Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Gewalt - 13 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2015 Jorge Forero erzählt in "Violencia" drei Geschichten über politische Gewalt in Kolumbien. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2015 Antoine Barrauds "Le dos rouge"ist eine Reflexion über Kunst und Wahrnehmung und die Ausbreitung des Monströsen.
Von Patrick Holzapfel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 Vom fechtenden Piraten zum singenden Schneewittchen zur Paso Doble tanzenden Göttin zu den gelbgestreiften blauen Hosen der Kavallerie und wieder zurück: Die Retrospektive "Glorious Technicolor" zeigt, wie der Farbfilm erwachsen wurde. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 Jim Chuchu und Njoki Ngumi dokumentieren in "Stories of Our Lives" Schwulen- und Lesbenleben in Kenia und die Anfeindungen, denen es ausgesetzt ist.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 Sebastian Schippers "Victoria" führt in einer einzigen Einstellung durch die Berliner Nacht.
Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2014 Lars von Triers "Nymphomaniac" handelt mindestens so sehr vom Sprechen über den Sex wie vom Sex selbst.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2014 Derek Lam, Poet der Narben, ist wieder in der Stadt. In seinem "That Demon Within" fliegen die Fetzen, färben die Bilder sich rot und selbst Freud wird gnadenlos durch den Fleischwolf gedreht.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2014 Ken Loachs Filme überzeugen immer dann, wenn sich der Charme der Realität in sein Freund-Feind-Schema einschleicht. Bei seinen frühen Arbeiten geschieht das häufiger. Einige Eindrücke von der Hommage
Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2014 Zhao Dayongs "Shadow Days" gibt einen realistischen, wenn auch leider nicht sehr künstlerischen Einblick in die Brutalität der chinesischen Ein-Kind-Politik.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2013 "How to do things with women": Das könnte, spätestens seit der Nouvelle Vague, ein Motto des internationalen und hinter der Kamera nach wie vor weitgehend männlichen Autorenkinos sein. Der aktuelle Berlinalewettbewerb ist da keine Ausnahme; schon alleine in den Filmtiteln tauchen sechs Frauennamen auf und kein einziger Männername. Bei den Regisseursnamen sieht die Verteilung anders aus: drei weibliche, siebzehn männliche. Das ist eine offensichtliche Schieflage, aus der man andererseits auch nicht zuviel machen muss, schließlich wird auch diese Perlentaucher-Kolumne sexistische Strukturen nicht aus der Welt schaffen. Was man aber schon machen kann: sich etwas genauer anschauen, was die Filme von den vielen Frauen wollen, die sie in ihre Zentren stellen. Denn das sind jeweils durchaus unterschiedliche Dinge. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2011
"Thank to all the terrorists". Mit dieser Texteinblendung endet der vielleicht verstörendste Film des Festivals. Thunska Pansittivorakuls "Terroristen" sind die "Rothemden", eine thailändische Protestbewegung, die sich 2006 formierte, nachdem ein Putsch den populären Präsidenten Thaksin Shinawatra aus dem Land gejagt hatte. Nach den Protesten der "Gelbhemden" (die im Film, und das werden ihm einige sicherlich, vielleicht nicht ganz zu unrecht, vorwerfen, gar nicht auftauchen) brachte ein zweiter Putsch 2008 eine konservative Regierung unter Führung Abhisit Vejjajivas an die Macht. Seither liefern sich die Anhänger Thaksins, die überwiegend den unteren sozialen Schichten Thailands entstammen, erbitterte, aber einseitige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und Armee. Um die 2000 Rothemden starben seit 2009, ihre Anführer sitzen längst im Gefängnis. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2011
Lee Tamahori ist vielleicht am ehesten das, was man in der Filmbranche einen "Hack" nennt: Einer, den man für alles irgendwie einsetzen kann, dabei nie richtig gut, dann und wann aber richtig schlecht ist.
Den sehr sonderbaren James-Bond-Film "Die Another Day" durfte er damals drehen (Madonna steuerte den ebenfalls sonderbaren Titelsong bei) und die recht bizarre Philip-Dick-Verfilmung "Next" (hier unsere Kritik). Von Thomas Groh