einer Malaria-Erkrankung. Das Ergebnis zählt zu den besten Filmen des Festivals. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 In gewisser Hinsicht ist Thomas Arslans "Helle Nächte" eine Art Bilanz seines jüngeren Schaffens: Der Familienkonflikt in einer Zeit neben der Zeit ("Ferien"), und eine Naturkulissenerhabenheit, in der verborgene Gefahren an der Schwelle zur Merklichkeit lauern. Erhaben. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 Ganze fünf Stunden lang widmet sich der kanadische Filmemacher Sylvain L'Espérance in seiner Dokumentation der Krise in Griechenland. Kein europäischer Regisseur hat je ein solch ambitioniertes Projekt zustande gebracht. Das muss man gleich in mehrfacher Hinsicht bedauern. Denn diese tiefgreifende Krise hat ja nicht nur das griechische Staatswesen, seine Ökonomie, seine Politik und seine Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs geführt, sondern auch die EU. Es ist fast schon beschämend, dass sich der europäische Dokumentarfilm so wenig für Griechenland interessiert wie die Medien, die sich mit dem Land nur dann befassen, wenn es wieder einmal vor der Zahlungsunfähigkeit steht oder wenn gerade keine andere Krise zur Hand ist. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017 Nicolas Wackerbarths "Casting" ist ein Kritikererfolg, nicht nur beim Perlentaucher: " Eine Satire auf die senderdominierte Filmproduktion in Deutschland, eine Auseinandersetzung mit dem Erbe des Neuen Deutschen Films, ein Spiel mit Machtkonstellationen und Geschlechterrollen." Andere Zeitungen vergeben schon Goldene Bären, zum Beispiel an Agnieszka Holland. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2017
Das Wochenende bescherte uns im Wettbewerb außer Alain Gomis' schönem "Felicité" (hier die Kritik) und Josef Haders "Wilde Maus" (hier die Kritik) noch zwei Filmschinken: Stanley Tuccis Biopic über den Künstler Alberto Giacometti und Gurinder Chadhas "Viceroy's House".
Tuccis Film basiert auf James Lords Buch "A Giacometti Portrait". Von Anja Seeliger