Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Körperlichkeit - 8 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2015 Peter Greenaways "Sergej Eisenstein" findet in Mexiko Sex, Bilder und Revolte - im Green-Screen-Effekt und HDR-Bild. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 Im iranischen Kino ist das Auto seit Abbas Kiarostami ein zentrales Motiv, über das gesellschaftliches Innen und Außen definiert werden. Bei Ali Ahmadzadeh verwischt auch die Grenze zur Realität.
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2014 Karim Aïnouz' Wettbewerbsbeitrag "Praia do futuro", eine schwule Liebesgeschichte, gibt eine Ahnung davon, was Körperkino könnte.
Von Friederike Horstmann
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2014 Dominick Grafs Wettbewerbsbeitrag "Die geliebten Schwestern" erzählt eine lichte Liebesgeschichte von Schiller und den Schwestern Lengefeld.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013
Wenn in Bruno Dumonts "Camille Claudel, 1915" plötzlich ein Auto vorfährt, erschrickt man eine Sekunde über diesen Misston: Natürlich sind Autos im Jahr 1915 keine Neuheit mehr, doch bricht mit dem Auto jäh eine Ahnung der Außenwelt und der Moderne in diese bis dahin zugemauerte Welt, in der schon ein Salon im Stil des 19. Jahrhunderts wie ein Zugeständnis an den Zeitenlauf wirkt, dass man sich halb im Schock dazu zwingen muss, sich zu erinnern, dass dieser Film im frühen 20. Jahrhundert spielt. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013
Die 61-jährige Vic kommt aus dem Knast, sie ist vorzeitig, aber auf Bewährung entlassen, eigentlich sitzt sie lebenslänglich. Unterkommen wird sie in einem Haus von Verwandten, das einst Teil eines landwirtschaftlichen Betriebs war, aber jetzt eindeutig nicht mehr Teil einer Wertschöpfungskette ist. Auf dem Weg dorthin, an der Bushaltestelle, unterhält sie sich, in der ersten Szene des Films, mit einem Kind in Pfadfinderuniform, das mit seinem Trompetenspiel Geld verdienen will. So schlecht, wie Du spielst, meint Vic, bekommst du keinen Cent. Gib mir doch Geld, damit ich einen Anreiz bekomme, besser zu werden, sagt das Kind. In allen Beziehungen, auch solch flüchtigen, wie dieser ersten, an der Bushaltestelle, gibt es mindestens zwei Perspektiven. Denis Cotes "Vic et Flo ont vu un ours" zeigt eine ganze Reihe von Beziehungen; und keine einzige davon kann man in einer Perspektive erfassen. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2010
Der erste Schnitt ist gleich einer in die Bewegung: Johann Rettenberger (Andreas Lust) rennt, mit beachtlicher Geschwindigkeit in Sportkleidung.
Um ihn herum sind Menschen, Alltagslärm vermischt sich mit seinem Atemgeräusch. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2003 Der erste große Film im Wettbewerb: Patrice Chereaus "Son frere". Tante Line lacht nur über Leichen - das Bürgertum wie es leibt und lebt in Claude Chabrols Wettbewerbsfilm "La fleur du mal". George Clooney reicht in "Confessions of a dangerous mind" Leichen auf Skiern zum Dessert. Von Ekkehard Knörer